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Fachbegriffe

BaufachbegriffeWer ein Haus bauen oder sanieren möchte, wird regelmäßig mit Begriffen aus dem Bauwesen konfrontiert. Wenn Handwerker, Hausanbieter und Baufirmen ihre Kunden mit Fachvokabular zu beeindrucken versuchen, können durchaus viele Fragen offen bleiben. Damit dies nicht so bleibt, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Begriffe und Fachwörter aus der Baubranche so verständlich wie möglich erklärt. Wir hoffen sehr, dass Ihnen unser Baulexikon eine kleine Hilfe ist. Wir werden es immer wieder um weiteres Fachvokabular ergänzen.

Sofern Sie einen Begriff nicht finden konnten, dann schreiben Sie uns bitte! Wir werden Ihnen direkt antworten und den Fachbegriff schnellstmöglich auch hier ergänzen.

 

Begriff Definition
Mischkonstruktion

Mischkonstruktion ist die Kombination verschiedener Materialien oder Techniken, um eine Reihe von Gebäudetypen zu entwerfen. Durch die Nutzung der Festigkeit und der einzigartigen Eigenschaften verschiedener Materialien haben Architekten die Möglichkeit, höhere und größere Gebäude zu errichten. Im Allgemeinen handelt es sich bei Mischkonstruktion um solche, bei denen herkömmliche Konstruktionen, wie die Massivbauweise, mit natürlich aussehenden Materialien, wie zum Beispiel Holzwänden oder Holzfurnier, Holzrahmen oder Mauerwerk kombiniert werden.

Die Tatsache, dass Mischkonstruktion verschiedene Elemente kombinieren, schafft eine unbegrenzte Vielzahl von unterschiedlichen Optionen, ein Gebäude individuell anzupassen und zu gestalten. Mischkonstruktionen machen es möglich, den einzigartigen Geschmack und bestimmte architektonischen Vorlieben der Bauherren umsetzen zu können. Zum Beispiel, anstelle eines Hauses, das vollständig aus Holz besteht, können Konstruktionen erstellt werden, die unterschiedliche Erscheinungsbilder vereinen und die natürliche Umgebung widerspiegeln.

Eine andere Bedeutung der Mischkonstruktion ist eine Konstruktionsmethode, bei der Betonfertigteile und Ortbeton integriert werden, um die unterschiedlichen Eigenschaften der Materialien optimal zu nutzen. Die Genauigkeit, Geschwindigkeit und hochwertige Verarbeitung von Fertigteilen kann mit der Wirtschaftlichkeit und Flexibilität von Ortbeton kombiniert werden.

Die Mischkonstruktion bietet auch die Möglichkeit, die thermische Masse von Beton zu nutzen, indem die Laibung von Betonfertigteilbodenplatten freigelegt wird. Dieser Energiespeicher innerhalb der Struktur kann dazu beitragen, die Temperaturen im Kontext eines natürlich belüfteten Niedrigenergiegebäudes zu steuern.

 

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Mitbauhaus

Bauherren, die beim Hausbau auf Eigenleistung setzen, können fehlendes Eigenkapital durch den Bau eines Bausatzhauses kompensieren. Bei dieser Variante des Hausbaus legt der Bauherr nicht nur beim Innenausbau selbst Hand an, sondern errichtet auch den Rohbau in Eigeninitiative. Auf diese kostengünstige Art des Bauens haben viele Anbieter bereits reagiert und Selbstbau-Systeme entwickelt, die auch für nicht Fachmänner umsetzbar sind. Jedoch lassen sich keine genauen Angaben darüber machen, wieviel ein Bausatzhaus am Ende der Bauphase kostet, da sich nicht alle Arbeiten in Eigeninitiative erledigen lassen und auch das Bauunternehmen für seine baubegleitende Leistung entlöhnt werden möchte.

Laut dem Verband privater Bauherren kann man bei geschätzten Baukosten von 275.000 Euro und einem Arbeitseinsatz von 850 Stunden, Einsparungen in Höhe von ca. 25.000 Euro erwarten. Bauherren, die mehr Arbeitsstunden in das eigene Haus investieren möchten, können hier natürlich mehr Kosten einsparen. Nicht zu vergessen sind Kosten, die durch den Kauf und die Erschließung des Grundstücks entstehen. Auch die Kosten der Bodenplatte beziehungsweise des Kellers müssen zu den Baukosten addiert werden.

