Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

BegriffDefinition
Fachwerk

Fachwerk ist eine Wandbauweise, bei der Zwischenräume, die auch Gefache genannt werden, mit einem anderen Material, wie beispielsweise einem Holz-Lehm-Verbund oder Ziegel, ausgefüllt werden. Hauptsächlich wurde die Fachwerkbauweise in Mitteleuropa angewendet und löste dort die Pfostenbauweise ab. Je nach Region wurden unterschiedliche Arten des Fachwerks gebaut, dass Grundkonzept stellte jedoch immer das gleiche dar:
Die Verbindung und Verarbeitung der Hölzer miteinander erfolgte immer in der sogenannten Gitterbauweise. Die dadurch entstanden Gefache wurden dann mit einem Geflecht aus dünnen Ästen und einem Gemisch aus Lehm und Stroh verfüllt und verputzt. Auch gespaltene Hölzer und dicke Bretter und sogar Bruch- und Backsteine dienten als Gefach-Füllungen und wurden von den Handwerkern verbaut. 
Die notwendige Stabilität wurde dem Fachwerkhaus mit einer hölzernen Bodenschwelle gegeben, in der die gesamten Holzpfosten eingespannt wurden. Durch diese damals neue Technik wurde Bauleuten die Möglichkeit gegeben, mehrere Stockwerke übereinander zu bauen und eine sichere Statik des Gebäudes zu garantieren. Jedes Stockwerk stellte somit eine eigene Einheit dar, die durch eine sogenannte Schwelle stabilisiert werden konnte.

Die ältesten Fachwerkhäuser, die man in Deutschland bewundern kann, stammen aus dem 14. Jahrhundert. Leider konnten Fachwerkhäuser aus dieser Epoche kaum erhalten werden. Exemplare aus dem 18. und 19. Jahrhundert hingegen sind immer noch Deutschlandweit zu sehen. Seit Beginn des 15. Jahrhunderts wurden Fachwerkbauten mit gemauerten Erdgeschossen gebaut und dienten so als Fundament für die mit Holz verarbeiteten Obergeschosse. Dies hatte den Vorteil, dass Feuchtigkeit keine Chance hatte in die Holzrahmenkonstruktion vorzudringen. Somit war der Fachwerkbauweise ein langes Leben beschieden und sogar hoheitliche Häuser, wie zum Beispiel das Schloss Coburg, wurden im 17. Jahrhundert in dieser Bauweise errichtet.

In ländlichen Gegenden wurde die Fachwerkbauweise sogar bis ins 19. Jahrhundert benutzt. Nur in den Städten, wo Fachwerkbauten langsam von Steinhäusern abgelöst wurden, merkte man den Wandel der Zeit. Steinhäuser galten als weniger brandgefährdet.

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Synonyme - Flechtwerk, Ständerfachwerk
Fachwerkhaus

FachwerkhausDas Fachwerk ist eine traditionelle Bauweise für Gebäude. Dabei besitzt das Objekt eine tragende Konstruktion aus Stützen, Streben und Riegeln. Beim klassischen Fachwerkhaus besteht dieses tragende Gerüst aus Holz, wobei die Zwischenräume mit Ziegelsteinen ausgemauert werden.  Man bezeichnet das Fachwerk auch als Skelettbauweise. Dabei übernehmen die senkrechten Stützen in Verbindung mit waagerechten Riegeln die tragende Funktion. Das Ausmauern der Felder zwischen den einzelnen Balken nennt man auch Ausfachen.

Die Fachwerkbauweise gibt es bereits seit mehreren tausend Jahren, sie hat sich bis in die heutige Zeit gehalten.Dabei spricht man heute auch von der Holzständerbauweise, wobei viele Bauteile bereits vom Hersteller vormontiert werden. Besonders attraktiv ist die offene Ständerbauweise, bei der das tragende Ständerwerk sichtbar bleibt und eine gestalterische Funktion übernimmt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hausbauberater.de/bauweisen/riegelhaus-fachwerkhaus.

