Informatives für Bauinteressenten, Bauherrn und Hausbesitzer.

Wir informieren regelmäßig über verschiedene Themen zu Haus, Garten, Bauen, Wohnen sowie Hausbau und Finanzierung.

Die Bluffs vieler Hausverkäufer und Hausanbieter

Das Bluffen ist ein Verhalten beim Kartenspiel. Sinn der Sache ist es, den Gegner in die Irre zu führen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Bluffer tut so, als hätte er ein ganz tolles Blatt und verleitet seinen Gegner zu einem defensiven Spiel. Auf diese Weise kann er auch bei durchaus schlechteren Karten das Spiel für sich optimieren. Wer gut bluffen kann, kann auch gegen einen Gegner mit weitaus besseren Karten gewinnen. Das Bluffen ist beim Pokern, aber auch beim Bridge, Canasta, Watten und Doppelkopf ein gern eingesetztes und wichtiges Spielelement.  Was der Begriff „Bluffen“ mit dem Hausbau zu tun hat, erfahren Sie hier.

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Hausbau mit Keller in Bergsenkungsgebieten: Geht das überhaupt?

Zur Zeit des Wirtschaftsaufschwungs in der BRD in den 1950-er und 1960-er Jahren hat vor allem der Kohlebergbau erheblich zur Produktionssteigerung und Deckung des Energiebedarfs in den Unternehmen beigetragen. Damals gab es außerdem in sehr vielen Wohnungen und Häusern noch Kohleöfen und –herde, die erst nach und nach durch Öl- oder Gasheizungen, Nachtspeicheröfen oder eben Elektroherde ersetzt wurden. Für die heute noch existierenden Braunkohlebergwerke stehen die Schließungstermine schon heute fest: Spätestens 2050 wird das letzte geschlossen werden. Der Abbau von Steinkohle ist in Deutschland bereits seit 2018 vorbei.

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Hausbau in Erdbebenzonen: So macht man sein Haus fit gegen die Schwankungen aus dem Erdinneren

Deutschland soll eine Erdbebenzone sein? Davon haben die meisten Menschen noch nie etwas gehört und sind deshalb geneigt, diese Aussage in das Reich der Fabel zu verweisen. Aber auch in Deutschland gibt es Gegenden, die immer wieder von Erdstößen heimgesucht werden. Meistens bleibt es beim Klirren der Gläser im Geschirrschrank und einem leicht instabilen Gefühl unter den Fußsohlen. Aber verlassen kann man sich darauf nicht. Die stärksten Erdstöße der letzten 250 Jahre gab es 1992 beim Erdbeben von Roermond, im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala löste es allein in Deutschland Schäden in Höhe von umgerechnet mehr als 76 Mio. Euro aus, in den Niederlanden war von umgerechnet etwa 77 Mio. Euro die Rede.

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So wird bei der Ermittlung von Mehr- oder Minderkosten vorgegangen

Wenn ein Werkvertrag wie z. B. für einen Hausbau abgeschlossen wird, wird in der Regel ein Festpreis vereinbart. Während der Bauphase ist es möglich, dass sich dieser ändert, weil beispielsweise der Auftraggeber andere Wünsche hat. Das ist bei einem Verbraucherbauvertrag grundsätzlich möglich (§ 650b BGB). Der Bauherr muss sich dann mit dem Bauunternehmen über den Umfang der Änderungen sowie über den Preis einigen. Unternehmen müssen in diesem Fall ein Angebot erstellen, dass Auskunft über die Höhe der Mehr- oder Mindervergütung gibt. Dazu gibt der § 650b Abs. 2 BGB 30 Tage Zeit. Gelingt dies nicht, kann der Bauherr – mit einigen Einschränkungen wie z. B. der Zumutbarkeit für den Handwerker - sein einseitiges Anordnungsrecht schriftlich ausüben.

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Bauen ohne Wärmebrücken - Wie funktioniert das?

Soll ein Haus Bestwerte in Sachen Energieeffizienz erreichen, muss schon bei der Planung auf jedes Detail geachtet werden. Neben der Dämmung von Fassaden und Dächern oder dem Einbau energiesparender Fenster geht es dabei auch darum, alle diese Bauteile günstig zu verbinden. Denn nur so können Wärmebrücken und darüber entstehende Wärmeverluste reduziert werden. Was Wärmebrücken eigentlich sind, welchen Einfluss sie auf ein Gebäude haben, und wie sie vermieden werden können, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

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Bauen wird immer teurer – aber warum?

Die Zinsen sind auf einem historischen Tiefstand, aber das Geld, das dadurch gespart wird, fließt in immer höhere Baukosten. Doch was ist es, was den Traum vom eigenen Haus für zahlreiche Bauwillige in immer weitere Ferne rücken lässt? Wir haben uns in diesem Artikel mit den Gründen beschäftigt, die zu immer höheren Baukosten führen.

