Ausgleichsfeuchte

Begriff Definition
Ausgleichsfeuchte

Die Ausgleichsfeuchte wird auch als Bilanzfeuchte, Gleichgewichtsfeuchte oder praktischer Feuchtegehalt bezeichnet. Der Begriff beschreibt  den Feuchtigkeitsgehalt von Stoffen, den sie angesichts der vorherrschenden Umgebungsfeuchte und Temperatur ohne weitere Einflüsse annehmen. Da ein Stoff dann keine Feuchte mehr abgibt, wird er in diesem Zustand als trocken bezeichnet; weitere übliche Bezeichnungen sind ‚lufttrocken‘ oder ‚Haushaltsfeuchte‘. Die Ausgleichsfeuchte wird bezogen auf Masse, Volumen oder prozentual angegeben.

Die DIN 4108-4 2017-03 - Teil 4: Wärme- und feuchteschutztechnische Bemessungswerte zeigt die Bemessungswerte für Baustoffe auf, die für die Berechnung des Wärmeschutzes und der Energieeinsparung von Gebäuden verwendet werden. Sie führt zu diesem Zweck die gebräuchlichen Bauteile und Stoffe auf, die werkmäßig hergestellt werden.

Synonyme: Bilanzfeuchte, Gleichgewichtsfeuchte, praktischer Feuchtegehalt

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