Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

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Begriff Definition
Zarge

Als Zarge bezeichnet man einen Rahmen aus Metall, Holz oder Kunststoff, der für Türen und Fenster genutzt und ins Mauerwerk eingesetzt wird. Dieser Rahmen ermöglicht das problemlose Öffnen und Schließen von Fenstern und Türen.

Zeitplan

Bei Bauvorhaben, die von Bauträgern meist schlüsselfertig durchgeführt werden, gibt es oftmals einen genauen Zeitplan, bei dem der Übergabetermin vertraglich festgelegt ist. Bei allen anderen Bauvorhaben hat die Jahreszeit einen großen Einfluss auf den Zeitplan. Ebenso können Schlechtwetterperioden die Bauzeit verlängern. Es ist daher ratsam, im Zeitplan immer einen Puffer für unvorhersehbare Zeitverzögerungen bis zur Fertigstellung einzuplanen. Störungen, die den Zeitplan verändern, haben immer finanzielle Konsequenzen für einen Bauherrn, weil durch einen verspäteten Einzug ins neue Eigenheim das Wohnen im früheren Zuhause länger bezahlt werden muss. Außerdem ziehen Schwierigkeiten dieser Art einen Koordinationsaufwand nach sich, weil vom Einzugstermin auch die Bestellung der Umzugshelfer und ggf. der Start bei einer neuen Arbeitsstelle oder in einer neuen Schule betroffen sind.

Synonyme - Zeitplanung
Zentralheizung

Die sogenannte Zentralheizung kommt heute als meist verbreitetes Heizsystem in einem Großteil aller neu errichteten Immobilien zum Einsatz. Der Name resultiert aus der Tatsache, dass sämtliche Räume des Gebäudes von einer zentralen Heizstelle aus erwärmt werden. In der Regel kommt dafür ein Heizkessel zum Einsatz, der mit Öl, Gas oder auch Holzpellets betrieben werden kann. Vom Heizkessel aus führen schließlich Rohre durch das gesamte Gebäude, in denen Wasser oder Luft zirkuliert und somit die Wärme an die gewünschte Stelle transportiert.

Ziegel

Ziegel gehören zu den am meisten verwendeten Baustoffen. Sie können aus natürlichen oder künstlichen Materialien bestehen. Früher wurden sie hauptsächlich Tonerde oder Lehm geformt und schließlich gebrannt, heute verwendet man auch Verbundmaterialien, die gewünschte Eigenschaften perfektionieren sollen.

Weitere Informationen über den Baustoff Ziegel finden Sie auf www.massivhaus-massivbau.de/ziegelstein.php.

Zisterne

Eine Zisterne ist ein Sammelbehälter für Regenwasser. Sie kann aus Kunststoff oder Beton bestehen und wird meist im Garten eingegraben. Zisternen bestehen aus dem Speicherraum und einer Filterkammer. Das aufgesammelte Regenwasser kann zur Gartenbewässerung oder je nach Zisternen-Modell auch als Nutzwasser für die Toilettenspülung, zum Duschen oder Waschen genutzt werden.

Zuschlag

Zuschläge werden Mörtel und Beton zugefügt, um dessen Konsistenz oder Volumen zu verändern. Dabei wird zwischen natürlichem und künstlichem Zuschlag unterschieden. Kies, Sand, Naturbims, Schotter und Splitt gelten als natürlicher Zuschlag, während Hüttensand, Hüttenbims, Hochofenschlacke, Sinterbims, Ziegelmehl und Ziegelsplitt als künstlicher Zuschlag bezeichnet werden.

Zuschlagsgebühr

Eine Zuschlagsgebühr fällt an, wenn eine Immobilie im Rahmen einer Zwangsversteigerung erworben wird. Der Käufer einer zwangsversteigerten Immobilie muss eine Zuschlagsgebühr von 4 Prozent des Höchstgebots (pro Jahr) für die Zeit zwischen der Zuschlagsverkündung und dem Verteilungstermin zahlen.

Zwischenlager

Bauschutt, Baureste und Baumaterialien müssen fachgerecht entsorgt werden. Das Abfallrecht bestimmt die getrennte Sammlung und Verwertung von Baurestmassen. Getrennt werden muss zwischen mineralischen Abfällen, Baumischabfällen, Wertstoffen, Problemabfällen und asbesthaltigen Baustoffen. Können Problemabfälle oder asbesthaltige Baustoffe nicht direkt fachgerecht verwertet werden, werden diese bis zur endgültigen Verwertung in Zwischenlagern gelagert. Für die Entsorgung ist immer der Bauunternehmer zuständig.

Zwischensparrendämmung

Hierbei wird der Dämmstoff von innen zwischen die Dachsparren fugendicht eingeklemmt. Diese Methode ist auch für Heimwerker gut geeignet.

Siehe auch www.hausbauberater.de/dachdaemmung.

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