Jedoch sollten Bauherren sich nicht überschätzen und für gewisse Arbeiten Fachleuten den Vorrang lassen.

Arbeiten für Heimwerker:

  • Maler und Tapezierarbeiten
  • Laminatboden verlegen
  • Fliesen verlegen
  • Trockenbau
  • Außenanlagen

Arbeiten für geübte Heimwerker

  • Rohbauarbeiten
  • Verbau von Fenster, Türen und Treppen
  • Verputzen der Wände

Arbeiten für Heimwerker-Profis

Bauherren, die sich für die Bausatz-Bauweise entschieden haben, können auch bei der Darlehensvergabe auf Vergünstigungen zählen. So erkennen diverse Banken die getätigte Eigenleistung als Teil des Eigenkapitals an, was zu besseren Kreditkonditionen führt. Im Baugesetzbuch ist genau festgehalten, wie sich der Geldwert der Eigenleistung ermitteln lässt. Dort wird § 36 Absatz 3 II WoBauGe erklärt, dass die Selbsthilfe der Eigenleistung als jener Wert anerkannt werden kann, welcher gegenüber den üblichen Kosten der Unternehmerleistung erspart wird. Dies bedeutet, dass der Bauherr jede Arbeit, die er selbst leistet mit einem Arbeitslohn, die der Bauunternehmer veranschlagen würde, anrechnen kann. Jedoch fällt die Ersparnis, die bei der sogenannten Muskelhypothek erzielt werden kann, meistens nur mit zwischen zehn und 15 Prozent der gesamten Bausumme zu Buche, was auf den gesamten Betrag nicht sehr hoch ist.

 

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Synonyme - Bausatzhaus
Modernisierung

Modernisierung ist der Prozess, etwas zu aktualisieren oder in einem zeitgemäßen Zustand zu bringen. In der heutigen Zeit, spricht man häufig von Baumaßnahmen um Gebäuden an aktuellen Anforderung anzupassen, zum Beispiel an die EU Energieeinspargesetz. Alle Baumaßnahmen, die Einsparungen bei den Energie- und Wasserkosten ermöglichen, fallen im allgemeinen unter den Begriff Gebäudemodernisierung.

Mit jeder Modernisierungsmaßnahmen wird der Wert einer Immobilie erhöht und auch die Wohnverhältnisse verbessert. In großen Wohnhäusern können solche Maßnahmen, die

und vieles mehr umfassen.

Eines der Hauptmerkmale bei Modernisierungen ist die Einhaltung von neuen Richtlinien und Gesetzen, aber auch die Nachhaltigkeit und Verwendung von erneuerbaren Energien. In vielen alten Gebäuden wurden diese nicht berücksichtigt und das macht diese Wohnungen weniger attraktive für neue Mieter. Neue und moderne Gebäude hingegen setzen nachhaltiges Design um, saubere Energieressourcen ein und nutzen moderne Isolierungsmaterialien und so weiter ein.

Modernisierungsmaßnahmen werden immer auf Kosten vom Eigentümer des Gebäudes vorgenommen und werden dem Mieter, mit einer angemessenen Frist im Vorfeld, angekündigt. Die meisten Modernisierungen betreffen:

  • den Einbau eines modernen Heizungssystems.
  • die Anbringung von Wärmedämmung an Außenwänden.
  • den Austausch der Fenster, für einen besseren Schall- und Wärmeschutz.
  • Anbau, Einbau von Balkonen, Aufzugsanlagen.
  • Erneuerung der sanitären Einrichtungen.

Insgesamt kann man sagen, dass immer dann eine Modernisierung vorliegt, wenn eine Immobilie auf den neuesten Stand der Technik gebracht wird. Aber eine Modernisierung kann auch Teil einer Sanierung sein. Durch Modernisierungsmaßnahmen wird der Gebrauchswert einer Immobilie erhöht und die Wohnverhältnisse werden verbessert. Bestimmte Modernisierungsmaßnahmen werden öffentlich gefördert oder können steuerlich abgeschrieben werden.