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Entwicklung der Baukosten von 2014 bis 2018

Bereits 2014 stiegen die Baukosten gegenüber 2013 um 1,8 %. Dieser Trend setzte sich fort, der Hausbau verteuerte sich im Laufe des Jahres 2015 nochmals um 1,6 Prozent. Zwischen Februar 2016 und 2017 sind die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude um wiederum ca. 2,6 Prozent und zwischen Februar 2017 und Februar 2018 um weitere 4 Prozent gestiegen. Das geht aus Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt kürzlich vorgelegt hat. Demnach erhöhten sich allein im ersten Quartal des Jahres 2018 die Ausgaben für Neubauten im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2017 um 4 Prozent.

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Baugeschichte: Historie des Bauens

Wann haben unsere Vorfahren ihre schützenden Höhlen verlassen und warum? Seit wann baut und nutzt der Mensch Wohngebäude. Wie sahen die ersten selbstgebauten Behausungen aus und was ist überhaupt ein Haus? Hat die Aussage "ein Dach über dem Kopf" wirklich etwas mit einem Dach im herkömmlich bekannten Sinne zu tun oder verdient sogar ein Zelt diese Bezeichnung? Welche Baumaterialien wurden für den ersten Hausbau verwendet? Fragen über Fragen. Hier kommen die Antworten.

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Hausbau-Trends im Jahr 2018

Wie wohl die Zukunft des Wohnens im Zeichen von verstärkter Individualisierung und demografischen Wandel aussehen wird? Darüber haben sich immer wieder diverse Trendforscher in Form von Zukunftsprognosen beschäftigt. Stadtwohnungen werden immer knapper, Familienstrukturen verändern sich und das Umweltbewusstsein steigt. Einige zukunftsweisende Trends zeichnen sich bereits jetzt ab, die in neuen Wohn- und Hausbau-Formen Ausdruck finden.  Natürlich, nachhaltig und smart – das ist der Trend für den Hausbau der Zukunft.

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Die Zwangsversteigerung als Chance auf das eigene Haus

Seit geraumer Zeit geht die Zahl der Zwangsversteigerungen zurück: Vor zehn Jahren ergab eine Umfrage unter den deutschen Amtsgerichten noch über 55.000 Termine, 2016 waren es nur noch 31.000. Für diejenigen, die ihr Haus auf diesem Weg veräußern müssen, ist jeder einzelne Fall einer zu viel. Aber wer ein günstiges gebrauchtes Eigenheim sucht, hofft darauf, mit ein bisschen Glück ein Schnäppchen zu machen: Bei 70 % der versteigerten Objekte handelte es sich 2016 um Wohnimmobilien. Die Gründe für eine Zwangsversteigerung sind sehr unterschiedlich: Arbeitslosigkeit, der Tod des Partners oder eine Scheidung sind in vielen Fällen der Auslöser. Unter den Eigenheimen sind auch viele, die erst vor wenigen Jahren gebaut wurden. So können die Käufer davon ausgehen, dass sie in den nächsten Jahren kein Geld für Reparaturen oder gar eine Sanierung aufbringen müssen.

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Tipps zur Planung und dem Bau einer Terrasse

Die Terrasse ist nicht einfach nur ein Anbau am Haus, sondern fungiert insbesondere in der wärmeren Jahreszeit als Erweiterung des vorhandenen Wohnraums und verbindet die Innenräume mit der freien Natur. Fast jeder, der eine eigene Terrasse besitzt, liebt diese und nutzt sie beispielsweise zum Frühstücken mit der Familie, zum Grillen an lauen Sommerabenden oder einfach zum Sonnenbaden. Die Terrasse stellt also einen Wohlfühlort für die ganze Familie dar, sie sollte dementsprechend sorgfältig geplant werden.

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Hausbau mit Bauträger, Bauunternehmer oder Generalunternehmer?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich sein Haus bauen zu lassen. Bauherren sollten jedoch unbedingt wissen, wer oder was sich hinter diesen Varianten verbirgt und wo die Schwachstellen der einzelnen Modelle sind.

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Private Bauhelfer müssen bei der BG Bau angemeldet werden!

Wenn bei einem Bauvorhaben auch Verwandte, Freunde oder Bekannte mit Eigenleistung helfen, dann muss der Bauherr sie bei der zuständigen Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) anmelden und für sie dort eine Pflichtversicherung abschließen. Wird diese Meldung versäumt, kann ein Bußgeld von bis zu 2.500,-- Euro erhoben werden.

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„Bauseits“ - eine Frage der Interpretation?

Der Traum vom eigenen Haus wird Interessenten häufig durch schlüsselfertige Neubauten näher gebracht. Geworben wird mit Rundum-Sorglos-Paketen zum Festpreis, die nach ihrer Fertigstellung einfach so bezogen werden können. Doch nur selten bleibt es beim Festpreis, da Klauseln in Baubeschreibung und Bauvertrag häufig Raum für gewisse Aufpreise bieten. Besonders hellhörig sollten Bauinteressenten bei dem kleinen Wörtchen „bauseits“ werden, da es bei dieser Formulierung oft teuer wird.

