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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Baugebiet

Von einem Baugebiet spricht man, wenn ein bestimmtes Areal im Flächennutzungs- und Bebauungsplan zur Bebauung vorgesehen ist. Baugebiete werden nach der Art der zulässigen Nutzung und der Art der zulässigen Betriebe und Anlagen unterschieden. Es gibt beispielsweise reine Wohngebiete, allgemeine Wohngebiete, Kleinsiedlungsgebiete, Mischgebiete und Gewerbegebiete. Alternativ kann ein Baugebiet auch innerhalb eines Innenbereiches in einem Ortsteil liegen.

Übersicht der einzelnen Gebiete nach § 1 Abs. 2 BauNVO

  • Kleinsiedlungsgebiete WS § 2 BauNVO
  • reine Wohngebiete WR § 3 BauNVO
  • allgemeine Wohngebiete WA § 4 BauNVO
  • besondere Wohngebiete WB § 4a BauNVO
  • Dorfgebiete MD § 5 BauNVO
  • Mischgebiete MI § 6 BauNVO
  • Urbane Gebiete MU § 6a BauNVO
  • Kerngebiete MK § 7 BauNVO
  • Gewerbegebiete GE § 8 BauNVO
  • Industriegebiete GI § 9 BauNVO
  • Sondergebiete SO § 10 und § 11 BauNVO

 

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Synonyme - Baugebiete,Baufläche
Baugebot

Nachdem eine Baugenehmigung für ein Bauprojekt vorliegt, kann mit dem Bau begonnen werden. Manche Bauherren bevorzugen jedoch, aus unterschiedlichen Gründen, nicht gleich mit dem Bau zu beginnen. Durch ein Baugebot, welches im § 176 BauGB des Baugesetzbuch festgelegt wurde, kann die zuständige Gemeinde den Eigentümer durch einen Bescheid verpflichten mit dem Bau entsprechend dem Bebauungsplan zu beginnen. In dem Bescheid erhält der Bauherr eine angemessene Frist, im Rahmen dieser er das Bauvorhaben beginnen muss. Das kann ebenfalls ausgesprochen werden, wenn ein bereits vorhandenes Gebäude angepasst werden soll, sprich Anbau- und Umbaumaßnahmen geplant sind.

Ein Bauangebot kann nur angeordnet werden, wenn die finanzielle Umsetzung des Bauprojekts für den Eigentümer zumutbar ist. Falls aus diesem Grund die Bebauung für den Eigentümer nicht möglich ist, kann dieser das Grundstück der Gemeinde zum Verkauf anbieten.

Im Absatz 2 des § 176 BauGB wird beschrieben, dass das Baugebot auch im Zusammenhang mit der baulichen Erschließung einer Gemeinde ausgesprochen werden kann. Das bedeutet, das geringfügig bebaute aber auch unbebaute Grundstücke entsprechend den baulichen Vorschriften und der Nutzung erschlossen werden müssen. Das wird umgangssprachlich als die Schließung einer Baulücke bezeichnet und bedeutet, dass wenn eine Grundstückslücke zwischen zwei Grundstücken zur Bebauung zur Verfügung steht, die Gemeinde dem Eigentümer die Bebauung verordnen kann.

Liegt noch keine bauaufsichtliche Genehmigung für die Bebauung vor, wird das weitere Vorgehen im Abschnitt 7 des § 176 BauGB erklärt. Falls ein Eigentümer diesen Verpflichtungen nicht nachkommt, kann die Gemeinde Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Eigentümer einleiten und es kann bis zu einer Enteignung nach § 85 Absatz 1 Nummer 5 der BauBG kommen.

Mehr Informationen zur Enteignung finden Sie hier: www.hausbauberater.de/bauwissen/enteignung-von-immobilien-und-grundstuecken

 

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Baugemeinschaft

Eine Baugemeinschaft liegt vor, wenn sich mehrere private Bauherren zusammenschließen und ein gemeinsames Bauprojekt durchführen. Die Baugemeinschaft ist auch unter dem Begriff der Bauherrengemeinschaft bekannt. Diese gemeinsamen Projekte reichen vom Bau von Wohnungen zur privaten Nutzung oder zur Vermietung bis hin zu Gewerbegebäuden und sie schließen auch Neubauten und Umbauten ein.

Es muss erwähnt werden, dass der Begriff Bauherrengemeinschaft erst verwendet wird, wenn der Erwerb des ausgewählten Grundstücks abgeschlossen ist. Davor wird die Gruppe von zukünftigen Bauherren als Interessengemeinschaft bezeichnet, bei denen die Mitglieder die Planung und Vorbereitung des Hausbau-Projektes übernehmen.

