Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

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Begriff Definition
Barrierefrei

Als barrierefrei werden alle baulichen Maßnahmen bezeichnet, die dazu dienen, behinderten und alten Menschen das Leben zu erleichtern und deren Lebensverhältnisse zu verbessern. Die Planungsgrundlagen für barrierefreies Wohnen müssen der DIN 18040-1 Teil 1 und 2 sowie DIN 18040-2 entsprechen. Für öffentliche Gebäude gilt die DIN 180 40-1. (www.hausbauberater.de/barrierefrei-bauen)

Bauantrag

Ein Bauantrag wird an die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung gestellt, um von dieser überprüfen zu lassen, inwieweit das geplante Bauvorhaben mit dem öffentlichen Baurecht vereinbar ist. Daher muss der Bauantrag immer bei der Kommune gestellt werden, in deren Gebiet das zu bebauende Grundstück liegt. Ziel des Bauantrags ist es, eine Baugenehmigung für das betreffende Grundstück zu bekommen. Der Bauantrag muss zahlreiche Angaben zum Gebäude enthalten, zum Beispiel die Bauart, die Bauweise, die Grundstücksgröße usw. Zudem sind Nachweise über die Standsicherheit und die Schall- und Wärmeisolierung des Gebäudes beizufügen. Auch Bauzeichnungen, Lagepläne und eine Berechnung des umbauten Raumes müssen mit dem Bauantrag zur Prüfung eingereicht werden. Erst wenn der Bauantrag genehmigt ist, darf mit dem Bau des Gebäudes begonnen werden.
Siehe auch "Das öffentliche Baurecht" auf  www.abir.eu unter der Überschrift "Vom unbeplanten Boden bis zum genehmigten Baugrundstück: Das passiert beim Baugenehmigungsverfahren".

Bauanzeige

Eine Bauanzeige wird bei der zuständigen Baugenehmigungsbehörde eingereicht, sofern für das Baugrundstück bereist ein Bebauungsplan existiert. Das Verfahren ist eine stark verkürzte Variante eines Bauantrags: Ein Architekt oder Bauingenieur bestätigt die Einhaltung der Bauvorschriften sowie die erforderliche Gebäudestatik. Mit diesen Angaben reduziert die Baugenehmigungsbehörde ihren Prüfaufwand.

Baubeschreibung

Baubeschreibung für den Bauantrag
Die Baubeschreibung wird in der Regel mit in den Bauantrag aufgenommen. Es handelt sich hierbei um eine detailgenaue und differenzierte Beschreibung der Bauweise eines Gebäudes. In diese Beschreibung müssen auch die verwendeten Baumaterialien, die Haustechnik und viele andere Faktoren einfließen. Auch die genaue Baukonstruktion muss in der Baubeschreibung detailliert dargelegt werden.

Baubeschreibung für den Bauherrn (Bau- und Leistungsbeschreibung)
In einer Baubeschreibung legt ein Hausanbieter fest, welche Leistungen in seinem Preis enthalten sind, sie wird zu einem Bestandteil des Bauvertrags. Bauinteressenten sollten der Bausbeschreibung größte Bedeutung beimessen. Dieses Dokument kann durchaus zu Fehleinschätzungen führen, wenn die Leistungsaussagen nicht ausreichend sind.  Siehe auch www.hausbauberater.de/hausangebote-baubeschreibungen-vergleichen

Baubiologie

Bei diesem relativ neuen Fachgebiet werden die ganzheitlichen Zusammenhänge zwischen Gebäuden und ihren Nutzern betrachtet. Mit dem Ziel, die größtmögliche Wohngesundheit und ein optimales Wohlbefinden zu erreichen, betrachten Baubiologen die gegenseitigen Wirkungen von Baukonstruktionen, -materialien und –installationen aufeinander.

Baudenkmal

In Deutschland können Gebäude denkmalrechtlich in neun Bundesländern den Status „Baudenkmal“ erhalten, wenn es sich dabei um ein baugeschichtlich besonders wertvolles Objekt handelt. Die Eigenschaft als Baudenkmal beinhaltet, dass bauliche Veränderungen an diesem Gebäude nur mit Zustimmung der zuständigen Denkmalschutzbehörde vorgenommen werden dürfen. Aufwendungen, die zur Erhaltung oder sinnvollen Nutzung eines Baudenkmals notwendig sind, können in der Regel steuerlich abgeschrieben werden; hier wird der Begriff des Baudenkmals bundesweit einheitlich verwendet. Außerdem gibt es für bestimmte bauliche Maßnahmen an Baudenkmalen Zuschüsse von der öffentlichen Hand.

Bauerwartungsland

Flächen, die zur Bebauung im Rahmen eines Flächennutzungsplanes vorgesehen sind, bezeichnet man als Bauerwartungsland. Allerdings ist dies eine unverbindliche Angabe, somit besteht kein Rechtsanspruch auf eine spätere Bebauung dieser Flächen.

