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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Halogenlampe

Die Halogenlampe ist eine Art Glühlampe, die ein Halogengas verwendet, um sowohl die Lichtleistung als auch die Nennlebensdauer zu erhöhen. Sie sind bekannt für eine hohe Energieeffizienz, ausgezeichnete Lichtqualität und eine lange Lebensdauer im Vergleich zu normalen Glühlampen.

In einer typischen Glühlampe verdampft Wolfram langsam aus dem brennenden Glühfaden. Das führt zu einer Schwärzung der Lampe, wodurch die Lichtleistung verringert und die Lebensdauer verkürzt wird.

Halogenlampen können dieses Problem weitgehend umgehen, da das Halogengas chemisch mit dem verdampften Wolfram reagiert. Damit wird verhindert, dass der Dampf am Glas haften bleibt.

Der Glühfaden aus Wolfram, auch als Wolframwendel bekannt, verdampft wie üblich und vermischt sich mit der in der Hülle befindlichen Dampf. Ein anderer Teil des verdampften Wolframs wird wieder auf den Glühfaden abgeschieden. Da die für diese Reaktion eine höhere Temperatur erforderlich ist, werden Halogenlampen im Allgemeinen aus Quarz hergestellt. Der Wolframwendel mit einer höheren Temperatur erzeugt das weiße Licht, das häufig mit Halogenlampen verbunden ist.

Halogenlampen werden in einer Vielzahl von Anwendungen sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich eingesetzt. Halogenlampen werden in Autoscheinwerfern, Unterbauleuchten und Arbeitsscheinwerfern verwendet. Darüber hinaus werden Halogenlampen häufig für gerichtete Beleuchtung wie Bühnenscheinwerfer und Spotlichter bevorzugt.

Halogenlampen haben viele Vorteile, aber einige auch Nachteile:

Vorteile

  • Eine typische Halogenlampe hat eine Lebensdauer von mehr als 2500 Stunden.
  • Halogenlampen erzeugen eine natürliche Lichtfarbe, die dem Tageslicht sehr ähnelt.
  • Sie sind sofort hell, kein Aufwärmen erforderlich.

Nachteile

  • Extrem heißer Glühkolben und damit besteht eine Verbrennungsgefahr.
  • Kann aufgrund von hohem Druck explodieren und eine Verletzungsgefahr durch Glassplitter kann entstehen.

Hinweis:
Seit dem 1. September 2018 ist der Verkauf von Hochvolt-Halogenlampen verboten. Weiter im Handel bleiben die Halogenlampen mit r7s- und G9-Fassung, sofern diese mindestens die Energieklasse C aufweisen.

 

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Hausakte

In der Hausakte befinden sich alle wichtigen Leistungsmerkmale für die Planung und den Bau des Eigenheims. Ähnlich wie dem Wartungsheft beim Auto werden alle Informationen sowie spätere Instandsetzungsarbeiten, Ausbauten und Modernisierungsarbeiten in die Hausakte eingetragen. Neben dem Gebäudepass stellt die Hausakte den Verbraucherschutz beim Kauf eines Eigenheims sicher, denn es enthält wesentliche Angaben zur Bauqualität der Immobilie. Die Hausakte sollte vom Besitzer gewissenhaft gepflegt werden, denn sie stellt über die Jahre hinweg ein verlässliches Dokument zur Gebäudedokumentation dar.

Die Hausakte des Bundesbauministeriums wurde 2002 ins Leben gerufen und in Zusammenarbeit mit den Verbraucherzentralen und den Architektenkammern entworfen. Sie kann bei den Verbraucherzentralen bestellt werden und gilt für den Neubau eines Einfamilienhauses. Zusätzlich zu den eingetragenen Angaben können Dokumente sowie Betriebsunterlagen in der Hausakte aufbewahrt werden. Die regelmäßige Aktualisierung reduziert den Aufwand bei einem späteren Verkauf oder einer geplanten Veränderung am Gebäude. Außerdem steigert sie den Wert einer Immobilie und dient als Grundlage späterer Umbauten oder energetischer Sanierungen.

