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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Fachwerk

Fachwerk ist eine Wandbauweise, bei der Zwischenräume, die auch Gefache genannt werden, mit einem anderen Material, wie beispielsweise einem Holz-Lehm-Verbund oder Ziegel, ausgefüllt werden. Hauptsächlich wurde die Fachwerkbauweise in Mitteleuropa angewendet und löste dort die Pfostenbauweise ab. Je nach Region wurden unterschiedliche Arten des Fachwerks gebaut, dass Grundkonzept stellte jedoch immer das gleiche dar:
Die Verbindung und Verarbeitung der Hölzer miteinander erfolgte immer in der sogenannten Gitterbauweise. Die dadurch entstanden Gefache wurden dann mit einem Geflecht aus dünnen Ästen und einem Gemisch aus Lehm und Stroh verfüllt und verputzt. Auch gespaltene Hölzer und dicke Bretter und sogar Bruch- und Backsteine dienten als Gefach-Füllungen und wurden von den Handwerkern verbaut. 
Die notwendige Stabilität wurde dem Fachwerkhaus mit einer hölzernen Bodenschwelle gegeben, in der die gesamten Holzpfosten eingespannt wurden. Durch diese damals neue Technik wurde Bauleuten die Möglichkeit gegeben, mehrere Stockwerke übereinander zu bauen und eine sichere Statik des Gebäudes zu garantieren. Jedes Stockwerk stellte somit eine eigene Einheit dar, die durch eine sogenannte Schwelle stabilisiert werden konnte.

Die ältesten Fachwerkhäuser, die man in Deutschland bewundern kann, stammen aus dem 14. Jahrhundert. Leider konnten Fachwerkhäuser aus dieser Epoche kaum erhalten werden. Exemplare aus dem 18. und 19. Jahrhundert hingegen sind immer noch Deutschlandweit zu sehen. Seit Beginn des 15. Jahrhunderts wurden Fachwerkbauten mit gemauerten Erdgeschossen gebaut und dienten so als Fundament für die mit Holz verarbeiteten Obergeschosse. Dies hatte den Vorteil, dass Feuchtigkeit keine Chance hatte in die Holzrahmenkonstruktion vorzudringen. Somit war der Fachwerkbauweise ein langes Leben beschieden und sogar hoheitliche Häuser, wie zum Beispiel das Schloss Coburg, wurden im 17. Jahrhundert in dieser Bauweise errichtet.

In ländlichen Gegenden wurde die Fachwerkbauweise sogar bis ins 19. Jahrhundert benutzt. Nur in den Städten, wo Fachwerkbauten langsam von Steinhäusern abgelöst wurden, merkte man den Wandel der Zeit. Steinhäuser galten als weniger brandgefährdet.

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Synonyme - Flechtwerk, Ständerfachwerk
Fachwerkhaus

FachwerkhausDas Fachwerk ist eine traditionelle Bauweise für Gebäude. Dabei besitzt das Objekt eine tragende Konstruktion aus Stützen, Streben und Riegeln. Beim klassischen Fachwerkhaus besteht dieses tragende Gerüst aus Holz, wobei die Zwischenräume mit Ziegelsteinen ausgemauert werden.  Man bezeichnet das Fachwerk auch als Skelettbauweise. Dabei übernehmen die senkrechten Stützen in Verbindung mit waagerechten Riegeln die tragende Funktion. Das Ausmauern der Felder zwischen den einzelnen Balken nennt man auch Ausfachen.

Die Fachwerkbauweise gibt es bereits seit mehreren tausend Jahren, sie hat sich bis in die heutige Zeit gehalten.Dabei spricht man heute auch von der Holzständerbauweise, wobei viele Bauteile bereits vom Hersteller vormontiert werden. Besonders attraktiv ist die offene Ständerbauweise, bei der das tragende Ständerwerk sichtbar bleibt und eine gestalterische Funktion übernimmt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hausbauberater.de/bauweisen/riegelhaus-fachwerkhaus.

