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Begriff Definition
Tachymeter

Das Tachymeter ist ein elektronisches Messgerät, das neben der Messung von horizontalen und vertikalen Maßen auch die Messung von Schrägstrecken zu einem Zielpunkt hin ermöglicht. Zum Einsatz kommt dieses Gerät unter anderem zur Vermessung von Grundstücken, zur Einmessung von Häusern sowie im Tief- und Straßenbau.

Wie arbeitet ein Tachymeter?

Elektronische Tachymeter werden in der Vermessungstechnik verwendet. Die Geräte verfügen über einen elektro-optischen Distanzmesser (EDM) sowie einen elektronischen Winkelmesser. Beim Messen werden Horizontal- und Vertikalkreis abgetastet und daraus Winkel und Distanzen berechnet. Die Anzeige erfolgt digital auf dem Gerät. Die im Tachymeter enthaltene Elektronik ermöglicht nicht nur die Abtastung von Horizontaldistanz, Höhenunterschieden und Koordinaten, sondern bietet auch die Möglichkeit, diese zusammen mit verschiedenen zusätzlichen Informationen abzuspeichern. Interne Programme bieten Voreinstellungen, die präzise Messungen in kurzer Zeit ermöglichen. Diese Funktionen machen das Tachymeter zum idealen Messgerät immer dann, wenn die Lage und/ oder die Höhe von Punkten abgesteckt werden soll.

Richtige Anwendung des Tachymeters

Für exakte Messungen muss das Tachymeter korrekt aufgestellt werden, man spricht hierbei auch von einer Horizontierung. Dazu wird das Gerät über die integrierte Dosenlibelle mit den verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten des Stativs korrekt ausgerichtet. Soll das Tachymeter über einem exakten Bodenpunkt aufgestellt werden, zum Beispiel um eine bestimmte Distanz zu messen, wird ein integrierter optisches oder ein Laserlot eingesetzt. Auch hier erfolgt die Justierung über die Stativstützen, als Kontrolle dient ebenfalls die Dosenlibelle.

Einsatzbereiche für Tachymeter

Mögliche Anwendungen des Tachymeters sind zum Beispiel das Fluchten von einem Zwischenpunkt aus auf zwei Endpunkte, das Messen von Neigungen im Gelände oder das Ermitteln rechter Winkel. Ebenfalls ist mit einem Tachymeter eine Flächenberechnung möglich, dazu werden von einem Punkt aus die Distanzen zu den Eckpunkten der Fläche gemessen. Das Gerät berechnet anschließend automatisch über eine interne Funktion die von den Punkten begrenzte Fläche. Weiterhin werden Tachymeter für Absteckungen oder zur Höhenbestimmung unzugänglicher Punkte eingesetzt.

 

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Talkumpulver

Talkum ist ein Magnesium-Silikat-Hydrat und wird oft als Verdickungs- und Füllmittel eingesetzt wird. Aufgrund seiner weichen und wasserabweisenden Eigenschaft wird Talkum meistens in Pulverform eingesetzt, denn es ist dadurch vielseitig verwendbar. Talkum wird zur Füllung von Polyester und Epoxidharzen zum Beispiel für die Herstellung von Kunststein, Spachtelmasse und Farben verwendet. TAlkumpulver vermindert die Schrumpfung während der Härtung und führt zu einer verbesserten Schleifbarkeit wie beispielsweise bei Spachtelmassen. Es besitzt auch eine wasserbindende Eigenschaft und ist frei von Asbest und Quarz. Talkum besitzt eine grauweiße Färbung und eine Lösungsbeständigkeit in Wasser, organischen Lösungsmitteln, verdünnten Säuren sowie Laugen.

  • Ergibt sehr leichte, gut schleifende Füllmassen.
  • Vermindert das Schrumpfen von Harzsystemen.
  • Verbesserung von mechanischen Eigenschaften.
  • Wird zum Andicken von Harzen genutzt.
  • Dient als Formpulver für Metallguss in Silikon

Talkum wird als Verstärkungs- und Füllmittel zum Beispiel für Dichtungs- und Fußbodenmassen, Poliermittel, Isoliermittel und zum Unterbodenschutz verwendet. Auch Lasur- und Mattfarben und Korrosionsschutzlacke beinhalten Talkum. Die Pharmaindustrie setzt Talkum als Gleitmittel für Tabletten und als Basis für medizinisches Puder ein. In der Kosmetikindustrie ist Talkumpulver Bestandteil von Babypuder und in der Lebensmittelindustrie wird Talkumpulver als Trennmittel und Trägerstoff benutzt.

