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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Abwitterung

Die Abwitterung beschreibt, welchen Einfluss Umwelteinflüsse wie Frost, Regen, Kälte und Hitze, aber auch Chemikalien, wie z.B. Taumittel auf die Festigkeit von Baumaterialien und damit auf die Baukonstruktion haben. Häufig wird das auch die Wetterfestigkeit genannt und bezieht sich hauptsächlich auf Baumaterialien in Gebäuden, wie Beton, Baustahl oder Holz. Sehr gut sichtbar sind vorgenannte Einflüsse auf Stahl und Eisen, gut zu erkennen an der Korrision (Rost). Auch Fassaden lassen derartige Einflüsse erkennen, indem sie absanden oder sich der Oberputz löst oder unansehnlich wird. Baustoffe aus Holz widerum verändern oftmals ihre Farbe, quellen auf, bilden Risse oder modern.

Sehr wichtig ist dieser Begriff auch im Bezug auf die Haltbarkeit von Betonkonstruktionen. Beton kann sich langsam abbauen, wenn er Frost und Taumittel ausgesetzt ist. Der Betonabbau tritt am häufigsten in der bindenden, gehärteten Zementpaste auf, während andere Bestandteile üblicherweise eine höhere Dichte und chemische Beständigkeit aufweisen. Beton ist reich an Alkali und reagiert daher aktiv mit Säuren, Gasen und Flüssigkeiten. Aus diesem Grund hängt die Frost und Taumittel-Beständigkeit von Beton von der gehärteten Zementpaste ab.  Der Schaden an Betonstrukturen durch Frost und Taumittel kann in Oberflächenschaden und inneren Schaden unterteilt werden. Für die innere Schädigung ist die Eisdehnung beim Gefrieren verantwortlich, für Oberflächenschädigungen sind hauptsächlich Taumittel und deren chemischer und physikalischer Einfluss um den Gefrierpunkt zuständig. Die Wetterfestigkeit von Zementstrukturen hängt von der Struktur des Materials ab, nämlich seiner Porosität, der Größe der Poren und Kapillaren und deren Verteilung. Die Frost und Taumittel-Beständigkeit ist einer der Indikatoren, anhand die Haltbarkeit von Beton beschrieben werden kann.

 

 

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Synonyme - Wetterfestigkeit,Frostbeständigkeit,Taumittelbeständigkeit
Adsorptionstrocknung

Adsorptionstrocknungen oder Bautrocknungen werden durch sogenannte Adsorptionstrockner oder Trockenschränke durchgeführt. Diese Geräte werden in betroffenen Räumen aufgestellt, um die feuchte Luft anzusaugen. Dadurch kommt es in diesen Räumen zur Entfeuchtung, wobei beachtet werden soll, dass das Volumen der Räume das doppelte an der zur Verfügung stehenden trockenen Luftmenge beträgt. Die feuchte Luft wird hierbei angesaugt und in einen Rotor geführt, der mit Trocknungsmitteln wie Silicagel oder Lithiumchlorid beschichtet ist. Ein Behälter für die Wasseransammlung ist nicht notwendig, weil die entzogene Feuchtigkeit durch einen Luftstrom an die Außenluft abgegeben wird. Adsorptionstrockner oder Trockenschränke bewähren sich vor allem bei Feuchte- oder Wasserschäden. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn eine geringe Luftfeuchtigkeit benötigt wird, die betroffenen Räume eine Temperatur bis zu -10º C oder einen niedrigen Taupunkt haben.

Neben zahlreichen Vorteilen, die die Adsorptionstrocknung mit sich bringt, kann es auch zu einer Übertrocknung kommen, wobei es zum Beispiel zu Rissen in Holztreppen kommen kann. Außerdem ist der hohe Energieverbrauch zu bedenken, sowie auch das Vorhandensein zum Beispiel von einem Fenster oder einer ähnlichen dem Zweck dienenden Wandöffnung muss beachtet werden.

Tipp:

Sie finden unter https://www.hausbauberater.de/bauwissen/bautrocknung-entfeuchtung-hausbau-wasserschaden weitere Informationen zur Thematik Bautrocknung.

