Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

BegriffDefinition
Parallel-Schiebe-Kipp-Tür

Parallel-Schiebe-Kipp-Türen sind die modernste Art von Schiebetüren. Sie bieten viele Vorteile. Sie sind praktisch und eine günstige Lösung für kleine Wohnungen als Balkon- oder Terrassentüren, da sie einen geringen Platzbedarf haben. Ihre Funktionsweise ist einfach. Es gibt ein bewegliches und unbewegliches Element. Das bewegliche Element kann in der ersten Stufe in eine Kipp-Funktion gebracht werden und in der zweiten Stufe parallel zu dem unbeweglichen Element geöffnet werden. Dadurch kann auch der Bereich im Raum, der ansonsten für die Balkontür freigehalten werden müsste, optimal genutzt werden.

Parallel-Schiebe-Kipp-Türen sind einfach in der Montage. Daneben bieten sie sehr gute Dämmeigenschaften, da sie zwischen zwei und drei Dichtungsebenen besitzen. Sie können individuell bei den meisten Anbietern konfiguriert werden hinsichlich dem Aufbau, Material, Verglasung und Funktion. Der Öffnungsmechanismus ist einfach und leicht ohne großen Kraftaufwand zu bedienen, was an der hochwertigen Verarbeitung liegt.

Einschränkungen gibt es dem Gewicht des beweglichen Elements. Das begrenzt die mögliche Breite der Schiebe-Tür, da ein zu hohes Gewicht die Gesamtkonstruktion besonders in der Kipp-Position zu sehr belasten würde. Von daher ist eine Parallel-Schiebe-Kipp-Tür nicht für riesengroße Türöffnungen geeignet. Ein weiterer Nachteil ist die Bodenschwelle. Auch in der flachen Ausführung ist sie dennoch ein Hindernis. Wer einen barrierefreien Zugang benötigt, sollte sich lieber für eine andere Terrassen- oder Balkontür entscheiden.

 

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Synonyme - PSK-Tür,PSK
Passivhaus

Als Passivhaus wird ein Gebäude bezeichnet, in dem keine klassische Heizungsanlage zum Einsatz kommt. Die Erwärmung der Innenräume wird dabei durch die Nutzung vorhandener Ressourcen erzielt, zusätzlich verfügt das Passivhaus über eine aufwändige Wärmedämmung der Gebäudehülle, sodass möglichst wenig Wärmeenergie verloren geht. Fast alle Passivhäuser verfügen über eine Ausrichtung nach Süden, um die die Sonnenenergie effektiv zu nutzen.

Siehe auch:

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Passivhausstandard

Passivhaus ist ein in Deutschland entwickeltes Konzept, das weltweit übernommen wurde und sich bewährt hat. Passivhäuser haben das Ziel, die Energieeffizienz eines Gebäudes zu steigern. Häuser, die nach dem Passivhausstandard gebaut wurden, sind Gebäude mit extrem geringem Energieverbrauch. Sie verbrauchen nur sehr wenig Energie zum Heizen oder Kühlen und sind äußerst komfortabel, außerdem erschwinglich, sowie ökologisch sinnvoll und gesund zu bewohnen.

Ein Passivhaus muss mehrere Kriterien erfüllen, um den Passivhausstandard zu erreichen:

  • Heizung
    Der Energiebedarf für die Heizungsanlage darf nicht mehr als 15 kWh / m² Wohnfläche pro Jahr oder 10 W / m² für den Spitzenbedarf überschreiten. Ein typisches Haus verbraucht im Durchschnitt 100 W / m².In Bezug auf Heizöl verbrauchen Passivhäuser weniger als 1,5 Liter pro Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr, weit weniger als typische Niedrigenergiehäuser.

  • Energieverbrauch
    Die benötigte Gesamtenergie für alle Haushaltsanwendungen wie Heizung, Warmwasser und Strom darf nicht mehr als 60 kWh / m² Wohnfläche pro Jahr überschreiten. Passivhäuser ermöglichen eine Heiz- und Kühlung-Energieeinsparung von bis zu 90 % im Vergleich zum typischen Gebäudebestand und von über 75 % im Vergleich zu durchschnittlichen Neubauten.