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Fachwerksanierung

Die Wärmedämmung alter Fachwerkhäuser entspricht in vielen Fällen nicht mehr den aktuellen Vorschriften aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG). Bei einer Fachwerksanierung wird die Gebäudehülle und gegebenenfalls auch das Tragwerk zeitgemäß modernisiert.

Fachwerksanierung – die Gebäudehülle

Ist für ein Fachwerkhaus eine energetische Sanierung der Gebäudehülle geplant, warten auf den Bauherrn besondere Herausforderungen. Dies insbesondere, wenn die äußere Erscheinung des Gebäudes erhalten werden soll oder Abstandsregelungen eine zusätzliche Außendämmung nicht erlauben. Um den Ist-Zustand des Gebäudes hinsichtlich der Wärmedämmeigenschaften zu überprüfen, eignet sich eine Wärmebildkamera. Damit kann schadensfrei eine Bestandsaufnahme der Wandaufbauten und vorhandener Wärmebrücken durchgeführt werden.

Eine Möglichkeit die Dämmung zu verbessern und das Fachwerk von außen zu erhalten, ist das Anbringen einer Innendämmung. Wird diese richtig ausgeführt, kann sich in Verbindung mit neuen Fenstern der Heizenergiebedarf deutlich verringern. Wem das Aussehen nicht so wichtig ist und wenn das Haus nicht unter Denkmalschutz steht, der kann bei der Fachwerksanierung die Wärmedämmung durch ein Wärmedämmverbundsystem aufwerten. Das Nachteil daran ist, dass der typische Charme der Fachwerk-Konstruktion verloren geht.

Fachwerksanierung – Schäden am Tragwerk

Seine Tragfähigkeit erhält das Fachwerkhaus nicht durch die Außenwände, sondern durch das hölzerne Fachwerk. Da bei alten Gebäuden der Feuchteschutz nur wenig berücksichtigt wurde und wirksame Horizontalsperren fehlen, kommt es häufig vor allem in den unteren Schwellen, aber auch in den Pfosten sowie im Dachbereich, zu Feuchteschäden. Vermoderte Teile des Fachwerks werden bei einer Fachwerksanierung ausgetauscht und gegebenenfalls verstärkt.

Denkmalschutz beachten

Gerade ältere Fachwerkhäuser stehen häufig unter Denkmalschutz. Deshalb ist vor dem Beginn der Fachwerksanierung eine Rücksprache mit der unteren Denkmalschutzbehörde unverzichtbar. Dort wird festgelegt, welche Maßnahmen erlaubt sind und inwieweit die äußere Erscheinung des Gebäudes erhalten bleiben muss. Wer sich nicht an diese Vorgaben hält, muss mit Geldstrafen und möglichweise auch einem vom Amt auferlegten Rückbau rechnen. Die positive Seite des Denkmalschutzes: Häufig werden bei einer Sanierung Zuschüsse ausgezahlt, um den Erhalt historischer Bausubstanz zu schützen.

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Fälligkeit

Die Fälligkeit ist der Zeitpunkt, zu dem ein Auftragnehmer die vereinbarte Leistung erbracht oder ein Auftraggeber zahlungspflichtig wird. Die Fälligkeit der Vergütungsansprüche eines Auftragsnehmers gegen den Auftraggeber tritt mit der erfolgreichen Abnahme ein. Der Termin der Fälligkeit hat auf einen eventuellen späteren Verzugstermin Einfluss.

Hier informieren wir Sie darüber, wann Handwerkerrechnungen fällig sind: hausbauberater.de/bauwissen/handwerkerrechnungen.

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Fallrohre

Das senkrechte Rohr aus verzinktem Stahlblech oder Titanzink verläuft in der Regel an der Außenwand eines Gebäudes und transportiert das Regenwasser von den Dachflächen ab. Wer eine unverbaute Fassade bevorzugt, kann sich die Dachentwässerung auch als innenliegendes Dachentwässerung realisieren. Hierbei sind allerdings verschiedene Bauvorschriften zu beachten und in der Regel ist die innenliegende Entwässerung auch teurer.

