Kontaktformular

Eine Bauberatung bringt mehr Vorteile, als sie kostet.

Persönlich beraten wir Sie momentan ausschließlich in den Regionen

  • Berlin
  • Bernburg
  • Dessau-Roßlau
  • Halle
  • Köthen
  • Leipzig
  • Magdeburg
  • Potsdam
  • Zerbst

Telefonisch oder auch online beraten wir Sie gern bundesweit.

Unsere Telefonzentrale erreichen Sie Montag – Freitag (außer Feiertage) von 08:00 bis 20:00 Uhr unter 06831 89 423 055.

Für Nachrichten nutzen Sie bitte unser Kontaktformular auf dieser Seite.

 

Unsere Postanschrift
Frank Hartung
Albrechtstraße 116
06844 Dessau-Roßlau

Über unser Kontaktformular erreichen Sie uns unkompliziert und schnell. Sie können uns hier eine Nachricht oder eine Anfrage zukommen lassen, die wir direkt an den für Sie zuständigen Bauberater oder Architekten weiterleiten. Dieser nimmt schnellstmöglich Kontakt mit Ihnen auf.

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Datenschutzerklärung

Ihre persönlichen Angaben nutzen wir ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO. Wir löschen die Daten, sofern diese nicht mehr erforderlich sind und überprüfen die Erforderlichkeit spätestens alle zwei Jahre.
Wenn es zu einem Vertragsabschluss kommt, greifen die gesetzlichen Archivierungspflichten. Hier erfolgt die Löschung der Daten nach deren Ablauf. (Bei handelsrechtliche Archivierungspflichten (6 Jahre), bei steuerrechtlichen Archivierungspflichten (10 Jahre).


Mit dem Absenden Ihrer Anfrage erklären Sie sich mit der Verarbeitung Ihrer angegebenen Daten zum Zweck der Bearbeitung Ihrer Anfrage einverstanden.
Ungültige Eingabe

Ungültige Eingabe

Mit (*) gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder!

Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Kabelanschluss

Unter einem Kabelanschluss versteht man eine Anbindung an ein Breitbandkabelnetz, dass meistens aus Glasfaserkabel und Koaxialkabel besteht. Es dient zur Übertragung von Signalen wie beispielsweise Internet, Telefon und Kabelfernsehen. Das Breitbandkabelnetz wird von verschiedenen Kabelnetzbetreibern betrieben. Ursprünglich wurde das deutsche Kabelnetz von der Bundespost aufgebaut. Später wurde es dann von der Deutschen Telekom übernommen. Aber nicht nur für die Telekom können Kunden sich entscheiden, wenn es um einen Anbieter für den Kabelanschluss im neuen zu Hause geht.

Mittlerweile tummeln sich viele Anbieter auf dem Markt, wo Kunden die Qual der Wahl haben um am Ende den Richtigen für die jeweiligen Ansprüche herauszupicken. Die größten Anbieter auf dem Deutschen Markt sind derzeit Vodafone und Unitymedia.

Die Kosten für den Bau eines Übergabepunktes bei gleichzeitigem Anschluss eines Kabelanschluss-Vertrages können zwischen 599 € und 999 € betragen. Normalerweise wird die Verlegung der Kabel für den Anschluss vom ausgewählten Anbieter verlegt. In seltenen Fällen kann es jedoch passieren, dass Endverbraucher einen Elektriker für die Kabelanschluss-Verlegung bemühen müssen.

Wurde sich für einen Anbieter entschieden, müssen die notwendigen Geräte, die für ein gut funktionierendes Multi-Media-System verantwortlich sind, installiert werden. Das ist heutzutage keine Hexerei mehr und kann von jedem Anwender eigenhändig erledigt werden. Kunden bekommen hier die Möglichkeit, die Geräte, wie beispielsweise den notwendigen Router, käuflich zu erwerben oder vom Anbieter zu mieten. Sollten bei einer Installation Probleme auftreten, können Endverbraucher ihren Anbieter problemlos kontaktieren und werden dann bei der Installation unterstützt.

Möchten Mieter einer Immobilie oder Wohnung einen Kabelanschluss installieren lassen, muss dies mit dem Hauseigentümer abgeklärt werden, da dies ohne Einverständnis nicht erlaubt ist.