  • Luftdichtheit
    Passivhäuser sind sehr luftdicht und sollten bei einem Druck von 50 Pascal nicht mehr als 0,6/h Luftwechsel pro Stunde aufweisen.

  • Wärmekomfort / Wärmedämmung
    Wohnbereiche sollten das ganze Jahr über komfortabel temperiert sein und die Raumtemperatur von 25 °C nicht für mehr als 10 Prozent der Stunden in einem Jahr überschreiten. Geeignete Fenster mit guter Isolierung und einer Gebäudehülle aus gut isolierten Außenwänden, Dach und Bodenplatte halten die Wärme im Winter im Haus und halten sie im Sommer draußen.

Um diesen Passivhausstandard zu erreichen, verwenden Bauherren ein intelligentes passives Baudesign. So muss zum Beispiel die Ausrichtung des Hauses gut geplant sein, sodass Sonne und Schatten optimal genutzt werden. Ein weiteres Schlüsselelement in der Konstruktion eines Passivhauses ist die Wärmedämmung. Die Wärmeverluste sollten so gering wie möglich gehalten werden. Durch die extreme Wärmedämmung und die Rückgewinnung von Wärme über Wärmetauscher, ist keine Heizungsanlage vonnöten.

Als ein zertifiziertes Passivhaus, das die Internationalen Passivhausstandards verwendet, müssen Häuser eine Reihe überprüfbarer Kriterien erfüllen, die vom Passivhaus-Institut festgelegt wurden. Das Passivhaus-Institut zertifiziert Bauteile, die für den Bau von Passivhäusern geeignet sind. Während zertifizierte Bauteile nicht die einzigen Komponenten sind, können auch Detaillösungen, Architekten, Ingenieure, sowie Handwerker und Berater zertifiziert werden.

Für die Passivhaus-Zertifizierung wird die Planungsausführung sorgfältig und umfassend geprüft. Ein Zertifikat wird nur ausgestellt, wenn die genau definierten Kriterien ausnahmslos erfüllt wurden. Ein effizientes Planungs-Tool gibt es vom Passivhaus Institut in Darmstadt mit dem unter anderen der Heiz- und Kühlbedarf genauestens berechnet werden kann. In diesem Planungs-Tools befinden sich auch wertvolle Informationen zum Thema Förderung durch verschiedene Landesprogramme.

Ausführliche Informationen: hausbauberater.de/energieeffizient-bauen/passivhaus.

 

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Passplatten

Nicht jede Länge von Fertigteildecken kann problemlos ab Werk geliefert werden. Folgende Faktoren beschreiben eine Einschränkung:

  • Gewichteinheit der Fertigteilelemente (im Regelfall 125 – 175 kg/m²)
  • Fertigungs- und Lagerungsbedingungen in den Werken
  • Verkehrsrechtliche Bestimmungen (maximales Gewicht und Länge der Fahrzeuge für den Transport)
  • Arbeitsbedingungen auf der Baustelle (Bewegungsfreiheit)
  • Kraneinsatz (Krankapazität und Kranausrüstung)
  • Handhabung und Sicherheit beim Verbau der Fertigteilelemente

Die praktikablen Elementlängen liegen zwischen 8 und 9 Metern. Auch die Elementbreiten sind aufgrund technischer Gegebenheiten in den Fertigteilwerken begrenzt. Werkspezifisch maximale Elementbreiten werden als Standardbreiten bezeichnet. Bauelemente, die von den Normen abweichen, werden als Passplatten bezeichnet. Die Standardbreiten von Elementdecken liegen zum Beispiel bei 2,40 m; 2,45 m; 2,48 m, 2,50 m und in Sonderfällen bei 3,00 m. Auch andere werkspezifische Standardbreiten sind möglich.

Spannbeton-Fertigteildecken bestehen aus standardisierten Formteilen, die im Werk produziert werden und verbaufertig auf die Baustelle geliefert werden. Die Fertigteilelemente der Decke besitzen eine Breite von 1,20 m und eine Dicke von 15 bis 50 cm. Die Länge der Spannbeton-Fertigdecken können individuell bestimmt werden. Zum Ausgleich der Deckenbreite lassen sich schmalere Passplatten im Werk produzieren. Benötigte Aussparungen werden ebenfalls ab Werk hergestellt, müssen jedoch bereits im Entwurf berücksichtigt werden.