Bei Fallrohren für die Regenrinnen ist der Durchmesser des Fallrohres mit Bedacht zu wählen, sodass das Wasser an der Innenwand des Fallrohres nach unten fließen kann, während sich im Inneren ein Luftstrom hindurch zieht. Ist der Durchmesser zu klein gewählt, kann es zum Überlaufen kommen oder das Fallrohr wird im schlimmsten Fall beschädigt. Beides führt möglicherweise zu Feuchteschäden an Gebäudeteilen und Fassaden. Wird aus ästhetischen Gründen auf dünne Fallrohre zurückgegriffen, müssen entsprechend mehr Abflüsse verwendet werden. Ein eckiges Fallrohr kann Abhilfe schaffen, wenn Hausbesitzer kein zweites Fallrohr anbringen wollen. Es ist erwiesen, dass eckige Fallrohre rund 15 % mehr Wassermenge aufnehmen können, als runde Fallrohre mit gleichem Durchmesser. Als Faustregel gilt:

  • Fallohr Ø 60 mm für Dachflächen bis 25 Quadratmeter
  • Fallohr Ø 80 mm für Dachflächen bis 50 Quadratmeter
  • Fallohr Ø 100 mm für Dachflächen bis 100 Quadratmeter
  • Fallohr Ø 120 mm für Dachflächen bis 160 Quadratmeter

Soll der Lärm des Wasserrauschens abgemildert werden, kann isolierendes Gusseisen für das Außenrohr verwendet werden. Zusammen mit den Dachrinnen ergeben Fallrohre das Entwässerungssystem des Daches. Es verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Staunässe. Häufig verstopfen Fallrohre, vor allem im Herbst, durch Laub. Daher müssen Regenrinnen regelmäßig gereinigt werden. Ein kleines Stülprohr oder eine Revisionsöffnung bieten Hilfe beim leichten Reinigen der Fallrohre. So lassen sich beispielsweise Blätter und Äste ganz einfach entfernen.

 

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Synonyme - Traufröhre,Fallrohr,Regenfallrohr
Falzziegel

Falzziegel sind Ziegel mit Verfalzungen (Nuten oder Rippen) an ihren Rändern. Bei diesem Verbindungsmechanismus überlappen die Ziegel. Durch die Verbindungen der Nuten an den Ziegelseiten sind die Dachziegel miteinander verbunden und dichten das Dach effektiver ab. Zusätzlich ist das gedeckte Dach besser gegen Sturm geschützt. Die Technologie des Verfalzen, welche das Ineinandergreifen an den Seiten ermöglicht, hat das Decken von Dächern erheblich vereinfacht.

Durch die Überlappung der Falzziegel und die Verfalzung an den Ziegelaußenseiten kann das Verlegen der Ziegel in einer Reihe erfolgen. Die Kronendeckung oder Doppeldeckung eines Daches mit herkömmlichen Ziegeln erforderte eine weitaus größere Menge an Ziegeln, um die erforderliche Dichtheit des Daches zu gewährleisten. Bei der Deckung des Daches mit Falzziegeln ist lediglich eine Ziegelreihe notwendig. Falzziegel sind großformatig und erfordern weniger Ziegel pro Quadratmeter. Sie sind üblicherweise 420 x 300 mm groß und können in Winkeln von nur 15° verlegt werden. Aufgrund ihrer Größe und ihrer einzelnen Überlappung sind sie relativ kostengünstig, schnell zu verlegen und wiegen etwa 50 - 60 % des Gewichts einer einfachen unverfalzten Dacheindeckung. Des Weiteren bieten sie einen besseren Schutz vor Regen, Schnee, Schmutz und Sturm.

Falzziegel bestehen im Allgemeinen aus Terrakotta, Beton sowie Verbundwerkstoffen und Glas. Auf diese Weise passen sie sich perfekt an fast alle Arten von Dächern an, egal ob alt oder modern.

Falzziegel sind in folgenden Varianten erhältlich:

  • Strangfalzziegel
    Diese Flachziegel haben nur eine Verfalzung an den Seiten. Als Doppelfalzziegel weisen sie eine zweifache Seitenverfalzung auf.

  • Hohlfalzziegel
    Sie sind eine Optimierung klassischer Hohlpfannen-Ziegel. Die Verfalzung der Hohlfazziegel erfolgt seitlich und am oberen Ende. Das ermöglicht eine Verschiebung der Ziegel ohne Anhebung.