 

Zugriffe - 5028
Synonyme - Hauskabelanschluss, Internetkabelanschluss, Telefonkabelanschluss
Kabelkanäle

Kabelkanäle sind konstruktive Leerräume, die zur Verlegung von verschiedenen Kabeln, wie beispielsweise Fernsehkabel oder PC-Kabel, benutzt werden. Meistens bestehen sie aus Polyvinylchlorid (PVC), hier benötigt die Herstellung weniger Erdölprodukte als bei anderen Kunststoffen. Auch ist PVC schwerer entflammbar, was einen weiteren positiven Nebeneffekt darstellt. Aber auch aus Aluminium oder Stahl können Kabelkanäle im Handel erworben werden. Alle sind in unterschiedlichen Nennbreiten und Nenntiefen erhältlich. So haben Anwender die Möglichkeit zwischen verschiedenen Größen zu wählen, ganz egal, ob es um die Verlegung eines einzelnen Kabels oder um eine umfangreiche nachträglich stattfindende Installation handelt. Normalerweise sind sie quadratisch im Querschnitt und besitzen einen Deckel, der zur sauberen Versorgung der Kabel dient.

Kabelkanäle können an der Wand, der Decke oder auf dem Boden befestigt werden und sorgen stets für ein aufgeräumtes Gefühl, da allgegenwärtige Kabel sicher in ihnen verstaut sind und kein unschöner und gefährlicher Kabelsalat entstehen kann. Um die Kanäle an der gewünschten Stelle zu befestigen, können sie geklebt oder mithilfe von Schrauben befestigt werden. Für welche sich am Ende entschieden wird, hängt vom bestehenden Untergrund und der gewählten Größe des Kabelkanals ab.

Mittlerweile sind sogar Kabelkanäle im Handel, die so geformt sind, dass sie sich den Maßen handelsüblicher Türrahmen anpassen. So können zum Beispiel WLAN-Router an der Decke in der Mitte eines Raumes ihren perfekten Platz finden und mit Strom versorgt werden, ohne sichtbare störende Kabel.

Um die Kabelkanäle auf die richtige Länge zu bringen wird nur eine feine Säge, wie zum Beispiel eine Metall- oder Holzsäge, benötigt. Da das PVC recht hart ist, entstehen dabei keine Probleme.

 

Zugriffe - 5123
Synonyme - Kabelkanal, Kabelschacht, Kabelhohlraum
Kalksandstein

Kalksandstein (Kalksandziegel, Sandsteinziegel) sind traditionelle Baustoffe, die sich nun schon seit einem Jahrhundert im Bau bewährt haben. Sie werden überall dort eingesetzt, wo besondere Herausforderungen an die Tragfähigkeit oder den Schallschutz, gestellt werden. Kalksandsteine können zum Bau von tragenden sowie nichttragenden Innen- und Außenwänden genutzt werden. Aber auch als Baustoff zur Erstellung von Wohnungstrenn- und Funktionswänden sowie als Designmauerwerk findet dieser Baustoff seinen Einsatz. Kalksandstein hält höchster Mauerwerksqualität stand und bietet viele Vorteile:

  • Tragfähigkeit
    Kalksandstein ist durch seine hohe Druckfestigkeit selbst bei einer geringen Wanddicke äußerst tragfähig.

  • Schallschutz
    Kalksandziegel haben eine hohe Rohdichte. Er schützt somit vor Lärm und nicht erwünschten Geräuschen, ganz egal, ob diese von außen oder vom Innenbereich stammen.

  • Raumklima
    Durch Feuchtigkeits- und Wärmespeicherfähigkeit wird durch den Verbau von Kalkstein ein gesundes Raumklima garantiert. Dadurch bleiben Innenräume im Sommer angenehm kühl und im Winter warm.

  • Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit
    Kalksandstein wird aus Rohstoffen, die in der Natur vorkommen und frei von chemischen Zusatzstoffen sind, hergestellt. Zu den Bestandsstoffen zählen Kalk, Sand und Wasser.

  • Brandschutz
    Kalksandstein ist als nicht brennbarer Baustoff der Klasse A1 deklariert. Durch seine mineralische Zusammensetzung können bei einem auftretenden Brand keine giftigen Dämpfe entstehen.