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Hausautomation

Das Licht geht an, wenn man in der Nähe ist, der Kaffee beginnt sich morgens selbst zuzubereiten und das Sicherheitssystem wird deaktiviert, wenn man fast zu Hause ist. Diese Funktionen sind nicht nur praktisch, sondern sparen auch Energie und damit Geld für Stromrechnungen. Da es sich bei der hier jedoch noch um eine neue Technologie handelt, ist sie für manche Menschen möglicherweise befremdlich.

Unter Hausautomation versteht man die in einem Haus installierte Technologie zur Fernsteuerung und Automatisierung von Haushaltssystemen. Sie funktioniert über ein Netzwerk von Geräten, die über verschiedene Wege wie Wi-Fi oder Bluetooth mit dem Internet verbunden sind. Über elektronische Schnittstellen können die Geräte über einen Controller ferngesteuert werden, entweder über einen Sprachassistenten oder eine App. Viele dieser Geräte verfügen über Sensoren, die Änderungen in Bewegung, Temperatur und Licht überwachen, damit der Benutzer Informationen über die Umgebung des Geräts erhalten kann.

Zu den Vorteilen der Hausautomation gehören vor allem Einsparungen durch beispielsweise intelligente Thermostate, Fenstersysteme und Lichtsysteme. Ebenso kann damit mehr Sicherheit durch Überwachungskameras und -systeme erreicht werden.

Hausautomation mach das Leben einfacher und bequemer, jedoch sollten Anwender auch die Sicherheitsaspekte beachten. Zu bedenken ist hierbei insbesondere, dass eine direkte Kopplung an das Internet bewirkt, dass man selbst zu einem Teil davon wird.

So sollten Nutzer unbedingt

  • auf einen gesicherten Kommunikationskanal (Verschlüsselung) achten.
  • Sicherheitsvorkehrungen dahingehend treffen, dass nur jene das System nutzen, die es auch sollen.
  • Konten und Geräte vor Missbrauch und Manipulation schützen.
  • das System einer regelmäßigen Sicherheitsüberprüfung unterziehen.
  • sehr sichere Passwörter verwenden und diese immer wieder ändern.
  • für aktuelle Sicherheits- und Software-Updates sorgen, um Sicherheitslücken zu schließen.

Auch die Wahl des Herstellers sollte insbesondere bei komplexen Systemen eine Rolle spielen. Am besten lassen Interessenten sich zunächst von einem Experten beraten, bevor sie Entscheidungen treffen, die sich als kritisch erweisen. Verbraucher sollten sich bei der Hausautomation immer der Komplexität des Systems in Ihrem Zuhause bewusst sein.

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Hausgeld

Beim Kauf einer Eigentumswohnung werden Käufer nicht nur Eigentümer des neuen Zuhauses, sondern auch Miteigentümer an der gesamten Immobilie, dem Gemeinschaftseigentum. Neben dem Kaufpreis und den Kaufnebenkosten ist das Hausgeld vor dem Kauf unbedingt zu beachten, denn es fällt unterschiedlich hoch aus und kann die monatlichen Festkosten dementsprechend wenig oder viel belasten.

Hausgeld gehört zu den laufenden Betriebskosten und wird umgangssprachlich auch Wohngeld oder Instandhaltungsrücklage genannt. Enthalten sind meist standardmäßig die Kosten für die Bewirtschaftung, die Pflege sowie die Instandhaltung des sogenannten Gemeinschaftseigentums. Es ist monatlich im Voraus an die Verwalter der Wohnungseigentümergemeinschaft zu bezahlen und wird nach Ablauf des sogenannten Wirtschaftsjahres entsprechend abgerechnet und mit den geleisteten Vorauszahlungen ggf. verrechnet. Grundlage für die Berechnung der Vorauszahlungen ist der Wirtschaftsplan, den der Verwalter des Objektes jährlich neu verfasst und aktualisiert. Vorauszahlungen können einmal jährlich nach oben oder unten angepasst werden.

Im Hausgeld enthalten sind auch die Rücklagen für Instandhaltungsmaßnahmen wie Erneuerung der Heizung oder eine energetische Sanierung. Daher liegt das Hausgeld einer Wohneigentümergemeinschaft in der Regel 20 bis 30 % über den herkömmlichen Nebenkosten für eine vergleichbare Mietwohnung. Wer seine Immobilie vermietet, muss sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle Kosten aus dem Hausgeld an den Mieter weiter berechnet werden dürfen. Erlaubt sind lediglich die umlagefähigen Betriebskosten, aber beispielsweise nicht die Rücklagen.