Baufeuchte

Der Begriff bezeichnet den Wassergehalt eines Bauteils oder von Bauteiloberflächen, der während des Herstellungsprozesses entsteht oder eindringt. Vor allem die Verwendung von Mörtel, Beton, Nassestrich, Farben oder Putz ist die Hauptursache für die Entstehung von Baufeuchte. Ständiges Lüften während der Bauphase trägt dazu bei, die Baufeuchte deutlich zu verringern. Wenn während dieser Zeit nur für einen mangelhaften Wetterschutz gesorgt wird, können auch in das Gebäude eindringende Niederschläge zu einer Erhöhung der Baufeuchte führen. In der Regel kann davon ausgegangen werden, dass ein fertiggestellter Neubau pro Quadratmeter etwa 90 Liter Wasser enthält.

Siehe auch www.hausbauberater.de/bautrocknung.

Synonyme - Bautrocknung
Baufläche

Wird für ein Grundstück ein Flächennutzungsplan erstellt, so ist in diesem auch die für die Bebauung vorgesehene Fläche auszuweisen. Man spricht dabei auch von der Baufläche. Sie muss nach der allgemeinen Art ihrer baulichen Nutzung dargestellt werden. Man unterscheidet in der Baunutzungsverordnung zwischen verschiedenen Bauflächen, zum Beispiel Wohnbauflächen, gewerbliche Bauflächen, gemischte Bauflächen und Sonderbauflächen.

Baufortschritt

Der Baufortschritt definiert den Fortgang des Hausbaus und lässt Rückschlüsse auf denFertigstellungstermin zu. Der Baufortschritt ist sowohl im Hinblick auf die Baufinanzierung als auch der Einzugsplanung wichtig. Die Ratenzahlung der Baukosten erfolgt in der Regel gemäß eines Zahlungsplans nach dem Baufortschritt.

Baugebiet

Von einem Baugrundstück spricht man, wenn ein bestimmtes Areal im Bebauungsplan zur Bebauung vorgesehen ist. Baugebiete werden nach der Art der zulässigen Nutzung und der Art der zulässigen Betriebe und Anlagen unterschieden. Es gibt beispielsweise reine Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete, Kleinsiedlungsgebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete. Alternativ kann ein Baugrundstück auch innerhalb eines Innenbereichs eines Ortsteils liegen.

Baugenehmigung

Die Baugenehmigung wird nach der positiven Prüfung eines Bauantrags erteilt. Es handelt sich hierbei um einen schriftlichen Bescheid, der durch die örtlich zuständige Bauaufsichtsbehörde ausgestellt wird. Dieser Bescheid sagt aus, dass dem beantragten Bauvorhaben bezüglich des öffentlichen Rechts keine Bedenken oder Hindernisse entgegenstehen. Allerdings kann eine solche Baugenehmigung mit Auflagen versehen sein. Des Weiteren ist sie gebührenpflichtig und wird der Regel befristet ausgesprochen. Nach welchen Kriterien eine Baugenehmigung ausgesprochen wird, ist in der jeweiligen Bauordnung des Bundeslandes geregelt.

Weitere Informationen zur Thematik Baugenehmigung finden Sie unter www.abir.eu/baurecht/baugenehmigung.html.

Baugrenze

Im Bebauungsplan werden sogenannte Baugrenzen festgelegt. Dabei handelt es sich um Grenzen, die von Gebäuden oder auch Gebäudeteilen nicht überschritten werden dürfen.

Bauherr

Als Bauherr bezeichnet man jene Person, die entweder selbst oder auch durch Dritte ein Bauvorhaben durchführen lässt. Dabei handelt der Bauherr im eigenen Namen und lässt das Bauvorhaben auf eigene Rechnung durchführen. Der Bauherr entscheidet über die Gestaltung und die Finanzierung des Gebäudes und trägt sämtliche Risiken sowohl in der Bauvorbereitung als auch in der Durchführung.

Baukran

Ein Baukran wird auf Baustellen eingesetzt, um schweres Material an die gewünschte und ohne Kran schwer zugängliche Position zu bringen. Baukrane werden vornehmlich bei Hochbau- und Rohbauarbeiten verwendet. Meist werden dabei Turmdrehkräne oder Kletterkräne eingesetzt, da diese leicht aufstellbar und transportierbar sind.

Bauleiter

Der Bauleiter leitet Teile einer Baustelle oder die komplette Baustelle und ist für die ordnungsgemäße Ausführung aller anfallenden Bauarbeiten verantwortlich. Bauleiter können sowohl vom Bauherrn als auch dem ausführenden Bauunternehmer angestellt werden. Arbeitet er im Auftrag des Bauherrn, muss er sich neben der örtlichen Bauüberwachung auch darum kümmern, dass alle Baumaßnahmen entsprechend den Bauplänen und der Baugenehmigung ausgeführt werden.