  • Wirtschaftlichkeit
    Kalksandziegel besitzen den Vorteil, dass sie schnell und sicher verarbeitet werden können. Der Baustoff bietet den Vorteil, dass mit ihm wirtschaftlich schlanke Gebäude entstehen können, die nichts an Sicherheit verlieren.

  • Frostbeständigkeit
    Sandsteinziegel sind witterungsbeständig und bietet somit einen Schutz gegen auftretenden Frost.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier: hausbauberater.de/bauweisen/massivhaus/kalksandstein

Zugriffe - 6263
Synonyme - Kalksandziegel, Sandsteinziegel
Kalksandsteinmauerwerk

Kalksandsteine bestehen aus Sand, Kalk und Wasser. Durch Pressen der Mischung und anschließendes Autoklavieren entsteht ein fester weißer Baustoff. Für die Farbgebung können auch Pigmente hinzugefügt werden. Die Mischung wird dann unter Druck geformt, um den Ziegel zu bilden. Die Materialien verbinden sich durch eine chemische Reaktion, die auftritt, wenn die nassen Steine unter Hitze und Druck trocknen.

Aufgrund der guten Schalldämmung, der guten Wärme- und Feuchtigkeitsaufnahme sowie der hervorragenden Feuerbeständigkeit sind Kalksandsteine sehr beliebt für Bauprojekte, insbesondere für Mauerwerke.

Natürlicher Kalksandstein ist nur noch selten zu finden. Heutzutage handelt es sich um ein industriell hergestelltes Produkt, dessen Herstellung geringere Kosten versucht als das Brennen von Ziegeln. Für die Produktion von Kalksandstein sind zudem weniger hohe Temperaturen notwendig als bei der Ziegelherstellung.

Kalksandsteine können gegenüber Tonziegeln einige Vorteile bieten, wie zum Beispiel:

  • Gleichmäßige Form und glatte Oberfläche, die nicht verputzt werden muss
  • Hervorragende Festigkeit für tragende Strukturen
  • Sie können auch für Zierzwecke verwendet werden
  • Die Kanten sind gerade, präzise und erleichtern die Konstruktion

Kalksandsteine eigenen sich hervorragenden für den Bau von Mauern, Wänden und Säulen oder für dekorative Zwecke.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier: hausbauberater.de/bauweisen/massivhaus/kalksandstein

 

Zugriffe - 5396
Kaltdach

Das Dach ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Baukonstruktion. Es schützt die Bewohner in einem Gebäude vor Wettereinflüssen und anderen Bedrohungen. Zwei der wichtigsten Funktionen eines Daches sind die Isolierung und Entwässerung. Im Hausbau gibt es zwei Haupttypen von Dachdämmsystemen, und zwar das Kaltdach und das Warmdach. Beide haben eine Isolierung, unterscheiden sich jedoch in der Art der Installation.

Ein Kaltdach ist auch unter dem Namen eines belüfteten Daches oder zweischaligen Daches bekannt. Diese Art von Dachdämmung kann beim Flachdach wie auch beim Steildach angewandt werden.

Bei einem Kaltdach wird zwischen den Bodenbalken die Kaltdachisolierung installiert. Dadurch tritt kaum ein kein Höhenverlust auf, obwohl Platz für die Belüftung erforderlich ist. Die Belüftung wird häufig durch eine einfache Holzkonstruktion erreicht. Die Holzkonstruktion wird auf den Sparren befestigt und erzeugt dadurch einen Luftraum oberhalb der Dämmung. Es wird als Kaltdach bezeichnet, nicht weil es als solches kalt ist, sondern weil es etwas weniger effizient ist als ein Warmdach. Das liegt daran, weil die Dachsparren nicht isoliert werden. An einem kalten Tag leiteten die Sparren einen Teil der Kälte in die darunter liegenden Räume, was eine niedrigere Gesamttemperatur des Hauses bedeutete. Das kann durch eine zusätzliche Isolierschicht über der Decke auf Bodenhöhe verringert werden.

Einer der größten Vorteile eines Kaltdaches ist, dass hier kaum die Gefahr der Durchfeuchtung besteht. Die gesamte Luftfeuchtigkeit kann problemlos durch die integrierte Belüftung entweichen. Wichtig dabei ist, dass sich die Belüftung oberhalb der Dämmung befindet und die Belüftungsöffnungen groß genug sind um einen optimalen Luftaustausch zu gewähren.