Die Aufteilung der Kosten kann auf unterschiedliche Art erfolgen:

  • Zu gleichen Teilen auf alle Eigentümern.
  • Mit einem Verteilerschlüssel.
  • Nach Quadratmetern Sondereigentum.
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Synonyme - Instandhaltungsrücklage,Wohngeld
Hausschwamm

Der Echte Hausschwamm Serpula lacrymans ist ein Pilz, der vorwiegend Holz und Mauerwerk befällt. Ist dies der Fall, drohen aufwendige und meist teure Sanierungsarbeiten. Weitaus schlimmer können aber die notwendigen Trockenzeiten von mehreren Jahren ins Gewicht fallen, wenn es um das Eigenheim geht. Der Echte Hausschwamm mag vor allem feuchtes Holz und Gebälk in alten Häusern, kommt aber auch in Neubauten vor. Als Pilz mag es der gefürchtete Hausschwamm nicht nur gerne feucht, sondern auch warm und ausreichend geeignete Nahrung. Hauptziel beim Neubau muss also sein, Konstruktionsfehler zu vermeiden oder bei bestehenden Gebäuden die Schäden daraus zügig zu beheben.

Zuerst nehmen Bewohner eine intensive Braunfäule wahr und eine dunkelbraune Verfärbung des Holzes. Bei fortgeschrittenem Befall ziehen sich durch die Fasern des Holzes Querrisse und das Holz bricht würfelartig ab. Es verliert an Festigkeit und zerfällt bei weit fortgeschrittenem Befall schon bei leichtem Druck zu Pulver. Auffällig sind die bräunlichen Stellen mit weißem Rand, die auch von Laien erkannt werden. Für Sachverständige zeigt sich der Pilz aber auch ein seinem weißen, durchscheinenden Pilzfäden, den Lufthyphen oder Luftmyzel.

Nadelhölzer sind besonders häufig vom Hausschwamm befallen, grundsätzlich liebt der Pilz aber Temperaturen um 20 bis 30 Grad Celsius, Standorte ohne Zugluft und Umgebungen mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Typischerweise tritt er nach Wasserschäden in Verbindung mit hölzernen Grundstrukturen auf. Seine Sporen siedeln sich auf dem feuchten Holz an und es dient ihm als Nährstoffgrundlage. Über sein Myzel dehnt sich der Hausschwamm weiter aus und die fadenförmigen Stränge befallen dann auch gerne poröses Mauerwerk, Dämmstoffe, Tapeten, Textilien oder Faserplatten.

Ist der Befall durch einen Sachverständigen bestätigt worden und ggf. mit Laborproben erwiesen, dann müssen alle befallenen Stellen schnell lokalisiert werden. Nur so kann die weitere Ausbreitung des Hausschwamms verhindert werden. Die Sanierung eines Hausschwamms kann nur ein Fachunternehmen durchführen und die Kosten können schnell fünfstellige Beträge erreichen.

Wer beim Kauf einer Immobilie mit hohem Holzanteil, etwa einem Fachwerkhaus, auf Nummer sicher gehen will, lässt alle Räume vorher gründlich auf einen möglichen Befall hin untersuchen. Diese Begutachtung führt auch dazu, anderweitige Baumängel zu erkennen.

Weitere Informationen gibt es beim Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de/echter-hausschwamm

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Synonyme - Serpula lacrymans,echter Hausschwamm
Heizkosten

Zu den Heizkosten gehören die laufenden Kosten für die Beheizung eines Hauses, einer Wohnung oder einer sonstigen Immobilie. Außerdem die Betriebskosten der Warmwasserversorgungsanlage bei einer zentralen Heizanlage. Gemäß der Heizkostenverordnung hat der Gesetzgeber festgelegt, welche Kosten zu den umlegbaren Betriebskosten fallen dürfen. Der Vermieter hat sich an diese zu halten, anderweitige Einträge in Mietverträgen haben keine Gültigkeit. Die einzige Ausnahme ist eine Wohnung, die mit einer eigenen Heizungs- und Warmwasseranlage ausgestattet ist.

