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Wir informieren regelmäßig über verschiedene Themen zu Haus, Garten, Bauen, Wohnen sowie Hausbau und Finanzierung.
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Wohnungsbauförderung / Eigenheimförderung der Bundesländer

Der Bezug des eigenen Zuhauses ist eines der meist ersehnten Ereignisse. Da es sowohl eine Steigerung der Lebensqualität eines jeden Menschen, gleichzeitig aber auch ein Baustein für ein sorgenfreies Leben im Alter ist, fördert der Staat den Bau oder Kauf einer eigenen Immobilie auf verschiedene Art und Weise. Neben den bundesweit gültigen Förderwegen und -programmen gibt es auch in den jeweiligen Bundesländern Unterstützungen, die nur auf die Landesgrenzen beschränkt sind. Nachfolgend sind daher die wichtigsten Punkte der landeseigenen Förderungen aufgeführt, um einen Überblick über die Möglichkeiten für den Weg in das Eigenheim aufzuzeigen.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Baden-Württemberg

Die Fördermöglichkeiten für den Hausbau in Baden-Württemberg unterstützen sowohl die Finanzierung von Wohneigentum zur Selbstnutzung als auch den Bau oder die Sanierung von Eigenheimen unter energetischen Gesichtspunkten. Bei der Eigenheimförderung  werden Schwerpunkte auf Familien, der Schaffung von Wohnraum für behinderte Menschen sowie der Förderung des ländlichen Raums in strukturschwachen Gemeinden gelegt. Neben einer Basisförderung, die sich an Familien richtet, gibt es verschiedene Zusatzförderungen, die sich insbesondere auf die energetische Sanierung, den barrierefreien (Um-)Bau sowie auf besonders energieeffiziente Baumaßnahmen beziehen. Zudem sieht das Landesraumförderungsprogramm ein Ergänzungsdarlehen vor, falls die Förderdarlehen nicht ausreichen, oder auch ein Optionsdarlehen für zukünftigen Nachwuchs, das bei der Geburt eines Kindes eine zusätzliche Förderung sichert.

Ein weiterer Bereich ist die Kooperation mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Förderung von Familien mit mindestens einem Kind, für die die ohnehin schon attraktiven Konditionen der KfW-Bank für den Erwerb eines Eigenheims noch günstiger werden. Das gilt auch für energieeffizientes Bauen oder Sanieren: Diese Maßnahmen werden durch die KfW-Konditionen verbilligt, die Finanzierungsmöglichkeiten können gleichzeitig um einen Tilgungszuschuss erweitert werden. Der nächste Bereich belohnt die Verwendung erneuerbarer Energien und bietet zinsgünstige Kredite für den Einbau oder die Umrüstung auf dementsprechende Heizungs- oder Warmwasseranlagen. Da die baden-württembergische L-Bank von der KfW zinsgünstige Refinanzierungsmittel aus dem Programm "Wohnungseigentumsprogramm - Genossenschaftsanteile" erhält, können hierfür Darlehen direkt von der L-Bank in Anspruch genommen werden.

Nähere Informationen stellt die L-Bank unter www.l-bank.de bereit.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Bayern

In Bayern wird grundsätzlich bei der Förderung zwischen dem Bayerischen Wohnungsbauprogramm und dem Bayerischen Zinsverbilligungsprogramm unterschieden. Beim Wohnungsbauprogramm werden insbesondere junge und Familien mit einem mittleren Einkommen gefördert, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden durch einen Immobilienkauf oder den Neubau eines Hauses in Bayern erfüllen zu können. Zudem können Förderberechtigte die Leistung in Anspruch nehmen, wenn sie den erworbenen Wohnraum später nicht selbst nutzen, sondern zu üblichen Mieten an Verwandte, Pflegeeltern oder -kinder zur ortsüblichen Vergleichsmiete vermieten. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines günstigen Darlehens für einen Teil der Gesamtkosten und kann außer von geringverdienenden Familien auch von jungen, noch nicht lange verheirateten Ehepaaren in Anspruch genommen werden. Neben den günstigen Kreditkonditionen erhält man pro Kind einen Zuschuss von 2.500 Euro. Die Höhe des Darlehens ist bei Kauf oder Ersterwerb einer Immobilie auf 30 %, beim Kauf einer Bestandsimmobilie auf 40 % der förderfähigen Kosten begrenzt.
Im Rahmen des Zinsverbilligungsprogramms kann der schon beim Wohnungsbauprogramm angesprochene Personenkreis ein Darlehen zwischen 15.000 und 150.000 Euro (30 % der Gesamtkosten) für den Erwerb eines eigenen Wohnraums beantragen, wofür befristet ein sehr günstiger Zinssatz vereinbart wird.