 

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Synonyme - Gebäudemodernisierung
Modulierender Brenner

Die meisten Brenner funktionieren mit einer festen Wärmeleistung. Eine Anpassung an den tatsächlichen Leistungsbedarf erfolgt durch ein Ein- und Ausschalten des Thermostats. Dies ist auch unter dem sogenannten Takten bekannt, welches eine reduzierte Energieeffizienz sowie erhöhte Schadstoffemissionen bewirkt und aus diesem Grund vermieden werden sollte.

Eine optimale Lösung, um diese negativen Auswirkungen zu verhindern, ist die Nutzung eines modulierten Brenners, bei dem die Wärmeleistung bis zu einer gewissen Grenze eingestellt werden kann. Sie müssen nur getaktet werden, wenn die benötigte Wärmeleistung niedriger ist als die Modulationsgrenze eines Brenners. Bei einer optimalen Dimensionierung geschieht dies somit weniger als bei einem Brenner mit einer Leistung, die nicht reguliert werden kann.

Ein weiterer Vorteil eines modulierenden Brenners ist die Gewinnung von Kondensationswärme bei niedriger Brennleistung. Auch ein Spülen des Brennkessels mit Luft, dass vor dem Start des Brenners stattfindet und für Wärmeverluste sorgt, findet deutlich weniger statt. Außerdem reduziert ein reduziertes Takten den Ausstoß von Schadstoffemissionen.

Für Gasthermen, die mit einem Durchlauferhitzer für die Aufbereitung von Warmwasser fungieren, ist eine modulierende Brennweise äußerst vorteilhaft. Somit kann selbst bei Temperaturschwankungen die Wassertemperatur konstant gehalten werden.

Eigentümer, die sich zur Wärmegewinnung für einen modulierenden Brenner entscheiden, müssen mit einem höheren technischen Aufwand rechnen. Neben dem Modulieren der Brennstoffzufuhr muss bei dieser Art der Wärmegewinnung auch die Leistung der Luftmenge gegenüber der Brennstoffmenge genauestens angepasst werden. Nur so wird ein optimales Verbrennungsluftverhältnis garantiert. Der Einsatz einer Lambdasonde macht dies möglich. Mit ihr kann die Brennstoffzufuhr automatisch geregelt werden. Zusätzlich wird der Ausstoß von schädlichen Schadstoffen minimiert, die bei einer unzureichenden Zufuhr von Luft stattfinden würden.

 

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Monokristallines Photovoltaikmodul

Für die Herstellung von Photovoltaikmodulen werden verschiedene Verfahren angewendet. Eine davon ist das monokristalline Photovoltaikmodul, das sich durch einen hohen Wirkungsgrad bei niedrigem Flächenbedarf auszeichnet. Im Vergleich zu polykristallinen Modulen ist der Anschaffungspreis jedoch höher.

Eigenschaften von monokristallinen Photovoltaikmodulen

Monokristalline Module bestehen aus reinem Silizium, optisch zu erkennen ist diese Modul-Technologie an einer gleichmäßigen dunkelblau bis schwarz gefärbten Oberfläche. Für die Herstellung wird eine Siliziumschmelze in sehr dünne Scheiben (Wafer) geteilt, anschließend erfolgt die Verbindung mit elektrischen Kontakten sowie einer Reflexionsschicht. Der Wirkungsgrad beträgt bis zu 20 % (polykristallin 14 bis 18 %). Dafür sorgt das gute Schwachlichtverhalten, das auch bei Tagen mit bedecktem Himmel für gute Erträge sorgt.

In der Praxis erreichen jedoch auch monokristalline Module selten den maximalen Wirkungsgrad, je nach Hersteller liegt dieser bei durchschnittlicher Sonneneinstrahlung nur geringfügig höher als bei polykristallinen Modulen. Um den optimalen Wirkungsgrad zu erreichen, sollte die Ausrichtung möglichst direkt nach Süden erfolgen.

Vorteile und Nachteile von monokristallinen Photovoltaikmodulen

Als vorteilhaft erweisen sich die hohe Modulqualität und die damit verbundene Langlebigkeit und Robustheit. Der hohe Wirkungsgrad kann für höhere Ertrage sorgen, dies wirkt sich besonders bei kleinen Dachflächen und einer möglichst südlichen Ausrichtung positiv aus. Nachteile bestehen hinsichtlich des höheren Preises und der damit verlängerten Amortisationszeit. Weiterhin ist das Herstellungsverfahren sehr aufwändig und mit hohen Energieaufwand und Rohstoffeinsatz verbunden. Damit weisen monokristalline Photovoltaikmodule eine schlechtere Ökobilanz für die Herstellung auf.

