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Bauen wird immer teurer – aber warum?

Bauen gilt jetzt schon als recht teuer und ein weiterer Preisaufschwung der Immobilienbranche wird erst noch erwartet. Experten gehen davon aus, dass auch in den kommenden zehn Jahren in mehr als der Hälfte aller 401 deutschen Landkreise und Städte eine erneute Wertsteigerung erfolgt. Hatten Menschen mit dem Wunsch nach einem Eigenheim zu Beginn der Pandemie noch gehofft, dass die Immobilienpreise sinken, erfahren sie jetzt bittere Enttäuschung. Viele sind davon ausgegangen, dass durch die Corona-Krise auch die Anfragen nach Immobilien zurückgehen, was automatisch Preise und Kosten sinken lässt. Aber in fast allen Bereichen, die den Bau betreffen, klettern die Preise nur noch weiter gen Himmel. Ganz im Gegenteil interessieren sich jetzt mehr Menschen für die eigenen vier Wände. Es werden mehr Anfragen gestellt, mehr Verträge geschlossen und mehr Baukosten abgerechnet. Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) bestätigt das kontinuierliche Preiswachstum. Wir haben uns an dieser Stelle einmal mit den Gründen befasst, warum das Bauen im Allgemeinen so teuer geworden ist:

Kein (Bau-) Land in Sicht

Ein gravierender Faktor, der einen Neubau erschwert, ist der allgegenwärtige Mangel an geeignetem Bauland. Dieser Mangel an Baugrundstücken lässt die Grundstückspreise in die Höhe schnellen. Schon die Verfügung von Bauland wirkt sich massiv auf die Baukosten aus. Des Weiteren kann im Moment durchaus von einem "Bau-Boom" gesprochen werden, der die Baupreise nach oben treibt. Hier regelt sich das Preisniveau wie so oft durch Angebot und Nachfrage. Dank der hohen Nachfrage wird das Angebot an bezahlbarem Bauland langsam knapp.

Die Statistiken ergeben, dass allein der Kaufwert für Bauland in den Jahren 2000 bis 2019 von durchschnittlich 53,24 €/qm auf 149,29 €/qm gestiegen ist, was den anhaltenden Trend dokumentiert. Eigentümer von unbebauten Flächen halten ihre Grundstücke oftmals aus diesem Grund zurück, um vielleicht in ein bis zwei Jahren einen noch höheren Ertrag erzielen zu können.

Vorschriften für Neubauten

Ein weiterer Grund für die steigenden Baukosten sind auch eine ganze Reihe verhältnismäßig neuer Vorschriften für Neubauten. Es müssen Energiestandards aufgrund der Energieeinsparverordnung (jetzt Gebäudeenergiegesetz) umgesetzt werden oder aber die Regelungen zur Barrierefreiheit beeinflussen die Baukosten nachhaltig. Natürlich sind energetische Neubauten und barrierefreie Wohnräume sinnvoll, aber dies trägt mit dazu bei, dass Baukosten und auch Mieten steigen.

Die Auswirkungen der durch das GEG abgelösten EnEV auf die Baukosten im Wohnungsneubau lassen sich so zusammenfassen, dass in den acht Jahren zwischen 2008 und 2015 die Preise für Bauleistungen im Neubau um 16,5 % angestiegen sind. Pro Quadratmeter Neubau entspricht dies einer Kostensteigerung um durchschnittlich 25 %.

Steigende Handwerker-Löhne und Materialkosten

Der Fachkräftemangel grassiert nicht nur in den Pflegeberufen, sondern betrifft auch andere Fachkräfte. Hierzu gehören auch traditionelle Handwerksberufe, die auf dem Bau zwingend notwendig sind. Fachhandwerker sind gefragt und müssen auch vernünftig entlohnt werden. Die Lohnsteigerungen der letzten Jahre machen sich deshalb auch bei den Baukosten bemerkbar.