Folgendes gilt es bei der Auswahl von Falzziegeln zu beachten:

  • Falzziegel sind leichter und daher weniger dick als herkömmliche Dachziegel. Das führt zu einer weniger effizienten Schalldämmung. Um diesem Aspekt entgegenzuwirken, sollte eine Schalldämmung unter dem Dach installiert werden.

  • Dachfalzziegel sind fest miteinander verbunden. Weist einer der verlegten Ziegel einen kleinen Defekt aus, ist das Risiko weiter zu brechen größer als bei herkömmlichen Fliesen. Bei der Montage der Falzziegel daher unbedingt darauf achten, dass die Verwendung von einwandfreien Ziegeln erfolgt.

 

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Synonyme - Dachfalzziegel, Falzdachziegel,Strangfalzziegel,Hohlfalzziegel
Faserzement

Faserzement ist ein langlebiges, widerstandsfähige und wartungsarmes Baumaterial und findet häufig Anwendung in der Verkleidung von Hausfassaden. Es ist ein halbstarres Material, das einen erheblichen Schutz vor extremen Wettereinflüssen bietet, Schimmel- und Pilzbefall widersteht und dennoch eine gewisse Flexibilität hat.

Faserzement besteht aus einigen einfachen Bestandteilen, wie Portlandzement, Sand oder Kalksteinmehl, Wasser und Zellulosefasern oder Armierungsfasern. Die Zusammensetzung ändert sich jedoch je nach Hersteller. Einige Mischungen enthalten geeignete Zusatzstoffe, die die Leistung des Produkts verbessern.

Der Ausgangsstoff für die Herstellung von Faserzement ist Zement, welcher als hydraulisches Bindemittel dient. Zement wird im Verhältnis von 3:1 von Kalkstein und Ton zusammengemischt. Durch das Brennen verbinden sich Kalk und Ton. Durch das Zumischen von 3 % Gips und Wasser lässt sich der Zement in jede beliebige Form aushärten. Mit dem Hinzufügen von Zellulose- oder Armierungsfasern erhält der Faserzement seine mechanische Festigkeit.

Obwohl Faserzementverkleidungen üblicherweise wie Holzverkleidungen aussehen, können sie in einer Vielzahl von Profilen, unter anderen Wellblech, hergestellt werden. In allen Fällen handelt es sich um ein kostengünstiges und wartungsarmes Produkt, das auch gegen Schädlingsbefall und Feuer beständig ist.

Faserzementplatten sind in verschiedenen Materialdicken von 8 bis 12 mm erhältlich. Vinyl-Eckverkleidungen sind mit Faserzementverkleidungen kompatibel. Viele Hersteller empfehlen, die Faserzement-Überlappung mit einem Bolzen und Eckbrettern zu verbinden. Zwischen den Platten und der Kante der Eckbretter sollte ein kleiner Abstand Berücksichtigung finden, damit sich das Material bewegen kann.

Faserzementplatten halten Farbe außergewöhnlich gut, normalerweise 7 bis 15 Jahre. Die meisten Hersteller bieten Faserzementplatten entweder vorgrundiert oder unbehandelt an. Wenn eine Platte unbehandelt ist, sollte sie zuerst gründlich gewaschen werden und vor dem Lackieren ausreichend Zeit zum Trocknen haben. Die Empfehlungen gehen zum Kauf von vorgrundierten Platten, da die direkte Montage ohne zusätzliches Waschen oder Vorbehandeln möglich ist und somit einen enormen Zeitersparnisfaktor mit sich bringt.