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Fachwerksanierung

Fachwerkhäuser haben meist eine mangelnde Wärmedämmung. Durch eine fachgerechte Fachwerksanierung können alte Fachwerkkonstruktionen wieder instand gesetzt und auch das Problem einer mangelnden Wärmedämmung behoben werden.

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Fälligkeit

Die Fälligkeit ist der Zeitpunkt, zu dem ein Auftragnehmer die vereinbarte Leistung erbracht oder ein Auftraggeber zahlungspflichtig wird. Die Fälligkeit der Vergütungsansprüche eines Auftragsnehmers gegen den Auftraggeber tritt mit der erfolgreichen Abnahme ein. Der Termin der Fälligkeit hat auf einen eventuellen späteren Verzugstermin Einfluss.

Hier informieren wir Sie darüber, wann Handwerkerrechnungen fällig sind: hausbauberater.de/bauwissen/handwerkerrechnungen.

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Fallrohre

Das senkrechte Rohr aus verzinktem Stahlblech oder Titanzink verläuft in der Regel an der Außenwand eines Gebäudes und transportiert das Regenwasser von den Dachflächen ab. Wer eine unverbaute Fassade bevorzugt, kann sich die Dachentwässerung auch als innenliegendes Dachentwässerung realisieren. Hierbei sind allerdings verschiedene Bauvorschriften zu beachten und in der Regel ist die innenliegende Entwässerung auch teurer.

Bei Fallrohren für die Regenrinnen ist der Durchmesser des Fallrohres mit Bedacht zu wählen, sodass das Wasser an der Innenwand des Fallrohres nach unten fließen kann, während sich im Inneren ein Luftstrom hindurch zieht. Ist der Durchmesser zu klein gewählt, kann es zum Überlaufen kommen oder das Fallrohr wird im schlimmsten Fall beschädigt. Beides führt möglicherweise zu Feuchteschäden an Gebäudeteilen und Fassaden. Wird aus ästhetischen Gründen auf dünne Fallrohre zurückgegriffen, müssen entsprechend mehr Abflüsse verwendet werden. Ein eckiges Fallrohr kann Abhilfe schaffen, wenn Hausbesitzer kein zweites Fallrohr anbringen wollen. Es ist erwiesen, dass eckige Fallrohre rund 15 % mehr Wassermenge aufnehmen können, als runde Fallrohre mit gleichem Durchmesser. Als Faustregel gilt:

  • Fallohr Ø 60 mm für Dachflächen bis 25 Quadratmeter
  • Fallohr Ø 80 mm für Dachflächen bis 50 Quadratmeter
  • Fallohr Ø 100 mm für Dachflächen bis 100 Quadratmeter
  • Fallohr Ø 120 mm für Dachflächen bis 160 Quadratmeter

Soll der Lärm des Wasserrauschens abgemildert werden, kann isolierendes Gusseisen für das Außenrohr verwendet werden. Zusammen mit den Dachrinnen ergeben Fallrohre das Entwässerungssystem des Daches. Es verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Staunässe. Häufig verstopfen Fallrohre, vor allem im Herbst, durch Laub. Daher müssen Regenrinnen regelmäßig gereinigt werden. Ein kleines Stülprohr oder eine Revisionsöffnung bieten Hilfe beim leichten Reinigen der Fallrohre. So lassen sich beispielsweise Blätter und Äste ganz einfach entfernen.

 

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Synonyme - Traufröhre,Fallrohr,Regenfallrohr
Falzziegel

Falzziegel sind Ziegel mit Verfalzungen (Nuten oder Rippen) an ihren Rändern. Bei diesem Verbindungsmechanismus überlappen die Ziegel. Durch die Verbindungen der Nuten an den Ziegelseiten sind die Dachziegel miteinander verbunden und dichten das Dach effektiver ab. Zusätzlich ist das gedeckte Dach besser gegen Sturm geschützt. Die Technologie des Verfalzen, welche das Ineinandergreifen an den Seiten ermöglicht, hat das Decken von Dächern erheblich vereinfacht.