Beim Einatmen von größeren Mengen Talkumpulver ist Vorsicht geboten. Das kann zu Entzündungen der Atemwege führen.

 

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Synonyme - Magnesium-Silikat-Hydrat,Magnesiumsilikat
Taupunkt

An einem Taupunkt beträgt die Luftfeuchte immer 100 Prozent. Die Luft ist komplett mit Wasserdampf gesättigt, was bedeutet, dass sie keinen Wasserdampf mehr aufnehmen kann. Sinkt dann die Temperatur in einem Raum oder erhöht sich die Feuchtigkeit in diesem entsteht Kondenswasser in Form von Tau, Nebel oder Kondenswasser. Im Alltag können wir dieses Phänomen als beschlagene Scheiben wahrnehmen.

Der Taupunkt hat eine besondere Bedeutung für das Mauerwerk. Moderne Gebäude werden immer mehr gedämmt, um die neusten Vorlagen zu erfüllen. Dies hat zur Folge, dass Mauerwerk eines Neubaus nicht mehr nur aus Ziegeln und Putz besteht. Während bei Altbauten sich der Wert stets außerhalb des Mauerwerkes befand, liegt er heutzutage im inneren der Wand, was an den verbauten Dämmmaterialien liegt. Schlägt sich dann Wasserdampf in der Mauer nieder, wird diese feucht und ist somit anfällig für Schimmel. Um dies zu verhindern, muss eine Dämmung mithilfe der Taupunktberechnung aufgebaut werden, um den Wert außerhalb der Mauer zu halten.

Für die Berechnung des Taupunktes gilt es drei Faktoren zu beachten:

  1. Luftfeuchtigkeit
  2. Luftdruck
  3. Temperatur

Mithilfe eines Hygrometers können Hauseigentümer die relative Luftfeuchtigkeit sowie die Raumtemperatur erfahren und mit ihnen den Taupunkt errechnen. Somit kann jederzeit geprüft werden, ob der Taupunkt unterhalb der Lufttemperatur liegt. Jedoch sollte dabei bedacht werden, dass ein Hygrometer den Wert misst, an dem es sich befindet. Errechnet das Gerät einen Wert, der knapp unterhalb der Zimmertemperatur liegt, kann an anderen Stellen im Raum die Temperatur unter dem Taupunkt liegen.

In einer normal beheizten Wohnung beträgt der Taupunkt 16 Grad Celsius. Neben einer regelmäßigen Belüftung ist es wichtig, alle Räume gezielt zu beheizen. Ist dies nicht der Fall kühlen Räume aus. Der Taupunkt wird unterschritten und Schimmelbildung ist die Folge.

 

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Tauwasserbildung

Tauwasser entsteht, wenn eine 100%ige Luftfeuchtigkeit erreicht ist. Wasserdampf kondensiert dann zu Wasser und durchfeuchtet im schlimmsten Fall die betroffenen Bauteile.

Tauwasser kann nicht nur an der Oberfläche eines Bauteiles entstehen, sondern auch im inneren. Dies ist möglich, weil Wasserdampf aufgrund des unterschiedlichen Dampfdruckes sich im Inneren sowie äußeren Bereich bewegt. Besonders bei kälteren Temperaturen, wenn zwischen Innen- und Außenbereichen große Wärmeunterschiede auftreten, sinkt die Temperatur in den Bauteilen. Die Luftfeuchte steigt dadurch an.

Um eine Tauwasserbildung in den äußeren Bauteilen zu vermeiden, darf von der wärmeren Innenseite eines Gebäudes nicht mehr Wasserdampf in das Bauteil eindringen, als auf der kälteren Außenseite abgeleitet werden kann. Darum werden auf der wärmeren Seite einer Dämmschicht Bauteile verbaut, die einen höheren Diffusionswiderstand besitzen. Baustoffe, die einen geringeren Diffusionswiderstand besitzen, werden zur Verbauung auf der kälteren Seite der Dämmschicht genutzt.

Der Feuchtegehalt der Raumluft ist deshalb ein wichtiger Kennwert bei der Bildung von Tauwasser. Die durchzuführenden Anforderungen, um eine zu hohe Oberflächenfeuchte zu vermeiden, sind in DIN 4108-2 Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden – Mindestanforderungen an den Wärmeschutz aufgeführt.

