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Fünf Tipps, wie der Rosengarten winterfest wird

Rosen können sehr alt werden und bei richtiger Pflege den Gartenbesitzern über Jahrzehnte Freude bereiten - wenn dafür gesorgt ist, dass sie den Winter im Freien auch unbeschadet überstehen. Dazu müssen die Rosen rechtzeitig, also vor dem ersten Frost, winterfest gemacht werden. Wie das geht und was man dabei beachten muss, verraten diese fünf Tipps:

  1. Die Triebe vor dem Winter radikal zurückzuschneiden ist keine gute Idee. Ein leichtes Einkürzen dagegen vermindert die Vertrocknungsgefahr.

  2. Zum Schutz gegen Frost sollten Rosen vor dem Wintereinbruch um die Veredelungsstelle herum mit gut gelockerter Erde angehäufelt werden. Zusätzlich ist eine Abdeckung mit Nadelholzreisig empfehlenswert.

  3. Gerade Stamm- und Kletterrosen bedürfen oftmals eines zusätzlichen Winterschutzes. Dafür eignen sich Gärtnervlies und Jutesäcke besonders, weil das Material luftdurchlässig ist und so verhindert wird, dass sich unter dem Schutz Kondenswasser bildet, das der Rose schaden könnte. Sie werden möglichst lose über die blattlose Rosenkrone gestülpt und am Stamm unterhalb der Veredelungsstelle leicht zusammengebunden. Auch dachziegelartig gebundene Tannenzweige bieten einen guten Winterschutz. Der Stamm selbst aber muss nur in kalten Regionen eingepackt werden.

  4. Rosen sollten keinesfalls nach Ende Juli gedüngt werden. Das könnte ein erneutes starkes Wachstum auslösen, sodass die noch jungen Triebe beim ersten Frost gleich wieder abfrieren.

  5. Im Frühjahr - am besten zur Zeit der Forsythienblüte - muss der Winterschutz wieder gründlich entfernt werden, damit sich die Rose optimal entfalten kann.

Rosen im Topf überwintern

Die Kübelrosen müssen im Garten bleiben und sollten vor strengem Frost geschützt werden. Man wählt einen geschützten Standort und behandelt sie ebenso wie die Rosen im Beet. Zusätzlich wird der Kübel mit Vlies, Jute, Noppenfolie, Styropor oder Kokosmatten verkleidet. Sie dürfen nicht im Keller überwintern. Im Kübel brauchen die Rosen auch im Winter gelegentlich Wasser, man sollte aber auf einen guten Wasserabfluss achten, zum Beispiel indem man den Kübel auf kleine Füßchen stellt.

Beste Pflanzzeit im Herbst

(Während Rosen aus dem Topf den ganzen Sommer über in die Erde gesetzt werden können, beginnt im Herbst die Pflanzzeit für wurzelnackte Rosen, die sich - ein frostfreier Boden vorausgesetzt - bis zum März oder April erstrecken kann. Im Gegensatz zum Sommer versenden Rosenschulen wie zum Beispiel Rosen Tantau die Pflanzen jetzt ohne Erde, die sich häufig viel besser entwickeln als Containerrosen. Wurzelnackte Rosen kann man online unter www.rosen-tantau.com oder auch telefonisch unter 04122-7084 bestellen.

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