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Grundsteuermessbetrag

Begriff Definition
Grundsteuermessbetrag

Immobilieneigentümer zahlen jährlich an die Gemeinde die Grunderwerbssteuer, die zu den bedeutungsvollsten kommunalen Einnahmequellen gehören. Diese Steuereinnahmen werden von Städten und Gemeinden für Investitionen in Bereiche des öffentlichen Lebens,wie etwa Infrastruktur oder Schulen. Bezahlt wird diese Steuer sowohl von Haus- und Grundstücksbesitzer als auch von Mietern. Letztere entrichten sie im Rahmen der Betriebskosten.

Berechnet wird der Grundsteuermessbetrag anhand der Grundsteuermesszahl und dem Einheitswert des Grundstücks. Dafür wird zuerst die Grundsteuermesszahl nach dem Grundsteuergesetz, § 14 und § 15 GrStG, festgelegt. In diesen beiden Paragrafen wird beschrieben, dass die Grundsteuermesszahl von der Grundstücksart und den Einheitswert abhängig ist. Der Einheitswert liegt

  • in den alten Bundesländern zwischen 2,6 und 6 Promille,
  • in den neuen Bundesländern zwischen 5 und 10 Promille.

Die Grundsteuermesszahl multipliziert mit dem Einheitswert ergibt den Grundsteuermessbetrag.

Die Höhe der Jahresgrundsteuer bemisst sich an den Einheitswerten und den regional verschiedenen Hebesätzen. Um die genaue Jahresgrundsteuer zu berechnen, werden zusätzlich zum Grundsteuermessbetrag die regionalen Hebesätze herangezogen.

Die Formel dafür ist:

Grundsteuermessbetrag x regionaler Hebesatz = Jahresgrundsteuer

Der durchschnittliche Hebesatz in den alten Bundesländern liegt bei 534 %.

 

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Synonyme: Jahresgrundsteuer, Steuermessbetrag

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