Durch die Überlappung der Falzziegel und die Verfalzung an den Ziegelaußenseiten kann das Verlegen der Ziegel in einer Reihe erfolgen. Die Kronendeckung oder Doppeldeckung eines Daches mit herkömmlichen Ziegeln erforderte eine weitaus größere Menge an Ziegeln, um die erforderliche Dichtheit des Daches zu gewährleisten. Bei der Deckung des Daches mit Falzziegeln ist lediglich eine Ziegelreihe notwendig. Falzziegel sind großformatig und erfordern weniger Ziegel pro Quadratmeter. Sie sind üblicherweise 420 x 300 mm groß und können in Winkeln von nur 15° verlegt werden. Aufgrund ihrer Größe und ihrer einzelnen Überlappung sind sie relativ kostengünstig, schnell zu verlegen und wiegen etwa 50 - 60 % des Gewichts einer einfachen unverfalzten Dacheindeckung. Des Weiteren bieten sie einen besseren Schutz vor Regen, Schnee, Schmutz und Sturm.

Falzziegel bestehen im Allgemeinen aus Terrakotta, Beton sowie Verbundwerkstoffen und Glas. Auf diese Weise passen sie sich perfekt an fast alle Arten von Dächern an, egal ob alt oder modern.

Falzziegel sind in folgenden Varianten erhältlich:

  • Strangfalzziegel
    Diese Flachziegel haben nur eine Verfalzung an den Seiten. Als Doppelfalzziegel weisen sie eine zweifache Seitenverfalzung auf.

  • Hohlfalzziegel
    Sie sind eine Optimierung klassischer Hohlpfannen-Ziegel. Die Verfalzung der Hohlfazziegel erfolgt seitlich und am oberen Ende. Das ermöglicht eine Verschiebung der Ziegel ohne Anhebung.

Folgendes gilt es bei der Auswahl von Falzziegeln zu beachten:

  • Falzziegel sind leichter und daher weniger dick als herkömmliche Dachziegel. Das führt zu einer weniger effizienten Schalldämmung. Um diesem Aspekt entgegenzuwirken, sollte eine Schalldämmung unter dem Dach installiert werden.

  • Dachfalzziegel sind fest miteinander verbunden. Weist einer der verlegten Ziegel einen kleinen Defekt aus, ist das Risiko weiter zu brechen größer als bei herkömmlichen Fliesen. Bei der Montage der Falzziegel daher unbedingt darauf achten, dass die Verwendung von einwandfreien Ziegeln erfolgt.

 

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Synonyme - Dachfalzziegel, Falzdachziegel,Strangfalzziegel,Hohlfalzziegel
Faserzement

Faserzement ist ein langlebiges, widerstandsfähige und wartungsarmes Baumaterial und findet häufig Anwendung in der Verkleidung von Hausfassaden. Es ist ein halbstarres Material, das einen erheblichen Schutz vor extremen Wettereinflüssen bietet, Schimmel- und Pilzbefall widersteht und dennoch eine gewisse Flexibilität hat.

Faserzement besteht aus einigen einfachen Bestandteilen, wie Portlandzement, Sand oder Kalksteinmehl, Wasser und Zellulosefasern oder Armierungsfasern. Die Zusammensetzung ändert sich jedoch je nach Hersteller. Einige Mischungen enthalten geeignete Zusatzstoffe, die die Leistung des Produkts verbessern.

Der Ausgangsstoff für die Herstellung von Faserzement ist Zement, welcher als hydraulisches Bindemittel dient. Zement wird im Verhältnis von 3:1 von Kalkstein und Ton zusammengemischt. Durch das Brennen verbinden sich Kalk und Ton. Durch das Zumischen von 3 % Gips und Wasser lässt sich der Zement in jede beliebige Form aushärten. Mit dem Hinzufügen von Zellulose- oder Armierungsfasern erhält der Faserzement seine mechanische Festigkeit.

Obwohl Faserzementverkleidungen üblicherweise wie Holzverkleidungen aussehen, können sie in einer Vielzahl von Profilen, unter anderen Wellblech, hergestellt werden. In allen Fällen handelt es sich um ein kostengünstiges und wartungsarmes Produkt, das auch gegen Schädlingsbefall und Feuer beständig ist.

