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Solarförderung durch KfW-Bank und BAFA

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage stellt eine umfangreiche Investition dar, die gut überlegt sein will. Um diese finanzielle Investition in klimafreundlichen Solarstrom zu erleichtern, wurden verschiedene Förderprogramme geschaffen. Hier finden Sie einen Überblick, welche Fördermöglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, um die Anschaffungskosten oder Erweiterungskosten für eine Photovoltaikanlage über die Solarförderung 2021 zu senken.

Förderung durch die KfW-Bank

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert die Anschaffung von Photovoltaikanlagen im Rahmen ihres Förderprogramms "Erneuerbare Energien Standard". Den Kredit ab einem effektivem Jahreszins von 1,03 % können Privatpersonen, Unternehmen oder öffentliche Einrichtungen beantragen. Das Programm dient der Förderung von Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung, für Netze und Speicher, weshalb auch Photovoltaikanlagen gefördert werden können.

Mit dem KfW Förderprodukt werden Kosten für

  • Planung
  • Projektierung
  • Erwerb
  • Errichtung
  • Installation
  • Erweiterung

von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien nach dem Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien gefördert. Dies gilt auch für Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, an Fassaden oder aber auf Freiflächen.

Gefördert werden können pro Vorhaben bis zu 50 Mio. €, wobei bis zu 100 % der Investitionskosten berücksichtigt werden. Eine Auszahlung erfolgt zu 100 % und kann innerhalb von zwölf Monaten nach Erteilung der Kreditzusage wahlweise in einer Summe oder aber in Teilbeträgen erfolgen.

Die Konditionen wie Zinssätze und Laufzeiten sind variabel. Zinssätze werden von der Hausbank ermittelt, die in ihrer Kalkulation Kriterien wie Standort, Bonität und Sicherheiten berücksichtigt. Als Mindestlaufzeit gilt ein Zeitraum von zwei Jahren. Die Bereitstellungsprovision beträgt 0,15 % pro Monat, beginnend sechs Monate und zwei Bankarbeitstage nach Kreditzusage.

Die Rückzahlung des KfW-Kredites erfolgt wiederum über die Hausbank. Während der tilgungsfreien Zeit werden nur Zinsen gezahlt. Danach müssen vierteljährliche Raten in gleichbleibender Höhe auf den Tilgungsbetrag geleistet werden. Bei außerplanmäßigen Tilgungen wird eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig.

Das KfW Programm kann mit anderen Förderprogrammen und Fördermitteln wie Zuschüssen, Zulagen und Krediten kombiniert werden. Für Anlagen zur Stromerzeugung wie etwa auch Photovoltaik-Anlagen kann gleichzeitig die staatliche Förderung durch Einspeisevergütung nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) oder dem KWK (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) in Anspruch genommen werden.

Solarthermische Anlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern, die der privaten Selbstnutzung dienen, können über die KfW Förderprogramme "Energieeffizient Sanieren, Kredit 151 und 152" sowie "Energieeffizient Bauen, 153" gefördert werden. Eine weitere Fördermöglichkeit besteht über das KfW Programm 167 "Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit", wonach es bis zu 50.000 € Kredite mit einem günstigen Zins ab 2,02 %, zehn Jahre Laufzeit und Tilgungsfreiheit in den ersten beiden Jahren gibt. Dieses Programm kann für erneuerbare Heiztechnik verwendet werden, wozu auch Solarthermieanlagen gehören. Bedingungen ist eine Kollektorenfläche von brutto bis 40 Quadratmetern und eine Antragstellung vor Beginn der Maßnahmen. Das KfW Programm kann mit den BAFA Zuschüssen kombiniert werden, wobei hier darauf geachtet werden muss, dass die kombinierten Fördermittel die Kosten für die Gesamtmaßnahme nicht übersteigen dürfen.

Förderung durch das BAFA

Solarthermieanlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien werden auch vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert. Dies ist jedoch bei der Installation von Solarkollektoren an bestimmte Voraussetzungen geknüpft.