 

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Synonyme - Bautrocknung,Adsorptionstrockner,Trockenschrank,Luftentfeuchter,Sorptionsprinzip
Akkumulator

Ein Akkumulator dient als Speicher für elektrische Energie, im Bereich der Photovoltaik-Technik übernimmt der Akkumulator die Aufgabe eines Stromspeichers, der überschüssig produzierten Strom sammelt und bei Bedarf wieder abgibt. Dadurch wird eine Erhöhung des Eigenverbrauchs möglich und Stromkosten werden eingespart.

Wie funktioniert ein Akkumulator für eine PV-Anlage?

Der Akkumulator einer PV-Anlage ist ein Teil des Stromspeichers und wandelt die elektrische Energie in chemische Energie um. Wird Strom benötigt, erfolgt die Umwandlung in umgekehrter Weise: Aus der chemischen wird wieder elektrische Energie. Für eine möglichst hohe Effektivität sorgen ein internes Batteriemanagement sowie eine Speicherregelung.

Werkstoffe für Akkumulatoren

Die verschiedenen Akkumulatoren unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bauart, insbesondere aber, was den verwendeten Werkstoff angeht. Besonders verbreitet sind Blei-Akkumulatoren sowie Lithium-Ionen-, Nickel-Cadmium- (Ni-Cd) oder Nickel-Metallhydrid-Akkus. Der Trend geht dabei immer mehr zu sogenannten trockenen Systemen, bei denen kein Wasser nachgefüllt werden muss. Hierbei unterscheidet man zwischen Gel- und Vlies (AMG)-Akkus.

Auslegung von Akkumulatoren für die Photovoltaikanlage

Damit sich die Investition in einen Stromspeicher für die Photovoltaikanlage lohnt, ist die richtige Dimensionierung wichtig. Dazu müssen zwei Faktoren berücksichtigt werden, nämlich der tägliche Energiebedarf in Wattstunden (Wh) sowie die Anzahl der Tage, die überbrückt werden müssen. Aus diesen Werten ergibt sich die Kapazität des Akkumulators unter Einbeziehung von Abminderungsfaktoren, je nachdem, wann im Haushalt der meiste Strom benötigt wird. Für eine erste überschlägige Kalkulation kann auch folgende Faustformel herangezogen werden: Die Speicherkapazität in Kilowattstunden sollte 0,9 bis 1,6-mal der PV-Kapazität entsprechen.

Wirkungsgrad von Akkumulatoren

Der Wirkungsgrad gibt den Energieverlust eines Akkusmulators beim Be- und Entladen an. Je höher der Wert (Angabe in %), umso geringer die Energieverluste. Der Wirkungsgrad wird als Mittelwert angegeben. Je nach Lade- und Entladeleistung kann es dabei in der Praxis zu Abweichungen kommen. Weiterhin haben das gewählte System (AC oder DC), der Eigenverbrauch des Speichers und die Regelgeschwindigkeit Einfluss auf den tatsächlichen Wirkungsgrad.

 

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Synonyme - Stromspeicher,Solarbatterie, Solarakkumulator,Solarakku
Akustikdecke

Akustikdecken werden in der Verbesserung und Unterstützung der Raumakustik, inklusive der Schallisolierung, der Reduzierung von Hintergrundgeräuschen und der Steigerung des Sprachverständnis (Echoreduzierung) eingesetzt.  Bei direkter Befestigung an einer Decke oder als abgehängte Decke sorgen akustische Deckenpaneele und schallabsorbierende abgehängte Deckenplatten für einen wirksamen Lärmschutz in Räumen. Akustische Deckenplatten werden in einer Vielzahl von Materialien, Größen und Designs angeboten und sind eine einfache Lösung zur Verbesserung der akustischen Eigenschaften jedes Grundriss.

Schallschutzplatten verwalten den Lärmschutz in großen oder kleinen Räumen, um die Akustik für den Komfort im Gleichgewicht zu halten. Auf häufigsten werden sie in Bürogebäuden und vor allem in Großraumbüros verwendet. Schallschutzplatten werden ein einer Vielzahl an Dekoren, Aufbauten und Design angeboten, die den unterschiedlichen Anforderungen bezüglich der Einrichtung und der Optik gerecht werden.