Monokristallin oder polykristallin?

Welche Modulvariante die besten Erträge bei einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, hängt in erster Linie von der verfügbaren Fläche ab. Für Ein- und Zweifamilienhäuser mit begrenzten nutzbaren Dachflächen kommen mittlerweile fast ausschließlich monokristalline Module zum Einsatz, die durch die besseren Erträge auf kleinerem Raum für mehr selbsterzeugte Kilowattstunden Strom und damit für einen erhöhten Eigenverbrauch sorgen. Polykristalline Photovoltaikmodule werden vorwiegend für Freiflächenanlagen oder auf großen Gewerbedächern genutzt.

 

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Monovalentes Heizsystem

Von einem monovalenten Heizsystem spricht man, wenn für die Erzeugung von Heizungswärme und Warmwasser eine Energiequelle genutzt wird. Typische Beispiele für monovalente Heizsysteme sind Gas- oder Ölheizung sowie die Holz- oder Kohleheizung.

Vorteile monovalenter Heizsysteme

Monovalente Heizungsanlagen, die lediglich eine Ressource zur Erzeugung der Wärmeenergie nutzen, zeichnen sich durch eine vergleichsweise unkomplizierte und häufig auch wartungsarme Konstruktion aus. Auch die Bedienung ist vergleichsweise einfach, kommt es zu Fehlern oder Störungen, sind diese leicht zu identifizieren und zu beheben. Auch die Kosten halten sich – im Vergleich zu bivalenten Heizsystemen oder zur Hybridheizung mit drei Energiequellen - in Grenzen.

Was spricht gegen monovalente Heizsysteme?

Monovalente Heizsysteme wie zum Beispiel Gas-Brennwert-Heizungen oder auch eine Gasbrennwert-Therme sind von einem Brennstoff als Energieträger abhängig. Steigen die Preise auf dem Markt, steigen auch die Heizkosten und es gibt keine Ausweichmöglichkeiten.

Die monovalente Wärmepumpe

Kommt eine Wärmepumpe als einzige Energiequelle zum Einsatz, ist dies zwar umweltschonend und durch die Bereitstellung kostenloser Energie aus Erde oder Luft auch kostengünstig im Betrieb. Allerdings muss die Wärmepumpe so dimensioniert sein, dass sie auch bei den nur an wenigen Tagen im Jahr herrschenden Niedrigsttemperaturen ausreichend Wärme liefert. Dies macht die Anlage teurer als nötig. Dennoch sprechen der einfache Aufbau und der geringe Wartungsaufwand für diesen Anlagentyp. In der Praxis kommen für die private Nutzung häufig monovalente Wärmepumpen zum Einsatz, bei größeren Anlagen wird in der Regel auf bi- oder multivalente Heizsysteme gesetzt.

Monovalent oder bivalent?

Wird eine Heizungsanlage mit mehr als einer Energiequelle betrieben, spricht man von bivalenten Heizsystemen oder Hybridheizung. Meist bestehen diese aus einer Kombination aus konventionellem und erneuerbarem Energieträger. Die Systeme können parallel oder gleichzeitig betrieben werden. Damit kombinierte Anlagen reibungslos und energieeffizient laufen, ist bereits im Vorfeld eine sorgfältige Planung erforderlich.

 

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Mörtel

Mörtel verbindet Ziegel und andere Mauersteine miteinander und klebt Fliesen auf eine Unterlage. Der Baustoff verleiht einer Wand, einem Boden oder einer anderen Struktur strukturelle Integrität, ist jedoch flexibel genug, um ein Verschieben ohne Rissbildung zu ermöglichen.

Mörtel ist nicht dasselbe wie Zement oder Beton. Beton ist ein viel stärkeres Material als Mörtel und wird häufig allein zum Bau von Wänden, Böden und anderen Bauteilen verwendet. Während Mörtel eine geringere Festigkeit als Beton hat, kann er Wasser zurückhalten und besitzt einen hohen Luftgehalt. Das heißt, wenn die Temperaturen gefrieren und sich das Wasser im Mörtel zu Eis ausdehnt, bewegt sich das Eis in die Luftblasen und verhindert, dass der Mörtel reißt.