  • Innenlufttemperatur: 20 Grad Celsius
  • Außenlufttemperatur: -5 Grad Celsius
  • Relative Luftfeuchte: 50 %
  • Taupunkttemperatur: 9,3 Grad Celsius

Die Oberflächentemperatur eines Bauteils ist abhängig von:

  • Wärmeübergangs- und Wärmedurchlasswiderständen
  • Temperatur der angrenzenden Luftschichten
  • Wärmeschutz des Bauteils

 

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Teileigentum

Teileigentum ist nach § 1 Absatz III Wohnungseigentumsgesetz als das Sondereigentum nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes definiert. Es entsteht wie Wohnungseigentum durch eine Teilungserklärung oder einem Teilungsvertrag. Ein Teileigentum dient im Gegeneinsatz zu Wohnungseigentum nur gewerblichen Zwecken. 

Wird Wohnungseigentum in Teileigentum umgewandelt, beziehungsweise Teileigentum in Wohnungseigentum, bedarf es der Zustimmung jedes Eigentümers und einen Eintrag in das Grundbuch. Mit der Umwandlung ist eine Änderung des Sondereigentums verbunden. Eine Anpassung der Baugenehmigung gilt es zu beantragen.

Bestandteil des Teileigentums sind nach § 5 WEG die Dinge, die verändert, beseitigt oder eingefügt werden. Eine Beeinträchtigung des Gemeinschaftseigentums beziehungsweise das Sondereigentum anderer Teileigentümer darf jedoch nicht über das zulässige Maß beeinträchtigt oder verändert werden.

Gesetzliche Grenzen für einen Gebrauch von Teileigentum sind in der Begründungsurkunde des Wohnungseigentums festgelegt. Hier finden beide Parteien die wesentlichen Faktoren, die es zu beachten gilt. Das bedeutet, dass wenn Räume zu gewerblichen Zwecken, zum Beispiel als Büro genutzt und eingetragen sind, das Betreiben einer Restauration rechtswidrig ist. In dem Fall käme es zu einer Verletzung des Sonderrechts.

Sind im hinterlegten Vertrag (Grundbuch) Begründungen der Eigentumsanteile vermerkt, können Räume beispielsweise auch zu gastronomischen Zwecken genutzt werden. Das Teileigentum fällt dann unter das Sondereigentumsrecht. Der Teileigentümer kann sein Eigentum somit weitgehender nutzen. Eine Nutzung zu wohnlichen Zwecken ist auch hier nicht möglich.

 

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Teilungserklärung

Werden Wohnungen in einem Haus separat verkauft, muss eine Teilungserklärung vorliegen. Kaufinteressenten müssen besonders vorsichtig dabei vorgehen, da diese nicht nur die Rechte und Pflichten der einzelne Eigentümer aufzeigen. Wer sich zum Kauf einer Wohnung entschlossen hat, muss insbesondere ergründen, ob es Regelungen gibt, die sich zum Nachteil für ihn auswirken könnten. Bestandteile einer Teilungserklärung sind:

  1. Aufteilungsplan
    Im Aufteilungsplan sind Größe und Lage der Gebäudeteile festgehalten. Die Höhe des jeweiligen Eigentumsanteils ist meistens in Tausendstel angegeben.

  2. Abgeschlossenheitsbescheinigung
    Eine Abgeschlossenheitsbescheinigung bescheinigt die unabhängige Nutzung der einzelnen Wohneinheiten.

  3. Gemeinschaftsordnung
    In einer Gemeinschaftsordnung sind die Rechte und Pflichten der einzelnen Eigentümer festgehalten. Sie kann, aber muss keine Hausordnung beinhalten.

Eine Teilungserklärung ist die Voraussetzung dafür, dass einzelne Wohnungsgrundbücher angelegt werden können. Jeder Bestandteil der Teilungserklärung sowie die einzelnen Wohnungsgrundbücher müssen von einem Notar beglaubigt sein. Anschließend können die einzelnen Wohneinheiten verkauft werden. Da die Aufteilungen vor dem Verkauf der einzelnen Wohnungen stattfinden, hat der Käufer keinerlei Einfluss auf Regelungen der Teilungserklärung.

In einer Teilungserklärung muss ersichtlich sein, was das Sondereigentum und was das Gemeinschaftseigentum ist. Eine genaue räumliche Aufteilung ist im Aufteilungsplan vermerkt. Jedoch muss auch geklärt sein, ob beispielsweise die gesamten Wasserleitungen des Hauses zum Gemeinschaftseigentum zählen oder nur die Hauptversorgungsleitungen. Dies kann bei einem Schaden von relevanter Bedeutung sein, da alle Eigentümer anteilsweise für einen Schaden aufkommen müssen. Schäden, die unter das Sondereigentum fallen, müssen vom jeweiligen Wohnungseigentümer übernommen werden. Zu beachten sind auch die Nutzungs- und Gebrauchsbeschränkungen.