Durch das von der Bundesregierung beschlossene Klimaschutzpaket wurde die Solarförderung überarbeitet. Die Solarförderung wird nicht mehr per festen Beträgen, sondern nach Anteil gewährt. Grundlage für die Berechnung von Zuschüssen sind die förderfähigen Kosten. Biomasse-, Wärmepumpen- und EE-Hybridheizungen werden mit 35 % gefördert, während Gas-Hybridanlagen und Solarkollektoranlagen eine Förderung von 30 % erhalten. Dies gilt für Neubauten und Bestandsbauten, in denen über zwei Jahre eine Heizungs- oder Kühlanlage betrieben wird, die ersetzt oder auch unterstützt werden soll.

Die Solarförderung der BAFA ist des Weiteren an die Voraussetzung gebunden, dass die Anlage für die Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung, die Kälteerzeugung oder aber die Zuführung von Wärme oder Kälte in ein Netz verwendet wird. Weiterhin muss die Anlage mit einem Zertifizierungszeichen "Solar Keymark" ausgestattet sein. Zertifikat und Prüfbericht müssen dem BAFA vorgelegt werden. Welche Kollektoren und Anlagen vom BAFA als förderfähig erachtet werden, veröffentlicht das Bundesamt regelmäßig in einer Liste.

Fördervoraussetzungen Neubauten

Bei der Solarförderung in Neubauten gelten die Voraussetzungen, dass die Solarkollektoranlagen über eine Bruttofläche von mindestens 20 Quadratmetern inklusive entsprechendem Pufferspeicher verfügen und der solare Deckungsgrad mindestens 50 % beträgt. Bei Wohngebäuden muss für die Förderung das Gebäude mindestens drei Wohneinheiten vorweisen. Gebäude, die nicht zum Wohnen dienen, müssen ein Minimum von 500 Quadratmetern Nutzfläche aufweisen, um unter die Fördervoraussetzungen zu fallen. Eine Förderung von Mischformen aus Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden ist nicht möglich.

Förderung bestehender Solaranlagen

Durch die BAFA können in bereits errichteten Gebäuden die Heizungs- und Kühlanlagen, die über zwei Jahre betrieben werden, ersetzt oder durch weitere Systeme ergänzt werden. Über die grundsätzlichen Fördervoraussetzungen hinaus ist hierfür bei Flachkollektoren eine Bruttofläche von neun Quadratmetern und bei Vakuumröhren eine Bruttokollektorfläche von sieben Quadratmetern erforderlich. Nur bei Luftkollektoren wird bei der BAFA-Förderung keine Mindestfläche vorgeschrieben. Das Pufferspeicher-Volumen muss bei Flachkollektoranlagen mindestens 40 Liter und bei Vakuumröhren mindestens 50 Liter pro Quadratmeter Kollektorfläche betragen. Anlagen mit Luftkollektoren benötigen keinen Pufferspeicher. Dient die Solaranlage nur zur Aufbereitung von Warmwasser gehören mindestens drei Quadratmeter Bruttokollektorfläche sowie ein Pufferspeicher mit mindestens 200 Litern Volumen zu den Voraussetzungen der Förderung.

BAFA-Förderung nicht mehr als Betrag, sondern als Anteil

Solarthermieanlagen für den Austausch oder als Erweiterung werden seit 2020 nicht mehr durch feste Beträge, sondern in Form eines Anteils in Prozent gefördert. Bis zu 30 % der förderfähigen Kosten können im Bereich der Solarthermieanlagen gefördert werden. Die förderfähigen Kosten werden einschließlich der Umsatzsteuer bei nicht-vorsteuerabzugsberechtigten Antragstellern im BAFA-Förderantrag vermerkt.

Förderfähige Kosten

Zu den förderfähigen Kosten gehören vor dem Hinblick der BAFA-Solarförderung, die

  • Anschaffungskosten,
  • Installations- und Inbetriebnahmekosten,
  • Nebenkosten für unmittelbar zur Vorbereitung bzw. Umsetzung der förderfähigen Maßnahme notwendige Arbeiten zur Absicherung und zur Erhöhung der Energieeffizienz,
  • Beratungs- und Planungskosten, Kosten für die Baubegleitung in direktem Zusammenhang mit der Solarthermieanlage.

Bei Wohngebäuden werden die anrechenbaren Kosten auf 50.000 € brutto pro Wohneinheit begrenzt. Bei Nichtwohngebäuden liegt diese Grenze bei 3,5 Millionen €.

