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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Radiator

Ein Radiator ist ein Heizkörper aus Gusseisen oder Stahl, der mithilfe von Warmwasser, Dampf oder Strom, Wärme erzeugt. Radiatoren sind eine der ältesten und effektivsten Arten, ein Haus zu beheizen. Sie werden heute noch in Gebäuden auf der ganzen Welt verwendet.

Ein Radiator besteht aus Metall, denn dieses zählt zu den ausgezeichneten Wärmeleitern. Heißes Wasser oder Dampf strömt durch den Heizkörper und die wellige Oberfläche erwärmt sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise. Wenn sich der Radiator erwärmt, erwärmt sich auch die Umgebungsluft. Die erwärmte Umgebungsluft steigt nach oben, dadurch wird die kuehlere Luft mitgezogen und kann auch durch den Radiator erwärmt werden. Dieser Luftkreislauf der Umverteilung wird auch als Konvektion bezeichnet. Auf diese Weise kann ein Raum effektiv beheizt werden.

Man unterscheidet drei Arten von Radiatoren, die eine ähnliche Weise funktionieren:

  • Dampfheizkörper
    Sie werden an einen Kessel angeschlossen, um Wasser aufzuheizen. Der Kessel erwärmt Wasser, bis es sich zu Dampf formt. Der Dampf wandert dann durch das vertikale Rohr zum Heizkörper, wo die Wärmeenergie durch diesen abgegeben wird. Wenn die Wärme aus dem Dampf verloren geht, beginnt sie sich langsam wieder in Wasser zu verwandeln. Schließlich wird der Dampf zu Wasser und fließt zum Erhitzen wieder in den Kessel zurück. Der Kreislauf des Heizens und Kühlens wiederholt sich immer wieder, um die Wärme im ganzen Haus zu verteilen.

  • Warmwasserheizkörper
    Sie arbeiten sehr ähnlich wie Dampfheizkörper, jedoch ohne den durch Dampf erzeugten Druck und mit einem aktiveren Ansatz zur Wärmeleitung. Jeder Heizkörper in einem Warmwassersystem hat einen Einlass und einen Auslass. Der Einlass soll heißes Wasser aufnehmen und der Auslass soll das Wasser wieder herauslassen. Während des Betriebs des Systems wird Wasser irgendwo in einem Warmwasserbereiter erwärmt.

  • Elektrische Radiatoren
    Die funktionieren faktisch wie warmwassergeführte Heizkörper, jedoch erwärmt hier ein elektrisches Heizelement im Inneren des Radiators das flüssige Wärmeträgermedium. (Wasser oder Öl.)

 

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Synonyme - Dampfheizkörper, Warmwasserheizkörper
Radon

Radon ist ein farbloses, geruchloses, radioaktives Gas. Es entsteht auf natürliche Weise aus dem Zerfall radioaktiver Elemente wie Uran, die weltweit in unterschiedlichen Mengen in Boden und Gestein vorkommen. Radongas im Boden und im Gestein kann in die Luft sowie in das Grund- und Oberflächenwasser gelangen. Es ist ein Bestandteil unserer Luft, die wir täglich atmen.

Die meisten Böden, beispielsweise auch unter Häusern, enthalten Spuren von Uran. Im Laufe der Zeit zerfällt das Uran und bildet andere, neue Elemente. Das wird als radioaktiver Zerfall bezeichnet. Radon ist ein Element in der Zerfallskette von Uran. Wenn Radongas zerfällt, emittiert es radioaktive Strahlungen, welche krebserregend sind. Radon ist auch ein Element, das in vielen Baustoffen vorkommt.

Radonbelastung kann auch bei einigen Baustoffen auftreten, wenn diese aus radonhaltigen Substanzen hergestellt werden. Fast jedes Baumaterial aus natürlichen Substanzen, einschließlich Beton, Wandplatten, Sandstein, Ziegel, Naturstein, Gips und Granit, enthalten natürlich vorkommende radioaktive Elemente wie Radium, Uran und Thorium. Diese natürlich vorkommenden Elemente können in das radioaktive Gas Radon zerfallen. Abhängig von der Menge dieser vorhandenen Materialien können sie auch einen geringen Anstieg der Strahlungswerte verursachen. Radon kann auch aus dem Untergrund in Häuser eindringen. Die Radonbelastung sollte möglichst gering sein und kann mit entsprechenden Messinstrumenten nachgewiesen werden.