Unter https://bayernlabo.de werden alle nötigen Informationen bereitgestellt.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Berlin

In Berlin erfolgen die ländereigenen Förderungen über die Investitionsbank Berlin (IBB). Dabei wird zum einen mit zinsgünstigen Krediten bis maximal 100.000 Euro pro Wohneinheit bis zu 100 % des Finanzierungsbedarfs unterstützt, der entsteht, weil bestehender Wohnraum modernisiert wird. Bei der Modernisierung müssen dabei Aspekte wie die Verbesserung der Energieeffizienz, barrierefreies Bauen, Erneuerung von Sanitärinstallationen oder der Wasserversorgung im Mittelpunkt stehen. Wer mithilfe in Anspruch genommener Förderprodukte dennoch Finanzierungslücken hat, kann auf das sogenannte Förderergänzungsdarlehen der IBB zugreifen. Falls für den Kauf eines Hauses oder den Hausbau in Berlin in der Vergangenheit Aufwendungsdarlehen oder Aufwendungshilfedarlehen in Anspruch genommen wurden, können diese mit Unterstützung der IBB zu günstigen Konditionen für eine Umfinanzierung verwendet werden.

Unter www.ibb.de werden die Details erläutert.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Brandenburg

Im Land Brandenburg wird selbst genutzter Wohnraum in Innenstädten bis zum 31.12.2019 gefördert. Es werden zinslose Darlehen mit einer Laufzeit von 20 Jahren bei einem

  • Kauf einer Wohnimmobilie, die anschließend renoviert wird,
  • Ersterwerb einer Wohnimmobilie,
  • Neubau eines Wohnhauses sowie
  • Aus- oder Umbau oder einer Erweiterung der Wohnfläche einer Wohnimmobilie.

Von zusätzlichen Zuschüssen können Haushalte mit einem geringen Einkommen und Familien mit Kindern profitieren. Für Kinder, die nach einer Förderzusage geboren werden, gewährt das Land jeweils einen Tilgungsnachlass in Höhe von 5.000 Euro.

Ein zinsloses Darlehen kann über eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren auch für Eigentümer gewährt werden, die ihre Immobilie selbst bewohnen und sie energetisch sanieren wollen.

Eine weitere Förderung wird für den Neubau von Gebäuden bereitgestellt, die als Wohnimmobilien weiterverkauft werden sollen. Die Anschubfinanzierung beträgt hier 1.8000 Euro pro Quadratmeter.

Das Land Brandenburg unterstützt die Schaffung von Wohnraum außerdem mithilfe von Bürgschaften, die dazu dienen sollen, Wohnraum zu schaffen, zu erwerben, zu modernisieren oder instand zu setzen. Sogenannte Luxussanierungen sind hiervon ebenso wie Notunterkünfte ausdrücklich ausgeschlossen.

Näheres hierzu unter www.ilb.de.

Verzicht auf eigene Bauförderung in Bremen

Wer sein Haus in Bremen bauen möchte, wird ohne eine Bauförderung des Landes auskommen müssen. In Bremen werden seit dem Jahr 2007 keine landeseigenen Fördermittel mehr für den Bau oder Erwerb von Wohnungseigentum vergeben. In der Hansestadt kann daher zurzeit nur auf die Fördermöglichkeiten des Bundes zugegriffen werden.

Die Freie Hansestadt Bremen stellt Informationen zur Wohnungsbauförderung über die Website des Senators für Umwelt, Bau und Verkehr bereit.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Hamburg

In der Hansestadt Hamburg erfolgt die Förderung durch die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB). Dabei gibt es zunächst die Basisförderung für Neubauten, die erstmals bezogen werden. Dieses Darlehen ist in seiner Höhe einkommensabhängig und beträgt maximal 1.010 Euro pro Quadratmeter Wohnraum. Sofern Schwerbehinderte besondere bauliche Maßnahmen benötigen, wird im Rahmen der Verfügbarkeit ein Zuschlag gezahlt. In festgelegten Fällen wird zusätzlich zum Darlehen ein Familienzuschlag gewährt, dessen Höhe sich an der Zahl der im Haushalt lebenden Kinder bemisst.

