Schadensminderungspflicht

Begriff Definition
Schadensminderungspflicht

Gem. § 254 BGB hat ein Geschädigter die Pflicht, die Schadenshöhe so gering wie möglich zu halten. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, muss damit rechnen, eine geringere Entschädigung (Schmerzensgeld oder Schadenersatz) zu erhalten. Geschädigte haben auch dann eine Mitschuld, wenn sie Verantwortliche nicht auf das Risiko eines Schadens hinweisen. In keinem Fall muss man sich bei der Schadensminderung selbst gefährden, also z. B. bei Sturm auf ein abgedecktes Dach klettern, um die Öffnungen abzudichten. Zur Schadensminderungspflicht gehört auch ein erwartbares aufmerksames Verhalten, um Gefahrenquellen zu erkennen und ihnen auszuweichen.

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