Baulinie

Die Baulinie (alte Bezeichnungen: Fluchtlinie, Bauflucht, Baukante) kennzeichnet den genauen Standort eines Gebäudes auf einem Grundstück. Sie markiert den Übergang zwischen der bebaubaren und nicht-bebaubaren Grundstücksfläche. Die Baulinie muss zwingend eingehalten werden, wenn sie in den Bebauungsvorschriften festgelegt wurde. Die Baulinie kann entweder als Teillinie oder auch als kompletter Umriss des Gebäudes festgelegt werden. In diesem Fall ist der Gestaltungsspielraum hinsichtlich der Grundform des Gebäudes jedoch sehr stark eingeschränkt. Die Baulinie darf im Übrigen nicht mit der Baugrenze verwechselt werden. Während die Baugrenze eine Linie darstellt, die nicht überschritten, aber zu der durchaus Abstand gehalten werden darf, muss das Gebäude der Baulinie ganz genau folgen. Es darf sie also weder unter- noch überschreiten.

Baumangel

Bautechnische Fehler werden als Baumangel bezeichnet. Ein Baumangel liegt dann vor, wenn einer Werkleistung eine vereinbarte Eigenschaft fehlt oder diese so fehlerhaft ist, dass sie den vorausgesetzten Gebrauch unmöglich macht oder nur noch ein eingeschränkter Gebrauch des Werks (hier: Haus) möglich ist. Infolge eines Baumangels tritt in vielen Fällen ein Bauschaden auf.

Ausührliche Informationen finden Sie auf

Synonyme - Baumängel, Mängel
Bauphysik

Die Bauphysik beschäftigt sich mit der Übertragung von Wärme, Feuchte, des Lichts und des Schalls im Inneren von Gebäuden und innerhalb von Bauteilen. Bei der Wärmeübertragung geht es nicht nur um eine gute Dämmung, sondern auch um die Übertragung bei höheren Temperaturen, wie etwa im Brandfall.

Bausachverständige

Bausachverständige sind Experten mit besonderer fachlicher Sachkunde im Baubereich. Sie erstellen Wertgutachten, Baumangelgutachten und führen Brandschutz- und Schadstoffmessungen durch. Auch Energie- und Sanierungsberatungen gehören zum Portfolio vieler Bausachverständiger. Ein Bausachverständiger wird meist herangezogen, wenn es Unstimmigkeiten beim Preis eines Gebäudes oder in Bezug auf Mängel und bestimmte Baueigenschaften gibt.

Auf www.hausbauberater.de/baurecht-sachverstaendige lesen Sie, welche Bedeutung der Sachverständige beim Bau hat.

Synonyme - Bausachverständiger, Sachverständige, Sachverständigerr
Bauschadensgutachten

Wenn in Zusammenhang mit einem Bauprojekt Schäden oder Mängel am Gebäude festgestellt werden, müssen diese in einem Bauschadensgutachten offiziell festgehalten werden, wenn die dafür Verantwortlichen Schadensersatz leisten sollen. Ein Bauschadensgutachten wird von einem Bauschadensgutachter mit entsprechender Qualifikation und Berechtigung erstellt und gilt auch vor Gericht als Beweismittel. Auf www.hausbauberater.de/baurecht-sachverstaendige lesen Sie, welche Bedeutung der Sachverständige als Baugutachter hat.

Synonyme - Bauschadensgutachter, Baugutachten, Gutachten, Gutachter
Bauschuttbeseitigung

Beim Bauen fällt viel Abfall, auch Bauschutt genannt, ab. Die Bauschuttbeseitigung ist Aufgabe des Bauunternehmers. Aus ökologischen und Kostengründen sollten die Abfallmaterialen soweit wie möglich recycelt werden. Bestimmte Abfälle wie z. B. Farb- und Lackreste, Holzschutz- und Lösemittel, PVC-Materialien, asbesthaltige Baustoffe oder Montagekleber und -schäume müssen hingegen als Sondermüll entsorgt werden.

Baustelle

Alle Flächen, auf denen etwas neu gebaut, umgebaut oder abgerissen wird, werden als Baustelle bezeichnet. Zur Baustelle gehören nicht nur die eigentliche Baufläche, sondern auch alle Flächen zur Materiallagerung, Arbeitsflächen, Stellflächen für Sanitär- und Aufenthaltsräume oder Werkstätten sowie alle Fahrwege und Wendeplätze, die direkt zur Baustelle gehören. Der Bauherr ist grundsätzlich für die Sicherheit der Baustelle verantwortlich und haftbar.