Siehe auch: https://www.hausbauberater.de/bauweisen/dachbauweisen

Zugriffe - 1082
Kältebrücke

Der Begriff Kältebrücke ist das umgangssprachliche Wort für eine Wärmebrücke. Diese entsteht, wenn zwischen Materialien und / oder Strukturoberflächen eine Lücke besteht. Wärmebrücken sollten weitestgehend vermieden werden, was eine sorgfältige Planung und Bauausführung unerlässlich macht. Im Bestand gilt es, Wärmebrücken zu identifizieren und zu beseitigen. Will Wärme entweichen, folgt sie dem Weg des geringsten Widerstands. Schwachpunkte bei einer Konstruktion können sein:

  • Verbindungsstellen zwischen Wand und Boden oder Dach.
  • Durchbrüche in der Gebäudehülle für Rohre und Kabel.
  • Fenster und Türen.
  • Hohlwände.

Die größten Wärmeverluste finden sich in Wand-, Boden- und Dachbereichen, sowie Fenstern und Türen. Bei einem schlecht gedämmten Haus ergeben sich etwa 30 % des Wärmeverlusts durch das Dach, 13 % durch die Türen und Fenster, 16 % durch die Wände und 16 % durch den Boden.

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten von Wärmebrücken.

Materialbedingte Wärmebrücken

Diese kann man im gesamten Bereich der Gebäudehülle antreffen. Beispiele hierfür sind:

  • eingelassene Stahlträger, die bei der Konstruktion von Wänden verwendet werden,
  • Deckenbalken, die in Schrägdächern beim Isolieren in Deckenhöhe zu finden sind, oder
  • Beschädigungen oder Brüche im Holzrahmen, die beim Einbau der Dämmstoffe verursacht wurden.

Konstruktive Wärmebrücken

Sie treten regelmäßig dort auf, wo die Kontinuität der Wärmehülle des Gebäudes unterbrochen ist. Sie können auch auftreten, wenn Materialien mit unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit aufeinandertreffen. Typische Beispiele für konstruktive Wärmebrücken sind Fenster und Türen, Dachluken und andere Öffnungen der Gebäudehülle.

geometrische Wärmebrücken

Wie der Name schon sagt, werden geometrische Wärmebrücken tatsächlich durch die Geometrie des Gebäudes verursacht. Beispiele sind die Ecken von Außenwänden, die Verbindung von Wand zu Boden und Wand zu Dach sowie die Verbindungen zwischen benachbarten Wänden. Sie treten bei komplexen Gebäudeformen häufiger auf. Daher ist es am besten, Gebäudekonzept so zu gestalten, dass Wärmeverluste vermieden werden.

 

Zugriffe - 3381
Kältemittel

Ein Kältemittel ist zuständig für den Transport von Wärme. Unter Umgebungstemperatur nimmt es diese durch Verdampfen auf und gibt sie durch Verflüssigen wieder ab. Die Kältemittelauswahl hat eine große Wirkung auf den Konstruktionsaufwand sowie den Energieverbrauch einer Kälteanlage. Kältemittel dürfen nicht brennbar, giftig oder korrosiv sein. Außerdem sollten sie:

  • sich gut mit Öl mischen lassen.
  • eine optimale thermische sowie chemische Stabilität besitzen.
  • hohe Kälte- und Wärmeleistung bei einem geringen Energieaufwand vorweisen.
  • ein günstiges Druckverhältnis gewährleisten.
  • eine geringe Verdichtungsendtemperatur haben.

Außerdem ist eine gute Umweltverträglichkeit ein wichtiger Faktor. Zahlreiche Richtlinien und Verordnungen beeinflussen die Produktauswahl und den Einsatz entscheidend. Folgende Faktoren müssen berücksichtigt werden:

  • Verfügt das gewählte Mittel über ein ausreichendes Ozonabbaupotenzial?
  • Wie lange hält es sich in der Atmosphäre?
  • Welchen Einfluss hat das Produkt auf das Klima und die Treibhausgase?

Um das richtige Kältemittel zu wählen, müssen die Bemessungsgrundlagen der jeweiligen Anlage geprüft werden.

