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Förderprogramm energieeffizient Sanieren jetzt mit Kombinationslösung

Zeitgleich mit dem Inkrafttreten der modifizierten Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016, die die Latte hinsichtlich der von Bauherren und Sanierern einzuhaltenden Energiewerte noch ein Stück höher legt, erweitert die KfW zum 1. Januar 2016 ihr Programm „Energieeffizient Sanieren“. Das Neue daran sind die sogenannten effizienten Kombinationslösungen. Insgesamt stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für dieses Programm 165 Mio. Euro in Form von Zuschüssen und verbilligten Zinsen zur Verfügung, die aus dem Anreizprogramm Energieeffizienz stammen. Die Fördermittel werden für den Austausch von ineffizienten Heizungsanlagen und den Einbau von Lüftungsanlagen bereitgestellt.

Was ist mit „effizienten Kombinationslösungen“ gemeint?

 Darunter versteht die KfW verschiedene Pakete:

1. Lüftungspaket

Das Lüftungspaket sieht den gleichzeitigen Einbau einer Lüftungsanlage zusammen mit einer Sanierungsmaßnahme der Gebäudehülle (Außenwände) vor. Dabei kann es sich beispielsweise um den Austausch der Fenster oder die Dämmung der Außenwände handeln. Hausbewohner sollen so von einem gesteigerten Wohnkomfort und der Verhinderung von Schimmelbildung profitieren.

2. Heizungspaket

Das Heizungspaket umfasst den Austausch einer veralteten Heizungsanlage durch ein effizientes Modell in Verbindung mit einer fachmännischen Einstellung, die den Energieverbrauch optimiert. Die KfW stellt an dieses Paket besondere Anforderungen:

  • Die alte Heizungsanlage muss mithilfe von fossilen Energieträgern (Erdöl, Erdgas) betrieben worden und darf keine Brennwertanlage gewesen sein.
  • Die alte Heizungsanlage darf außerdem nicht unter die Austauschpflicht gem. § 10 EnEV fallen (siehe https://www.juris.de/purl/gesetze/EnEV_!_10).
  • Die neue Heizungsanlage muss nach den Programmrichtlinien förderfähig sein.  

 

Welche Förderbedingungen gelten für dieses Programm?

Jedes dieser beiden Pakete wird mit einem Tilgungszuschuss von 12,5 % gefördert, begrenzt auf 6.250,-- Euro auf den maximalen Förderbetrag von 50.000,-- je Wohneinheit.
Alternativ steht Bauherren ein Investitionszuschuss in Höhe von 15 % der förderfähigen Kosten von 50.000,-- Euro (= 7.500,-- Euro) pro Wohneinheit zur Verfügung.

Die KfW weist ausdrücklich darauf hin, dass mit der Durchführung der Paket-Maßnahmen ab dem 1. Januar 2016 begonnen werden kann, die Antragstellung über einen Finanzierungspartner allerdings erst ab dem 1. April 2016 möglich ist.

Die Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) durch die KfW wird mit Ablauf des 31. März 2016 eingestellt.

Weitere Informationen über Förderprogramme der KfW-Bank finden Sie auf www.hausbauberater.de/bauwissen/kfw-foerderprogramme-hausbau-sanierung.

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