In einer Teilungserklärung wird auch geregelt, ob eine gewerbliche Nutzung des Sondereigentums möglich ist. Die Gebrauchsbeschränkung ist Bestandteil der Teilungserklärung. Sie regelt zum Beispiel die Verteilung der anfallenden Kosten, die Hausordnung und die sogenannten Sondernutzungsrechte. Eine Änderung der Gemeinschaftsordnung kann erst erfolgen, wenn alle Eigentümer mit den Änderungen einverstanden sind. Deshalb sollten sich Kaufinteressenten bereits im Vorfeld mit der Materie befassen.

 

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Teilunterkellerung

Wer die Kosten für einen kompletten Keller unter seinem Haus scheut, etwa beim Bau eines Bungalows, kann auch nur einen Teil des Gebäudes unterkellern. Eine Teilunterkellerung kann auch aus Gründen der Geländegegebenheiten sinnvoll sein. Eine Teilunterkellerung ist immer dann sinnvoll, wenn Bauherren nur wenig Platz als Abstellfläche benötigen, diese aber trotzdem aus dem Wohnbereich verbannen wollen. Auch Häuser mit Hanglage bieten sich für eine Teilunterkellerung an. Aufwendige Aufschotterungen sind hier nicht notwendig und die Schräglage kann optimal genutzt werden.

Bei einer Teilunterkellerung sind besonders die Anforderungen an die Statik zu beachten. Dies bedeutet, dass in manchen Fällen eine Teilunterkellerung kostenintensiver als eine Vollunterkellerung ist. Teilunterkellerungen sind durch Nutzung von vorgefertigten Beton-Fertigteilelementen schnell umsetzbar. Genau wie bei der Planung einer Vollunterkellerung sind auch bei einer Teilunterkellerung die Gegebenheiten des Bauuntergrundes entscheidend. Wichtige Kriterien hierfür sind beispielsweise die Tragfähigkeit des Bodens oder die Tatsache,ob Grundwasser in den geplanten Gründungstiefen anzutreffen ist.

Auch die Planung des Hauses, wie zum Beispiel die Position der Geschosstreppe und die Lage des Hausanschlussraums, sind für die Teilunterkellerung eines Gebäudes von Bedeutung. Bauherren sollten frühzeitig die entscheidenden Parameter in der Planungsphase berücksichtigen und die individuelle Ausführung einer Teilunterkellerung durch Fachleute begleiten lassen. Nur so lassen sich die individuellen Gegebenheiten vor Ort ermitteln und fundierte Entscheidungen treffen.

Hinweis:
Bezogen auf den Quadratmeterpreis ist eine Teilunterkellerung immer teurer als eine Vollunterkellerung.

 

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Synonyme - Teilkeller
Temperaturdifferenz

Eine Temperaturdifferenz oder auch Temperaturspreizung genannt, gibt den Unterschied zwischen zwei Temperaturmesspunkten an. Sie tritt häufig im Zusammenhang mit Systemen auf, die Wärme mithilfe eines Wärmeüberträgermediums wie beispielsweise Wasser transportieren. So zum Beispiel liefert ein Zentralheizungssystem warmes Wasser mit der sogenannten Vorlauftemperatur in die Heizkörper. Von dort fließt das Wasser mit einer niedrigeren Rücklauftemperatur wieder zurück. Die entstandene Temperaturspreizung ist somit die Differenz von Vorlauf- und Rücklauftemperatur.

Auch wenn beide Temperaturen in Grad Celsius (°C) angegeben werden, ist die korrekte Einheit der Temperaturdifferenz das Kelvin (K). Der Wert der Differenz entspricht den Celsius-Temperaturen.

Bei Fernwärme- und Nahwärmnetzen erweisen sich die Umstände qualitativ konform wie bei einem Zentralheizungssystem im Inneren eines Gebäudes. Auch hier ist das Ziel, die Übergänge so zu betreiben, dass eine möglichst niedrige rücklaufende Temperatur erreicht wird.

Da die Leitungen eine überdurchschnittliche Länge vorweisen, ist es bei diesen Netzen besonders wichtig, den Aufwand für das Pumpen einzugrenzen. Eine Temperaturdifferenz von mindestens 30 oder 40 Kelvin ist hierfür angemessen. Somit benötigen Fernwärmenetze höhere Temperaturdifferenzen als Heizungssysteme in einem Gebäude.