Baustellenbegehung

Baustellenbegehungen können stattfinden, um den Fortgang der Bautätigkeit, die Baustellensicherheit oder die Einhaltung der Baurichtlinien zu überprüfen. Bauherren, Bauleiter sowie Vertreter von Behörden oder Institutionen, wie etwa die Berufsgenossenschaft, können eine Baustellenbegehung durchführen. Spätestens zum Ende der Bauausführungsphase erfolgt eine Baustellenbegehung in Form der Bauabnahme durch die Behörde. Erst nach der Abnahme darf die Nutzung des Gebäudes beginnen.

Synonyme - Baustellenbegehungen
Baustoffe

Als Baustoffe werden sowohl organische als auch anorganische Materialien bezeichnet, die zum Bau von Häusern verwendet werden. Organische Baustoffe sind z. B. Holz, Bitumen oder Pflanzenfasern. Als anorganische Baustoffe kommen u. a. Naturstein, Keramik und Beton zum Einsatz. Auch alle Metalle, die im Baubereich verwendet werden, zählen zu den anorganischen Baustoffen. Wichtig ist, die für den jeweiligen Einsatzzweck passenden Baustoffe auszuwählen. Dabei spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle, z. B. die chemischen, physikalischen, optischen und akustischen Eigenschaften. Es wird weiterhin unterschieden zwischen Einkomponenten- und Mehrkomponentenbaustoffen. Letztere sind etwa Mörtel, Stahlbeton, Asphalt usw.

Gut beschrieben werden die unterschiedlichen Baustoffe beim Massivbau auf der Website https://www.massivhaus-massivbau.de/.

Baustrom

Neue Bauvorhaben haben zunächst noch keinen Stromanschluss. Dennoch wird beim Bauen Strom benötigt. Der Bauunternehmer stellt zu diesem Zweck einen Baustromverteiler auf. Dieser sorgt dann während der Bauphase, bis das Gebäude an das Versorgungsnetz angeschlossen ist, für den notwendigen Baustrom. Oft gibt es Streit darüber, wer für die Bereitstellung und Bezahlung des Baustroms verantwortlich ist. Die entsprechenden Regelungen sollten im Bauvertrag getroffen werden.  Es ist ein Irrglaube, dass die Bereitstellung von Baustrom zur Baustelleneinrichtung: Die Übernahme der Kosten für Bereitsstellung und Verbrauch des Baustroms erfolgt in der Regel nur, wenn dies im Bauvertrag/der Baubeschreibung/Leistungsbeschreibung klar definiert ist.

Bauträger

Der Bauträger kann entweder im eigenen Namen oder auch auf fremde Rechnung handeln. Er plant und realisiert Bauvorhaben auf gewerblicher Basis, ohne dafür selbst Bauleistungen zu erbringen. Dafür trägt der Bauträger die Verantwortung für das jeweilige Bauvorhaben und die Verwendung von Vermögenswerten des Erwerbers. Der Bauträger muss deshalb nach der gültigen Makler- und Bauträgerverordnung entsprechende Sicherheiten in Höhe der Vermögenswerte bieten oder alternativ eine entsprechende Versicherung abschließen.

Informatives zum Thema Vertrag mit dem Bauträger finden Sie unter

Bautrockner

Bautrockner arbeiten mit dem Adsorptionsverfahren oder dem Kondensationsverfahren. Adsorptionstrockner eignen sich für geringe Temperaturen, für Kondensationstrockner sollte die Raumtemperatur zwischen 15 und 25° C liegen. Sie arbeiten mit einem Kompressor, der ein Kältemittel verdichtet. Die durch diesen Prozess entstehende Wärme wird am Wärmeteil gespeichert, während das Kältemittel mithilfe eines Expansionsventils in das Kälteteil eingeblasen wird. Der abrupte Energieentzug lässt die eigentliche Kälte entstehen. Die angesaugte Raumluft wird am Kälteteil vorbeigeleitet und kühlt so ab. In einem Auffangbehälter wird die dabei kondensierte Feuchtigkeit gesammelt. Das Wärmeteil sorgt dafür, dass sich die kalte Luft erwärmt. Sie strömt in den Raum und kann wieder mehr Feuchtigkeit aufnehmen.

Lesen Sie auch diesen Text: www.hausbauberater.de/bauwissen/bautrocknung-entfeuchtung-hausbau-wasserschaden.

Bauunterhaltung

Die Aufrechterhaltung der Nutzbarkeit von Gebäuden wird auch als Bauunterhaltung bezeichnet. Bei den für die Bauunterhaltung anfallenden Kosten wird zwischen den reinen Bauausführungskosten, den Instanthaltungskosten und den Versorgungskosten unterschieden. Die Bauunterhaltung während der Bauausführung umfasst die Investitionskosten zu Errichtung eines Gebäudes. Die Bauunterhaltung zur Instanthaltung beinhaltet Wartung, Reparatur und Erneuerung bestimmter Bauteile, während Strom-, Wasser- und Heizungskosten zu den Versorgungskosten gehören.

