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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Warmwasserspeicher

Das Erhitzen von Wasser verbraucht einen guten Teil eines Haushaltsbudgets. Bei der Auswahl eines Warmwasserbereitungssystems ist es nicht nur wichtig, das es ausreichend Warmwasser liefert, sondern auch energieeffizient arbeitet. Das beinhaltet die Berücksichtigung der verschiedenen Arten von Warmwasserspeichern und die Auswahl der richtigen Größe sowie die verfügbare Brennstoffquelle.
Ein Warmwasserspeicher funktioniert, indem beim Einschalten des Warmwasserhahns heißes Wasser von der Oberseite des Tanks abgelassen wird. Um das heiße Wasser zu ersetzen, tritt kaltes Wasser in den Boden des Tanks ein und stellt sicher, dass der Tank immer voll ist.

Eines haben alle Warmwasserspeicher gemein

Sie haben eine natürliche Schichtung des Wassers. Dabei befindet sich das warme Wasser immer oben, während das kalte Wasser von unten zugeführt wird. Die Wasserschichten vermischen sich bei der Wasserentnahme und somit sinkt die Temperatur im Warmwasserspeicher. Damit Heizungswasser und Trinkwasser nicht vermischt werden, hat ein Heizsystem je einen Wasserkreislauf für das warme Brauchwasser und das Heizwasser. Ein Warmwasserspeicher beinhaltet daher einen Wärmeübertrager, durch den heißes Heizungswasser fließt und so den Speicherinhalt erwärmt. Der Heißwasserspeicher für die Heizung hält das heiße Vorlaufwasser vor, welches zu den einzelnen Wärmeausgabegeräten verteilt wird.

  • Pufferspeicher
    Diese werden in den Heizungskreislauf integriert und speichern das Heizungswasser solange, bis es benötigt wird. Benötigt das Heizungssystem heißes Wasser, gibt der Pufferspeicher es wieder ab. Pufferspeicher werden beim Einsatz von Solarkollektoren oder Wärmepumpen eingesetzt.

  • Kombispeicher
    Die Funktionsweise ist analog der des Pufferspeichers, jedoch wird dieser mit einem Wärmetauscher für die Warmwasserversorgung ausgestattet. Somit kann er sowohl Heizungswasser als auch Warmwasser erzeugen.

  • Schichtenspeicher
    Dieser Speicher arbeitet nach dem Prinzip der Schichtung. Dafür sind in ihm Schichtladerohre verbaut, sodass sich das Wasser in seiner Temperaturschicht sammeln kann. Die Schichten sind durch Bleche getrennt, damit sich die Kaltwasserschichten nicht mit den Warmwasserschichten vermischen können. Die Wasserentnahme geschieht immer von der heißesten Wasserschicht. Gleichzeitig wird neues Wasser zugeführt, ohne dass die Vermischung des unterschiedlich erfolgt.

Auslegung

Bezüglich des Speichervermögens muss in erster Linie der voraussichtliche Warmwasserbedarf ermittelt werden. Erfahrungsgemäß verbraucht jede Person täglich zwischen 30 und 50 Liter Warmwasser. Für eine vierköpfige Familie wäre demzufolge ein Fassungsvermögen von 120 bis 200 Litern notwendig. Das erforderliche Speichervolumen wird vom Heizungsinstallateur nach DIN 4708 berechnet.

Das Speichervermögen hat einen großen Einfluss auf die Energiekosten. Je mehr Warmwasser gespeichert wird, umso mehr Energie wird verschwendet, wenn nur ein geringer Teil des Warmwassers gebraucht wird. Das wird als Standby-Wärmeverlust bezeichnet. Einige Warmwasserspeicher verfügen über einen stark isolierten Tank, wodurch die Wärmeverluste im Standby-Modus erheblich reduziert und die jährlichen Betriebskosten gesenkt werden.

 

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Wasserdampf-Diffusionswiderstand

Jede einzelne Schicht eines Baustoffs besitzt für eine Dampfdiffusion einen eigenen Widerstand. Die Wasserdampfdiffusionswiderstandszahl µ beschreibt als Eigenschaft des Baumaterials die dampfbremsende Wirkung einzelner Baustoffe.