Weitere Förderprogramme sind an die Voraussetzung geknüpft, dass bereits eine KfW-Förderung in Anspruch genommen worden ist.

Weitere Informationen stehen auf der Homepage der IFB zur Verfügung.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung Hessen

Das Land Hessen unterstützt mit zwei verschiedenen Förderdarlehen den Weg ins eigene Zuhause. Es vergibt das sogenannte Hessen-Baudarlehen, mit dem der Hausbau oder der Kauf einer neuen Wohnimmobilie in Hessen gefördert wird. Die Förderung erfolgt abhängig von den örtlichen Bodenpreisen und liegt zwischen 80.000 und bis zu 115.000 €. Das Programm schließt Alleinstehende ausdrücklich aus und bedient vorrangig Familien, in denen Kinder und/oder behinderte Angehörige leben.

Das Hessen-Darlehen fördert den Erwerb von bestehendem Wohnraum zur Eigennutzung und wird bis zu einem Höchstbetrag von 100.000 Euro vergeben. Auch hier haben Haushalte mit mindestens zwei Kindern sowie Familien, bei denen aufgrund einer Behinderung eines der Haushaltsmitglieder ein erhöhter Hilfebedarf besteht, Vorrang.
Sofern es aufgrund einer eigenen Behinderung oder der eines in der Immobilie lebenden Angehörigen einen Bedarf gibt, den Wohnraum behindertengerecht umzubauen, gewährt das Land Hessen einen Zuschuss, der bei 50 % der Kosten liegt. Die Höhe des maximalen Darlehensbetrages hängt von der durchgeführten Maßnahme ab und beträgt zwischen 2.500 und 6.000 Euro.

Weitere Informationen können auf der Homepage der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen eingesehen werden.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern steht die Modernisierung und Instandsetzung leer stehender Wohngebäude, die sich an zentralen Orten befinden, im Mittelpunkt der baulichen Förderung des Landes. Davon sind jedoch nur Miet- und Genossenschaftswohnungen betroffen.

Zuwendungen, die der Schaffung von barrierearmem Wohnraum dienen, werden ebenfalls für Miet- und Genossenschaftswohnungen, aber auch für selbstgenutztes Wohneigentum gewährt.

Eine spezielle Bauförderung für den Hausbau in Mecklenburg-Vorpommern wird derzeit nicht angeboten.
Nähere Informationen gibt das Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Niedersachsen

Wer in Niedersachsen bauen möchte, profitiert nur dann von einem Förderprogramm, wenn er Kinder hat, selbst pflegebedürftig oder schwerbehindert ist oder ein Angehöriger mit Pflegebedarf und / oder Schwerbehinderung in seinem Haushalt wohnt.

Weitere Förderschwerpunkte sind die energetische Sanierung von Wohneigentum, das bis zum 1.1.1995 fertiggestellt wurde, und der altersgerechte Umbau. Die Förderung erfolgt jeweils als zinsgünstiges Darlehen.

Beim Kauf oder der Sanierung von Wohnimmobilien richtet sich die Darlehenshöhe nach der Zahl der zur Familie gehörenden Kinder unter 15 Jahren. Zudem wird eine energetische Modernisierung von selbstgenutztem Wohneigentum, die mindestens 10.000 und höchstens 75.000 Euro kostet, mit günstigen Krediten von bis zu 60 % der Gesamtkosten unterstützt. Das gilt auch für altersgerechte Modernisierungen, bei denen es insbesondere um die Barrierefreiheit und um entsprechende Anpassungen von Bedienelementen und Sanitäreinrichtungen geht. Darüber hinaus vergibt das Land Landesbürgschaften für den Wohnungsbau für Darlehen, die eine Mindestkreditsumme von 5.000 Euro umfassen. Dieses Angebot richtet sich an Investoren sowohl von selbstgenutztem als auch vermietetem Wohnraum.

