Bauschuttbeseitigung

BegriffDefinition
Bauschuttbeseitigung

Beim Bauen fällt viel Abfall an. Beim Bauen fällt viel Abfall an. Dieser Abfall, Bauschutt genannt, muss vom Bauunternehmer oder, je nach vertraglicher Vereinbarung, vom Bauherrn beseitigt werden. Vor der Beseitigung muss der Bauschutt vom Baumischabfall fachgerecht getrennt werden. Dabei gelten strenge Vorschriften vom Gesetzgeber, die unbedingt eingehalten werden müssen.

Es gibt reihenweise Anbieter, die Bauschuttcontainer zur Verfügung stellen und den Transport und die Entsorgung gegen eine Gebühr übernehmen. Dabei wird aus ökonomischen aber auch aus ökologischen Gründen empfohlen, beim Bauschutt im Vorfeld auf eine vernünftige Trennung zu achten. Empfohlen wird, den Container nachts abzudecken, damit nicht Fremdmüll darin entsorgt werden kann. Je reiner der Bauschutt ist, desto niedriger sind die Gebühren. Am teuersten ist der sogenannte Baumischabfall.

Durch eine richtige Planung im Vorfeld des Hausbaus kann vermieden werden, dass sich der Bauschutt mit dem Baumischabfall vermischt. Reiner Bauschutt kann normalerweise bei den öffentlichen Abfallentsorgungen abgegeben werden. Die meisten Recyclinghöfe nehmen allerdings nur maximal 100 Liter Bauschutt entgegen. Baumischabfälle oder belastete Materialien, wie zum Beispiel Montageschäume oder -kleber, PVC-haltige Materialien, Holzschutzmittel und Lösemittel müssen in der Regel kostenpflichtig über private Entsorger beseitigt werden, was deutlich teurer ist. Preise zu vergleichen lohnt sich und sollte schon vor Baubeginn getan werden.

Was Sie zur Entsorgung von Bauabfällen beachten sollten, erfahren Sie hier:
https://www.hausbauberater.de/bauwissen/abfallentsorgung-bei-hausbau-und-renovierung

Synonyme: Bauabfallbeseitigung,Bauabfall

HausbauberaterUnabhängige Bauherrenberatung
Begleitung bei Planung und Hausbau | Unterstützung bei Konflikten am Bau