In den Baunormen wird dies als dimensionslose Verhältniszahl dargestellt. Sie bezieht sich auf den Diffusionswiderstand von Luft (µ Luft = 1). Die sperrende Wirkung der jeweiligen Bauteilschicht ist von der Dicke (d) des Materials abhängig. Aus dem Wert µ*d ergibt sich der Sd-Wert (Einheit: m). In der Bauphysik wird dieser Wert als Wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke bezeichnet. Sie beschreibt die Angabe des Diffusionssperrwerts einer Baustoffschicht abhängig zu einer ruhenden Luftschicht mit gleicher Dicke.

Der Wasserdampfdiffusionswiderstand ist im Bauwesen eine wichtige Größe. Durch ihn wird der bauphysikalisch korrekte Aufbau der einzelnen Bauschichten sichergestellt. So ist beispielsweise an der größten Stelle des Dampfdrucks im Schichtbau eine Dampfsperre nötig. Sie verhindert, dass Feuchtigkeit in Form von Dampf in die jeweiligen Baustoffe eindringen kann. Dampfsperren bestehen meistens aus Stoffen mit einem hohen Wasserdampfdiffusionswiderstand.

Bei Bauteilen mit verschiedenen µ-Werten, die sich nebeneinander befinden, ist der Baustoff mit dem kleinsten µ-Werten für den Diffusionsstrom ausschlaggebend. Auf der Seite mit dem geringsten Dampfdruck wird in der Regel ein niedriger Wasserdampfdiffusionswiderstand anvisiert. Somit kann bereits eingedrungene Feuchtigkeit wieder entweichen. Diese gesteuerte Dampfdiffusion ist bedeutsam, um eine langsam stattfindende Durchfeuchtung des Baustoffes zu verhindern. Würden diese Maßnahmen unbeachtet bleiben, kann der Baustoff seine dämmenden Eigenschaften verlieren und sogar schimmeln.

 

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Synonyme - Dampfsperrwert,µ-Wert
Wasserenthärtung

Die Enthärtung von Wasser bezeichnet den Vorgang, bei dem im Wasser gelöste Calcium- und Magnesiumionen beseitigt werden. Weicheres Wasser verbessert die Wirkung von Reinigungsmitteln und verhindert die Bildung von Kalkablagerungen an Armaturen und innerhalb von wasserführenden Geräten wie Waschmaschine oder Geschirrspüler.

Die Härtebereiche von Wasser

Die Wasserhärte wird in „Grad Deutscher Härte“ (°dH) angegeben. Grundsätzlich unterscheidet man drei Härtebereiche:

  • Als weich gilt Wasser mit weniger als 8,4 °dH
  • Wasser mit einer Härte zwischen 8,4 und 14 °dH gilt als mittel.
  • Hartes Wasser besitzt einen Härtegrad von mehr als 14 °dH.

Sinnvoll ist die Enthärtung von Wasser bei einem Härtegrad ab 14° dH.

Die Wasserhärte in Deutschland

Wie hart das Wasser ist, hängt vorwiegend vom Untergrund ab. In Gegenden mit Sand- und Kalkgesteinen im Boden ist das Wasser härter, auch innerhalb von Städten sind hohe Härtegrade häufig zu finden. Überwiegt kristallines Gestein wie Granit, Gneis oder Gangmagmatite, sinkt auch die Wasserhärte. In Deutschland schwankt die Wasserhärte regional, das härteste Wasser ist in Thüringen zu finden.

Die Möglichkeiten der Wasserenthärtung

  • Umkehrosmose
    Um den Härtegrad von Trinkwasser zu verringern, gibt es verschiedene Verfahren mit unterschiedlichen Ansätzen. Als am wirkungsvollsten werden zentrale Umkehrosmose-Anlagen bewertet. Diese arbeiten nach dem Prinzip der Osmose, bei dem es zu einem Druckausgleich zwischen zwei Lösungen mit unterschiedlicher Konzentration kommt. Das kalkhaltige Wasser wird gegen eine Membran gedrückt. Während das Wasser selbst die Membran durchdringt, bleiben die Ionen auf der anderen Seite zurück. Damit sich die Membran nicht zusetzt, wird sie anschließend mit Wasser nachgespült.