Im Jahr 2019 lagen die durchschnittlichen Heizkosten bei einer 70 qm großen Vergleichswohnung bei 700 €. Dabei ist zu beachten, dass der Schnitt in einem energetisch gut sanierten Haus nur bei 470 € lag, während es in energetisch schlechteren Häusern statistisch betrachtet auch bis zu 980 € an Heizkosten sein können. Über einen Link zum Mieterbund können Verbraucher mit geringem Aufwand prüfen, wie die eigenen Heizkosten im Vergleich zu ähnlichen Haushalten liegen: www.Heizspiegel.de

Zu den Heizkosten gehört auch der Heizenergieverbrauch, der ebenfalls in der Heizkostenabrechnung aufgeführt ist. Bei jährlich etwa 18 Millionen verschickter Heizkostenabrechnungen sind jedoch nach einer Erhebung der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. mehr als 1/3 eindeutig fehlerhaft. Die häufigsten Fehler liegen dabei in der Berechnung des Brennstoffverbrauchs. Diese werden durch die Heizkostenverteiler an den Heizkörpern oder dem Wärmemengenzähler für Wohnungen abgelesen.

Laut Mietvertrag sind die Heizkosten in der Regel so zusammengesetzt:

  • 50 bis 70 % der Heizkosten entfallen auf den Verbrauch,
  • der Rest wird über den Verteilerschlüssel nach Quadratmetern abgerechnet.

Die Energiebezugskosten geben an, wie hoch die durchschnittlichen Energiekosten liegen. Beim Heizen mit Erdgas lagen diese bei 5,9 Cent pro kWh, beim Heizöl bei 6,8 Cent pro kWh, bei der Fernwärme bei 8,9 Cent pro kWh und beim Wärmepumpen-Strom bei 21,3 Cent pro kWh. Neben der Entwicklung der Energiepreise ist aber der Sanierungsbestand eines Hauses der wesentliche Faktor für die Höhe der Heizkosten.

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Heizkreis

Als Heizkreis bezeichnet man das Rohrleitungssystem, mit dem innerhalb einer Heizungsanlage das Warmwasser verteilt wird. Er besteht aus Vorlauf- und Rücklaufleitungen. Für jede zentrale Heizungsanlage mit mehreren Heizkörpern ist ein eigener Heizkreis nötig.

Aufbau des Heizkreises

Ein Heizkreis besteht genau genommen aus dem Wärmeerzeuger, dem angeschlossenen Heizkörper sowie Vorlauf- und Rücklaufleitungen. In komplexen Heizsystemen wie zum Beispiel bei einer Zentralheizung dient ein Wärmeerzeuger zum Betrieb mehrerer Heizkreise.

Muss die Vorlauftemperatur bei mehr als einem Kreislauf angepasst werden, kommt ein dynamischer Heizkreis zum Einsatz. Dieser reagiert über die Steuerung auf unterschiedlichen Temperaturbedarf der Vorlauftemperatur, Veränderungen der Außentemperatur, Dämmungsverhalten der Zirkulationswege sowie die Zeitsteuerung der Heizkreise.

Fußbodenheizung und Heizkreis

Wird als Raumheizung eine Wand- oder Fußbodenheizung verwendet, werden in der Regel für die einzelnen Räume getrennte Heizkreise installiert. Diese werden über einen Heizkreisverteiler gesteuert, der die Leistung der Flächenheizungen und damit die Raumtemperatur für jeden Raum einzeln regelbar macht. Ebenfalls mit mehreren Heizkreisen arbeitet auch die Fernwärme, die Wärme wird über eine sogenannte Wohnungsstation in hydraulische getrennte Einzelheizkreise eingespeist.

Heizkreis – Mischsysteme

Vor allem in Altbauten kommen auch gemischte Heizsysteme vor, bei denen über einen Wärmeerzeuger Heizkörper und Flächenheizungen, wie zum Beispiel Fußbodenheizungen, betrieben werden. In diesem Fall müssen die Heizkreise nach den Wärmeverbrauchern getrennt werden, da Flächenheizungen mit anderen Vorlauftemperaturen und Anlaufzeiten arbeiten als Heizkörper.