Die Vorteile von Faserzement zusammengefasst:

  • Haltbarkeit / Langlebigkeit
  • Witterungsbeständig
  • Minimaler Wartungsaufwand
  • Umweltfreundlich
  • Feuerfest
  • Leichtgewicht
  • Leicht zu installieren

 

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Fassade

Als Fassade wird im allgemeinen Sprachgebrauch die äußere Ansicht eines Gebäudes bezeichnet. Dazu zählen neben der Gebäudewand auch Fenster, Türen und Anbauten, wie zum Beispiel Balkone. Doch kommen der Fassade mehr als nur die optische Funktion zuteil. Sie kann ebenso eine regulierende, schützende sowie statische Aufgabe erfüllen. Daher sollte bei der Fassadenkonstruktion ein besonderes Augenmerk darauf gelegt werden. Das gilt sowohl für Neubauten als auch bei Sanierungen. Die Einteilung der verschiedenen Fassadentypen erfolgt gemäß der zu erfüllenden Funktion.

In manchen Fällen ist die Fassade auch gleichzeitig eine Außenwand. Das bedeutet, dass keine weiteren Bauteile zur Gebäudehülle hinzukommen und die Fassade somit eine dämmende und tragende Funktion übernimmt. Grundsätzlich kann die Außenwand auch unverputzt bleiben. Die Baumaterialien sollten bei dieser Option allerdings ausreichend Schutz vor Witterungseinflüssen bieten.

Eine weitere Option ist das Kleben oder Verschrauben einer Fassade auf die tragende Außenwand eines Gebäudes. Die Installation eines Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist beispielsweise eine solche Fassadenkonstruktion. Hierbei übernimmt die Außenwand die tragende Funktion und das WDVS die Funktion der Dämmung. In der Regel bestehen solche Wärmedämmverbundsysteme aus Polyurethan. Das Verwenden von anderen Dämmstoffen findet in der Praxis ebenfalls Anwendung. Siehe dazu: https://www.hausbauberater.de/bauwissen/daemmstoffe

Erfolgt die Montage einer Fassade auf ein Trägersystem, ist die Rede von einer Vorhangfassade. Diese Konstruktionsvariante erfüllt keine statischen Eigenschaften und trägt lediglich ihr Eigengewicht. Bei freier Zirkulation der Luft hinter der Vorhangfassade, handelt es sich um eine vorgehängte hinterlüfteten Fassade (VHF). Die Verkleidung der Fassade dient hier als Witterungsschutz für die sich dahinter befindliche Dämmschicht. Vorgehängte Fassaden können beispielsweise aus Holz oder Metall bestehen. Eine Verblendung der Außenwand mit Klinker ist ebenfalls denkbar. Die Art und Weise, wie ein Haus konstruiert ist, beeinflusst dabei oft das verwendete Material der Vorhangfassade. Zusätzlich bestimmen Kosten und Pflegeaufwand die Wahl des Fassadenmaterials.

Auch wenn eine Fassade verschiedene Funktionen erfüllt, sind es in erster Linie doch die optischen Aspekte, die bei der Wahl der Fassadenkonstruktion zum Tragen kommen. Die Bestimmungen der lokalen Bauordnung sollten ebenfalls Beachtung finden.

 

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Fassadenimprägnierung

Fassadenimprägnierungen erhöhen den Witterungsschutz von Fassaden aus Holz-, Klinker- oder Putzfassaden sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Schimmel, Moos- und Algenbildung. Insbesondere in der Altbausanierung und im Denkmalschutz kann mit einer Fassadenimprägnierung die Haltbarkeit der ursprünglichen Fassade verbessert werden.

Fassadenimprägnierung für mineralische Fassaden

Für Fassaden aus mineralischem Putz oder Klinkerfassaden wird zur Imprägnierung ein wasserabweisender Anstrich verwendet, der zum einen den Untergrund vor Feuchtigkeit schützt und zum anderen eingeschlossenen Wasserdampf entweichen lässt. Fassaden aus Klinker, Naturstein, Kalksandstein oder mineralischen Putzen werden so nachhaltig und dauerhaft geschützt. Der Auftrag erfolgt auf der gereinigten Fläche, zum Beispiel mit einer Lammfellrolle oder im Sprühverfahren. Welche Auftragsart ideal ist, hängt vom Produkt und dessen Konsistenz ab.