  • Entspricht es den Anforderungen des Temperaturbereichs?
  • Besitzt es die passenden thermodynamischen Eigenschaften?
  • Bestehen geeignete Drucklagen?
  • Ist das Kältemittel mit der Maschine und den verwendeten Materialien kompatibel?
  • Sind Öle für Maschinen im Handel erhältlich, die für die Verbindungstechniken notwendig sind?
  • Besteht eine gute Wirtschaftlichkeit?
  • Sind die Anforderungen an die Gesetzgebung gewährleistet?

Praxisbezogen müssen Kältemittel für verschiedenste Temperaturbereiche nutzbar sein. Unterschiedliche Temperaturen führen zu unterschiedlichen Druckverhältnissen. Während des Anlagenbetriebes sollten diese nicht unter dem atmosphärischen Druck liegen. Schon bei kleinen Undichtigkeiten kann Luft und Feuchtigkeit in den Kältekreislauf eindringen.

Umso geringer der Verdampfungsdruck ausfällt, desto niedriger ist die Kälteleistung einer Anlage. Deswegen ist es wichtig, dass der Kompressor so berechnet ist, dass der gewünschte Effekt auch wirklich eintritt. Es sollte beachtet werden, dass ein geringer Verdampfungsdruck zu einem niedrigen Verflüssigungsdruck führt. Diese bringt folgende Faktoren mit sich:

  • Es besteht eine erhöhte Anlagensicherheit.
  • Erforderlicher Grad der Druckabsicherung wird kleiner.
  • Eine Nutzung von Rohren und Behältern mit einer geringeren Wandstärke ist möglich.
  • Risikoreduktion von Undichtigkeiten wird erzielt.
  • Eventuelle geringere Einstufung nach Druckgeräterichtlinie sowie betriebliche Sicherheitsverordnung.

 

Zugriffe - 994
Kalziumsilikatplatten

Platten aus Kalzium-Silikat bestehen hauptsächlich aus Kalk und Quarzsand. Zusätzlich ist Zellulose (pflanzliche Zellwandfasern) enthalten. Diese sorgt für die Flexibilität und Stabilität der Platten. Während des Fertigungsprozesses der Kalzium-Silikat-Platten werden alle Rohstoffe miteinander vermengt, zu Platten geformt und durch Wasserdampf gehärtet. Dieses Verfahren verleiht dem Baustoff zusätzlich Druckfestigkeit. Kalzium-Silikat-Platten sind durch die Verwendung von natürlichen Rohstoffen schadstofffrei, umweltfreundlich und darüber hinaus nicht brennbar.

Kalzium-Silikat-Platten sind mit vielen Poren ausgestattet. Dadurch können sie zum einen Wasserdampf aus der Luft aufnehmen und zum anderen sogar Feuchtigkeit aufsaugen. Die wird vorübergehend gespeichert und im Bedarfsfall wieder abgegeben. Die Eigenschaft der Flüssigkeitsaufnahme macht Kalzium-Silikat-Platten daher zum Baustoff erster Wahl im Kampf gegen Schimmelbefall. Feuchtigkeit hat keinen langen Bestand auf der Wandoberfläche und kann somit keinen Nährboden für Schimmel bilden. Außerdem hemmt Kalzium-Silikat von sich aus bereits die Bildung von Schimmel aufgrund seines alkalischen pH-Wertes von über 12.

Erfolgt der Einbau von Kalzium-Silikat-Platten im Zuge einer Schimmelsanierung, ist sicherzustellen, dass bereits vorhandener Schimmel bestmöglich entfernt ist. Erst dann beugen die Platten weiterer Bildung von Schimmelpilzen optimal vor.

Neben der Vorbeugung von Schimmelbildung kommen Kalzium-Silikat-Platten aufgrund ihrer Nicht-Brennbarkeit auch als Brandschutzverkleidung und als Dämmmaterial zur Innenraumdämmung von Außenwänden zum Einsatz.