Bauvorlagen

Als Bauvorlagen bezeichnet man alle Unterlagen, die zusammen mit dem Bauantrag bei der zuständigen Behörde einzureichen sind. Nur wenn diese Unterlagen vollständig und ordnungsgemäß erstellt sind, wird der Bauantrag genehmigt werden. Zu den Bauvorlagen zählen beispielsweise die Baubeschreibung, die Grundrisse, Angaben zur Standsicherheit des Gebäudes sowie zum Schall- und Wärmeschutz und die Darstellung der Grundstücksentwässerung.

Bauwasser

Während der Bauphase wird Wasser benötigt. Solange das Bauvorhaben noch nicht an die Hauptversorgung angeschlossen ist, muss der Bauherr dafür Sorge tragen, dass die Baustelle mit Bauwasser versorgt wird. Meist kann für das Bauwasser ein Standrohr mit eingebautem Wasserzähler beim Wasserversorger gemietet werden. Dieses wird dann an den nächsten Hydranten angeschlossen. Wer für die Bereitstellung von Bauwasser verantwortlich ist und die Verbrauchskosten übernimmt, sollte im Bauvertrag geregelt werden.

Bauwerksabdichtung

Bauwerksabdichtungen sorgen für einen wasserdichten Abschluss von Gebäudeteilen und schützen sie so gegen Wasser oder Feuchtigkeit. Sie werden als Bahnen aus Kunststoff- oder Metallfolien oder Pappe, aber auch in Form von gießbaren Massen angeboten, die sich aus organischen oder mineralischen Bestandteilen zusammensetzen. Bauwerksabdichtungen werden je nach Zweck völlig feuchtigkeitsundurchlässig oder diffusionsoffen eingesetzt.

Soll ein Keller abgedichtet werden, wird die Bauwerksabdichtung an den Grad der örtlichen Bodenfeuchtigkeit (Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser gem. DIN 18195-4, von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser gem. DIN 18195-6) angepasst. Die typischen Abdichtungsmaterialien für Keller sind Bitumenanstriche, Polymerbitumenbahnen und kaltselbstklebende Bitumen-Dichtungsbahnen. Siehe auch www.keller-bauen.de.

Bauzeichnung

Eine Bauzeichnung zeigt den Grundriss, die Maße, die Ansichten und die benötigten Materialien eines zu erstellenden Bauwerks. Sie wird stets vor der Bebauung des Grundstücks erstellt. Lediglich der zeitliche Ablauf der Bauarbeiten fließt nicht mit in die Bauzeichnung ein. Die genauen gestalterischen Details der Bauzeichnung sind in den entsprechenden Richtlinien im Bauwesen vorgegeben, es gibt z. B. Planformate und vorgeschriebene Linientypen. So muss eine Bauzeichnung im üblichen Maßstab 1:100 sämtliche Angaben wie Ansichten, Grundrisse, Schnitte und Bemaßungen enthalten, damit sie die Vorschriften der BauPrüfVO erfüllt. Zur Kennzeichnung der Flächen, Materialien und Schnitte werden unterschiedliche Schraffuren eingesetzt.

Bebauungsplan

Der Bebauungsplan wird als Ortssatzung aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und ist ein verbindlicher Bauleitplan. Dazu enthält er eine rechtsverbindliche, konkrete Festsetzung über die bauliche Nutzung eines Plangebietes, sowohl bezüglich der Art als auch nach dem Maß. Qualifizierte Bebauungspläne enthalten auch Ausarbeitungen zu den Verkehrsflächen und den überbaubaren Grundstücksflächen.

Ausführliche Hinweise finden Sie auf www.hausbauberater.de/bebauungsplan.

Synonyme - B-Plan, BPlan
Bekiesung

Unter der Bekiesung versteht man Aufbringen von Kies auf Wegen oder Flachdächern. Bei der Dachbekiesung wird dabei ein Verfahren eingesetzt, bei dem der Kies auf die Dachoberfläche aufgeblasen wird.

Bestandsverzeichnis

Das Bestandsverzeichnis ist ein Bestandteil des Grundbuches. In ihm werden alle Grundstücke nach speziellen Eigenschaften eingetragen und sortiert sind, z. B. nach Gemarktung, Flurstück, Wirtschaftsart, Lage und Größe. Außerdem sind alle mit dem Grundstück verbundenen Rechte in diesem Verzeichnis vermerkt. Jedes Grundstück besitzt eine eigene Nummer. Grundstücksteilungen, Zu- und Abschreibungen werden ebenfalls im Bestandsverzeichnis vermerkt.

Die Bestandteile eines Grundbuchs werden auf www.abir.eu/immobilienrecht/grundbuch.html eingehend erläutert.