Baugemeinschaften können privat oder betreut sein. Bei einer privaten Bauherrengemeinschaft wird das gesamte Projekt von der Planung und Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur abschließenden Abrechnung von der Gruppe aus Bauherren selbst übernommen und koordiniert. Hingegen wird bei einer betreuten Baugemeinschaft ein Koordinator engagiert, der sich um alle diese Bauprozesse im Interesse der Baugemeinschaft kümmert. Ein solcher Koordinator ist häufig ein Architekt oder eine andere qualifizierte Person aus der Baubranche. Eine betreute Baugemeinschaft ist immer dann sinnvoll, wenn es eine große Anzahl von verschiedenen Bauherren gibt oder es sich um sehr komplexe Bauvorhaben handelt. Dieses Vorgehen erleichtert den Prozess zur Einhaltung des gemeinsamen Zieles.

Eine Baugemeinschaft hat auch wirtschaftliche Vorteile:  Experten nehmen an, dass durch diese Gemeinschaften circa 10 % bis 20 % an Baukosten gespart werden können. Das liegt zum einen daran, dass die Grunderwerbssteuer nur einmal getragen werden muss und nicht von jedem einzelnen Bauherren, wie es der Fall bei individuellen Bauprojekten wäre. Zum anderen werden Arbeitsaufwände durch alle Beteiligten geteilt, was in der Regel auch zu einer Reduzierung der Kosten führt.

Abgesehen von den wirtschaftlichen Vorteilen einer Baugemeinschaft, ist das Mitspracherecht eines einzelnen bei der Gestaltung nicht zu vergessen.

 

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Synonyme - Bauherrengemeinschaft, Interessengemeinschaft,Baugruppe
Baugenehmigung

Die Baugenehmigung wird nach der positiven Prüfung eines Bauantrags erteilt. Es handelt sich hierbei um einen schriftlichen Bescheid, der durch die örtlich zuständige Bauaufsichtsbehörde ausgestellt wird. Dem geht Baugenehmigungsverfahren voran. Es beinhaltet den Ablauf von der Bauantragsstellung durch den Bauherrn über die Prüfung der eingereichten Unterlagen und Erteilung der Baugenehmigung bis hin zum Baubeginn.

Dieser Bescheid über die Baugenehmigung sagt aus, dass dem beantragten Bauvorhaben bezüglich des öffentlichen Rechts keine Bedenken oder Hindernisse entgegenstehen. Ein solches Bauvorhaben kann die Errichtung, Veränderung oder Beseitigung einer baulichen Anlage sein. Allerdings kann eine solche Baugenehmigung mit Auflagen versehen sein. Des Weiteren ist sie gebührenpflichtig und wird der Regel befristet ausgesprochen. Nach welchen Kriterien eine Baugenehmigung ausgesprochen wird, ist in der jeweiligen Bauordnung des Bundeslandes geregelt. Beispielsweise ist eine Regelung über die Nachbarbeteiligung in den jeweiligen Bauordnungen geregelt. Während in einem Bundesland die Unterschrift des Nachbarn auf der Bauvorlage zwingend erforderlich ist, genügt es in einem anderen Bundesland bereits, wenn die Nachbarn durch die Gemeinde über einen bestehenden Bauantrag informiert werden. Eine Baugenehmigung kann auch erlöschen, sollte innerhalb der für die Genehmigung bewilligten Frist kein Bau begonnen werden. Je nach Landesbauordnung kann ein schriftlicher Antrag auf Verlängerung der Baugenehmigung gestellt werden.

Weitere Informationen: www.hausbauberater.de/bauwissen/erlaubnis-zum-bauen-anbau-umbau-oder-abbruch.

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Synonyme - Bauerlaubnis, Baubewilligung
Bauglas

Glas ist eine harte Substanz, die transparent, durchscheinend oder matt sein kann. Für die Herstellung von Glas wird das Fusionsverfahren verwendet. Damit werden Quarzsand, Dolomit, Kalkstein, Soda und einige anderen Beimischungen verschmolzen und anschließend schnell abgekühlt.