Siehe auch: hausbauberater.de/bauwissen/radon-radonbelastung.

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Synonyme - Radonbelastung
Radonbelastung
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Rangierfläche

Rangierflächen werden im allgemeinen als Flächen bezeichnet, die PKWs, LKWs oder Busse zum sicheren Manövrieren benötigen. Dabei kann es sich um Parken, Wenden oder um das einfache Abbiegen eines Fahrzeuges handeln. Jede Art von Fahrzeug hat einen spezifischen Wendekreis, einen Manöverkreis, der zum Beispiel beim Bau von Parkplätzen, Garagen und Tiefgaragen berücksichtigt werden muss, aber auch bei der Planung des Straßennetzes.

Bei der Planung von Fahrzeug-, LKW- und Fahrradstellplätzen müssen bestimmte Maße berücksichtigt werden, um einen sicheren Betrieb zu garantieren. Diese sind in der Garagenverordnung geregelt. Die Garagenverordnung ist länderspezifisch und sollte bei der Planung von Stellplätzen zu Rat gezogen werden. Sie gibt an, wie groß ein Stellplatz sein sollte. Zusätzlich zu dieser Fläche müssen bestimmte Rangierflächen berücksichtigt werden. In der Regel sollten 20 % zusätzlich für die Zu- und Abfahrt eingeplant werden.

Für PKW Parkplätze gelten folgende Mindestmaße:

Parkplätze, die sich längs zur Straße befinden, sollten mindestens 2 m breit und wenigstens 5,70 m lang sein für das rückwärts einparken. Wenn das Parken nur vorwärts möglich ist, müssen 6,70 m zur Verfügung stehen. Ebenso ist zu berücksichtigen, ob es Begrenzungen gibt. Mit vorhandenen Begrenzungen erhöhen sich die Rangierflächen um 20 %.

Für Schräg- oder Senkrechtparkplätze muss eine Mindestbreite von 2,50 m verfügbar sein und eine Länge von 5 m, mit beidseitigen Begrenzungen 2,90 m. Hier ist somit eine Stellfläche von insgesamt 15 m² notwendig. Private Stellplätze müssen 2,30- 2,50 m breit und 5 m lang sein.

Für einen Fahrradabstellplatz bedarf es einer Abmessung von mindestens 0,75 m und 2,00 m. Daraus ergibt sich ein Bedarf von 1,50 m² Fläche pro Fahrrad zuzüglich der jeweils notwendigen Rangierflächen von 0,3 m².

Auch spielen Rangierflächen eine bedeutende Rolle bei Lieferungen. So zum Beispiel ist ein LKW der 40 Tonnen wiegt, 2,5 m breit, 18 m lang und 4 m hoch. Hier muss man mit einem Wendekreis von mindestens 5 bis 8 m rechnen und einer Rangierfläche von 54 m².

 

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Synonyme - Wendekreis,Manöverkreis
Rangverhältnis

Das Rangverhältnis oder auch die Rangordnung genannt, steht im Zusammenhang mit dem im Grundbuch eingetragenen Rechten und bezieht sich auf die Rechte, mit denen ein Grundstück belastet ist. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Grundpfandrechte, die in Zusammenhang mit Darlehensvergabe ins Grundbuch eingetragen werden müssen, um rechtlich wirksam zu sein. Das Rangverhältnis ist von größter Bedeutung für die Ausübung dieser eingetragenen Rechte im Grundbuch. Sie entscheidet sprichwörtlich über die Reihenfolge der Ausübung dieser Rechte und bestimmt wie der Erlös nach einer Zwangsversteigerung verteilt wird.

Die Rangordnung bestimmt die Reihenfolge auf Grundlage des Zeitpunktes des Antrages und der Nummer der Eintragung. Falls Rechte in verschiedenen Abteilungen des Grundbuches eingetragen sind, hat das Recht mit dem frühesten Datum der Eintragung den Vorrang. Wenn der Eintrag eines Rechtes zum selben Zeitpunkt erfolgte, haben sie den gleichen Rang.