  • Magnetische oder elektrophysikalische Verfahren
    Ein weiteres, allerdings als kaum wirkungsvoll eingeschätztes Prinzip, arbeitet mit magnetischen oder elektrophysikalischen Verfahren. Allerdings entfernen diese Anlagen lediglich die Carbonhärte, also die Carbonationen aus dem Wasser, alle anderen gelösten Erdalkalimetalle bleiben im Wasser, die sogenannte permanente Wasserhärte lässt sich dadurch nicht verringern.

  • Zusätze
    Schließlich lässt sich Wasser auch noch durch bestimmte Zusätze weicher machen. Hier erfolgt die Enthärtung durch Stoffe, die verhindern, dass Calcium und Magnesium ausfällen, also sich aus dem Wasser lösen und an den Oberflächen festsetzen. Zur Enthärtung von Trinkwasser eignet sich dieses Verfahren nicht.

 

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Synonyme - Enthärtung
Wassergeführter Kaminofen

Ein wassergeführter Kaminofen ist ein Einzelofen, der nicht nur Raumwärme erzeugt, sondern gleichzeitig Warmwasser bereitet und damit die Heizung oder die Brauchwassererwärmung unterstützt. Dies geschieht durch eine Wassertasche, durch die Wasser fließt. Das im Ofen erwärmte Wasser wird an den Pufferspeicher weitergeleitet und steht dort zur Verfügung. So unterstützt der wassergeführte Kaminofen die Energieeffizienz und hilft, Heiz- bzw. Warmwasserkosten einzusparen.

Funktion und Anschluss

Im Aufbau ähnelt ein wassergeführter Kaminofen einem konventionellen Ofen. Zusätzlich zum Brennraum ist ein einfacher Wärmetauscher in Form einer Wassertasche integriert. Durch diese Tasche fließt Heizungswasser und entzieht dem Ofen dabei einen Teil der entstehenden Heizwärme. Das Heizungswasser fließt weiter zum Pufferspeicher und gibt die Wärmeenergie dort ab. Man unterscheidet raumseitige und heizseitige Leistung. Während erstere die Raumwärme erhöht, indem Wärme abgegeben wird, fließt die heizseitige Leistung direkt in die Heizungsanlage ab. Die Kennwerte hängen jeweils von der konkreten Konstruktion des Modells ab.

Der Anschluss des wassergeführten Kamins sollte unbedingt durch einen Fachmann erfolgen. Fehler können das Gerät beschädigen. Weiterhin gilt, dass der Ofen vom Schornsteinfeger abgenommen werden muss. Die Inbetriebnahme darf erst nach vollständigem und korrektem Anschluss an den Schornstein und die Heizungsanlage erfolgen, da es ansonsten zu Schäden kommen kann.

Vor- und Nachteile des wassergeführten Kaminofens

Wie jedes Heizsystem bringt auch der wassergeführte Kaminofen Vorzüge und Nachteile mit sich. Der größte Vorteil ist die Einsparung von Heizkosten, die gerade bei fossilen Brennstoffen ins Gewicht fallen kann. Gleichzeitig beheizt der Ofen den Raum und sorgt für ein gutes Raumklima und eine angenehme Stimmung. Als nachteilig kann die geringe Eignung als Zentralheizung betrachtet werden, Einbauaufwand, Platzbedarf und Anschaffungskosten sind im Vergleich zu einem herkömmlichen Kaminofen höher, auch die Feuerung per Hand ist nicht jedermanns Sache. Als Alternative kann ein wasserführender Pelletofen mit automatischer Beschickung gewählt werden, beide Varianten sind unter Umständen förderfähig.

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Wasserschaden

Ein Wasserschaden im Haus kann verschiedene Gründe haben – ein Rohrbruch, ein undichtes Dach, ein kaputter Schlauch der Waschmaschine, ein verstopfter Bodenabfluss im Keller oder auch eindringendes Grundwasser. Am häufigsten treten Wasserschäden innerhalb von Gebäuden durch Rohrbrüche auf. Dadurch werden nicht nur Einrichtungsgegenstände und Fußbodenbeläge beschädigt, sondern auch das Gebäude selbst, weil sich die Feuchtigkeit auch im Mauerwerk ausbreitet. Nach einem Wasserschaden müssen die Innenräume daher vor der Renovierung oftmals zuerst durch spezielle Trockengeräte trocken gelegt werden.