Mörtel ist eine Mischung aus Sand, Wasser und Bindemittel und kann in kleinen Mengen von Hand gemischt werden. Wenn Mörtel von Grund auf neu angemischt wird, ist es wichtig, einen trockenen und sauberen Eimer zu verwenden, um die Materialien zu messen. Die Mischung wird in den Behälter gegeben, Wasser wird hinzugefügt und dann wird gemischt. Wasser wird so lange hinzugefügt und untergemischt, bis der Mörtel eine glatte Konsistenz hat und leicht vom Mischgerät abrutscht, er dabei aber seine Form behält.

Sobald der Mörtel angemischt ist, sollte er 90 Minuten lang haltbar sein, bevor er seine wesentlichen Eigenschaften verliert. Wenn der Mörtel während des Aufbringens zu trocknen beginnt, genügt es etwas Wasser hinzufügen, um ihn zu verdünnen. Jedoch sollte kein Wasser hinzu, sobald der Mörtel zu erstarren beginnt. Das beeinträchtigt die grundlegenden Eigenschaften und wird die Anwendung.

Man unterscheidet zwischen Mauermörtel, Einpressmörtel, Putzmörtel und Estrichmörtel.

 

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Musterbauordnung

Die aktuelle Musterbauordnung (MBO) wurde von der ARGEBAU (Sachverständige der Arbeitsgemeinschaft für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen) ausgearbeitet und im Jahr 2002 von der Bauministerkonferenz beschlossen. Die MBO ist selbst kein Gesetz, sondern dient zur Orientierung für die Bauordnungsgesetze der Bundesländer.

Die rechtliche Stellung der Musterbauordnung

Baurecht ist Landesrecht. Aus diesem Grund hat jedes Bundesland seine eigene, individuell gestaltete Landesbauordnung (LBauO). Als Orientierung und für einen umfassenden Überblick aller landesbaurechtlichen Aspekte dient die MBO als Zusammenfassung aller Vorschriften. Für die Bundesländer steht so ein Regelwerk als Anhaltspunkt zur Verfügung, das allerdings nicht rechtlich verpflichtend ist. Und dies nutzen die Länder auch. Vielfach fehlen in den LBAuOs ganze Passagen der Musterbauordnung oder sind entsprechend abgeändert. Im Bereich der Bauarten und Bauprodukte haben die meisten Bauordnungen der Länder allerdings die Inhalte der MBO nahezu identisch übernommen und lediglich einzelne Details angepasst.

Der Aufbau der Musterbauordnung

Die MBO ist in sechs Teile und mehrere Unterabschnitte aufgeteilt. Die Hauptteile sind:

  1. Allgemeine Vorschriften
  2. Das Grundstück und seine Bebauung
  3. Bauliche Anlagen
  4. Die am Bau Beteiligten
  5. Bauaufsichtsbehörden, Verfahren
  6. Ordnungswidrigkeiten, Rechtsvorschriften, Übergangs- und Schlussvorschriften

Die Aufgaben der ARGEBAU

Dieser Zusammenschluss tagt einmal pro Jahr und befasst sich mit Fragen rund um Wohnungswesen, Städtebau, Baurecht und Bautechnik, die für alle Bundesländer eine Rolle spielen. Eine Aufgabe der ARGEBAU ist die Abstimmung über die Musterbauordnung, die anschließend von der Bauministerkonferenz verabschiedet wird.

Die Entwicklung der Musterbauordnung

Eingeführt wurde die MBO zur Orientierung der Bundesländer am 31. Oktober 1959. Eine neue Fassung der MBO wurde im November 2002 veröffentlicht. Über die Jahre wurde die Verordnung weiterentwickelt und aktualisiert, mit letztem Stand vom 27.09.2019. Für das Jahr 2021 ist die Verabschiedung einer neuen Fassung geplant. Die Änderungen befassen sich insbesondere mit Anwendungsbereichen, Beteiligung von Nachbarn und Öffentlichkeit, Sonderbauten oder Genehmigungsdauer.

 

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Synonyme - MBO

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