Manche Banken gewähren niedrige Zinssätze, wenn sie im Gegenzug einen besseren Rang erhalten. Daher ist es empfehlenswert, die Hauptfinanzierung mit einem Darlehen mit einem hohen Rang, wenn nicht sogar den ersten Rang, zu finanzieren.

Die Rangordnung kann unter bestimmten Umständen nachträglich verändert werden, und zwar als sogenannter Rangvorbehalt. Das ist eine Art von Reservierung eines bestimmten Ranges im Grundbuch für ein Darlehen, das zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen wird. Eine Veränderung der eingetragenen Reihenfolgen bedarf jedoch die Zustimmung aller Betroffenen und Berechtigten. Wenn beispielsweise der Gläubiger einer Grundschuld das Rangverhältnis im Grundbuch ändern möchte, so muss der Eigentümer dieser Änderung zustimmen. Alle Änderungen müssen in das Grundbuch eingetragen werden, um rechtsgültig zu sein.

 

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Synonyme - Rangordnung
Rangvorbehalt

Der sogenannte Rangvorbehalt spielt eine besondere Rolle bei der Eintragung der Rechte ins Grundbuch. Das Grundbuch ist ein offizielles Verzeichnis aller Grundstücke, der Eigentumsverhältnisse, sowie die mit dem Grundstück verbundenen Rechten und Lasten. Mit anderen Worten, das Grundbuch gibt Klarheit über dingliche Rechtsverhältnisse im Zusammenhang mit einem bestimmten Grundstück.

Zu den eingetragenen Rechten und Lasten eines Grundstückes gehören auch Informationen zu den Grundschulden. Viele Hausbesitzer müssen für die Finanzierung eines Hauses ein oder mehrere Darlehen aufnehmen, bei denen sie eine Grundschuld als Sicherheit hinterlegen. Diese Grundschuld muss ins Grundbuch eingetragen werden, um rechtlich wirksam zu sein. Mit Eintragung erhält dieses Recht einen Rang im Grundbuch. Bei mehreren eingetragenen Rechten spielt die Rangfolge eine entscheidende Rolle, wenn es zu einer Zwangsversteigerung kommt.

Die Rangfolge wird durch die schriftliche Mitteilung ans Grundbuchamt bestimmt. Erhält das Grundbuchamt mehrere Anträge für dasselbe Grundstück an einem Tag, kann sogar die Uhrzeit, wenn möglich, für die Rangfolge entscheidend sein. Falls das nicht möglich ist, erhalten diese denselben Rang im Grundbuch.

In Ausnahmefällen ist es möglich, die Rangfolge mithilfe eines Rangvorbehaltes zu ändern. Das kann für eine bessere Zinsvergaben bei einer späteren Darlehensaufnahme von Vorteil sein. Das bedeutet, dass ein bestimmter Rang im Grundbuch freigehalten wird. Allerdings müssen alle bereits eingetragenen Rechte dadurch einen Rang zurücktreten und dieses wiederum bedarf der Zustimmung aller Gläubiger, die dadurch im Rang zurückfallen und damit eventuell benachteiligt werden. Allerdings kann man den Rangvorbehalt nicht willkürlich beantragen und er muss ins Grundbuch eingetragen werden.

 

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Synonyme - Rangfolge
Rauchmelder

Ein Rauchmelder ist ein elektronisches Brandschutzgerät, das automatisch das Vorhandensein von Rauch als Schlüsselindikator für einen Brand erkennt und die Bewohner des Gebäudes warnt. Sie geben einen akustischen und / oder visuellen Alarm aus. In den meisten Fällen handelt es sich um kleine batteriebetriebene Einzelgeräte, die in jedem Raum an der Decke befestigt werden. In Deutschland gilt eine bundesweite Pflicht Rauchmelder in Neubauten zu installieren. In Berlin und Brandenburg müssen bis zum 31.12.2020 alle Privatwohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet werden.