 

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Perimeter-Dämmung

Eine Perimeter-Dämmung wird durchgeführt, wenn Räume unter der Geländeoberkante eine Wärmedämmung benötigen. Dies ist notwendig, wenn Hauseigentümer ihre Kellerräume als Wohnräume nutzen wollen. Erdberührte Bauteile müssen dann mit einer Perimeter-Dämmung ausgestattet werden. Sie ist besonders druckfest und feuchtresistent.

Bei einer Perimeter-Dämmung wird eine Dämmung auf eine 100 % wasserresistente Abdichtungsschicht geklebt und dient dabei als Ergänzung. Hiermit sorgt die Isolation des Kellers dafür, dass keine Feuchtigkeit aus dem Erdreich in erdberührende Bauteile eindringen kann. Eine Perimeter-Dämmung bietet einen zusätzlichen Wärmeschutz. Würde diese Maßnahme nicht getroffen werden, könnte die Wärme von beheizten Kellern in den kälteren Monaten des Jahres sehr schnell in das Erdreich abfließen.

Eine Perimeter-Dämmung hat aber noch andere positive Nebeneffekte. Auch bei unbeheizten, feuchten Kellern sorgt eine fachmännisch durchgeführte Perimeter-Dämmung dafür, dass die Oberfläche der Wände im Innenraum nicht zu stark abkühlt. Somit wird verhindert, dass entstehende Luftfeuchtigkeit an den Innenwänden der Kellerräume kondensiert und so ein optimaler Nährboden für Schimmel entstehen kann.

Eine Durchführung ist auf jeden Fall bei Räumen sinnvoll, die sich unter dem Erdreich befinden oder an das Erdreich angrenzen. Das ist beispielsweise bei Häusern, die am Hang gebaut sind, der Fall. Unter einer Perimeter-Dämmung versteht man nicht nur die Dämmung an der Außenseite erdberührter Wände, sondern ebenfalls die Dämmschicht unterhalb der Bodenplatte eines Gebäudes. Zur Durchführung der Perimeter-Dämmung werden meistens Hartschaumplatten oder Glasschaumplatten genutzt. Sie besitzen keine Einbautiefenbeschränkungen und sind darum ein optimaler Baustoff.

Bei Neubauten ist eine Perimeter-Dämmung Teil der aktuellen Energiekonzeption und lässt sich ohne großen Mehraufwand ausführen. Sie gelten als Inhalt der aktuellen EnEV und als gemeingültiger Baustandard. Immobilieneigentümer, die ihren Altbau mit einer zusätzlichen Perimeter-Dämmung aufrüsten möchten, müssen jedoch mit höheren Kosten rechnen. Dies liegt daran, dass ein hoher Aufwand betrieben werden muss. Um das Kellermauerwerk von außen dämmen zu können, muss dieses zuvor vollkommen freigelegt werden. Auch sollten Hauseigentümer den zusätzlichen Aufwand und die damit anfallenden Kosten für die Innendämmung des Kellerbodens einplanen, da eine Perimeter-Dämmung von außen nicht möglich ist.

 

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Synonyme - Perimeterdämmung
Pfusch

Baumängel oder Pfusch am Bau können während einer Bauphase auftreten. Bauherren müssen besonders bei der Übergabe des fertigen Gebäudes darauf achten, anfallende Mängel zu bemerken und dementsprechend zu beanstanden. Meistens ist es jedoch der Fall, dass Mängel am Bau erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar werden. Wird ein Baumangel innerhalb der Verjährungsfrist entdeckt, muss der Auftragnehmer für dessen Beseitigung aufkommen. Dies ist im Bundesgesetzbuch so festgehalten.

Darauf sollten Bauherren bei der Übergabe achten:

  1. Risse im Putz und Mauerwerk.
  2. Undichte Fenster und Türeinfassungen.
  3. Undichtigkeit der Dampfsperre und Dampfbremse.
  4. Unzureichende Lüftung des Rohbaus während der Bauphase = Schimmelbefall.
  5. Undichter Keller.
  6. Risse in den Holzbalken.
  7. Schlecht gegossener Estrich.
  8. Undichte Lüftungsanlage.
  9. Heizung wurde falsch bemessen und/ oder falsch eingestellt.
  10. Baumängel beim Innenausbau.