Ebenfalls ein Mischsystem liegt vor, wenn Heiz- und Brauchwasser parallel erwärmt werden. Dies verläuft zwar über den gleichen Wärmeerzeuger, aber über streng voneinander getrennte Kreisläufe. Ein Mischer sorgt über den Pufferspeicher dafür, dass beide Kreisläufe mit ausreichend Warmwasser versorgt werden.

Der Heizkreis als Kreislaufsystem

Eine andere Nutzung des Begriffes Heizkreis beschreibt den Kreislauf, den das Heizungswasser innerhalb der Anlage nimmt. Das im Heizkessel erwärmte Wasser durchläuft die Heizkörper und fließt anschließend in den Wärmeerzeuger zurück, wo es erneut bis zur nötigen Vorlauftemperatur erwärmt wird.

 

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Heizkreisverteiler

Für die Steuerung von Flächenheizungen wie Fußbodenheizung, Wandheizung oder Deckenheizung ist ein Heizkreisverteiler erforderlich. Dort werden die vorhandenen Heizkreise zusammengeführt und zentral gesteuert. Über den Verteiler kann jeder einzelne Heizkreis separat geregelt werden, so lässt sich in jedem Raum eine individuelle Temperatur einstellen.

Aufbau und Funktionsweise

Der Heizkreisverteiler besteht aus einem Gehäuse, dem Verteilerschrank, in dessen Inneren sich die Heizungsrohre treffen. Pro Verteiler können bis zu 12 Heizkreise miteinander verbunden werden, wobei jeder einzelne Kreis jeweils mit Vorlauf und Rücklauf angeschlossen ist. Für eine optimale Wärmeverteilung werden die Vor- und Rücklaufrohre parallel und mit annähernd gleichen Leitungswegen verlegt. Als Material für den Verteiler kommen Messing oder Edelstahl zum Einsatz, um Korrosionsschäden zu begrenzen, das Gehäuse selbst ist meist aus verzinktem und pulverbeschichteten Stahlblech gefertigt.

Ein weiteres Bauteil des Heizkreisverteilers ist der sogenannte Stellantrieb. Dies ist ein kleiner Motor, der die Ventile bedient, die den Warmwasserdurchfluss innerhalb der Heizkreise regulieren. Der Stellantrieb ist weiterhin erforderlich, um für die Flächenheizung eine Einzelraumregelung zu ermöglichen. Der im Heizkreisverteiler integrierte Temperaturfühler misst die Ist-Temperatur im System. Die Thermostate in den Räumen regulieren die Wärmezufuhr, dazu übermitteln sie entsprechende Signale an den Stellantrieb.

Heizkreisverteiler und hydraulischer Abgleich

Heizkreisverteiler arbeiten hydraulisch. Um die verschiedenen Strömungswiderstände in den Bauteilen der Flächenheizung aufeinander abzustimmen und so eine reibungslose und energieeffiziente Versorgung mit Heizwärme zu gewährleisten, empfiehlt sich ein hydraulischer Abgleich. Dabei erfolgt anhand des Ist-Zustandes der Heizungsanlage und der Ermittlung verschiedener Basiswerte eine optimale Einstellung des Heizkessels sowie der Thermostatventile. Diese Einstellmöglichkeit ist im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) förderfähig, wenn Sie von einem Fachbetrieb durchgeführt wird.

Heizkreisverteiler bei elektrischen Fußbodenheizungen

Auch elektrisch betriebene Fußbodenheizungen besitzen einen Heizkreisverteiler. Dieser arbeitet analog und ist neben den Steuereinrichtungen und Schaltstützen zusätzlich mit einem eigenen FI-Schutzschalter ausgerüstet.

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Heizleistung

Unter dem Begriff Heizleistung oder auch Heizlast versteht man die Energie, die eine Heizung liefern muss, um auch an sehr kalten Tagen das Haus oder die Wohnung auf die gewünschte Temperatur aufzuheizen. Ermittelt wird die nötige Heizleistung nach den Vorgaben der DIN EN 12831.

Wie viel Heizleistung ist nötig?

