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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Baueinstellungsverfügung

Eine Baueinstellungsverfügung oder baurechtliche Einstellungsverfügung ist umgangssprachlich auch als „Baustopp“ bekannt. Wird solch eine Verfügung erlassen, müssen alle Arbeiten auf der Baustelle umgehend beendet werden. Lediglich Arbeiten, die der Sicherung der Baustelle dienen, dürfen dann noch ausgeführt werden.

Die folgenden Gründe können zu einer Baueinstellungsverfügung führen:

  • Bauen ohne Baugenehmigung
  • Massive Baumängel
  • Fehlende oder unzureichende Sicherheitsmaßnahmen auf der Baustelle
  • Verstoß gegen den Bebauungsplan
  • Der Einsatz nicht-zugelassener Baustoffe und Maschinen
  • Naturschutz, wenn beispielsweise geschützte Tierarten am Ort des Bauvorhabens leben und dies vor Baubeginn unbekannt war

Welcher genaue Grund zum Baustopp führt, ist im zugestellten Schreiben des zuständigen Bauamtes ersichtlich. Da es sich beim Baurecht um Landesrecht handelt, greift die Landesbauordnung. Primäre Absicht ist dabei nicht den Bau gänzlich zu verhindern, sondern lediglich sicherzustellen, dass alle Gesetze, Vorschriften und Regeln eingehalten werden.

Um eine Baueinstellungsverfügung aufheben zu lassen, besteht die Möglichkeit Widerspruch einzulegen. Wird diesem stattgegeben, kann der Bau fortgeführt werden. Ist das Verhängen des Baustopps rechtmäßig, müssen erst die verursachenden Gründe beseitigt werden. Eine kurzfristige Aufhebung ist ebenfalls möglich, beispielsweise wenn es spezielle Witterungsbedingungen erfordern.

Bei Fragen nach der Kostenübernahme für den Baustopp gilt das Verursacherprinzip. Somit trägt die Partei, die verantwortlich für den Baustopp ist, auch die Kosten dafür. Bei fahrlässiger Verursachung besteht für Bauherren die Möglichkeit auf Schadensersatz zu klagen.

Siehe auch: hausbauberater.de/bauwissen/baustopp-durch-baueinstellungsverfuegung

 

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Synonyme - baurechtliche Einstellungsverfügung
Bauerwartungsland

Grundstücksflächen, die aufgrund ihrer Beschaffung und Position zur Gemeinde irgendwann von der Gemeinde als Bauland umgewidmet werden könnten, werden zunächst als Bauerwartungsland bezeichnet. Es wird in dem Nutzungsflächenplan der Gemeinde als zukünftiges Bauland markiert. Bauerwartungsland ist teurer als herkömmliches Ackerland, aber billiger als Bauland. Nach dem Erwerb von Bauerwartungsland darf nicht sofort mit dem Bauen angefangen werden, da es offiziell noch kein Bauland ist. Beim Erwerb von Bauerwartungsland gibt es keine Garantie, das es zu Bauland umgewidmet wird

Besitzer von Bauerwartungsland können bei der zuständigen Gemeinde eine Umwidmung vom Bauerwartungsland zum Bauland beantragen. Bei der Gemeinderatssitzung wird im Interesse der Gemeinde über den Antrag entschieden. Über eine Umwidmung in der Regel innerhalb von 6 Monaten. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle:

  • Die Umwidmung muss den langfristigen Zielen der Gemeinde für die bauliche Nutzung der Flächen entsprechen.
  • Es dürfen die Rechte angrenzender Grundstücksbesitzer nicht verletzt werden.
  • Das Grundstück muss erschließbar sein.

Wer Bauerwartungsland kauft, sollte nicht unbedingt mit einer zeitnahen Erschließung und Umwidmung zum Bauland rechnen. Dieser Prozess kann sich im ungünstigsten Fall über Jahre hinziehen. Was beim Erwerb von Bauerwartungsland unbedingt zu beachten ist, ist die Zahlung der Grundsteuer, die auch für Bauerwartungsland bezahlt werden muss. In der Regel wird Bauerwartungsland nicht von Privatpersonen, sondern von Investoren gekauft.

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Baufertigstellungsbürgschaft

Sollte die Baufirma, die mit dem Hausbau beauftragt ist, in finanzielle Schwierigkeiten geraten und Insolvenz anmelden, gerät häufig auch der Bauherr in finanzielle Nöte. Dagegen hilft der Abschluss einer Baufertigstellungsbürgschaft. Sie bürgt ebenso bei Nichterfüllung oder bei Verweigerung der vertraglichen Leistungen durch die Baufirma.