Bestimmungswidriger Wasseraustritt

Dieser Begriff stammt vor allem aus Policen für Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Ein bestimmungswidriger Wasseraustritt liegt immer dann vor, wenn Wasser aus einem Gegenstand austritt, aus dem er es nicht soll. Das kann z. B. ein undichter Heizkörper, ein beschädigtes Wasserbett oder ein defektes Aquarium sein. Versicherer übernehmen die meisten Schäden, machen jedoch bei manchen Ausnahmen: Aquarien müssen in vielen Fällen separat in die Hausratversicherung aufgenommen werden.

Betriebskosten

Als Betriebskosten bezeichnet man jene Kosten, die dem Eigentümer oder Erbbauberechtigten durch den bestimmungsgemäßen Gebrauch entstehen. Allerdings erfasst man hierbei nur die laufend entstehenden Kosten. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für Grundsteuer, Müllentsorgung, Gartenpflege, Straßenreinigung, Wasserversorgung und -entsorgung sowie für die notwendigen Versicherungen. Wer seine Immobilie vermietet hat, kann die Betriebskosten auf den oder die Mieter umlegen, hierzu gelten jedoch genaue gesetzliche Bestimmungen.

Bewegungsfläche

Als Bewegungsfläche werden die Abstände zwischen einzelnen Einrichtungen, wie etwa zwischen den Sanitäranlagen, bezeichnet. Für die Bewegungsflächen in Sanitäreinrichtungen, an Rampen, Türen und Aufzügen müssen bestimmte Abstände eingehalten werden, die in den DIN-Vorschriften festgelegt sind. Beim barrierefreien Bauen und beim Bau öffentlicher Gebäude kommt der Einhaltung der DIN-Vorschriften bei den Bewegungsflächen eine besondere Bedeutung zu.

Bewehrung

Die Bewehrung ist ein Begriff aus dem Stahlbetonbau und bezeichnet die Verstärkung eines Bauteils, um anschließend größere Zugkräfte aufnehmen zu können und die Druckfestigkeit des Betons zu erhöhen. Dabei soll die Rissbildung am Bauteil weitgehend eingeschränkt oder am besten vollständig verhindert werden.

Biotopwertausgleichsplanung

Wird im Rahmen eines Bauvorhabens in das Bundesnaturschutzgesetz eingegriffen, muss der Naturschutzbehörde mit einem Biotopwertverfahren nachgewiesen werden, dass die deswegen durchgeführten Ersatz- und Ausgleichsmaßnehmen ausreichend sind. Die Bewertung des Ausgleichs erfolgt standardisiert mithilfe von Wertpunkten („Ökopunkten“), die das Ausmaß des Eingriffs vor und nach dem Bauvorhaben widerspiegeln. Die Zahl der Ökopunkte nach dem Eingriff und der Durchführung von Ausgleichsmaßnehmen muss mindestens so groß sein wie vor dem Eingriff.

Bitumen

Bitumen wird auf dem Weg der Vakuumdestillation aus Erdöl gewonnen und ist auch Bestandteil von Naturasphalt. Es wird beim Hausbau zum Schutz von Gebäudeteilen vor Wasser eingesetzt (siehe auch Abdichtungen). Bitumen wird außerdem als Bindemittel im Asphalt verwendet und spielt damit nicht nur im Straßenbau, sondern auch beim Wasser- und Deponiebau eine große Rolle. Es hat darüber hinaus eine schalldämmende Wirkung und wird deshalb auch unter Fußbodenbelägen, in Aufzügen oder Autos verbaut. Bitumen zeichnet sich auch durch seine geringe elektrische Leitfähigkeit aus und eignet sich darum gut als Isolationsmaterial für Stromkabel.

Bitumenbahn

Man unterscheidet zwischen der Bitumen-Dachbahn, der Bitumen-Schweißbahn und der Dachdichtungsbahn, der bautechnisch die wohl größte Bedeutung zukommt. Dabei handelt es sich bei der Dachdichtungsbahn um eine ausrollbare Bahn oder Plane, die in erster Linie zu Dichtungszwecken verwendet wird und feuchtigkeitsundurchlässig ist. Zudem kommen solche Bitumen-Bahnen im Tunnelbau zur Anwendung.

Blitzschutz

Unter dem Begriff Blitzschutz werden sämtliche bauliche und technische Maßnahmen zusammengefasst, mit deren Hilfe in einem Gebäude bei einem Blitzschlag der Strom sicher abgeleitet werden kann. Grundsätzlich sind Blitzschutzmaßnahmen in Form eines äußeren Blitzschutzes (z. B. Blitzableiter) oder eines inneren Blitzschutzes (z. B. Überspannungsschutzgeräte) möglich.

Blower-Door-Test

Das Blower-Door-Verfahren wird auch als Differenzdruck-Verfahren bezeichnet. Es dient dazu, Undichtigkeiten in der Gebäudehülle ausfindig zu machen. Dazu werden alle Fenster und Außentüren geschlossen und in die Haustür ein luftdichter Rahmen mit einem Ventilator eingesetzt. Mithilfe des Ventilators wird ein starker Überdruck erzeugt, der dazu führt, dass an undichten Stellen Luft nach außen entweicht. Die Undichtigkeiten werden mit Rauch sichtbar gemacht.