Fassadenimprägnierung für Holzfassaden

Fassaden aus Holz sind der Witterung besonders ausgeliefert. Das organische Material kann durch Feuchtigkeit, Algen- und Moosbefall deutlich geschwächt werden und verliert auch häufig optisch seine Attraktivität. Für die Fassadenimprägnierung von Holzfassaden werden spezielle, für den Außenbereich geeignete Holzschutzmittel mit Biozidausrüstung zum Schutz vor Schädlingen und Bewuchs verwendet.

Fassadenimprägnierung in Farbe

Für die Imprägnierung der Fassade können farblose oder farbgebende Produkte verwendet werden. Dies ist letztendlich Geschmackssache. Bei farbigen Schutzanstrichen sind dem Imprägnierungsmittel Pigmente beigefügt, die deren Wirksamkeit nicht beeinträchtigen, sondern lediglich eine bestimmte Farbgebung mit sich bringen.

Erst reinigen, dann imprägnieren

Für eine optimale Haftung sollten Fassadenimprägnierungen nur auf gründlich gereinigten Fassaden aufgetragen werden. Je nach Verschmutzungsgrad und Untergrund kann dies zum Beispiel mit einem Dampfreiniger erfolgen, auch Sandstrahlen oder chemisches Reinigen kommen in Frage. Bei mechanischen Verfahren muss beachtet werden, dass der Druck nicht so hoch ist, dass die Substanz des Materials geschädigt oder Fugen ausgespült werden. Die anschließende Fassadenimprägnierung schützt die Außenwand nicht nur vor Feuchtigkeit und der Witterung, sondern reduziert ebenso den Grad und die Geschwindigkeit der Neuverschmutzung.

 

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Fassadenschiefer

Schiefer ist ein traditioneller Baustoff, der zum Beispiel für die Eindeckung von Dächern als Dachschiefer sowie als Fassadenverkleidung verwendet wird. Der Fassadenschiefer wird meist auf einer Unterkonstruktion als Vorhangfassade ausgeführt, je nach Art der Deckung entstehen Gebäude mit traditioneller oder moderner Optik.

Die Vorteile von Fassadenschiefer

Schiefer ist langlebig und verleiht jedem Gebäude eine besondere Ausstrahlung. Das Naturgestein kann in zahllosen Varianten verlegt werden, je nach Anforderung und Deckungsart unterscheidet man verschiedene Ausführungsarten. Am weitesten verbreitet ist die vorgehängte hinterlüftete Naturwerksteinbekleidung, seltener erfolgt die Eindeckung als Vorsatzmauerschale. Bei der Vorhangfassade sind die Schieferplatten über einen Luftspalt von der Unterkonstruktion thermisch entkoppelt, dies sorgt für sehr gute Dämmeigenschaften und verbessert den sommerlichen Wärmeschutz. Diese Fassadenvariante ist folgendermaßen aufgebaut (von innen nach außen):

Neben den guten Dämmeigenschaften bietet Fassadenschiefer einen guten Schlagregenschutz, ist gering anfällig gegen Verschmutzung, verfügt über eine lange Lebensdauer und bringt als regionaler Naturbaustoff eine gute Ökobilanz mit.

Die Deckungsarten von Fassadenschiefer

Ähnlich wie bei der Dacheindeckung wird der Fassadenschiefer überlappend montiert, dadurch entsteht ein geschupptes Aussehen, das sich je nach Format und Deckungsart unterschiedet. Schiefer kann als Fassadenverkleidung unterschiedlich eingedeckt werden, wie zum Beispiel als Altdeutsche Deckung mit unterschiedlich großen Decksteinen, als waagrechte Deckung mit rechteckigen oder quadratischen Schieferplatten oder als lineare Deckung, die mit einem Format in einer Ebene verlegt wird.

Ganz neu sind Deckungsarten ohne Überlappung wie die symmetrische Deckung, die nicht nur modern aussehen, sondern auch Material und damit Kosten sparen. Bei dieser Variante werden die Schieferplatten mit Edelstahlklammern in eine Aluminiumunterkonstruktion eingehängt. Ein besonderer Vorteil dieser Deckungsart: Einzelne Platten können leicht ausgetauscht werden, ebenso ist die Eindeckung großer Fassadenflächen mit großen Plattenformaten wirtschaftlich und zeitsparend möglich.

 

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