Nachdem ein Wasserschaden festgestellt wurde, sollte schnell reagiert werden. Nur so können mögliche Folgekosten minimiert werden. Es gilt dann die Ursache zu finden und zu beseitigen / abzustellen, um ein Voranschreiten der Beschädigungen zu verringern.

Wichtige Maßnahmen:

  • Wasser abdrehen
  • Strom abschalten, um mögliche Schäden an Geräten und vor allem am Mensch zu verhindern
  • Wasser entfernen (aufwischen oder -saugen) und für Trocknung sorgen (Fenster öffnen oder Bautrockner), notfalls kann die Feuerwehr zu Hilfe gezogen werden
  • Möbel etc. In sichere Bereiche bringen und trocknen
  • Notreparatur in Auftrag geben
  • Schäden per Fotos etc. festhalten, eventuell vor und nach Beseitigung des Wassers
  • den Schaden der Versicherung melden

Je nach Ursache sollte ein passender Handwerker zu Hilfe gezogen werden. Oft gibt es Notfall-Telefonnummern, diese kann man sich vorab für den Fall der Fälle schon heraussuchen und notieren, so spart man sich das hektische Suchen, wenn das Unglück erst mal passiert ist. Auch entsprechende Versicherungen (Hausratversicherung, Gebäudeversicherung, Elementarschadenversicherung, Haftpflichtversicherung) sollten im Vorfeld abgeschlossen werden. Es ist auch immer ratsam von wichtigen und großen Anschaffungen die Rechnungen (und Fotos) sicher aufzubewahren, um im Schadensfall entsprechende Nachweise über die Schadenshöhe zu haben.

Zur Feststellung der Schäden sollte auch immer ein Fachmann bzw. Sachverständiger hinzugezogen werden, denn viele Schäden sind für den Laien nicht sichtbar, sei es eine feucht gewordene Wand oder Wasser, das unter den schwimmenden Estrich gelangt ist. Auch eine drohende Schimmelbildung ist nicht zu vernachlässigen.

Hier erfahren Sie, worauf es bei der Bautrocknung ankommt: hausbauberater.de/bauwissen/bautrocknung-entfeuchtung-hausbau-wasserschaden

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Weiße Wanne

Bauteile, die unter äußerer Einwirkung von Wasser oder Bodenfeuchte stehen, bedürfen einer speziellen Abdichtung. Hierfür stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Bauherren haben die Wahl zwischen der Schwarzen-, Weißen- und Braunen Wanne.

Eine weiße Wanne besteht aus Beton und besitzt einen hohen Wassereindringungswiderstand. Der verwendete Beton ist auch unter dem Namen WU-Beton bekannt. Weiße Wannen benötigen aufgrund ihrer Konstruktion keine weiteren Abdichtungen. Um dies zu gewährleisten, ist eine fachgerechte Planung und Umsetzung sehr wichtig. Aufgrund eines hohen Wasserdrucks kann es sonst zu undichten Stellen kommen. Diffusion, Druckgefälle sowie kapillarer Saugfähigkeit garantieren einer weiße Wanne keine hundertprozentige Sicherheit. Ein Verbau von Dehn- sowie Arbeitsfugen und Fugendichtungen sowie die rechnerische Begrenzung der Rissbreite des Stahlbetons auf maximal 0,2 Millimeter sind zu beachten. Aus wirtschaftlichen Gründen wird die weiße Wanne meistens geschosshoch hergestellt.

Eine Verarbeitung von WU-Beton unterliegt den WU-Richtlinien (DAfStb) und legt detaillierte Anforderungen an die Planung und Umsetzung von WU-Betonbauwerken fest. Ihre Anwendung ist im Bauvertrag zu vereinbaren.  Konstruktionen mit WU-Beton sollten in dem Maße geplant sein, dass eine einfache Lastabtragung garantiert ist. Nur so kann die Bildung von Trennrissen vermieden werden. Folgende Grundsätze sind in den WU-Richtlinien gesetzlich geregelt:

  • Vermeidung von Trennrissen
  • Rissbreitenbegrenzungen (nicht anwendbar auf WU-Dächern)
  • Festlegung von Trennrissbreiten mit planmäßiger Rissbehandlung (nur anwendbar bei zugänglichen Bauteilen)

Ausführliche Informationen über den Kellerbau: hausbauberater.de/bauweisen/kellerbau/weisse-wanne

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Synonyme - WU Keller
Werkpläne

Nach der Genehmigungsplanung ist die Werkplanung die zweitwichtigste Stufe in der Planung eines Bauvorhabens. Der Werkplan enthält genaue Maßangaben sowie Schnittdarstellungen des geplanten Gebäudes sowie Abbildungen der einzelnen Konstruktionsteile. 