Gleichwohl Kalzium-Silikat eine größere Wärmeleitfähigkeit als andere Dämmstoffe aufweist, erfreuen sie sich wegen ihrer Fähigkeit, Feuchtigkeit zu absorbieren, zunehmender Beliebtheit. In der Praxis werden Kalzium-Silikat-Platten gern mit anderen Dämmstoffen an den Innenwänden kombiniert. Einerseits liegt dies an den vergleichsweise hohen Kosten, zum anderen müsste müssten dickere Kalzium-Silikat-Platten angebracht werden, um die gleiche Dämmwirkung wie z. B. Mineralwolle zu erreichen. In den meisten Fällen kommt dieser Bau nur an Stellen zum Einsatz, an denen vermehrt die Bildung von Wasserkondensat zu erwarten ist. In der Regel betrifft das die Laibungen an Fenstern und Türen oder Nischen von Heizkörpern.

Die Verarbeitung von Kalzium-Silikat-Platten ist sehr einfach. Sie lassen sich leicht mithilfe einer Säge zurechtschneiden und werden mit einem mineralischen Kleber an der gewünschten Stelle angebracht. Dabei sollten keine Hohllagen hinter den Platten entstehen. Bei der Wahl von Farbe, Putz und Tapete zum Aufbringen auf die Kalzium-Silikat-Platten sollte darauf geachtet werden, dass diffusionsoffene Materialien Anwendung finden. Ansonsten wäre die feuchtigkeitsaufnehmende Eigenschaft der Kalzium-Silikat-Platten gehemmt.

 

Zugriffe - 770
Synonyme - Kalzium-Silikat
Kamin

Der Begriff "Kamin" hat zwei unterschiedliche Bedeutungen.Zum einen sprechen wir, wenn wir von einem Kamin reden, über einen Schornstein und zum anderen von einer offenen oder geschlossenen Feuerstätte, die meistens mit Holz befeuert wird.

Schornstein bzw. Kamin

Ein Schornstein ist eine senkrecht verlaufende Rauchgasleitung auf Gebäuden oder Anlagen, die Rauchgase an die Umwelt und damit ins Freie abgeben. Der über die Hausoberfläche herausragende Teil, der sich auf dem Hausdach befindet, wird Schornsteinkopf genannt. Heutzutage gibt es verschiedene Arten von Schornsteinen:

  • gemauerte Schornsteine
  • Keramikschornsteine
  • Leichtbauschornsteine
  • Kunststoffschornsteine
  • Edelstahlschornsteine

Für welches System sich Hauseigentümer entscheiden, hängt letztendlich von der Art der verwendeten Feuerstätte ab. Entscheidend ist der Förderdruck und die Temperatur, der dadurch entstehenden Abgase, welcher Schornstein verwendet werden kann.

Werden neue Heizsysteme oder Feuerstätten an ein bestehendes Schornsteinsystem angeschlossen müssen Hauseigentümer die bestehenden Schornsteine nachrüsten. Somit wird gewährleistet, dass ein sicherer und effizienter Betrieb des Heizsystems erfolgen kann. Die nötigen Vorlagen dafür sind in der Bauordnung und der Feuerungsverordnung kommunal geregelt. Für eine Nachrüstung sind in der Regel Edelstahlsysteme sehr gut geeignet, da diese aus Fertigelementen bestehen und in bestehenden Schächten als auch an einer Außenwand mit einer dazugehörigen Dämmung befestigt werden können.

Da es sich bei einem Schornstein um ein sicherheitsrelevantes Bauteil handelt, sollten Hauseigentümer bei einem Einbau unbedingt einen Fachmann, wie beispielsweise einen Ofen- oder Luftheizungsbauer, beauftragen. Nach vollendetem Einbau, muss die Abnahme durch einen Bezirksschornsteinfeger, erfolgen, jedoch ist es für Hauseigentümer empfehlenswert diesen schon vor einer Sanierung des Schornsteins miteinzubeziehen. Folgende Aspekte müssen bei einer Nachrüstung eines Schornsteins beachtet werden:

  • Brandschutzverordnung
  • Imissionsschutzverordnung
  • Querschnittberechnung nach EN 13385
  • Einfügen von Reinigungsöffnungen
  • Landesbauordnung
  • Kommunale Feuerungsverordnung

Kamin als offene oder geschlossene Feuerstelle

Bei Kaminen wird zwischen offenen und geschlossenen Feuerstellen unterschieden. Meistens werden sie mit Holz befeuert und sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Jedoch müssen Eigenheimbesitzer die ein älteres, offenes Kaminmodell besitzen, dieses nach BlmSchV § 3 Absatz1, 4 nachrüsten lassen, um entstehende Schadstoffemissionen zu vermeiden. Für eine Sanierung eignen sich besonders sogenannte Kaminkassetten und Kamineinsätze. Hauseigentümer bekommen dadurch die Möglichkeit, die Gesetzesforderungen der BlmSchV zu erfüllen, müssen jedoch keinen Abstrich bei der Optik machen.