Bei der Baufertigstellungsbürgschaft bürgt eine dritte Partei für sämtliche Kosten bis zur Fertigstellung des Hauses. Alternative kann der Bauherr auch eine Baufertigstellungsversicherung abschließen. Diese greift allerdings nur, wenn die Baufirma Insolvenz anmelden muss.

Die Höhe der Baufertigstellungsbürgschaft wird im Bauvertrag individuell geregelt. Sie beträgt normalerweise 10 Prozent der Bausumme. Als Bürgen sollten nur Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen akzeptiert werden. Die Baufirma ist in der Pflicht einen geeigneten Bürgen für die Fertigstellungsbürgschaft zu finden. Der Bauherr sollte den Inhalt der Bürgschaft genau prüfen lassen und sich besonders die Sicherungsfälle genau anschauen. Sie sollten nicht nur bei einer Insolvenz greifen, sondern auch dann, wenn die Baufirma ihren Verpflichtungen nicht nachkommt. Wenn die Baufirma keinen passenden Bürgen für die Baufertigstellungsbürgschaft finden kann, dann kann ein Grund dafür sein, dass die Baufirma nicht über genügend Liquidität verfügt.

Der Abschluss einer Baufertigungsbürgschaft wird in jedem Fall beim Bau des Eigenheims empfohlen, da sie die bedeutendste Versicherung für den Bauherrn ist. Sie garantiert, dass die Immobilie in der vertraglich vorgegebenen Zeitspanne fertiggestellt wird.

Siehe auch: www.hausbauberater.de/bauwissen/haus-sicher-bauen

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Baufeuchte

Der Begriff bezeichnet den Wassergehalt eines Bauteils oder von Bauteiloberflächen, der während des Herstellungsprozesses entsteht oder eindringt. Vor allem die Verwendung von Mörtel, Beton, Nassestrich, Farben oder Putz ist die Hauptursache für die Entstehung von Baufeuchte. Ständiges Lüften während der Bauphase trägt dazu bei, die Baufeuchte deutlich zu verringern. Wenn während dieser Zeit nur für einen mangelhaften Wetterschutz gesorgt wird, können auch in das Gebäude eindringende Niederschläge zu einer Erhöhung der Baufeuchte führen. In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass ein fertiggestellter Neubau pro Quadratmeter etwa 90 Liter Wasser enthält.

Siehe auch www.hausbauberater.de/bautrocknung.

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Synonyme - Bautrocknung
Baufläche

Wird für ein Grundstück ein Flächennutzungsplan erstellt, so ist in diesem auch die für die Bebauung vorgesehene Fläche auszuweisen. Man spricht dabei von der Baufläche. Sie muss nach der allgemeinen Art ihrer baulichen Nutzung dargestellt werden mit Bezug auf die Baunutzungsverordnung (BauNVO) § 1 Abs. 1. In dieser Verordnung wird zwischen verschiedenen Bauflächen unterschieden:

Wohnbaufläche

gemischte Baufläche

  • Dorfgebiet (§ 5 BauNVO)
  • Mischgebiet (§ 6 BauNVO) - Wohngebäude, Geschäfts- und Bürogebäude
  • urbanes Gebiet (§ 6a BauNVO)
  • Kerngebiet (§ 7 BauNVO) - hauptsächliche Unterbringung von Handelsbetrieben

gewerbliche Baufläche

Werden als Gewerbegebiet (§ 8 BauNVO) und Industriegebiet (§ 9 BauNVO) im Flächennutzungsplan und getrennt von Wohnbauflächen erfasst. Grund dafür ist die Vermeidung von störende Einwirkungen von Betrieben wie Lärm, Geruch oder Gefahren

Sonderbaufläche ((§ 10 - 14 BauNVO)

  • Wochenendhäuser
  • Sanatorien
  • Campingplätze
  • Hafengebiete
  • Kurgebiete
  • Kliniken
  • Ferienhäuser
  • Kurgebiete
  • Ladengebiete
  • Gebiete für Einkaufsflächen sowie großflächige Handelsbetriebe
  • Gebiete für Messen, Ausstellungen und Kongresse
  • Hochschulgebiete
  • Gebiete für Anlagen für die Erforschung, Entwicklung oder Nutzung erneuerbarer Energien wie Wind- oder Sonnenenergie

 

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Bauflucht

Die Bauflucht beschreibt die Lage der Gebäudefassade zur Straßenseite und den bestimmten Abstand dazwischen, der vom Gesetzgeber her eingehalten werden muss. Die Bauflucht wird auch als Baukante, Baulinie oder Fluchtlinie bezeichnet. Dem Eigentümer eines Grundstücks ist es möglicherweise nicht erlaubt über diese Baulinie hinaus zu bauen. Die genaue Lage wird im Bebauungsplan mithilfe der Bauordnung bestimmt. Baulinien werden hauptsächlich von Gemeinden genutzt, um gleichmäßige Straßenmuster zu erreichen. Sie tragen dazu bei, eine durchgehende Häuserflucht zu errichtet.

