Außenputz

BegriffDefinition
Außenputz

Außenputz besteht normalerweise aus einer Mischung von Kalk, Gips und Wasser. Heutzutage wird Außenputz auch aus vielen anderen Materialien zusammengemischt, beispielsweise Sand und Zement. Die Veränderung der ursprünglichen Mischung, verändert aber auch die Qualität, die Festigkeit, die Widerstandsfähigkeit und ändert am Ende auch den Verwendungszweck.

Der Einsatzbereich vom Außenputz kann in drei Hauptgruppen eingeteilt werden:

  • Außenputz ohne besondere Anforderungen
  • Wasserhemmender Außenputz
  • Wasserabweisender Außenputz

Diese verschiedenen Einsatzbereiche erfordern eine unterschiedliche Zusammensetzung der Baustoffe und deren Beimischungen und sind in der DIN 18 550 festgelegt.

Außenzementputz ist für die Außenbeschichtung eines Gebäudes am besten geeignet. Dieser Putz ist auch als Portlandzement bekannt. Er besteht aus Zement, Sand und Wasser, und bildet einen bearbeitbaren Putz. Beimischungen können für verschiedene Zwecke hinzugefügt werden, einschließlich zur Verlängerung der Verarbeitbarkeit. Zu den Vorteilen von Außenputz zählen die Nützlichkeit, relativ niedrige Anschaffungskosten und ein minimaler Wartungsbedarf. Getrockneter Außenputz ist hart, fest, feuerfest und wasserfest.

Außenputz wird entweder von Hand oder maschinell in zwei oder drei Schichten auf Außenwandflächen aufgetragen. Er kann direkt auf eine feste Basis, wie Mauerwerk oder Betonwände sowie auf eine Metallplatte aufgebracht werden, die an einer Rahmenkonstruktion aus einem massiven Mauerwerk oder einer Betonkonstruktion befestigt ist.

Das Verputzen ist im Allgemeinen ein Prozess, bei dem grobe Oberflächen von Wänden oder Decken verändert werden, um Glätte zu erzielen. Zu Beginn wird der feuchte Putz über die Wand verteilt. Anschließen wird ein geeignetes Werkzeug verwendet, um die Oberfläche zu glätten. 

Synonyme: Fassadenputz

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