 

Zugriffe - 6049
Synonyme - Kaminzug
Kaminbrand

Ein Kaminbrand, auch unter Schornsteinbrand bekannt, kann beim unsachgemäßen Heizen entstehen. Brennmaterial wie Holz oder Gas werden nicht rückstandslos verbrannt und setzen sich als Rußablagerungen im Abgasschacht fest. Wenn Ablagerungen mit Glut in Kontakt kommen, können sie entflammen und zu einem Kaminbrand führen. Gefährlich wird es, wenn ein Schornstein ausbricht. Eine freigesetzte Strahlung von Wärme sowie fliegende Funken können sich auf nahe gelegene Gebäude ausbreiten und es kann zu einem Brand kommen. Auch der Schacht des Kamins kann dadurch Schaden nehmen. Es kann zu einer Rissbildung in der Kaminwand oder zum Einsturz des Schornsteins kommen.

Um Ablagerungen von Rußrückständen zu verhindern, muss eine totale Verbrennung des Brennstoffes stattfinden. Um dies zu gewährleisten, sollten folgende Dinge beachtet werden:

Den geeigneten Brennstoff verwenden

Die Wahl des richtigen Brennmaterials ist wichtig. Das Verheizen von lackiertem oder mit Harz behaftetem Holz ist zu vermeiden. Außerdem sollte es immer ausreichend trocken sein. Wird zu nasses Holz verwendet, sind die Temperaturen zum Beispiel in einem Heizkessel zu niedrig, um den Brennstoff vollkommen zu verbrennen. Rückstände sowie entstandene Abgase entweichen durch den Kaminschacht und hinterlassen an den Innenwänden schmierige Rückstände. Auch Hartruß kann bei einer unsachgemäßen Verbrennung von Holz entstehen. Optimal sind Hölzer mit einer Restfeuchte von zwanzig Prozent. Durch den Gebrauch eines Holzfeuchtigkeitsmessers gelingt es, den Feuchtegehalt zu bestimmen.

Wird mit Öl oder Gas geheizt und der Brennstoff wird nicht vollständig verbrannt, entsteht sogenannter Flockenruß. Beide Rußarten sind leicht entzündbar und daher gefährlich.

Rußbeständigkeit

Hauseigentümer sollten bei der Wahl des Kamins auf eine Rußbrandbeständigkeit achten. Bautechnisch sollte der Schornstein so konstruiert sein, dass er bei einem Brand nicht auseinanderbricht. Abgasanlagen der Klasse G garantieren eine optimale Konstruktionssicherheit. Jedes Modell sollte bereits während des Aufbaus vom örtlichen Schornsteinfeger geprüft werden.

Richtige Dimensionierung des Wärmeerzeugers

Leistungen eines Kamins, die zu groß ausgelegt sind und nicht dem Heizwärmebedarf entsprechen, können nicht optimal arbeiten. Somit wird die benötigte Temperatur nicht erreicht, die für eine Verbrennung ohne Rückstände notwendig ist. Dies führt zu Entstehung von Ruß.

Anforderungen an den Schornstein

Um einen optimalen Verbrennungsvorgang gewährleisten zu können, muss der Querschnitt eines Schornsteins die richtigen Maße vorweisen. Ist der Querschnitt zu klein, kommt es zu einem verlangsamten Schornsteineinzug. Dies hat zur Folge, dass sich Ruß mit Kondensat an den Kamininnenwänden absetzt. Eine regelmäßige Kontrolle und Wartung durch einen Schornsteinfeger ist daher unumgänglich.

 

Zugriffe - 919
Synonyme - Schornsteinbrand, Rußbrand

HausbauberaterUnabhängige Bauherrenberatung
Begleitung bei Planung und Hausbau | Unterstützung bei Konflikten am Bau