Dachdämmung

BegriffDefinition
Dachdämmung

Rund 30 Prozent der Wärme gehen in einem Einfamilienhaus im Durchschnitt über die Dachfläche verloren. Eine Dachdämmung reduziert den Wärmeverlust im Bereich des Daches und trägt so im privaten Hausbau zur Einhaltung der EnEV bei. Die Hohlwände zwischen den Dachsparren werden mit einer Dachdämmung versehen, ebenso gehört die Wärmedämmung der Dachfläche zu den Arbeiten. Mit den Dämmmaßnahmen verringert sich auch das Risiko für Schimmel- oder Pilzbefall, der durch eindringende Feuchtigkeit entstehen kann.

Es gibt verschiedene Arten von Dachdämmungen:

  1. Zwischensparrendämmung
    Bei dieser Form werden Dämmmaterialien in die vorhandenen Zwischenräume der Dachsparren gelegt.

  2. Aufsparrendämmung
    Hierbei wird das Dämmmaterial von außen auf den Sparren befestigt. Diese Form wird häufig verwendet, wenn ein Dach neu gedeckt wird oder die Zwischenräume nicht ausreichend groß sind für die Zwischensparrendämmung.

  3. Untersparrendämmung 
    Hier wird die Dämmung unter den Sparren montiert wird.

Sowohl bei der Zwischensparrendämmung als auch der Untersparrendämmung kann es zu Wärmebrücken an den Übergängen kommen. Nachteilig wirkt sich auch der Flächenverlust im Innenraum aus. Der Vorteil der Aufsparrendämmung liegt vor allem in der besseren Dämmwirkung und dem Vermeiden von Wärmebrücken. Jedoch ist diese Methode mit höheren Investitionen verbunden. Hier können Kosten von bis zu 25.000 € entstehen. Diese Dachdämmung ergibt nur Sinn, wenn gleichzeitig das Dach neu eindeckt werden muss.

Siehe auch www.hausbauberater.de/dachdaemmung

 

Synonyme: Dachisolierung, Wärmeisolierung, Dachdämmungssysteme,Dämmung

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