Bauglas beschreibt die verschiedenen Arten von Glas, die im Bauwesen für verschiedene Zwecke verwendet werden. Jede Glasart hat ihre eigenen spezifische technischen Eigenschaften und Verwendungszwecke. Abhängig von den Eigenschaften wird Bauglas und Glasbaustein / Betonglas in zwei Gruppen eingeteilt, Bauglas-Gruppe I und II:

Bauglas-Gruppe I:

  • Glaskeramik
    - wird für Kochplatten verwendet, wegen der hohen Temperaturbeständigkeit.

  • Fensterglas
    - ist ein klares Alkali-Kalk-Glas und wegen seiner hohen Oberflächengüte von Fenster genutzt.

  • Gartenblankglas / Gartenklarglas
    - ist von geringer Oberflächengüte. Dieses Glas ist hervorragend für den Garten- und Landschaftsbau geeignet.

  • Sicherheitsglas
    - wird in Einscheiben-Sicherheitsglas oder Verbund-Sicherheitsglas unterschieden. Beide bestehen aus gehärtetem Glas, welches unter Verwendung einer speziellen Kühltechnik hergestellt wurde, um Gegenspannungen entgegenzuwirken. Das bedeutet, dass das Glas im Falle eines Traumas zerspringt und nicht reißt oder in Scherben zerbricht. Verbund-Sicherheitsglas besteht aus mehreren Schichten und bietet noch mehr Schutz.

  • Gussglas oder Ornamentglas
    - kann in einer Vielzahl von Formen vorliegen, wie beispielsweise sandgestrahltes Glas. Der Vorteil von Gussglas ist, das es vielseitig einsetzbar ist und auch ästhetisch ansprechend sein kann.

  • Hitzebeständige Gebrauchsgläser (Keramik Kochplatten)
    - wird für Koch- und Bratgeschirr oder für Laborgefäße verwendet und besteht aus Borosilikatglas.

Bauglas-Gruppe II:

  • Wärmedämmglas
    - besteht aus mindestens zwei Glasscheiben. Das führt zu einer verbesserten Wärmeisolierung. Dieses Bauglas ist auch unter dem Namen Isolierglas bekannt.

  • Sonnenschutzglas
    - wurde entwickelt, um das Wetter zu jeder Jahreszeit zu nutzten, sodass es bei heißen Tagen die Wärme abhält, bei kälteren jedoch die Wärme im Inneren hält. Das Hinzufügen von Sonnenschutzglas zu einem Wohn- oder Geschäftsgebäude kann eine hervorragende Möglichkeit sein, die Energieeffizienz zu verbessern, indem der Bedarf an Klimaanlage oder Heizung minimiert und somit die Energiekosten gesenkt werden.

  • Schallschutzglas
    - wird aus zwei unterschiedlich dicken Scheiben hergestellt und das Glas hatdie Schalldämmung zum Ziel. Die Lärmbelästigungen für die Personen in einem Raum können durch den Einsatz merklich reduziert werden. Auch Lärm von der Straße oder der Umwelt bleibt so leicht draußen.

  • Brandschutzglas
    - ist ein spezielles Glas, welches dem Feuer widerstehen soll. Es wird im Allgemeinen zwischen den Klassen F und G nach deutschem Baurecht unterteilt. F steht für feuerhemmend und G für feuer-widerstandsfähig. Dieses Glas ist in vielen Bauprojekten gesetzlich vorgeschrieben.

 

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Synonyme - Glas
Baugrenze

Im Bebauungsplan werden sogenannte Baugrenzen mithilfe einer blauen Linie und der Grundflächenzahl (GRZ) festgelegt. Die Baugrenzen können sowohl Vorder- beziehungsweise Seitengrenzen oder komplett geschlossene Flächenumrisse haben. Dabei handelt es sich um Grenzen, die von Gebäuden oder auch Gebäudeteilen nicht überschritten beziehungsweise überbaut werden dürfen. Sollten Gebäudeteile geringfügig vortreten, kann dies zugelassen werden. Die genaue Regelung erfolgt durch § 23 Abs. 3 S. 2 BauNVO. Weitere Ausnahmen können festgelegt werden, um die Nachbarn vor übermäßiger Bebauung zu schützen. Darunter fällt beispielsweise der Erhalt von schützenswerten Bäumen und die Gewährleistung des ausreichenden Lichteinfalls. Diese Ausnahmeregelungen sind in den jeweiligen Bauordnungen der einzelnen Bundesländer näher definiert und können sich voneinander unterscheiden.

