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Wer einen Garten hat, weiß zu schätzen, wenn er seine Pflanzen wenigstens teilweise mit Regenwasser gießen kann. Darum finden sich in zahlreichen Gärten Regentonnen, mit deren Inhalt sich so manche Gießkanne kostenlos füllen lässt. Aber lässt sich Regenwasser nicht noch besser und effektiver nutzen?

RegenwassernutzungKann Regenwasser auch im Haushalt verwendet werden?

Der Bundesverband der Energie- und Wasserversorger (BDEW) hat genauer hingesehen: Seit 1990 ist der tägliche Trinkwasserverbrauch pro Person von 147 Litern auf 125 Liter (2019) gesunken. Das ist nicht zuletzt auf den immer verbreiteteren Einsatz von wassersparender Haushaltstechnik zurückzuführen. Dennoch ist der Statistik anzusehen, in welchen Jahren die Sommer besonders heiß und trocken sind, weil dann der Verbrauch spürbar ansteigt. Angesichts der mit dem Klimawandel einhergehenden steigenden Wahrscheinlichkeit von Dürresommern und schneearmen Wintern liegt es nahe, darüber nachzudenken, wie der Trinkwasserverbrauch sinnvoll reduziert werden kann – im besten Fall, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen. Da außerdem Wasserkosten gespart werden können, sollten die Möglichkeiten der Regenwassernutzung ausgeschöpft werden.

Mit einer Regenwassernutzungsanlage effektiv Wasser sammeln

Die Regentonne im Garten ist die erste und einfachste Möglichkeit, Regenwasser, das von der Dachfläche ins Fallrohr läuft, aufzufangen und zu nutzen. Dazu ist außer der Tonne nur noch die Montage eines Regensammlers nötig, der am Fallrohr installiert wird und das Regenwasser direkt in die Regentonne leitet. Regentonnen sind bis zu einem Fassungsvermögen von 800 Litern erhältlich, größere Auffangbehälter werden als oberirdische Regenwassertanks bezeichnet.

Wem diese Wassermenge nicht ausreicht, sollte eine Regenwassernutzungsanlage aufstellen. Solch eine Anlage besteht aus einer Zisterne, einem Filter, einem Hauswasserwerk und dem zugehörigen Leitungsnetz. Bevor das vom Dach abfließende Regenwasser in die Zisterne gelangt, wird es durch den Filter geleitet und gereinigt. Hauseigentümer haben hinsichtlich des Standorts der Zisterne zwei Möglichkeiten:

  1. Wird der Behälter im Haus aufgestellt, befindet er sich in der Regel im Keller. Hier kommen Kunststofftanks zum Einsatz.
  2. Die Unterbringung außerhalb des Hauses ist platzsparender, weil sie üblicherweise unterirdisch im Garten erfolgt. Für diesen Zweck stehen nicht nur Kunststoff-, sondern auch Betonzisternen zur Verfügung.

Regenwassernutzungsanlagen müssen insbesondere im Hinblick auf die Wasserqualität sicher konstruiert sein. Deshalb sollten sie immer die Anforderungen der DIN 1989 Regenwassernutzungsanlagen (Teil 1: Planung, Ausführung, Betrieb und Wartung, Teil 2: Filter, Teil 3: Regenwasserspeicher und Teil 4: Bauteile zur Steuerung und Nachspeisung) erfüllen.

Größere Systeme, die auch über eine Pumpe verfügen, werden häufig auch als Löschwasservorrat verwendet.

Für den Fall, dass mehr Regenwasser in den Tank geleitet wird, als dieser aufnehmen kann, muss dieser über einen Überlauf verfügen. Außerdem muss eine Möglichkeit geschaffen werden, die Zisterne während einer längeren Trockenphase mit Trinkwasser aufzufüllen.

Wie viel kostet eine Regenwassernutzungsanlage?