Faserzementplatten sind in verschiedenen Materialdicken von 8 bis 12 mm erhältlich. Vinyl-Eckverkleidungen sind mit Faserzementverkleidungen kompatibel. Viele Hersteller empfehlen, die Faserzement-Überlappung mit einem Bolzen und Eckbrettern zu verbinden. Zwischen den Platten und der Kante der Eckbretter sollte ein kleiner Abstand Berücksichtigung finden, damit sich das Material bewegen kann.

Faserzementplatten halten Farbe außergewöhnlich gut, normalerweise 7 bis 15 Jahre. Die meisten Hersteller bieten Faserzementplatten entweder vorgrundiert oder unbehandelt an. Wenn eine Platte unbehandelt ist, sollte sie zuerst gründlich gewaschen werden und vor dem Lackieren ausreichend Zeit zum Trocknen haben. Die Empfehlungen gehen zum Kauf von vorgrundierten Platten, da die direkte Montage ohne zusätzliches Waschen oder Vorbehandeln möglich ist und somit einen enormen Zeitersparnisfaktor mit sich bringt.

Die Vorteile von Faserzement zusammengefasst:

  • Haltbarkeit / Langlebigkeit
  • Witterungsbeständig
  • Minimaler Wartungsaufwand
  • Umweltfreundlich
  • Feuerfest
  • Leichtgewicht
  • Leicht zu installieren

 

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Fassade

Als Fassade wird im allgemeinen Sprachgebrauch die äußere Ansicht eines Gebäudes bezeichnet. Dazu zählen neben der Gebäudewand auch Fenster, Türen und Anbauten, wie zum Beispiel Balkone. Doch kommen der Fassade mehr als nur die optische Funktion zuteil. Sie kann ebenso eine regulierende, schützende sowie statische Aufgabe erfüllen. Daher sollte bei der Fassadenkonstruktion ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden. Das gilt sowohl für Neubauten als auch bei Sanierungen. Die Einteilung der verschiedenen Fassadentypen erfolgt gemäß der zu erfüllenden Funktion.

In manchen Fällen ist die Fassade auch gleichzeitig eine Außenwand. Das bedeutet, dass keine weiteren Bauteile zur Gebäudehülle hinzukommen und die Fassade somit eine dämmende und tragende Funktion übernimmt. Grundsätzlich kann die Außenwand auch unverputzt bleiben. Die Baumaterialien sollten bei dieser Option allerdings ausreichend Schutz vor Witterungseinflüssen bieten.

Eine weitere Option ist das Kleben oder Verschrauben einer Fassade auf die tragende Außenwand eines Gebäudes. Die Installation eines Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist beispielsweise eine solche Fassadenkonstruktion. Hierbei übernimmt die Außenwand die tragende Funktion und das WDVS die Funktion der Dämmung. In der Regel bestehen solche Wärmedämmverbundsysteme aus Polyurethan. Das Verwenden von anderen Dämmstoffen findet in der Praxis ebenfalls Anwendung. Siehe dazu: https://www.hausbauberater.de/bauwissen/daemmstoffe

Erfolgt die Montage einer Fassade auf ein Trägersystem, ist die Rede von einer Vorhangfassade. Diese Konstruktionsvariante erfüllt keine statischen Eigenschaften und trägt lediglich ihr Eigengewicht. Bei freier Zirkulation der Luft hinter der Vorhangfassade, handelt es sich um eine vorgehängte hinterlüfteten Fassade (VHF). Die Verkleidung der Fassade dient hier als Witterungsschutz für die sich dahinter befindliche Dämmschicht. Vorgehängte Fassaden können beispielsweise aus Holz oder Metall bestehen. Eine Verblendung der Außenwand mit Klinker ist ebenfalls denkbar. Die Art und Weise, wie ein Haus konstruiert ist, beeinflusst dabei oft das verwendete Material der Vorhangfassade. Zusätzlich bestimmen Kosten und Pflegeaufwand die Wahl des Fassadenmaterials.