Ist keine Baulinie sondern nur eine Baugrenze festgelegt, kann innerhalb dieses Baufensters das Gebäude entsprechend den gesetzlichen Richtlinien sowie den erforderlichen Abstandsflächen frei positioniert werden. Es gilt darüber hinaus zu beachten, dass die Baugrenze nicht mit der Grundstücksgrenze identisch ist.

Welche Anwendung die Baugrenze in einem Bebauungsplan findet, ist hier nachzulesen: https://www.hausbauberater.de/bebauungsplan

 

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Baugrube

Die Baugrube ist ein Raum, in dem häufig ein Fundament für ein Bauwerk errichtet wird. Dieser Raum muss den Anforderungen wie Arbeitssicherheit und Zugänglichkeit für Arbeiter und schweres Gerät entsprechen. Die Konstruktion einer Baugrube hängt von der Art der Struktur, den Bodeneigenschaften und dem Vorhandensein von Grundwasser ab.

Beim Ausheben einer Baugrube werden Erde, Gestein oder andere Materialien mit Werkzeugen, Geräten oder Sprengstoffen bewegt. Diese Aushebungen können Erdarbeiten, Gräben, Wandschächte, Tunnelbau und unterirdische Arbeiten umfassen.

Die Grubensohle stellt die Gründungsebene für das zu errichtende Bauwerk dar, auf die Bodenplatte oder Fundament gesetzt wird. Sie ist ebenfalls der untere Abschluss einer Baugrube. Die Tragfähigkeit und Ebenheit der Gründungsebene spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit des zukünftigen Gebäudes. Es muss sichergestellt werden, dass der Boden jeder Baugrube den Krafteinwirkungen des Gebäudes widerstehen kann oder das die Grundsohle nicht aufgelockert und durchnässt wird. Beides würde enorme Folgeschäden am Gebäude verursachen, wie den sogenannten Grundbruch. Grundbruch bedeutet, dass ein Bauwerk seitlich wegbricht.

Gleichzeitig muss beim Hausbau die Oberfläche eben, profilgerecht und waagerecht sein. So gelten für das Ausgraben von Baugruben Maßtoleranzen, die nur um wenige Zentimeter abweichen dürfen. Das Gleiche gilt für Unebenheiten über eine im Vorfeld definierte Messstrecke, meistens 4 Meter. Um die Oberfläche komplett zu ebenen verwenden Bauherren oft eine Sauberkeitsschicht aus Magerbeton. Diese dient als Trennlage zwischen der Baugrubensohle und der Bodenplatte oder dem Fundament.

Sollte sich eine Baugrube in der Nähe von Grundwasser befinden, muss diese zusätzlich mit einer Unterwasserbetonsohle abgedichtet werden.

 

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Baugrubenumschließung

Beim Ausheben einer Baugrube muss die Baufirma ggf. eine Baugrubenumschließung einbauen, wenn unterhalb der Geländeoberfläche gebaut wird. Die Baugrubenumschließung verhindert das Wegrutschen des Erdreiches und sichert den Arbeitsraum in der Baugrube. Gerade in engen städtischen Gebieten ist dies notwendig, da meistens der Platz fehlt, um eine Böschung herzustellen. In diesen Fällen werden die Baugrubenwände senkrecht erstellt und mit den Elementen gesichert. Die Elemente halten den Boden und verhindern das Abrutschen des Erdreiches.

Baugrubenelemente müssen statisch berechnet werden und können nicht „nach Gefühl“ bemessen werden. In der Baugrube muss mindestens ein Arbeitsraum von 50 cm freibleiben, wobei ein Arbeitsraum von 1 bis 1,5 m günstiger ist. Dieser Arbeitsraum darf nicht von Gerüsten oder Schalungen eingeschränkt werden. Die Elemente der Baugrubenumschließung dürfen erst abgebaut werden, wenn das errichtete Gebäude dem Erddruck standhalten kann.

Beim Baugrubenumschließungen gibt es drei verschiedene Verbau-Arten.

  1. Der waagerechte Verbau sichert die Baugrube mit Bohlen, Trägern und Streifen. Erdanker können die Erde von oben zusätzlich sichern.
  2. Der senkrechte Verbau wird eingesetzt, um den Boden sofort abzufangen, da sonst die Gefahr besteht, dass der Boden wegrutscht. Senkrecht in den Boden getriebene Verbaubohlen verhindern das Wegrutschen.
  3. Der Berliner Verbau wird eingesetzt, wenn die Baugrubenumschließung stark beansprucht ausgesetzt ist. Dafür schieben und verkeilen die Arbeiter Bohlen, Kant- oder Rundhölzer mit eingerammten Stahlprofilen.