Die Ausführplanung erfolgt in einem Maßstab 1:50,  Details sind auf einem Ausführungsplan teilweise noch größer abgebildet. Somit bildet der Werkplan die Informationsgrundlage, anhand derer das geplante Gebäude entsteht. Um Werkpläne zu erstellen, die für den Bau eines Hauses genutzt werden können, sind Fachleute, wie zum Beispiel Architekten, Bauingenieure und Statiker, notwendig. Sie beraten sich bereits im Vorfeld über Tragwerk, Ausbau, Einbaumöglichkeiten für Heizungs- und Lüftungssysteme sowie Sanitär- und Elektroinstallationen. Außerdem sind Anforderungen an den Schall- und Wärmeschutz konkret planbar. Auch gestalterische Elemente fließen in einen Werkplan ein. Der Ausführungsplan beinhaltet im Gegensatz zum Genehmigungsplan keine Darstellungen von Mobiliar, da der Fokus auf den technischen Angaben beruht, die zur Ausführung des Bauprojekts wichtig sind. Da sich der Bau von Mehrfamilienhäusern über mehrere Etagen erstreckt, sind hier auch Pläne für die haustechnischen- und die elektrischen Installationen notwendig.

Anhand der abgeschlossenen Werkplanung wird außerdem erfasst, welche Bauleistungen und Materialmengen benötigt werden. Auch die erforderlichen Arten und Größen der Materialien sind somit kalkulierbar.

 

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Synonyme - Werkplanung,Ausführungsplanung
Werkvertrag

Wer ein Haus baut / bauen lässt, der schließt einen Vertrag mit einem Bauunternehmer oder Bauträger.

Bauherren, die ihr Haus mit einem Bauunternehmen bauen, schließen in aller Regel eine Werkvertrag (BGB; §§ 631 ff.) ab. Dies ist ein privatrechtlicher Vertrag, der zwischen dem Bauherrn und seinem zukünftigen Bauunternehmer abgeschlossen wird. In ihm sind die (Bau-) Leistungen festgehalten, die der Bauunternehmer innerhalb eines festgelegten Zeitraumes und zu einem vorher vereinbarten Preis (Werklohn) zu erbringen hat. Erst wenn alle vertraglich festgehaltenen Leistungen erbracht sind, hat der Bauunternehmer ein Recht auf die vereinbarte Bezahlung. Im Normalfall geht der Bauunternehmer beim Hausbau in Vorleistung und erhält seine Vergütung erst nach Beendigung der Baumaßnahmen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, während der Bauphase für fertige Teilleistungen Abschlagszahlungen in Rechnung zu stellen, somit kann der Unternehmer auch seine laufenden Kosten decken. Diese Abschlagszahlungen wiederum kann der Bauherr bei auftretenden Problemen und Mängeln einbehalten. Besonders an einem Werkvertrag ist, dass die größte Beachtung der Erfolg der erreichten Leistungen erhält und nicht der Herstellungsprozess, also die Durchführung während der Werksherstellung. Das Ergebnis des erbrachten Dienstes wird somit zum ausdrücklichen Vertragsgegenstand. Dies ist auch der Unterschied eines Werkvertrages zu anderen Verträgen, wie z.B. einem Kauf- oder Dienstvertrag.

Im Januar 2018 trat eine Reform des Bauvertragrechts in Kraft. Dies war notwendig, da das bisherige Recht seit dem 19. Jahrhundert gültig war und dringend den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden musste. Damit werden zukünftig die Rechte des Verbrauchers mehr gestärkt und besser abgesichert, das heißt das bei jedem Vertrag geprüft werden muss, ob er unter die Regelungen eines Bauvertrags fällt.

Wer sein Haus mit einem Bauträger bauen möchte, der schließt einen Bauträgervertrag. In diesem Fall ist in der Regel auch das Grundstück Bestandteil des Vertragswerkes.