Es gibt zwei Arten von Rauchmeldern, die allgemein als Rauchmelder zu Hause verwendet werden, und zwar Ionisationsrauchmelder und optische Rauchmelder. Diese Rauchmelder erfassen das Vorhandensein von Rauch unterschiedlich. Ein brennendes Feuer erzeugt eine andere Art von Rauch wie ein schwelendes Feuer. Beide Rauchmelder erkennenden Rauch eines jeden Feuers, aber

  • Ionisationsrauchmelder reagieren tendenziell schneller auf den Rauch, der durch brennende Feuer erzeugt wird.
  • Optischer Rauchmelder reagieren tendenziell schneller auf Rauch, der durch Schwelbrand erzeugt wird.

Aufgrund der leicht unterschiedlichen Funktionsweise ist es empfehlenswert, Rauchmelder mit doppelter Funktion, die sogenannten Doppelsensor-Rauchmelder, zu installieren, da niemand vorhersagen kann, welche Art von Feuer in einem Haus ausbrechen könnte.

Die Verteilung der Rauchmelder in einem Haus ist ebenfalls von großer Bedeutung. So sollte in jedem Schlafzimmer, außerhalb jedes Schlafbereichs, in der Küche und auf jeder Ebene des Hauses ein Rauchmelder platziert werden.

Um sicherzustellen, dass der Rauchmelder voll funktionsfähig ist, sollten die Testtasten einmal im Monat gedrückt und die Batterien zweimal pro Jahr ersetzt werden. Das Gerät selbst sollte alle 10 Jahre erneuert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter hausbauberater.de/bauwissen/rauchmelder-als-lebensretter-im-eigenheim

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Synonyme - Ionisationsrauchmelder,Optischer Rauchmelder
Rauchvorhänge

Rauchvorhänge sind Barrieren, die als Teil von Rauchmanagementsystemen in einem Gebäude angebracht werden. Sie sollen die Rauchbewegung in Richtung von Rauchabzugspunkten kanalisieren. Sie gelten als aktive Brandschutzlösungen, weil sie die Ausbreitung von Rauch und Wärme von einer Zone oder Raum in eine andere verhindern. Die Rauchschutzvorhänge bilden eine Mauer für die Bewegung von Rauch in den oberen Raumbereichen, denn er hat stets die Tendenz, sich nach oben zu bewegen, wenn er heiß ist. Er wird also zu den im Gebäude platzierten Rauchabzugssystemen gelenkt. Zudem erzeugen Rauchschutzvorhänge Rauchstopps, verhindern die Bewegung von Rauch und heißen Gasen und bilden so mögliche Fluchtwege. Ein Rauchvorhang kann bis zu zwei Stunden eine sichere Evakuierung der Räumlichkeiten ermöglichen.

Die meisten Rauchschutzvorhänge sind aus einem hochwertigen Glasgewebe gefertigt. Das Grundgewebe besteht im Wesentlichen aus Glasfaserfilamenten, die als Faden oder Garn zusammengewickelt und dann in verschiedenen Webmustern gewebt werden, um eine Vielzahl von Stärken zu erzielen. Sie werden mit einem reißfesten Edelstahlgarn vernäht und können weder schrumpfen, noch sich dehnen oder brennen.

Ein Rauchschutzvorhang kann in nahezu jedem Bereich eines Gebäudes installiert werden und ist für jede Art von Raum geeignet. Aufgrund des unauffälligen Erscheinungsbilds und des minimalen Platzbedarfs für die Installation werden sie häufig in Schulen, Büros, Einzelhandelsgeschäften und anderen öffentlichen Gebäuden verwendet.

Die Richtlinien für diese Art von Vorgängen sind in den Normen DIN EN 1634-3 und DIN EN 12101-1 geregelt.

 

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Synonyme - Rauchvorhang,Brandvorhang,mobiler Rauchverschluss
Raumaufteilung

Als Raumaufteilung wird die individuelle Gestaltung eines Hauses oder Gebäude bezeichnet. Die Planung der Raumaufteilung spielt eine entscheidende Rolle beim Neubau eines Hauses, damit alle Vorstellungen und Wünsche des Eigentümers berücksichtigt werden können. Normalerweise wird die Raumaufteilung mithilfe eines Architekten durchgeführt und in einem sogenannten Grundriss dokumentiert.