Manchmal gibt es Verwirrung bei der Definition und Verwendung der Begriffe Bauflucht und Baugrenze. Die Baugrenze bezieht sich darauf, in welchem Gebiet gebaut werden darf. Wohingegen die Bauflucht genau beschreibt, auf welcher Linie zur Straßenseite ein Gebäude stehen muss. Davon darf nicht abgewichen werden, weder nach vorne in Richtung Straße oder weiter nach hinten ins Grundstück. Es muss also immer genau auf der Linie gebaut werden. Die Bauflucht ist eine gesetzliche Beschränkung, die durch die Bauordnung der Gemeinde und im Baunutzungsverordnung (BauNVO) festgelegt wird.

Die Einhaltung der Bauflucht soll auch sicherstellen, dass der Gemeinde ausreichend Platz zur Verfügung steht, für eventuelle Verbreiterung von Straßen oder zur Sanierung, Modernisierung oder Erweiterung der öffentlichen Versorgungsstruktur. Ebenso ist die Bauflucht ein wichtiger Faktor zur Bereitstellung von Flucht- und Rettungswegen.

Weitere Informationen zur Baunutzungsverordnung: Das öffentliche Baurecht.

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Baufolie

Die Baufolie dient dem Schutz vor Witterungseinflüssen, vor Staub und Schmutz oder Chemikalien. Es ist eine universelle Folie, wird aus 100 % Polyethylen hergestellt, und eignet sich auch ideal als Abdichtungsfolie oder Feuchtigkeitssperre. Auf dem Bau gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für die universelle Folie mit den zahlreichen positiven Eigenschaften. Die Baufolien werden in Endlosrollen aus strapazierfähigem Polyethylen mit niedriger Dichte geliefert und sind in der Regel Schwarz, Weiß oder transparent. Sie können aber grundsätzlich auf Kundenwunsch auch in vielen anderen Farben hergestellt werden. Das Grundmaterial Polyethylen ist von Natur aus transparent bis weiß. Baufolie hat eine höhere Reißfestigkeit gegenüber herkömmlichen Folien und wird in unterschiedlicher Dicke von 2, 4 und 6 mm hergestellt. Außerdem zeichnet sich die Baufolie durch höchste Festigkeit aus, was sie extrem belastbar macht.

Die praktischen Folien werden für alle Arten von Abdeckarbeiten auf Baustellen verwendet, beispielsweise als Sichtschutz oder Staubschutz, aber auch als Unterlage für Gerüste oder als Feuchtigkeitsbarriere in Bodennähe. Ein breit gestreuter Anwendungsbereich und eine Vielzahl von unterschiedlichen Einsatzzwecken sind möglich, da Baufolie in unterschiedlichen Variationen, wie beispielsweise matt, glatt, rutschfest oder UV-beständig, produziert werden kann. Baufolie findet nicht nur auf der Baustelle Anwendung, sondern kann auch in der Landwirtschaft, bei jeder Art von Hausprojekten und bei der allgemeinen Lagernutzung zum Einsatz kommen. Prinzipiell kann man sagen, Baufolie ist wasserdicht, aber nicht unbedingt wetterfest. Andere Eigenschaften von Baufolie sind Reißfestigkeit, Strapazierfähigkeit und Dehnbarkeit.

Baufolien eignen sich auch optimal für den Trockenbau und Innenausbau. Sie werden häufig beim Verlegen von Estrichen oder Fußbodenbelägen verwendet und dienen auch als Feuchtigkeitssperren. Sie eigenen sich hervorragend für die Abdeckung von Fenstern, aber auch als Schutzabdeckung von Möbeln, Wänden und Fensterbänken. Es werden keine speziellen Werkzeuge benötigt, um die Folie an die entsprechende Größe anzupassen.

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Bauformen

Die Bauform eines Hauses beschreibt die unterschiedliche Architektur des Hausbaues in Bezug auf grundlegende gestalterische oder räumliche Konzepte. Die verschiedenen Bauformen entstanden aus der jeweiligen Kultur und der Verfügbarkeit von Baustoffen. Dabei spielte auch die Lebensart in der Region eine Rolle. Heutzutage sind fast alle Baustoffe verfügbar und die Bauformen richten sich eher nach persönlichen Vorlieben. Da wären zum Beispiel der Bungalow, Einfamilienhaus, Reihenhaus, Stadthaus, Pultdach-Haus und Landhaus.