Die Messung erfolgt gem. DIN EN 13829 Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden - Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden – Differenzdruckverfahren, die zulässigen Grenzwerte gehen aus der DIN4108-7 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 7: Luftdichtheit von Gebäuden - Anforderungen, Planungs- und Ausführungsempfehlungen sowie –beispiele und der Energieeinsparverordnung (EnEV) hervor.

Siehe auch www.hausbauberater.de/blowerdoor-messung.

Synonyme - Differenzdruck-Messverfahren, Luftdichtheit, BlowerDoor, Messung, Test, Blowerdoortest
Bodenbelastung

Im Rahmen der allgemeinen Umweltverschmutzung kann auch das Erdreich durch Abfälle oder Emissionen belastet sein. Vor geplanten Bauvorhaben muss das kontaminierte Erdreich zunächst saniert werden. Dies geschieht meist durch das Abtragen der Altlasten (Schwermetalle oder Mineralöle).

Synonyme - Erdreich, belastet
Bodenklasse

Veraltete Klassifikationen für Böden hinsichtlich Erdarbeiten. Siehe: Homogenbereiche

Synonyme - DIN 18300
Bodenkontamination

Ist Boden mit Schadstoffen verunreinigt, spricht man von einer Bodenkontamination. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Bodenverschmutzung, Bodenverunreinigung und Bodenbelastung. Im Zuge von Bauprojekten werden sie bei einer Baugrunduntersuchung festgestellt. Eine Bodenkontamination wird praktisch immer durch den Menschen hervorgerufen; typische Gründe sind (ehemalige) Fabrikgelände, wo mit giftigen Substanzen gearbeitet wurde, die länger andauernde Verwendung von verbotenen Pestiziden, die (illegale) Entsorgung von belasteten Schlämmen oder die Verrieselung von Abwässern.

Bodenplatte

Die Bodenplatte, auch Gründungs- oder Grundplatte genannt, bildet die Basis eines Hauses. Häuser ohne Keller werden direkt auf der Bodenplatte errichtet. Bei unterkellerten Gebäuden wird der untere Kellerabschluss (der Kellerboden) als Bodenplatte bezeichnet. Die Bodenplatte wird nach den Fundamenten und meist nach einer Dämmschicht errichtet. In der Regel wird sie  in Stahlbetonweise ausgeführt. 

Hinweis: Achten Sie bei Hausangeboten auf Preisangaben "Ab OK Bodenplatte". Unter www.bluffen.info/aktionshaus-bauen.html finden Sie unter der Überschrift "Hausbau ab Oberkante Bodenplatte/Kellerdecke" weitere Hinweise zu dieser Thematik.

Synonyme - Grundplatte, Gründungsplatte
Bodenrichtwert

Wer wissen möchte, wie hoch der Quadratmeterpreis für ein Grundstück ausfällt und nach welchen Kriterien dieser ermittelt wurde, kann dazu den Bodenrichtwert heranziehen. Er wird im Jahresrhythmus neu festgelegt, z. B. anhand der Kaufpreissammlung der Gutachterausschüsse. Der Bodenrichtwert wird auf sogenannten Bodenrichtwertkarten veröffentlicht, die jeder bei der zuständigen Behörde einsehen kann. Jede Karte enthält den durchschnittlichen Kaufpreis pro Quadratmeter (für das vergangene Jahr) und die Angaben zur Bauweise und Nutzung.

Bodenrisiko

Der Begriff Bodenrisiko  meint, dass sich der Grund und Boden als nicht ausreichend tragfähig erweisen und/oder einen zu hohen Wasserstand haben und somit das vorgesehene Bauvorhaben nicht oder nur mit zusätzlichen Maßnahmen ausgeführt werden kann. Das Bodenrisiko lässt sich durch ein entsprechendes Bodengutachten ausschalten, das durch einen anerkannten Sachverständigen angefertigt wird. In diesem Gutachten wird die Beschaffenheit des Baugrundes genau untersucht, sodass anschließend auch Aussagen über die Dimensionierung des Fundaments und die erreichbare Standsicherheit gemacht werden können.

Auführliche Informationen zum Baugrundrisiko finden Sie auf www.hausbauberater.de/baugrundrisiko

Synonyme - Baugrundrisiko
Bodensanierung

Bei kontaminierten Böden ist zunächst eine Bodensanierung notwendig, bevor mit Baumaßnahmen begonnen werden kann. Es gibt verschiedene Verfahren zur Bodensanierung. Meist werden die Altlasten (z. B. Schwermetalle oder Mineralöle) abgetragen und deponiert. Bei einer Phytosanierung verbleibt der Boden vor Ort und wird mit Hilfe geeigneter Pflanzen saniert. Auch eine Waschung des Bodens mit entsprechenden Waschflüssigkeiten ist möglich.