Wurden Baumängel nach der Übergabe entdeckt muss von Seiten des Bauherrn eine schriftliche Mängelanzeige verfasst werden. In ihr muss beschrieben sein um welche Mängel es sich genau handelt. Die genaue Vorgehensweise ist im BGB geregelt:

  • § 634 Rechte des Bestellers bei Mängeln
  • § 635 Nacherfüllung

Bauherren müssen dem Auftragnehmer eine fristgerechte und realistische Frist setzen, in der er diese zu beheben hat. Bei Eingang der Mängelrüge, die am besten per Einschreiben versandt werden sollte, tritt eine Unterbrechung der Gewährleistungsfrist ein. Kommt es zu einer Situation in der eine Mangelbeseitigung vonseiten des Auftragnehmers unzumutbar oder unmöglich ist, kann es zu einer Minderung der Kosten zugunsten des Bauherrn kommen. Die Schätzung der zu zahlenden Summe kann durch pauschale Ansätze erfolgen.

Bauherren können bis 5 Jahre nach Abnahme des Baus Mängel beanstanden. 

Siehe auch: www.hausbauberater.de/fachbegriffe/baumangel

 

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Synonyme - Baupfusch,Murks
Pilzsporen

Pilzsporen sind Schimmelsporen, die innerhalb von Wohnräumen zur gesundheitlichen Gefahr für die Bewohner werden können. Um Pilzsporen vorzubeugen, sollte eine optimale Luftfeuchtigkeit zwischen 40 % und 60 % in den Wohnräumen bestehen. Pilzsporen werden vom Menschen über die eingeatmete Luft aufgenommen und können zu asthmatischen Erkrankungen oder Allergien führen.

Schimmelbildung entsteht meistens durch auftretende Feuchtigkeit in den Wohnräumen. So kann sich Schimmel aufgrund einer feuchten Hauswand ausbreiten oder auch durch alltägliche Handlungsweisen wie beispielsweise Kochen oder Duschen entstehen. Auch unsachgemäßes Lüften der Wohnräume kann zu einer Schimmelbildung an den Innen- und Außenwänden eines Hauses führen. So können durch den Einbau von modernen Klimaplatten gleich zwei Ziele erreicht werden. Weniger Heizwärme geht verloren und eine Ausbreitung von Pilzsporen kann entgegengewirkt werden

Auch eine kontrollierte Raumlüftung kann Schimmelentstehung entgegenwirken. Durch regulierbare kleinste Öffnungen in der Gebäudehülle kann Luft ein- und ausströmen. Dadurch wird die Baustruktur der Immobilie und die Gesundheit der Bewohner eines Hauses nachhaltig geschützt. Wärmetauscher geben wertvolle Energie an die einströmende Luft ab und sorgen für ein gesundes Raumklima.

Siehe auch: Schimmelsporen – Entstehung, Erkennung, Behandlung und Vorbeugung.

 

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Synonyme - Schimmelsporen
Plansteine

Plansteine sind künstlich hergestellte Mauersteine, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen und bestimmten Normen unterliegen. Von Vorteil ist die sehr hohe Genauigkeit der Fläche, was eine Versetzung mit Dünnbettmörtel oder auch Kunststoffklebern möglich macht. Da Dünnmörtelschichten nur 1 bis 3 Millimeter dick sind, würden sie sich nicht zum Ausgleich von Unebenheiten eignen.

Plansteine können aus Kalksandstein, Porenbeton oder Ziegelstein bestehen. Auch Hohlblocksteine lassen sich zu Plansteinen verearbeiten, wenn die Auflageflächen nach dem Aushärten des Betons geschliffen werden. Dieses wird im Fachjargon auch “plan schleifen” genannt und garantiert die Ebenheit des Mauersteins, was für eine einwandfreie Verbauung sehr wichtig ist.