Weiße Mineralfaserfliesen werden zur Schallabsorption häufig in gewerblichen Innenräumen, Bürodecken und Wohnprojekten verwendet. Sie weisen eine hohe Dichte auf und werden mit einem Bindemittel zu Fliesen geformt. Diese Fliesen sind in einer Reihe von verschiedenen Texturen, von punktiert bis glatt, erhältlich und bedienen nahezu jeden optischen Anspruch. Heutzutage können akustische Mineralfaserfliesen auch zu einem großen Teil aus recycelten Materialien und Deckenplatten bestehen. Das Recycling von Deckenplatten trägt dazu bei, die Kosten für die Verarbeitung neuen Materials zu senken und Bauabfälle davon abzuhalten, auf Mülldeponien abgeladen zu werden.

Eine andere umweltfreundliche Akustikdeckenplatte ist aus Steinwolle hergestellt. Steinwolle ist ein äußerst schallisolierend Material aus der Natur und kann gleichzeitig auch als Wärmedämmung fungieren.

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Synonyme - Akustikdeckenplatten,Schallschutzplatten
Allergikerhaus

Das Gesundheitshaus oder Allergikerhaus ist ein relativ neuer Begriff auf dem Hausbaumarkt. Da immer mehr Menschen an Allergien und Asthma leiden, wird es immer wichtiger, dass Häuser eine allergiefreie Umgebung sind. Unabhängig davon, ob es sich um Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Pollen oder Haustiere handelt, gegen die die Menschen allergisch sind, können viele Maßnahmen ergriffen werden, um sich im eigenen Zuhause gegen Allergien zu schützen.

Ein Allergikerhaus ist ein innovatives Haus, welches für gesundes Bauen steht. Abgesehen davon, das man heutzutage viele natürliche Baumaterialien ohne zusätzliche Chemikalien verwenden kann, ist es jedoch wichtiger, ein Haus im Inneren allergiefrei zu gestalten. So sind Hausstaubmilben eine der Hauptursache für Allergien. Diese können Atemwegsreizungen und sogar chronisches Asthma hervorrufen. Genauso können Tierhaare allergische Reaktionen verursachen, wie Nesselsucht oder Hautrötungen. Feuchtes und warmes Raumklima sorgt für ein beschleunigtes Wachstum von Milben, die nicht gänzlich zu verhindern sind.

In einem Allergikerhaus ist die Versorgung mit frischer Luft von größter Bedeutung. Jeder Raum sollte ein separates Heizungs- und Belüftungssystem haben. Somit kann der Transport von Pollen verringert werden und es ist garantiert, dass die Räume mit frischer und gefilterter Luft versorgt werden. Nach Möglichkeit sollte ein Heiz- und Kühlsysteme ohne Druckluft gewählt werden, da diese sonst unnötig Staub und Schmutz aufwirbeln. Um die Luft so sauber wie möglich zu halten, werden zusätzliche Filter für Luftkanäle im Allergikerhaus installiert.

Die Wahl des Fußbodens ist ein ebenso wichtiger Faktor für eine Minimierung des Allergierisikos. Zu vermeiden sind dabei unbedingt hochflorige Teppiche oder Läufer, die nicht gewaschen werden können. Hartholzböden, Laminat und Fliesen sind gute Optionen für ein hypoallergenes Zuhause.

Mit ein wenig Planung kann ein Zuhause so hypoallergen wie möglich gestaltet werden. Eine deutliche Verbesserung sollte auch die Verwendung von leicht zu reinigenden Oberflächen und Möbel darstellen. Bei der Einrichtung sollten Hausbaubesitzer auf Öko-Siegel und den Hinweis „hypoallergen“ achten.

Lesen Sie auch unseren Beitrag "Worauf Allergilker beim Hausbau achten sollten" hier: hausbauberater.de/bauen-fuer-allergiker

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Synonyme - Allergiefreies Haus
Altlasten

Unter dem Begriff Altlasten sind es in erster Linie finanzielle Belastungen, die durch verschmutzte Böden oder solche der benachbarten Grundstücke bereits bestehen oder drohen. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Belastungen finanzieller Natur. Altlasten können aber auch durch Immobilien oder chemische Verunreinigungen, also Kontaminierungen entstehen. Diese kommen dann vor, wenn zum Beispiel schadhaftes Baumaterial verbaut worden ist und das Bauobjekt zurückgebaut werden muss. "Zurückbauen" bedeutet in den meisten Fällen ein notwendiger Abriss und die Entsorgung des Bauschutts. Bei Verunreinigungen des Bodens oder des Grundwassers werden adäquate Methoden von Experten herangezogen, die aber auch oft mit hohen Kosten verbunden sind.

