Akkumulator

Begriff Definition
Akkumulator

Ein Akkumulator dient als Speicher für elektrische Energie, im Bereich der Photovoltaik-Technik übernimmt der Akkumulator die Aufgabe eines Stromspeichers, der überschüssig produzierten Strom sammelt und bei Bedarf wieder abgibt. Dadurch wird eine Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich und Stromkosten werden eingespart.

Wie funktioniert ein Akkumulator für eine PV-Anlage?

Der Akkumulator einer PV-Anlage ist ein Teil des Stromspeichers und wandelt die elektrische Energie in chemische Energie um. Wird Strom benötigt, erfolgt die Umwandlung in umgekehrter Weise: Aus der chemischen wird wieder elektrische Energie. Für eine möglichst hohe Effektivität sorgen ein internes Batteriemanagement sowie eine Speicherregelung.

Werkstoffe für Akkumulatoren

Die verschiedenen Akkumulatoren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bauart, insbesondere aber, was den verwendeten Werkstoff angeht. Besonders verbreitet sind Blei-Akkumulatoren sowie Lithium-Ionen-, Nickel-Cadmium- (Ni-Cd) oder Nickel-Metallhydrid-Akkus. Der Trend geht dabei immer mehr zu sogenannten trockenen Systemen, bei denen kein Wasser nachgefüllt werden muss. Hierbei unterscheidet man zwischen Gel- und Vlies (AMG)-Akkus.

Auslegung von Akkumulatoren für die Photovoltaikanlage

Damit sich die Investition in einen Stromspeicher für die Photovoltaikanlage lohnt, ist die richtige Dimensionierung wichtig. Dazu müssen zwei Faktoren berücksichtigt werden, nämlich der tägliche Energiebedarf in Wattstunden (Wh) sowie die Anzahl der Tage, die überbrückt werden müssen. Aus diesen Werten ergibt sich die Kapazität des Akkumulators unter Einbeziehung von Abminderungsfaktoren, je nachdem, wann im Haushalt der meiste Strom benötigt wird. Für eine erste überschlägige Kalkulation kann auch folgende Faustformel herangezogen werden: Die Speicherkapazität in Kilowattstunden sollte 0,9 bis 1,6-mal der PV-Kapazität entsprechen.

Wirkungsgrad von Akkumulatoren

Der Wirkungsgrad gibt den Energieverlust eines Akkusmulators beim Be- und Entladen an. Je höher der Wert (Angabe in %), umso geringer die Energieverluste. Der Wirkungsgrad wird als Mittelwert angegeben. Je nach Lade- und Entladeleistung kann es dabei in der Praxis zu Abweichungen kommen. Weiterhin haben das gewählte System (AC oder DC), der Eigenverbrauch des Speichers und die Regelgeschwindigkeit Einfluss auf den tatsächlichen Wirkungsgrad.

 

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Synonyme: Stromspeicher,Solarbatterie, Solarakkumulator,Solarakku

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