Planziegel werden als Hochlochziegel hergestellt. Nach Abschluss des Brennvorganges werden Großkammerlochziegel maschinell mit Dämmstoffen gefüllt. Dadurch besitzen sie einen geringen Fugenanteil und einen optimierten Stoffkernwert. So können Dämmwerte erzielt werden, die den Richtlinien der EnEV entsprechen.

Voraussetzung für die Verwendung von Plansteinen ist eine sorgfältig erstellte erste Schicht des Mauerwerksverbandes. Zum Höhenausgleich werden spezielle Kimmsteine oder Plansteine im Mauermörtel angelegt. Um eine Reduzierung der Wärmebrückenwirkung in der untersten Steinlage zu garantieren, sind Kimmsteine aus speziellen Materialien zu verwenden. Sie bewirken, dass Wärmeverluste in diesen delikaten Bereichen reduziert wird.

Die Vorteile von Planziegeln in Verbindung mit Dünnmörtel beim Hausbau sind:

  • Verringerte Wärmeleitfähigkeit durch das Mauerwerk wird gewährleistet
  • Auf zusätzliche Dämmschichten kann bei entsprechnder Mauerwerksdicke verzichtet werden
  • Aufgrund des geringen Mörtelbedarfs deutlich reduzierte Feuchtigkeit im Mauerwerk
  • Weniger Zeitaufwand bei der Verfugung
  • Schwindungsfreier, homogener Untergrund garantiert durch geschliffene Fläche der Plansteine
  • Höhere Tragfähigkeit der Wand

 

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Synonyme - Planstein
Planungskontrolle

Die Planungskontrolle ist beim Hausbau in mehrfacher Hinsicht ein wichtiges Thema, und sollte nicht unterschätzt werden. Die Bauaufsichtsbehörde wacht über die Planung und Bauausführung eines Gebäudes und auf die Einhaltung jeglicher gesetzlicher Vorschriften.

Auf der Baustelle obliegt die Planungskontrolle dem Bauleiter. Er ist dafür verantwortlich, dass alle Arbeiten die geplant wurden, entsprechend umgesetzt werden. Routinemäßige Baukontrollen sind in jeder Phase eines Bauvorhabens von großer Bedeutung und gewährleisten, dass wie geplant gearbeitet wird. Da der Baustellenbetrieb die Koordination von Menschen, Materialien und Geräten erfordert, werden in jeder einzelnen Projektphase Baukontrollen für verschiedene Zwecke durchgeführt. Nur so kann ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet.

Planungskontrollen werden normalerweise als vertragliche Verpflichtung vom Bauunternehmer durchgeführt, um dem Bauherrn Einblicke in den Arbeitsfortschritt zu gewähren. Zu den Inhalten gehören beispielsweise:

  • Prüfung, ob Materialien sowie Verfahren dem Plan und der Spezifikation entsprechen
  • Dokumentation und Prüfung jeglicher Aktivitäten der Bauunternehmer
  • Berichterstattung über die tägliche Inspektion auf der Baustelle
  • Qualitätskontrollen von Anlagen, die bestimmten Normen entsprechen müssen
  • Überprüfung von Plänen und Spezifikationen von Abweichungen
  • Das Führen von Checklisten und Aufzeichnungen aller Inspektionen
  • Teilnahme an Baustellenbesprechungen
  • Zeitplanüberwachung des Bauunternehmens
  • Überwachung und Dokumentation der gelieferten und verwendeten Materialien
  • Durchführung der Endabnahme nach Beendigung des Projektes
  • Erstellung der Mängellisten und darauffolgende Überwachung der Endarbeiten
  • Abnahmeprotokolle zur Gewährleistung eines reibungslosen Abschlusses des Bauprojekts

Planungskontrollen stellen sicher, dass das Bauvorhaben getreu den spezifischen Anforderungen und den gültigen Normen umgesetzt wird.

 

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Planungssicherheit

Für jeden Bauherren ist eine größtmögliche Planungssicherheit wichtig. Diese umfasst im Wesentlichen die Baukosten und die Dauer der Bauzeit. Fertighausanbieter und Baufirmen für schlüsselfertigen Hausbau haben sich darauf spezialisiert, Häuser und Wohnungen zum Festpreis und zu einem vertraglich festgelegten Übergabetermin fertigzustellen. Sie bieten damit eine größtmögliche Planungssicherheit.

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