Grundrisse veranschaulichen in der Regel die Position von Wänden, Fenstern, Türen und Treppen sowie festen Installationen wie Badarmaturen, Küchenschränken und Geräten. Sie werden normalerweise maßstabsgetreu gezeichnet und geben Raumtypen, Raumgrößen und Wandlängen an. Ein Möbellayout kann ebenfalls enthalten sein und ist nützlich, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie jeder Raum funktioniert.

Die Raumaufteilung gibt zwar einen Überblick über die Wohnräume, verfügt jedoch nicht über genügend Informationen, damit ein Bauunternehmen oder Bauherr das Haus tatsächlich bauen kann. Ein Bauherr benötigt vollständige Baupläne mit technischen Informationen, die in den meisten Hausenzwürfen nicht oder nur unzureichend zu finden sind. Es wird ein vollständiger Satz von Bauplänen benötigt, der nicht nur nur die Entwürfe beinhaltet. Aber üblicherweise kann ein Architekt mithilfe der Raumaufteilung nach den Wünschen des Eigentümers vollständige Bauplane erstellen, mit denen anschließend ein Bauunternehmen arbeiten kann.

Selbstverständlich sind Baupläne und Grundrisszeichnung ebenso wichtig für bereits bestehende Häuser, wenn beispielsweise eine Neugestaltung des Innenbereichs geplant ist. Der Grundriss verweist auf Verkabelungen und die exakten Maße von Räumen, Möbel und vieles mehr. Das macht die zukünftige Planung einfacher, risikofreier und kann auch Zeit sparen.

Siehe auch: https://www.hausbauberater.de/fachbegriffe/grundriss

 

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Raumluftabhängige Feuerstätte

Es gibt bestimmte Feuerstätten, wie beispielsweise elektrische oder entlüftungsfreie Kamine, die so konzipiert sind, dass keine Entlüftung ins Freie erforderlich ist.  Alle anderen Kamine, Öfen und Einsätze, unabhängig davon, ob es sich um Gas, Holz oder Pellets handelt, sind auf eine Entlüftung angewiesen. Die Entlüftung ist wichtig, um das Innere eines Hauses mit Frischluft zu versorgen und sicherzustellen, dass schädliche Verbrennungsnebenprodukte aus der Innenluft eines Hauses entfernt werden.

Drei Arten der Entlüftung:

  1. Direktentlüftungstechnologie / Abgasheizungen
    Ein abgedichtetes Verbrennungssystem schützt die Luftqualität in Innenräumen, indem Außenluft für das Feuer angesaugt und 100 Prozent der Verbrennungsabgase und Nebenprodukte außerhalb des Hauses ausgestoßen werden.

  2. Raumluftabhängige Entlüftungstechnologie
    Dieses System ist nicht abgedichtet. Es saugt Luft aus einem Raum in den Brennraum und die Abgase müssen über ein Rohr durch das Dach geleitet werden.

  3. Entlüftungsfreie oder entlüftungslose Technologie
    Diese Methode basiert auf einer höheren Brenntemperatur und nicht auf einer physischen Entlüftung wie bei direkter Entlüftung oder raumluftabhängige Entlüftung, um die Luft von Verbrennungsnebenprodukten zu befreien.

Eine raumluftabhängige Feuerstätte ist kein abgedichtetes System. Hier wird die Verbrennungsluft aus dem Inneren eines Hauses angesaugt und die Verbrennungsnebenprodukte über ein Rohrentlüftungssystem oder einen stationären Kamin durch das Dach abgeführt. Es handelt sich dabei um ein einzelnes doppelwandiges Rohr, wobei dessen äußere Schicht als Wärmeisolator fungiert. Dies geht allerdings zulasten der Energieeffizienz, weil erwärmte Innenluft nach außen entweicht und kalte Luft durch den Schornstein in das Haus gelangen kann. Das Entlüftungsrohr selbst ist relativ kostengünstig und einfach zu errichten, muss allerdings immer über dem Dach enden. Da raumluftabhängige Feuerstätten gemeinhin kleiner sind, benötigen sie weniger Platz im Haus.

 

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