 

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Synonyme - Baugrubenverbau
Bauhausstil

Der Bauhausstil wurde zur Zeit der Weimar Republik entwickelt. 1919 hat Walter Gropius in Weimar eine Kunstschule unter dem Namen staatliches Bauhaus gegründet, die die Zusammenführung von Kunst und Handwerk praktizierte. Die entworfenen Gebäude waren der Traum der minimalistischen Moderne und standen für gepflegte Kälte und moderne Sachlichkeit. Die Kunstschule bestand nur 14 Jahre, aber ihr experimenteller Stil beeinflusste die Architektur nachhaltig und es entstand der Bauhausstil. Der Bauhausstil zeichnet sich durch einfache, symmetrische Formen aus und bedient sich der Kombination ungewohnter Materialien. Die Architekten führten 1919 unterschiedliche Baustoffe wie Stahl, Glas und Beton zusammen und entwickelten damit die ersten industrialisierten Wohnungsbauten für die ärmeren sozialen Schichten.

Den Bauhausstil gibt es heute noch, obwohl dieser Stil kein klassischer Stil ist, sondern eher eine grundlegende Idee. Die Gebäude sollen einfach, schön, funktional und für alle zugänglich sein. Häuser nach Bauhausstil haben alle die gleichen Merkmale. Sie besitzen eine kubische Gebäudearchitektur und große Fenstern für viel Tageslicht. Die Fassade kann unterschiedliche Farben haben, wobei Rot die klassische Bauhausstil Farbe ist. Es kann eine Kombination aus unterschiedlichen Baumaterialien gewählt werden. Abgerundet wird das Haus im Bauhausstil mit einer schönen Terrasse und/oder Dachterrasse.

Der Bauhausstil spiegelt sich auch in der Inneneinrichtung wider. Der Leitgedanke lautet „Weniger ist Mehr“ und daher ist die Inneneinrichtung gradlinig und schnörkellos. Wer diesen Stil auch im Innenbereich umsetzen möchte, kann das mit Möbeln tun, die nach diesem Designprinzip gestaltet sind.

 

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Synonyme - Bauhaus
Bauherr

Als Bauherr bezeichnet man eine natürliche oder juristische Person, die entweder selbst das Bauvorhaben vorbereitet und durchführt oder dies durch Dritte zur Umsetzung bringen lässt. Dabei handelt der Bauherr im eigenen Namen und lässt das Bauvorhaben auf eigene oder fremde Rechnung durchführen. Der Bauherr entscheidet über die Gestaltung und die Finanzierung des Gebäudes und trägt sämtliche Risiken sowohl in der Bauvorbereitung als auch in der Durchführung.

Bauherrn tragen die Hauptverantwortung und befinden sich an oberster Stelle der Hierarchie eines Bauvorhabens. In der Regel wird für ein anzeigebedürftiges beziehungsweise genehmigungspflichtiges Bauvorhaben ein Unternehmer oder Entwurfsverfasser bestellt. Das ist abhängig von der Definition der jeweiligen Bauverordnung eines Bundeslandes. Er bereitet das Bauvorhaben vor, führt es aus und überwacht alles.

Der Bauherr selbst ist für die Ausführung sämtlicher öffentlich-rechtlicher Anforderungen zuständig. Für gewöhnlich überlässt er die dem Unternehmer beziehungsweise Entwurfsverfasser. Zu den Anforderungen gehören vorrangig das Stellen der Anzeigen, Anträge und Vorlager bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde.

Zudem wird der Baubehörde über die Bauaufsicht die Möglichkeit eingeräumt vom Bauherrn beauftragte Personen zwangsweise ersetzen zu lassen, die sich als inkompetent für das Bauvorhaben herausstellen. Das Bauvorhaben kann sogar vorübergehend eingestellt werden im Bedarfsfall.

Darüber hinaus ist der Bauherr der Hauptansprechpartner, wenn es um die Gewährleistung der Sicherheit des Bauvorhabens geht und trägt die gesamte Verantwortung. Das betrifft vor allem die Verkehrssicherheit an und um der Baustelle und mit einer Vielzahl an Vorschriften einher. Daher ist es ratsam entsprechende Versicherungen um ein Bauvorhaben herum abzuschließen.

Weitere Informationen über die Rechte und Pflichten als Bauherr finden Sie hier: https://www.hausbauberater.de/rechte-pflichten-bauherren

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Synonyme - Bauherrn,Bauherren

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