Alternative Fördermöglichkeiten

Das "Heizen mit erneuerbaren Energien-Programm" ist Ende des Jahres 2020 ausgelaufen und wurde durch die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) ersetzt. Da die Umsetzung kurzfristig erfolgen musste und ab Juli 2021 weitere Bestandteile in das BEG aufgenommen werden, lohnt sich ein regelmäßiger Blick in die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlichten Einzelmaßnahmen und Programme.

Steuerbonus

Alternativ zur BAFA-Förderung kann auch ein Steuerbonus bei der Anschaffung einer Solarthermieanlage helfen. Eingeführt wurde der Steuerbonus als Ergänzung der Förderprogramme, obwohl er nicht mit diesen kombiniert werden darf. Möglich wird über die Steuer ein Förderbetrag bis zu 40.000,00 €, sofern das Gebäude mindestens zehn Jahre alt ist und selbst genutzt wird. Über den Steuerbonus können pro Wohneinheit 20 % der Kosten drei Jahre lang die Steuerschuld reduzieren. In den ersten beiden Jahren können 7 % und im dritten Jahr 6 % der Kosten geltend gemacht werden.

Förderprogramme auf (Bundes)Landesebene

Letztendlich gibt es für Solaranlagen auch verschiedene Förderprogramme auf Landesebene. Die einzelnen Bundesländer bieten für Photovoltaikanlagen Fördermöglichkeiten an, die sich an bestimmte Zielgruppen richten. Unterschieden wird auch hier häufig zwischen Neubauten, gewerbliche Immobilien und Pilotprojekte. Informationen können über die Landesregierung eingeholt werden. Im Rahmen von regionalen Förderprogrammen können mitunter zinsgünstige Kredite oder Investitionszuschüsse über die Verwaltung von Stadt oder Gemeinde beantragt werden.  Denn auch hier ist häufig ein Förderprogramm im Angebot, das die Anschaffung oder Erweiterung von Solarthermieanlagen erleichtern kann.

Energieversorger

Solarförderungen können u.a. auch von Energieversorgern angeboten werden, die beispielsweise Anschaffungen bezuschussen oder Aufschläge auf die Einspeisevergütungen leisten. Dies wird jedoch häufig an die Bedingung geknüpft, Kunde des Versorgers zu werden und auch für eine längere Zeit zu bleiben.

Weniger Einspeisevergütung - weniger Rendite?

Durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wird für das Einspeisen solar erzeugter Energie in das öffentliche Netz eine Einspeisevergütung gezahlt. Die Zeiten, in denen durch die Volleinspeisung von Solarstrom eine erwähnenswerte Rendite erzielt werden konnte, scheint jedoch vorbei zu sein. Bis vor Kurzem konnte noch davon ausgegangen werden, dass sich die Anschaffung einer Solaranlage zur Stromeinspeisung durchschnittlich nach acht bis zehn Jahren amortisiert. Dieser Grundsatz gilt heute nicht mehr ohne Einschränkung.

Die Einspeisevergütung ist nämlich stark gesunken. Während früher noch 30 Ct./kWh gezahlt wurden, liegt der Durchschnitt heute für Anlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern bei 8,16 Ct./kWh, wobei die Einspeisevergütung sich immer nach dem Zeitpunkt richtet, an dem die Solaranlage in Betrieb genommen wurde, um welchen Anlagentyp es sich handelt und wie groß die Anlage bemessen ist. In der Regel wird die Einspeisevergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren festgelegt. Die aktuellen Konditionen werden von der Bundesnetzagentur veröffentlicht.

Heute liegen die Kosten für selbst solar produzierten Strom deutlich unter den Preisen für Haushaltsstrom, weshalb sich viele fragen, ob sich die Einspeisung in das öffentliche Netz überhaupt noch lohnt. Betreiber von älteren Anlagen profitieren in Teilen noch von den höheren Vergütungen. Bei einer Neuanschaffung wird empfohlen, auf den Eigenverbrauch zu setzen. Für die Nutzung des selbst erzeugten Stroms wird jedoch ein zusätzlicher Stromspeicher benötigt, bei dem es auch Unterschiede geben kann. Marktüblich sind Lithium-Speicher oder Blei-Akkus, die sich in Teilen durch Umbau auch nachträglich noch integrieren lassen - also beispielsweise nach Ablauf der Einspeisevergütungs-Vereinbarung bei älteren Anlagen.

 

Stand: Januar 2021

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