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Wer den Hausbau mit einem Bauträger plant, sollte die Risiken kennen

Insbesondere in städtischen Gebieten werden zahlreiche private Neubauten über Bauträgerverträge abgewickelt. Viele Bauwillige sind einfach froh, wenn ein Bauunternehmen für sie die Aufgaben des Bauherren übernimmt. Es wird oft davon ausgegangen, dass das Bauvorhaben durch die Involvierung des Bauträgers in kompetenten Händen liegt und so alles bis zur endgültigen Schlüsselübergabe und dem Einzug reibungslos abläuft.

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Aus Bodenklassen wurden Homogenbereiche

Mit Wirkung zum August 2015 wurden mehrere DIN-Normen, die sich mit dem Baugrund beschäftigen, zurückgezogen und durch neue Vorgaben ersetzt. Für Hausbaufirmen und Bauherren von Eigenheimen ist dabei insbesondere die DIN 18300 (Erdarbeiten) von Interesse. Sie regelte die Einteilung des Baugrunds in insgesamt sieben Bodenklassen, die sich auch mit felsigem Untergrund beschäftigten und war als Allgemeine Technische Vertragsbedingung (ATV) – Erdarbeiten  Bestandteil der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C (VOB/C).

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Die wahren Kostentreiber im Wohnungsbau

Wer glaubt, dass die gestiegenen Baukosten auf die Profitgier von Bauunternehmen, Hausanbietern und Bauträgern zurückzuführen sei, irrt. Kostensteigerungen beim Neubau von Mehrfamilienhäusern sind überwiegend "staatlich gemacht".

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Sicherheiten und Sicherheitsleistungen beim Hausbau

Der Hausbau kann schnell zum ausgemachten Horror werden, wenn man sich als Bauherr mit Pfusch am Bau oder mit der Pleite des Bauträgers herumschlagen muss. Als Bauherr sollte man bereits im Vorfeld darauf achten, dass der Auftragnehmer (Bauunternehmen, Bauträger) Sicherheiten aufweisen kann! Ganz wichtig sich Absicherungen gegen Insolvenz am Bau und Baumängel. Insbesondere eine Insolvenz des Bauunternehmers kann zum finanziellen Kollaps des Bauherrn führen.

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Das modulare Haus

Eigentlich kennen wir es nur aus Amerika, wenn Familien einfach ihr Haus auf einen LKW laden und dann mit allem was sie haben umziehen. Fest steht, dass sich in unserer heutigen Zeit die Lebenssituation immer schneller verändern kann. Ein Job wird verlagert, man möchte aber nicht den Job wechseln, dann muss man eben mitgehen. Schön wäre es dann, wenn das komplette Hab und Gut ebenfalls den Wechsel mit vollziehen könnte, eingeschlossen das eigene Haus. Die Lebens- und Wohnsituation kann sich aber nicht nur durch den Job, sondern auch durch das Wachsen der Familie komplett ändern. Daher wird immer häufiger auf eine modulare Bauweise beim Bau eines Hauses geachtet.

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Hausbau im Winter

Bis vor wenigen Jahren wurde in den Wintermonaten überhaupt nicht gebaut. Bis zum Wintereinbruch mussten Rohbauten stehen, die dann zu überwintern hatten und schließlich vor Beginn der nächsten Bauphase erst einmal austrocknen mussten. Bis zum Jahre 1886 war das winterliche Bauen in Städten wie Leipzig sogar baupolizeilich verboten. Zum Glück für Bauherren, Bauunternehmer und Hausanbieter ist das Bauen im Winter heute dank innovativer Materialien und technischer Fortschritte weitgehend unproblematisch.

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Worauf unverheiratete Paare beim Hausbau achten sollten

Statistiken des Mikrozensus belegen, dass schon im Jahr 2010 etwa 2,6 Millionen Deutsche ohne Trauschein zusammenlebten. Die Tendenz zur Lebensgemeinschaft ohne Trauschein steigt und spiegelt - auch dank der Änderungen im Familienrecht - das moderne Leben wider. Dennoch gehen unverheiratete Paare bei vielen Geschäften und Investitionen gutgläubig Risiken ein, die insbesondere beim Hausbau Berücksichtigung finden sollten. Im Gegensatz zu verheirateten Paaren, die ohne Güterstandswahl automatisch in der Zugewinngemeinschaft leben, müssen unverheiratete Paare beim Hausbau selbst für rechtlichen Schutz und Sicherheit sorgen.

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Die Kosten der Erdarbeiten richten sich nach der Bodenklasse

Die korrekte Feststellung der Bodenklassen ist seit jeher ein entscheidender Kostenfaktor. Die Notwendigkeit einer korrekten Klassifizierung wird auch nach der Einführung der Homogenbereiche, die die Bodenklassen abgelöst haben, bestehen bleiben. In vielen Fällen sind Bauunternehmen in ihrer Kalkulation von einer zu niedrigen Bodenklasse ausgegangen – es sei dahingestellt, ob dahinter Unwissenheit oder Absicht gestanden hat.

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