 

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Wertgutachten

Ganz einfach ausgedrückt ist ein Wertgutachten oder auch Immobilienbewertung der Prozess, bei dem ein Immobilienmakler oder ein unabhängiger Gutachter eine Schätzung des Werts eines Hauses plus Grundstückes vornimmt. Ein Wertgutachten basiert auf verschiedenen Faktoren wie Lage, Größe und Zustand der Immobilie. Es wird auch die Haustechnik und der Zustand der Bausubstanz berücksichtigt.

Eine Immobilienbewertung hilft dabei, einen fairen Angebotspreis basierend auf dem aktuellen Wert eines Hauses zu bestimmen. Ein Gutachter vergleicht dafür die Immobilie auch mit anderen in der Region, die kürzlich verkauft wurden oder dem Verkauf zur Verfügung stehen. Es wird empfohlen, das mindestens 3 unabhängige Bewertungen von verschiedenen Immobilienmaklern oder unabhängigen Gutachtern einzuholen, damit der wahre Wert einer Immobilie ermittelt werden kann.

Ein Verkehrsgutachten enthält nicht nur eine nachvollziehbare Erklärung zur Wertermittlung, sondern ist auch rechtlich vor dem Gericht oder bei Behörden zugelassen. Ein vollständiges Wertgutachten ist in der Regel 20 bis 30 Seiten lang und die Erstellung dauert bis zu 4 Wochen.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit ein Kurzgutachten erstellen zu lassen. Dieses umfasst 10 bis 15 Seiten und entspricht eher einer fundierten Werteinschätzung der Immobilie. Diese Art von Guthaben hat keine Gültigkeit vor Gericht.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.hausbauberater.de/bauwissen/immobilienbewertung.

 

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Windlast

Die Windlast besitzt einen äußeren Einfluss auf Gebäude und Bauteile und ist in vielen Bereichen der Haustechnik von Bedeutung. Besonders bei der statischen Berechnung von Solaranlagen muss die Windlast miteinbezogen werden. Außerdem spielt sie bei der Planung von Dächern, Dachflächenheizungen, Außenjalousien, Markisen sowie Rollläden eine bedeutende Rolle. Wie sich Windlasten auf ein Gebäude auswirken und dementsprechend bei der Bauplanung zu beachten sind, hängt vom Gebäudestandort, der Geländehöhe und der Bauwerkshöhe ab.

Windlasten wirken auf die gesamte Fläche und parallel zum Boden. Auch der windabhängige Druck beziehungsweise Überdruck, der auf der dem Wind zugewandten Seite sowie ein Unterdruck, der auf der dem Wind abgewandten Seite beeinflusst, ist zu beachten.

Sämtliche von außen stattfindenden Einwirkungen auf die Tragwerksplanung von Hochhäusern sind in der DIN EN 1991 (Eurocode 1) geregelt. In den Anhängen sind gebietsabhängige Einflussfaktoren wie Standort und Höhe des Geländes einbezogen. Für Deutschland sind in der DIN EN 1991-1-3 vier separate Windzonen geregelt. Relevante Übersichten der deutschen Windzonen stellt das Deutsche Institut für Bautechnik zu Verfügung. Sie sind nach Vewaltungsgrenzen sortiert. Standortbedingte Topografieunterschiede werden im Eurocode 1 geregelt. Über die Lastannahmen der kategorisierten Zonen werden die entsprechenden Druckwerte, der von außen einwirkenden Lasten in Bezug auf die zu befestigenden Bauteile für den konkreten Standort ermittelt. Die errechneten äußeren Lasten sowie die Gewichtslasten einer Konstruktion werden unter Berücksichtigung von Teilsicherheitswerten und Kombinationsfaktoren überlagert. Dies ist in der DIN EN 1993-1-1 (Eurocode 3) geregelt. Der Entwurf einer Konstruktion muss den resultierenden Lastfallkombinationen bezüglich der Tragfähigkeit und Standsicherheit entsprechen. Notwendige Maßnahmen für die Maßnahme einer notwendigen Beschwerung der Baukonstruktion können rechnerisch ermittelt werden.

Für gleichwertige Konstruktionen müssen demnach standortbedingt unterschiedliche Lastenannahmen berücksichtigt werden.

 

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