Jede Bauform hat seine Vor- und Nachteile, und wer sich dazu entschließt, neu zu bauen, muss sich mit dieser Frage auseinandersetzen. Die Bauform gibt die grobe Richtung vor. Nach der Wahl der Bauform kann das Haus in die individuelle Planung gehen. Soll das Haus nur ein Geschoss haben und soll es barrierefrei gebaut werden, dann bietet sich die Bauform des Bungalows an. Das Haus besitzt nur das Erdgeschoss und lässt sich dadurch einfacher barrierefrei gestalten. Dabei muss beachtet werden, dass ein Bungalow ein großes Grundstück benötigt.

Wer plant, seine Stromversorgung über eine Solaranlage abzudecken, für den bietet sich zum Beispiel die Bauform des Pultdach-Hauses an. Die Solarzellen lassen sich effektiv auf dem Dach anbringen, wenn darauf geachtet wird, dass das Dach nach Süden ausgerichtet ist. Außerdem wird das Regenwasser optimal abgeführt und das Dachgeschoss bietet mehr Platz und Licht.

Siehe auch: hausbauberater.de/bauwissen/bauarten-baustile-und-haustypen-beim-hausbau

 

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Baufortschritt

Der Baufortschritt definiert den Fortgang des Hausbaus und lässt Rückschlüsse auf denFertigstellungstermin zu. Der Baufortschritt ist sowohl im Hinblick auf die Baufinanzierung als auch der Einzugsplanung wichtig. Die Ratenzahlung der Baukosten erfolgt in der Regel gemäß eines Zahlungsplans nach dem Baufortschritt.

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Baufuge

Baufugen spielen eine wichtige Rolle beim Hochbau sowie Tiefbau. Sie dienen dazu, einen gewollten Zwischenraum oder Spalt zwischen verschiedenen Bauteilen, Teilbereichen oder Baumaterialien zu erschaffen. Einige gebräuchliche Arten von Baufugen, die im Hochbau verwendet werden, umfassen die Arbeitsfuge, die Isolationsfuge, die Bauwerksfuge, die Bewegungsfuge und die Anschlussfuge.

Baufugen

Diese Fugen können Bewegungen vertikal, horizontal und entlang der Tiefe der Struktur aufnehmen. Diese Fugen werden in regelmäßigen Abständen in Betonplatten und Gehwege eingebracht, um die Entwicklung von Rissen im Beton zu verhindern. Es gibt drei grundlegende Arten von Baufugen, nämlich

  • Arbeitsfugen
    Dies ist in der Regel eine Tagesarbeitsfuge bei Betonarbeiten. Sie wird verwendet, wenn ein neuer Betonabschnitt neben einem anderen bereits abgebundenen / getrockneten Betonabschnitt gegossen wird. Normalerweise erfolgt die Verbindung mit mechanischen Dübeln und / oder Verbindungen, die aber keine zukünftigen Bewegungsanforderungen haben. Eine zusätzliche Fugendichtung ist normalerweise nicht erforderlich.

  • Isolationsfugen (Bauanschlussfugen)
    Diese Fugen werden auch Verbindungsfugen genannt und befinden sich normalerweise an jeder Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Materialien oder Einheiten, zum Beispiel den Lücken um Fenster- und Türrahmen. Sie werden normalerweise mit vorgeformten oder expandierenden Schäumen gefüllt, durch Abdeckplatten verdeckt und mit einfachen geglätteten oder extrudierten elastischen oder flexiblen Dichtungsmassen versiegelt.

  • Bewegungsfugen (Dehnungsfugen)
    Typischerweise besteht die Hauptfunktion einer Bewegungsfuge, die auch als Dehnungsfuge bezeichnet wird, darin, dass sich Bauteile auf beiden Seiten ausdehnen können, während die Fuge effektiv schrumpft. Eine Bewegungsfuge ist eine Lücke in einer Struktur, die bestimmte Bauteile trennt und die Bewegungsfreiheit dieser Teile in einer vordefinierter Art gewährleistet. Desto größer und komplexer eine Baustruktur ist, umso größer und komplexer sind die Bewegungsfugen und die Herausforderungen, die Bewegungen erfolgreich aufzunehmen und gleichzeitig abzudichten.

 

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Synonyme - Baufugen

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