Nicht zuletzt haben auch klassische Baumaterialien eine Preissteigerung erfahren. Im Durchschnitt sind zwischen 2016 und 2020 alle relevanten Materialien wie Sand, Kies, Natursteine, Kalksandsteine, Transportbeton oder Bewehrungsstahl um 10 % bis 15 % teurer geworden.

Insbesondere beim Sand spitzt sich die Lage zu: Sand wird überall knapp, was die Preise steigen lässt. Die natürlichen Vorkommen von Sand und Kies sind in Deutschland fast ausgeschöpft. Wenn Sand überhaupt gefunden wird, befindet er sich in einem Naturschutzgebiet oder in Privatbesitz. Landwirte und Privateigentümer erzielen jedoch mehr Profit durch den vollständigen Verkauf ihres Grundstücks als bei Verkauf an ein Kieswerk. Darüber hinaus wird eine Auskiesung von Anwohnern und Naturschützern nicht gern gesehen. Dies alles gehört zu den Gründen, warum seit dem Jahr 2000 durchschnittlich 30 % mehr Geld für Sand ausgegeben werden muss.

Zwischenzeitlich hat sich der Sandmangel global so gravierend geäußert, dass Wissenschaftler als Alternative eine Art "Lego-Steine" zum Bauen aus Polymerbeton mit Wüstensand kreiert haben, die allerdings auch nicht günstiger sind.

Bauen ist durchschnittlich 3,1 % teurer als letztes Jahr

Einen guten Anhaltspunkt für die verschiedenen Preisanstiege bietet der Baupreis-Index: Nach Angaben von Destatis (Statistisches Bundesamt) sind die Preise für Neubauten in Deutschland per Februar 2021 innerhalb eines Jahres um 3,1 % gestiegen. Ohne die bis zum Jahresende 2020 befristete Senkung der Mehrwertsteuer gerechnet hätten sich die Preise um 2,5 % erhöht. Gestiegen sind insbesondere die Preise für Rohbauarbeiten wie Betonarbeiten und Maurerarbeiten. Aber auch für Dachdecker-, Erd-, Zimmer- und Holzbauarbeiten mussten Bauherren im Gegensatz zum Vorjahr tiefer in die Tasche greifen. Bei den Ausbauarbeiten durch Tischler, Heizungs- und Sanitärbetriebe sowie Elektriker konnten Preissteigerungen zwischen 2,8 % und 3,5 % verzeichnet werden.

Baukindergeld fällt weg

Beim Baukindergeld handelt es sich um eine staatliche Förderung für den Ersterwerb von selbst genutztem Wohneigentum. Familien oder Alleinerziehende mit Kindern erhielten einen Zuschuss unter der Voraussetzung, dass der Kaufvertrag bzw. die Baugenehmigung bis zum 31.03.2021 abgeschlossen waren. Diese Förderung ist also ausgelaufen und lässt für viele den Traum vom Eigenheim in noch weitere Ferne rücken. Ob das Baukindergeld in der jüngsten Vergangenheit - wie damals auch bei der Eigenheimzulage vermutet wurde - für Anbieter als Grund herangezogen worden ist, Preisaufschläge zu veranlassen, kann diskutiert werden.

Letztendlich wird in allen Bereichen deutlich, dass die Baupreise weiterhin ansteigen und dies auf längere Sicht auch so bleibt. Dabei gehören Bauunternehmen nicht unbedingt zu den Gewinnern dieser Marktentwicklung. Die steigenden Kosten können auch sie nicht ohne Weiteres an ihre Bauherren weitergeben, was den Wettbewerb erhöht. Ob dadurch Vorteile für Häuslebauer entstehen können, ist jedoch fraglich.

 

Siehe auch: Lohnt sich bei den Baupreisen ein Neubau noch?

 

Entwicklung der Baukosten
Hausbau zum verbindlich vereinbarten Festpreis

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