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Effizienzhaus EE und NHBauwerke übernehmen aufgrund ihrer langfristigen Nutzungsdauer und des umfangreichen Ressourcen- als auch Energieverbrauchs eine wesentliche Rolle in der CO2-Bilanz. Gleichberechtigte Lebenschancen in einer intakten Umwelt sind die Herausforderung für nachfolgende Generationen. Ökonomisches sowie ökologisches Bauen verändert unser Denken, die Sonderförderung EE und NH setzt auf energetische Standards.

Aus 10 mach 3

BAFA und KfW machen mit der unübersichtlichen Förderungspolitik Schluss. Die ursprünglich 10 bestehenden Förderprogramme wurden auf drei Sparten mit Förderschwerpunkten reduziert. Diesen Bedarf regelt die Bundesförderung für effiziente Gebäude ab Januar 2021 für die Neuerrichtung und Sanierung von Wohngebäuden, Nichtwohngebäuden und in Form von Einzelmaßnahmen. Auf Bauherren und Immobilienbesitzer warten stärkere Prämierungen von erneuerbaren Energien in Höhe von zusätzlichen 5 Prozent. Voraussetzung dafür ist eine energetisch optimierte Anlagentechnik und Bauweise. Durch das Inkrafttreten erfahren auch die Effizienzhaus-Standards und -Niveaus einige Änderungen. Neu sind die beiden Klassen Effizienzhaus NH und Effizienzhaus EE.

Effizienzhaus EE

Die nach aktuellen Vorgaben in den Bereichen Gesamteffizienz (gemessen am Primärenergiebedarf) und Energieeffizienz der Gebäudehülle (Transmissionswärmeverlust) evaluierte Sonderförderung, bezieht sich auf Neu- und Bestandsbauten. Werden erneuerbare Energien von mindestens 55 Prozent für die Kälte- und Wärmeversorgung erforderlichen Energiebedürfnisse eines Gebäudes eingebracht, erhält die Immobilie die „Energiehaus EE“-Klasse.

Zu den förderbaren Arten der Wärmeerzeugung zählen:

  • Verfeuerung von Biomasse in fester und gasförmiger Variante
  • Verwendung von Solarthermie
  • Fernwärmeanschluss, der mehr als 55 Prozent der Wärme aus förderbaren Wärmeerzeugungsarten gewinnt
  • Nutzung von Umweltwärme, Geothermie und Abwärme aus Abwasser, die mithilfe einer Wärmepumpe gewonnen wird
  • Eigennutzung und -erzeugung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Quellen zur Gewinnung von Wärme (Festkörperwärmespeicher von Stromdirektheizungen sind ausgeschlossen

Effizienzhaus NH

Die weitreichende Reform der BEG ermöglicht Bauherren bessere Möglichkeiten zur gezielten Nutzung von Förderschwerpunkten und verspricht stärkere Prämierungen von erneuerbaren Energien durch „Effizienzhaus NH“-Boni. Eine Ausstellung dieser Klasse mittels Nachhaltigkeitszertifikat erfolgt nur bei Neubauten. Kombinationen aus EE- und der Nachhaltigkeitsklasse sind nicht vorgesehen. Beim NH-Paket übernimmt die Zertifizierungsstelle die Aufgabe, alle Maßnahmenübereinstimmungen mit den Anforderungen des Qualitätssiegels für nachhaltige Gebäude zu bestätigen.

Sonderförderungen mit 2,5 Prozent im „Effizienzhaus-Neubau“-Segment EE und NH

  • Effizienzhaus 40 Plus Zuschuss 25 Prozent
  • Effizienzhaus 40 Zuschuss 20 Prozent
  • Effizienzhaus 55 Zuschuss 15 Prozent

Die Sonderförderung EE und NH ist übersichtlicher und wesentlich unbürokratischer. Für alle Vorhaben ist lediglich ein einziger Antrag notwendig. Kein Geld hingegen gibt es für Ölheizungen, unerheblich welche Effizienzklasse die Immobilie aufweist.

Sonderzuschläge ab 2021 bei Sanierungen

Für umfassende Sanierungen nach energetischen Richtlinien werden ab 2021 zwei Zuschläge möglich sein, die auch in Kombination gelten:

  • 5 Prozent iSFP-Bonus
  • 5 Prozent EE-Effizienzklassen-Bonus

Siehe auch: Förderung von Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Diese Boni gelten für alle, die erneuerbare Energien nach der Sanierung auch nutzen. Sie erhalten fünf Prozent mehr Fördergeld, womit zusätzliche Marktanreize vom BAFA für erneuerbare Energien bei baulichen Vorhaben der Gesamtsanierung kompensiert werden sollen.

Einzige Bedingung: Der iSFP muss mit all seinen umfassenden Sanierungsmaßnahmen vollständig umgesetzt werden, damit die Zieldefinition der Effizienzhausstufe erreicht wird.

  • KfW-Effizienzhaus 40 Zuschuss 45 Prozent
  • KfW-Effizienzhaus 55 Zuschuss 40 Prozent
  • KfW-Effizienzhaus 70 Zuschuss 35 Prozent
  • KfW-Effizienzhaus 85 Zuschuss 30 Prozent
  • KfW-Effizienzhaus 100 Zuschuss 27,5 Prozent
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal Zuschuss 25 Prozent

Alle oben genannten Effizienzhaus-Altbau-Klassen haben Anspruch auf zusätzliche 5 Prozent iSFP-Bonus und weitere 5 Prozent EE-Effizienzklasse-Bonus.

Gut zu wissen: 
Ab dem 01. Juli 2021 haben Antragsteller die freie Wahl, bei Neubauten, Einzelmaßnahmen und Sanierungen einen Förderkredit oder Investitionszuschuss zu beantragen.

Jetzt handeln – CO2-Ausstoß senken!

  1. Fotovoltaik
    Mit der Installation einer Fotovoltaikanlage können Bauherren zum Beispiel den Status eines neuerbauten Effizienzhauses in der Klasse „Effizienzhaus 40 Plus“ erreichen. Pro Wohneinheit müssen pro Jahr 500 kWh und plus 10 kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche an elektrischer Energie erzeugt werden.
    Nachweis: Der Stromertrag muss nach DIN V 18599-9 erbracht werden. Aus dieser Bilanz ergibt sich eine Sonderförderung von 2,5 Prozent in allen Effizienzhaus-Neubau-Klassen.

  2. Ölheizung austauschen
    Der Austausch einer Ölheizung gegen eine Gas-Hybridheizung oder Wärmepumpe bringt einen Bonus von 5 Prozent. Neu ist zudem die Förderung von Digitalisierungsmaßnahmen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, um den Energieverbrauch „smart“ zu verringern.

  3. umfangreiche Sanierung
    Bauherren, die den Neubau oder eine umfangreiche Sanierung planen, können in den Klassen „Effizienzhaus EE“ und Effizienzhaus NH“ die förderfähigen Kosten auf bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit steigern. Ziehen kostenbewusste Immobilienbesitzer Energieeffizienz-Experten oder Baubegleitungsdienstleister hinzu, sind deren Preise mit bis zu 10.000 Euro pro Kalenderjahr und Zuwendungsbescheid förderfähig.

 

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