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Rosenbogen im Garten – Dies sollten Sie beachten.

Ein Glänzen in den Augen, ein breites Lächeln im Gesicht und ein kräftiges „Wow, ist der aber schön!“ So sehen meist die Reaktionen von Gästen aus, wenn Sie in den Garten kommen und einen großen, eleganten, mit bunten Blumen verzierten Rosenbogen sehen. Ein Blickfang, wie er im Buche steht. Sie denken auch darüber nach Ihren Garten mit einem schönen Rosenbogen aufzupeppen? Bei der Anschaffung und dem Aufbau gibt es einiges zu beachten. Wir erklären Ihnen was.

Der perfekte Standort für einen Rosenbogen

An und für sich können Sie Ihren Rosenbogen überall in Ihrem Garten aufstellen. Er eignet sich aber beispielsweise besonders gut für den Übergang zwischen zwei Gartenabschnitten oder im Eingangsbereich. Eine ebenfalls schöne Wirkung erzielt er auf Gehwegen oder als Laubengang. Wo Sie Ihren Rosenbogen letztendlich hinstellen, ist natürlich Ihnen überlassen. Geschmäcker sind schließlich verschieden.

Passendes Material für einen Rosenbogen

RosenbogenBevor Sie in den Baumarkt fahren, sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen Rosenbogen kaufen oder selber bauen möchten. Passende Materialien und fertige Rosenbögen finden Sie zum Beispiel unter www.kuheiga.com.Ein Eigenbau eignet sich vor allem dann, wenn Sie keinen Rosenbogen in der passenden Größe finden. An den Materialien ändert sich bei beiden Varianten allerdings nichts. Rosenbögen sind meistens aus Metall oder Holz. Im Gegensatz zu Holz ist Metall wetterfest und zudem noch sehr robust. Der Vorteil an Holz ist, dass es nicht im Rosenbogen untergeht. Metall verschwindet unter den vielen Rosenblüten regelrecht, während Holz stärker aufträgt und auch ein mächtigeres Erscheinungsbild von sich gibt. Auch die Auswahl des Materials ist wieder eine Sache des Geschmacks.
Nur weil es Rosenbogen heißt, bedeutet das nicht, dass Sie keine anderen Blumen auf das Gestell pflanzen dürfen. So machen beispielsweise auch ein Geißblatt oder eine Clematis eine gute Figur am Rosenbogen. Legen Sie sich vor der Auswahl des Materials auf eine Pflanzenart fest, denn diese könnte zur Entscheidungsfindung des richtigen Gestells beitragen. Filigrane Blüten gehen im robusten Holz unter, wo sich hingegen Kletterrosen und Weinreben bestens dafür eignen.

Aufstellen und bepflanzen des Rosenbogens

Der Rosenbogen muss fest im Boden verankert sein, damit er bei starken Windböen nicht umkippt.

Wir haben eine Schritt für Schritt Anleitung für Sie zusammengestellt, damit Sie beim Aufstellen nichts falsch machen:

  1. Platzieren Sie das Gestell an der Stelle, wo er aufgestellt werden soll und markieren sie mit einem Spaten die Flächen für die Löcher um die vier Standfüße.
  2. Heben Sie anschließend die Löcher gut 55 Zentimeter aus.
  3. Platzieren Sie jeweils ein 50 Zentimeter langes PVC-Rohr mit gut 200 Millimeter Durchmesser in der Mitte der Löcher.
  4. Füllen Sie die Rohre bis zum oberen Rand mit erdfeuchtem Beton und ziehen Sie sie glatt.
  5. Stellen Sie den Rosenbogen in das Fundament und richten Sie es mit einer Wasserwaage in alle Richtungen waagerecht aus.
  6. Pflanzen Sie, nachdem der Beton getrocknet ist, auf jede Seite des Fundamentes eine Kletterrose. Hierbei sollte die empfindliche Veredlungsstelle etwa zwei Fingerbreit unter der Oberfläche sein.
  7. Gießen Sie die Pflanze gründlich und leiten Sie während des Wachstums die neuen Triebe durch die Sprossen des Rosenbogens.

Darf ein Rosenbogen überall aufgestellt werden?

In dem Garten Ihres Hauses dürfen Sie selbstverständlich einen Rosenbogen aufstellen. Sollten Sie aber in einer Großstadt ohne Grünfläche wohnen und einen Strebergarten besitzen, sprechen Sie vorher mit dem Verpächter, ob dieser einen Rosenbogen gestattet. Es kann nämlich vorkommen, dass dieser etwas dagegen hat. Ähnlich ist es auch bei Mietshäusern. Sprechen Sie auch hier zuerst mit Ihrem Vermieter.
Sind alle Punkte geklärt und die Kletterrose hat sich um das Fundament geschlungen, können Sie beim nächsten Grillfest mit den Schwärmereien Ihrer Gäste rechnen.

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