Altlasten und die damit verbundenen Kosten sind meistens bei einem Erwerb einer Immobilie beziehungsweise eines Grundstückes zu berücksichtigen. Hier ist es die Aufgabe eines Gutachters noch vor dem Kauf die eventuellen Kosten zu berücksichtigen, um dann abwägen zu können, ob sich ein Kauf rentiert.

Grundsätzlich ist der Verursacher derartiger Altlasten für die Behebung und Reinigung für die entstandenen Kosten zuständig. In den meisten Fällen ist dieser jedoch nicht mehr nachzuvollziehen oder aufzufinden. Außerdem muss im Rahmen der Begutachtung abgewägt werden, wie in welchem Ausmaß die menschliche Gesundheit durch diese Verunreinigungen bedroht ist.

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Synonyme - Altlast
Ankerbalken

Unter einem Ankerbalken versteht man einen Balken, der einen Durchmesser von mindestens 10 Millimeter Durchmesser vorweisen kann. Das sichtbare Ende des Ankerbalkens wird Balkenkopf genannt.

Ankerbalken dienten zum Halten beziehungsweise Stützen von Querbewährungsstreben oder dem Gebinde. Die Aussparung im Ankerbalken, die für die Verankerung der Gebinde vorgesehen ist, wird Blattsasse genannt. Hier wird zwischen drei verschiedenen Arten der Verankerung unterschieden.

  1. Eingehälster Ankerbalken
  2. Eingezapfter Ankerbalken
  3. Durchgezapfter Ankerbalken

Die Ankerbauweise, auch Ständerbauweise genannt, hat ihren Ursprung im 16. Jahrhundert. Ihre Anwendung fand sie meistens in der Errichtung von Fachwerkhäusern. Durch diese stabile Bauweise war es möglich über mehrere Stockwerke zu bauen, ohne ein Risiko einzugehen.

Ankerbalken liegen waagerecht und bilden die Decke oder das Fundament eines Hauses. Bei einem Ankerbalkenfundament werden die Ankerbalken mit zwei Binderbalken, einem sogenannten Gebinde, verankert. Unter Binderbalken verstehen wir zwei Balken, die sich gegenüberliegen und miteinander verbunden sind. Das Gebinde wird dann in den Ankerbalken gesteckt und mit einem Holznagel gesichert.

Fand sie ihre Umsetzung in der Deckenkonstruktion, wurden Ankerbalken als Auflage für die einzelnen Geschosse genutzt. Diese damalige Bauweise wies sich durch ihre statische und stabile Bauweise aus, und ermöglichte sogar mehrere Stockwerke zu errichten.

Aber nicht nur Vorteile konnten dadurch gezogen werden. Durch die Verwendung von Holzmaterialien können schwerwiegende Schäden durch Feuchtigkeit entstehen. Risse im Gebälk, Versickerung, Unebenheiten und Schimmel sind keine Seltenheit. Bleiben diese unerkannt, kann es zu strukturellen Schäden am Gebäude führen.

 

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Ankerbalkenbauweise

Die Ankerbalkenbauweise ist eine traditionelle Bauweise, die im Mittelalter entwickelt wurde. Ein Ankerbalkenfundament ist eine Art Fundament, das in vielen älteren Häusern und häufig in Fachwerkhäusern zu finden ist. Hier werden die sogenannten Ankerbalken mit zwei Binderbalken, ein Gebinde, miteinander verankert. Binderbalken sind zwei gegenüberliegende Balken, die miteinander verbunden sind. Das Gebinde wird in den Ankerbalken gesteckt und mit einem Holznagel gesichert.

Ankerbalken sind Balken mit einem Nenndurchmesser von normalerweise nicht weniger als 10 mm Durchmesser. Sie liegen waagerecht und bilden die Decke oder das Fundament. Das sichtbare Ende des Ankerbalkens nennt man Balkenkopf. Sie dienen zum Halten oder Stützen von Querbewehrungsstäben oder dem Gebinde. Die Aussparung im Ankerbalken für die Verankerung des Gebinde nennt man Blattsasse. Man unterscheidet drei verschiedene Arten der Verankerung:

  1. eingehälster Ankerbalken
  2. eingezapfter Ankerbalken
  3. durchgezapfter Ankerbalken

Die Ankerbalkenbauweise ist traditionell eine sehr statische und stabile Bauweise und ermöglicht es sogar mehrere Stockwerke zu errichten. Die waagerechten Ankerbalken dienen gleichzeitig als Auflage für die Deckenkonstruktion der einzelnen Geschosse. Die Ankerbalkenbauweise hat viele Vorteile, doch können aufgrund von Ansammlungen von Feuchtigkeit im Holz schwerwiegende Problemen wie Risse, Versickerung, Unebenheiten und Schimmel entstehen. Bleiben diese unbehandelt, dann kann dies zu strukturellen Schäden am Gebäude führen.