Um die für ein Wohngebäude benötigte Heizleistung zu ermitteln, müssen eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigt werden, damit es im Zuhause mit Sicherheit und bei allen Bedingungen ausreichend warm wird. Dabei handelt es sich um:

  • Gebäudegröße, bzw. die Wohnfläche
  • U-Werte der Gebäudehülle
  • Norm-Außentemperatur
  • Wärmeverluste durch die Hülle und Lüftungswärmeverluste
  • Zusatz-Aufheizleistung (Energie, die zum Wiederaufheizen nach einer Heizpause erforderlich ist)

Ein wichtiger Faktor für die benötigte Heizleistung ist auch die Warmwasserbereitung. Erfolgt diese über die Heizungsanlage, muss deren Leistung entsprechend höher sein.

Wie wird die Heizleistung berechnet?

Die einfachste Art, die Heizleistung zu berechnen, ist die Verwendung der dafür vorgesehenen Formel. Diese berücksichtigt die Wohnfläche, den U-Wert der Gebäudehülle und die Temperaturdifferenz zwischen Innen- und Außenbereich. Für diesen Wert wird die gewünschte Raumtemperatur von der Norm-Temperatur in der jeweiligen Region abgezogen. Mit Hilfe der Formel erhält man allerdings nur einen sehr groben Wert, denn der konkrete Zustand des Hauses, bzw. seine genaue energetische Qualität bleibt dabei unberücksichtigt. Laut Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) muss die nötige Heizleistung für ein Gebäude von einem Fachmann nach DIN EN 12831 „Energetische Bewertung von Gebäuden – Verfahren zur Berechnung der Norm-Heizlast“, inklusive Beiblatt 1 ermittelt werden, der auch individuelle Gegebenheiten miteinbezieht und die Berechnung dokumentiert. Angegeben wird die Heizleistung in Kilowatt (kW), in privaten Wohnhäusern liegt der Bedarf meist zwischen 8 und 15 kW.

Folgen einer falschen Heizleistungsberechnung

Wird die Heizlast nur überschlägig berechnet, kann die Heizungsanlage am Ende entweder zu groß oder zu gering dimensioniert sein. In beiden Fällen kommt es zu negativen Auswirkungen, wie zum Beispiel eine unzureichende Aufheizung der Räume bei kalten Temperaturen bei zu kleinen Anlagen oder zu hohen Heizkosten, wenn die Heizungsanlage zu groß dimensioniert ist.

 

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Synonyme - Heizlast
Heizungsmischer

Ein Heizungsmischer, ob manuell oder mit Motor, vermischt kaltes und warmes Wasser innerhalb einer Heizungsanlage. Das ist immer dann notwendig, wenn:

Bei zwei Heizkreisen regelt der Heizungsmischer genauso die Temperatur auf die richtige Gradzahl herunter, wie beim Konstanttemperaturkessel.

Fußbodenheizungen benötigen als Niedertemperaturheizung deutlich kühleres Wasser für den effizienten Betrieb als eine Zentralheizung. Der Konstanttemperaturkesseln hält die Temperatur des Wasser im Kessel konstant auf einem voreingestellten Wert. Jedoch kann diese Temperatur abgesenkt werden, wenn die Außentemperaturen steigen. Durch das Anpassen der Wassertemperatur wird das Aufheizen von Räumen verhindert. Wichtiger sind aber hier die Aspekte der Kosteneinsparung und der Ressourcenschonung.

Neben den beiden oben geschilderten Situationen kann auch die nachträgliche Installation eines Kamins mit Wassertasche und seine Integration in ein bestehendes Heizsystem den Einsatz eines Heizungsmischer notwendig machen. Gleiches gilt, wenn die Trinkwasserversorung separat von der Warmwasserbereitstellung erfolgt.

Moderne Heizkessel kommen immer häufiger ohne Heizungsmischer aus, da sie als Niedertemperaturkessel ausgelegt sind. Die gängigste Bauform bei Heizungsmischern ist derzeit der Drei-Wege-Heizmischer. Er findet sich vor allem bei Ölheizungen mit angeschlossenen Niedertemperatur-Heizkörpern. Dieser Heizmischer verfügt über drei Anschlüsse, und zwar an die Wärmequelle, die Pumpe und den Rücklauf. Mit ihm sind die Funktionen “auf” und “zu” möglich. Zwischenpositionen sind je nach Hersteller vorgesehen. Ein Stellmotor erlaubt die elektrische Steuerung von Hand.

 

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