Brandmelder

Brandmelder haben die Aufgabe, rechtzeitig vor Bränden zu warnen. Sie schlagen Alarm, wenn die Konzentration von Verbrennungsgasen, wie Kohlenmonoxid und Kohlenstoffdioxid, einen bestimmten Wert überschreitet. Unter die Rubrik Brandmelder fallen Brandgasmelder und Rauchmelder. Brandgasmelder können, anders als die Rauchmelder, auch in sehr warmen Räumen eingesetzt werden.

Siehe auch https://www.hausbauberater.de/bauwissen/rauchmelder-als-lebensretter-im-eigenheim

Brandschutz

Unter dem Begriff Brandschutz werden alle Maßnahmen zusammengefasst, die verhindern sollen, dass Brände in Gebäuden entstehen oder sich ausbreiten. Dabei umfasst der Brandschutz eine ganze Reihe verschiedener Gesetze, Normen und Richtlinien. Der Oberbegriff Brandschutz gliedert sich in den baulichen Brandschutz sowie den anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz. Dabei befasst sich der bauliche Brandschutz mit dem Brandverhalten von Baustoffen und anderen Bauprodukten sowie mit der grundsätzlichen Konstruktionsweise von Gebäuden. Auch die Standfestigkeit des gesamten Gebäudes im Brandfall wird im baulichen Brandschutz definiert. Bekannte Maßnahmen zum Brandschutz sind beispielsweise der Einbau von Rauchmeldern, wie er in Deutschland in einigen Bundesländern bereits gesetzliche Pflicht ist. Auch Zufahrtswege für die Feuerwehr müssen für einen ausreichenden Brandschutz vorhanden sein. Gleiches gilt für vorgeschriebene Fluchtwege, durch die die Bewohner das Gebäude im Brandfall möglichst schnell verlassen können. Insbesondere für Heizräume, Brennstofflagerräume und Gasversorgungsanlagen sowie für Installationsschächte, Elektrotrassen und Lüftungsschächte müssen beim Bau Vorschriften zum Brandschutz erfüllt werden. Diese Brandschutzanforderungen müssen der DIN 4102 entsprechen.

Synonyme - Brandschutzanforderungen
Brauchwasser

Brauchwasser ist ein Synonym für Betriebswasser: Man versteht darunter Wasser für die landwirtschaftliche, gewerbliche oder auch bautechnische Nutzung. Dieses Wasser kann verschiedene Güteeigenschaften bis hin zur Trinkwasserqualität haben, dies ist jedoch keine Voraussetzung. Häufig wird daher eine getrennte Versorgung mit Trinkwasser und  Brauchwasser vorgenommen.

Brenner

Der Begriff des Brenners bezeichnet hier den Teil des Heizkessels, der beispielsweise zur Verbrennung von Heizöl oder Erdgas dient. Die einzelnen Brennerbauarten unterscheiden sich darin, wie die Luftzufuhr für den Verbrennungsvorgang erfolgt.

Brennwert

Der Brennwert bezeichnet die Wärmeenergie, die bei einer vollständigen Verbrennung abgegeben wird. Hierbei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, was konkret verbrannt wird, denn es zählt in erster Linie das Ergebnis. Somit enthält der Brennwert sowohl die beim Verbrennungsprozess entstehende als auch die im Wasserdampf enthaltene Wärme.

Brennwertkessel

Brennwertkessel sind ein Bestandteil besonders effizienter Heizungsanlagen, denn sie nutzen die Energie von fossilen Brennstoffen beinahe vollständig. Mit Hilfe von Abgaswärmetauschern wird der in den Abgasen enthaltene Wasserdampf kondensiert und die Verdampfungswärme anschließend genutzt. Beim Einsatz von Brennwertkesseln eignet sich Gas ganz besonders als Brennstoff.

Siehe auch www.hausbauberater.de/heiztechnik/gasbrennwertheizung.

Synonyme - Gasheizung, Brennwertheizung
Brennwerttechnik

Mit der Brennwerttechnik wird der Wirkungsgrad einer Verbrennung erhöht. So wird mit weniger Ressourcen mehr Leistung erzielt.

Bungalow

Ein eingeschossiges Haus mit Flachdach wird als klassischer Bungalow bezeichnet. Ursprünglich stammt der Bungalow aus Malaysia. In den 1950-er bis 1970-er Jahren war der Bungalow in Deutschland die favorisierte Bauform. Sonderformen sind der Walmdach- und der Satteldachbungalow, wobei das Walmdach nicht ausbaufähig ist. Eine weitere Variante ist der Reihenbungalow, der meist L-förmig gebaut ist.

Synonyme - Bungalows

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