 

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Synonyme - Ankerbalkenfundamente,Oberrähm
Anschlagrichtung

Unter der Anschlagrichtung versteht sich die Öffnungsrichtung von Türen, aber auch von Fenstern. Die Anschlagrichtung gibt an, ob sich der Flügel der Tür nach links oder nach rechts öffnen lässt, beziehungsweise in den Raum hinein oder aus dem Raum heraus öffnet. Schon in der Planungsphase eines Gebäudes wird die Anschlagrichtung der Türen in der Grundrissdarstellung festgehalten. Die Richtung hängt von der geplanten Möblierung des Raumes, der Laufrichtung und der Wege der Benutzer ab.

Die DIN 107 definiert die Anschlagrichtung. Bei der Bezeichnung „DIN links“ befinden sich die Bänder (Scharniere) auf der linken Seite. Dabei werden Türen immer von der Anschlagseite aus betrachtet. Das ist die Seite der Tür, auf der die Türbänder sichtbar sind.

Bei der „DIN rechts“ befinden sich die Türbänder auf der rechten Seite. Mit der Bezeichnung DIN links und DIN rechts werden Türen bei der Bestellung eindeutig beschrieben und diese Kennzeichnung dient damit auch als Bestellbezeichnung.

Bei Haustüren muss neben der Anschlagrichtung auch angegeben werden, ob sich die Tür nach innen oder nach außen öffnet. Generell werden Haustüren nach innen geöffnet, da dadurch die Scharniere innen geschützt in der Wohnung liegen. Bei geringem Platzangebot im Flur kommt es jedoch auch vor, dass Haustüren nach außen öffnen, um mehr Platz im Flur nutzen zu können. In diesem Fall müssen die Bänder besonders gegen Einbruch geschützt werden.

 

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Synonyme - Öffnungsrichtung,Aufschlagsrichtung,Aufschlagrichtung,Anschlagsrichtung
Anschlussfinanzierung

Eine Anschlussfinanzierung ist notwendig, wenn nach Ablauf des vereinbarten Kreditzeitraums oder der Zinsbindung, der Kreditnehmer der Bank noch Geld schuldet. Nach Ablauf dieser Frist wird die Bank ein neues Angebot zu einer neuen Zinsvereinbarung unterbreiten. Dazu sind Banken sogar verpflichtet. Das Angebot muss drei Monate vor Ablauf des Festzinszeitraums unterbreiter werden. 

Nach Ablauf des Darlehensvertrags und der Sollzinsbindung hat aber auch der Kreditnehmer die Möglichkeit, die Bank zu wechseln und einen neuen Vertrag abzuschließen. Auf diese Weise können häufig deutlich bessere Zinsbedingungen ausgehandelt werden.

Eine Anschlussfinanzierung kann in verschiedenen Arten erfolgen:

  1. Prolongation
    Hier wird die bestehende Immobilienfinanzierung beim derzeitigen Kreditinstitut mit neuen Konditionen weitergeführt.
  2. Umschuldung
    Bietet ein anderes Kreditinstitut bessere Konditionen als das bisherige, kann die Restschuld auch über diese Bank finanziert werden. In diesem Fall wird allerdings eine Bonitäts- und Beleihungsprüfung vorgenommen.
  3. Forward-Darlehen
    Diese Form kann insbesondere in Betracht gezogen werden, wenn die Konditionen für die Anschlussfinanzierung bereits im Voraus festgeschrieben werden sollen.

Es ist empfehlenswert, sich bei mehreren Banken im Vorfeld zu erkundigen und deren Angebote zu vergleichen. Auf diese Weise können unter Umständen bessere Bedingungen als bei dem vorherigen Kreditgeber erzielt werden.

Hier gibt es weitere Informationen:

  1. hausbauberater.de/bauwissen/anschlussfinanzierung-baukredit-immobilienkredit

  2. https://www.baufinanzierungsberatung.com/anschlussfinanzierung.html

 

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