Niedrigenergiehaus

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Begriff Definition
Niedrigenergiehaus

Der Begriff Niedrigenergiehaus beschreibt ein Gebäude mit niedrigem Heizenergiebedarf. Konkret handelte es sich, gemäß der im Februar 2002 eingeführten Energieeinsparverordnung, um Häuser mit einem maximalen Verbrauch von sieben Litern Öl je Quadratmeter Wohnfläche im Jahr. In der Zwischenzeit ist faktisch jedes neu errichtete Haus ein solches Haus, denn die Energieeinsparverordnung hat die energetischen Mindestanforderungen für Neubauten sehr hoch gesetzt. Statt den Begriff für Häuser, welche die gesetzlichen Mindestanforderungen unterschreiten weiterhin zu verwenden, wurde er durch Namen wie "KfW-Effizienzhaus", "Passivhaus", "Nullenergiehaus", "Plusenergiehaus", "Aktivhaus", "Ökohaus" und "Hybridhaus" ersetzt.

Relevant für Bauinteressenten und Bauherren ist mittlerweile der Begriff KfW-Effizienzhaus. Alle anderen Begrifflichkeiten ordnen sich unseres Erachtens unter, weil einzig die KfW den Maßstab für förderfähige Effizienzhäuser setzt. Wer sein Eigenheim nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) errichtet, wird dafür keine Fördermittel erhalten, aber dennoch in einem energetisch hochwertigen Haus wohnen. Was die EnEV heute als Standard vorgibt, war bis zum 1. April 2016 noch das KfW-70-Haus.

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Effizienzhäuser": hausbauberater.de/energieeffizient-bauen.

 

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