Auch wenn eine Fassade verschiedene Funktionen erfüllt, sind es in erster Linie doch die optischen Aspekte, die bei der Wahl der Fassadenkonstruktion zum Tragen kommen. Die Bestimmungen der lokalen Bauordnung sollten ebenfalls Beachtung finden.

 

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Fassadenverkleidung

Hierbei handelt es sich um eine tragende Wandkonstruktion, die mit klein- oder großformatigen Elementen verkleidet wurde. Sie schützen das Mauerwerk gegen Regen und andere Witterungseinflüsse sowie gegen mechanische Beanspruchung. Aber in den letzten Jahren hat man die Außenwandbekleidung auch zur optischen Gestaltung entdeckt. Dabei kommt dem Bauteil zugute, dass es die Wärmedämmung eines Gebäudes verbessert. Die Bekleidung kann sowohl direkt auf der Fassade befestigt, als auch hinterlüftet hergestellt werden. Bei dieser Hinterlüftung befestigt man die Bekleidung auf einer Unterkonstruktion aus Holz. Im Gewerbebau besteht die Konstruktion dagegen aus Metall und wird Tragprofil genannt.

Zur Befestigung können zwei Verfahren gewählt werden:

  1. Sichtbare Befestigungen bei Fassadenbekleidungen mit horizontalen oder vertikalen Fugen und sichtbaren Einhängebolzen in der vertikalen Fuge. Oder sichtbare Befestigungen in der Schattenfuge und überlappt montierte Bauteile.
  2. Verdeckte Befestigungen bei Fassadenbekleidungen mit horizontalen oder vertikalen Fungen und verdeckten Bolzen in der vertikalen Fuge.

Für die Wandbekleidungen an Außenwänden kommen verschiedenste Materialien in Frage. Sie erlauben eine hohe Gestaltungsvielfalt. Durch die energetische Verbesserung von Fassaden im Zuge von Sanierungsmaßnahmen gewinnen die nachträglich aufgebrachten Außenwandbekleidungen zunehmend an Bedeutung.

Es gibt diese drei Wandbauarten von Außenwänden und ihrer Bekleidungen:

  1. Angemörtelte oder angemauerte Bekleidungen ohne Luftschichten
  2. Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) mit Putzoberflächen und
  3. Hinterlüftete Bekleidungen aus Stein, Holz, Metall, Beton, keramischen Platten, Glas oder Glasfaserbeton

Die gebräuchlichsten Werkstoffe für Bekleidungen sind:

  • Holzschalungen: sogenannte Deckel-, Stülp- oder Profilbrettschalungen, die mit Schraubnägeln befestigt werden.
  • Kleinformatige Bekleidungen aus Schiefer- oder Faserzementplatten. Sie werden mit Schraubnägeln, Schrauben oder unterschiedlichen Hakenbefestigungen befestigt.
  • Großformatige Bekleidungen aus Faserzement-Wellplatten. Diese Bekleidungen werden mittels vertikaler oder horizontaler Verlegung an den Holzunterkonstruktionen befestigt.
  • Klein- oder brettformatige Tonstrangplatten, die auf systemgebundenen Unterkonstruktionen mit speziellen Plattenhaltern befestigt werden.
  • Naturwerksteinbekleidungen ohne Unterkonstruktion werden mit eingemörtelten Trag- und Halteankern befestigt.
  • Metallbekleidungen: In der Regel kassettenförmig profiliert für mehr Steifigkeit. Die Befestigung erfolgt mit sichtbaren oder nicht sichtbaren Befestigungen.

 

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Synonyme - Außenwandbekleidung,Außenverkleidung
Feder und Nut

Feder und Nut–Verbindungen sind Holzverbindungen, die in erster Linie dazu genutzt werden, um brettartige Holzbauteile miteinander zu verbinden. Die Feder ist dabei ein Steg, der in eine Rille (die Nut) eingreift. Diese Verbindungen kommen überall dort vor, wo mit Holz gearbeitet wird, wie beispielsweise bei der Verlegung von Echtholzböden. Mittels Feder und Nut kann eine stabile Verbindung ohne chemische Zusätze erzeugt werden.

Siehe auch: https://www.hausbauberater.de/fachbegriffe/nut-und-feder

 

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