Ähnliche Situationen treten beim Betreiben von Solaranlagen und Solarkollektoren auf. Eine Temperaturdifferenz von 10 Kelvin ist die Regel. Es ist bei diesen Systemen wichtig, dass die Temperatur nicht zu hoch ausfällt, da dieses mit hohen Wärmeverlusten einhergeht. Somit ist es optimal, wenn ein guter Wärmeübergang in dem Wärmeüberträger des Systems erfolgt. Die Solaranlage arbeitet am effektivsten, wenn die Wärme an dieser Stelle auf einem niedrigen Energieniveau abgegeben werden kann. Darum ist der Energiegewinn einer Solaranlage mit einer Heizungsstützung höher als bei einer Anlage für die reine Warmwasseraufbereitung. Ganz besonders wenn die Heizungsanlage mit einer geringen Vorlauftemperatur arbeitet.

Die Temperaturdifferenz ist einfach zu ermitteln. Das einzige, was hierfür benötigt wird, sind zwei ausreichend genaue Temperatursonden. Wenn zuzüglich der Volumenstrom mit einem hierfür geeigneten Messgerät erfasst wird, lässt sich die gelieferte Wärmeleistung einfach leicht feststellen. Durch eine zeitliche Einbeziehung von etwa einem Jahr wird die gesamte gelieferte Wärmemenge erfasst.

 

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Synonyme - Temperaturspreizung
Thermische Ausdehnung

Unter einer thermischen Ausdehnung versteht man die Veränderung eines Materials in seinem Volumen. Diese wird durch die Veränderung der Temperatur hervorgerufen. Dies wirkt sich auf die Länge, Breite und das Volumen des Materials aus. Der Kennwert hierfür ist der Ausdehnungskoeffizient.  Wird ein Körper erwärmt, so dehnt er sich aus. Beim Abkühlen zieht er sich jedoch wieder zusammen. Jedes Material, egal ob es fest, flüssig oder gasförmig ist, besitzt bei einer bestimmten Temperatur ein messbares Volumen. Allgemein gilt, dass bei den meisten Materialien das Volumen zunimmt. Ausnahmen hierfür sind Wasser, Gummi sowie einige Kunststoffe. Jedoch dehnen sich die verschiedenen Stoffe unterschiedlich aus. So erweist sich, dass die Ausdehnung von festen und flüssigen Stoffen abhängig vom Material ist, während bei Gasen die Ausdehnung nicht von der Art des Gases abhängig ist. Werden Stoffe von unterschiedlichem Aggregatzustand erwärmt, ist die Volumenänderung von Gasen größer als bei Flüssigkeiten und die Volumenänderung von Flüssigkeiten größer als bei festen Körpern.

Ausdehnung von festen Körpern

Je stärker ein fester Körper erwärmt wird, desto stärker dehnt er sich aus. Beim Abkühlen zieht er sich dementsprechend wieder zusammen. Bei der Bestimmung einer Volumenausdehnung sollte deswegen beachtet werden, dass je größer beziehungsweise länger ein Körper ist, umso mehr verändert der Körper unter Temperaturveränderung sein Volumen beziehungsweise seine Länge.

Ausdehnung von Flüssigkeiten bei einer thermischen Erwärmung

Genau wie bei festen Materialien hängt die Änderung des Volumens von flüssigen Stoffen vom Ausgangsvolumen der Flüssigkeit ab. Das bedeutet, dass je größer das Volumen ist, umso größer ist auch hier die Ausdehnung.

Ausdehnung von gasförmigen Stoffen bei einer Erwärmung

Genau wie bei festen Materialien dehnen sich gasförmige Stoffe bei einer Erwärmung aus und ziehen sich bei einer Temperaturabnahme wieder zusammen. Bei Gasen ist die Volumenänderung deutlicher sichtbar als bei flüssigen und festen Körpern, da sich Gas zehnmal stärker als Wasser ausdehnt.

 

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Synonyme - Wärmeausdehnung,thermische Expansion,thermischer Ausdehnungskoeffizien
Thermografie

Thermografie ist ein Infrarotverfahren, mit dem Temperaturunterschiede an der Oberfläche von Bauteilen grafisch dargestellt werden können. Mit diesem Verfahren können Wärmebrücken oder Feuchtstellen aufgespürt werden. Der Vorteil der Thermografie liegt darin, dass Temperaturunterschiede sofort sichtbar werden. Allerdings ist die Methode sehr teuer und zeigt nicht an, ob die vorhandenen Temperaturunterschiede aufgrund von Feuchtstellen oder Wärmebrücken entstanden sind.

Siehe auch https://www.hausbauberater.de/thermografie.

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