Dreh- und Angelpunkt ist die Ermittlung der richtigen Anlagengröße, denn allein der Speicher ist so teuer, dass seine Kosten die Hälfte der Anlagenkosten ausmachen können. Wie groß er sein sollte, hängt entscheidend von der Dachfläche und der Wassermenge, die entnommen werden soll, ab. Hauseigentümer müssen vor der Berechnung entscheiden, wofür sie das aufgefangene Regenwasser verwenden wollen: Soll es nur zur Bewässerung dienen oder auch die Toilettenspülung und die Waschmaschine versorgen? Wie viele Personen gehören zum Haushalt?

Damit der Bau einer Regenwassernutzungsanlage auch wirtschaftlich in einem vertretbaren Rahmen bleibt, ist die Installation eines möglichst großen Speichers, um „auf Nummer sicher zu gehen“, eine schlechte Wahl: Nicht nur die Anschaffungskosten für die Zisterne steigen, sondern auch die Kosten für die Lieferung, den Erdaushub und die Installation. Darüber hinaus spielt auch eine realistische Einschätzung der zu erwartenden Niederschlagsmengen eine Rolle: So ist beispielsweise im Alpenvorland mit deutlich höheren Mengen zu rechnen als in der Magdeburger Börde.

Was bei der Kalkulation ebenfalls berücksichtigt werden muss, ist das kommunale Ortsrecht: Sollte die Kommune eine Abwassergebühr für genutztes Regenwasser erheben, wirkt sich das ungünstig auf die Wirtschaftlichkeit der Regenwassernutzungsanlage aus.

Hauseigentümer, die mit solch einer Anlage einen Vier-Personen-Haushalt versorgen wollen, sollten von Anschaffungs- und Montagekosten in Höhe von etwa 4.000 bis 5.000 Euro ausgehen. Da für den Aufbau Fachkenntnisse nötig sind, sollte er nur durch eine entsprechend qualifizierte Firma erfolgen: So ist z. B. unbedingt darauf zu achten, dass es keine direkte Verbindung zwischen dem Regen- und dem Trinkwasserkreislauf gibt, damit Hygienestandards eingehalten werden können. Die Sicherheit spielt hierbei eine so große Rolle, dass eine Anlage beim Wasserversorger und dem Gesundheitsamt angemeldet werden muss.

Weite Kosten fallen für die jährliche Wartung (ca. je 100 Euro) sowie in manchen Bundesländern für separate Wasseruhren und deren Eichung an.

Wie sinnvoll ist die Nutzung von Regenwasser?

Regenwasser enthält praktisch keinen Kalk und eignet sich deshalb besonders gut für die Pflanzenbewässerung und die Waschmaschine. Unstrittig ist auch, dass für die Pflanzenbewässerung mit Regenwasser aufbereitetes Trinkwasser eingespart werden kann.

Der BDEW vertritt allerdings die Ansicht, dass es sich bei dem von Dachflächen ablaufenden Regenwasser eben nicht mehr um relativ reines Wasser handelt, sondern dass dieses Wasser mit Krankheitserregern (z. B. durch Vogelkot), Mikroplastik und Schwermetallen kontaminiert ist. Regenwasser, das von Dächern aus Zink oder Kupfer abläuft, sollte aus Umweltgründen ohnehin nicht genutzt werden.

Ökonomisch betrachtet scheiden sich die Geister

  • Klar ist, dass Hauseigentümer mit einem Amortisationszeitraum von mindestens zehn Jahren rechnen sollten. Manche Kommunen gewähren für Regenwassernutzungsanlagen einen Investitionszuschuss, was die Wirtschaftlichkeit verbessert.
  • Die Verbraucherzentrale Hamburg spricht den Anlagen jedoch jede wirtschaftlich sinnvolle Nutzung ab, wenn für sie keine staatlichen Förderungen in Anspruch genommen werden können. Sie hält nur das Aufstellen von Regentonnen für sinnvoll.

 

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