Die Details zu den einzelnen Förderprogrammen können auf der Homepage der Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank abgerufen werden.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt zinsgünstige Darlehen für den Kauf oder Bau von selbst genutzten Wohnimmobilien. Die Förderung richtet sich an einkommensschwache Haushalte, in denen neben einer volljährigen Person mindestens ein Kind oder zu denen mindestens eine schwerbehinderte Person gehört. Das Land erwartet in jedem Fall eine Eigenleistung von 15 % der Gesamtkosten. Das Darlehen wird außerdem nur gewährt, wenn das Familieneinkommen groß genug ist, um die finanzielle Belastung zu tragen. Hier wurden in den Förderrichtlinien eindeutige Beträge genannt, die einer Familie zur Verfügung stehen müssen. Die Darlehenshöhe beträgt zwischen 60.000 und 110.000 Euro, für jedes Kind erhöht sich der Betrag um 15.000 Euro. Wenn die Immobilie barrierefrei gebaut wird, kann das Darlehen um 10.000 Euro erhöht werden. Zusätzlich gewährt das Land auf Antrag einen Tilgungsnachlass von 7,5 % des Gesamtdarlehens.

Die für die Vergabe zuständige NRW.BANK informiert ausführlich auf ihrer Homepage.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz fördert private Haushalte innerhalb festgelegter Einkommensgrenzen für selbst genutztes Wohneigentum, in dem das Land durch die Investitions- und Strukturbank (ISB) günstige Darlehen für den Erwerb einer eigenen Immobilie vergibt. Dabei spielt es keine Rolle, ob neu gebaut, neue oder bestehende Objekte gekauft oder umgebaut werden. Im Falle eines Kaufs oder Baus einer Wohnimmobilie ist eine Eigenleistung der Antragsteller in Höhe von 10 % des Kaufpreises eine Voraussetzung für eine Förderzusage. Zudem wird die Modernisierung selbst genutzter Immobilien gefördert. Die maximale Darlehenshöhe richtet sich nach der Zugehörigkeit einer Kommune zu einer sog. Fördermietenstufe, die die ISB tabellarisch aufgeführt hat. Die entsprechenden Darlehensobergrenzen liegen hier zwischen 135.000 und 175.000 Euro. Sofern Kinder, Personen mit einem Pflegegrad von mindestens 1 oder Schwerbehinderte in der Familie leben, sind Zusatzdarlehen möglich. Sie übersteigen jedoch in keinem Fall das jeweilige Höchstdarlehen.

Ausführliche Hinweise zur Förderung von selbstgenutztem Wohnraum in Rheinland-Pfalz finden Sie hier: https://isb.rlp.de/.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung im Saarland

Das Saarland fördert Haushalte, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht übersteigt, beim Neubau oder Kauf sowie bei der Modernisierung von selbst bewohnten Immobilien durch günstige Darlehen. Die Darlehen sind vorrangig für die sog. "Besondere Gebietskulisse" vorgesehen. Damit sind Stadterneuerungsgebiete gemeint, zu denen z. B. Stadtumbau-, Entwicklungs- oder Sanierungsgebiete zählen. Die Programme sehen eine maximale Wohnraumgröße sowie eine finanzielle Belastungsgrenze, die nicht überschritten werden darf, sowie eine maximale Kreditlaufzeit von 30 Jahren vor. Der Zinssatz bleibt während der gesamten Dauer fest.

Ausführliche Informationen gibt die Saarländische Investitionskreditbank AG auf ihrem Internetauftritt.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung im Freistaat Sachsen

Das Land verbilligt die KfW-Programme Energieeffizient Sanieren und Altersgerecht Umbauen für die ersten zehn Kreditjahre, bietet aber keine entsprechenden hiervon unabhängigen Förderungen an. Im Rahmen des Programms Familienwohnen“ werden Darlehen für den Kauf oder Bau von selbst genutztem Wohneigentum sowie nötige Modernisierungs- oder Instandsetzungsarbeiten an Familien mit minderjährigen Kindern vergeben. Neben einem sehr günstigen Zinssatz wird eine Zinsbindung von 25 Jahren gewährt. Dieses Darlehen ist einkommensabhängig und kann nur für bestimmte Gemeinden beantragt werden. Das Land Sachsen erwartet darauf eine Eigenleistung von 20 % der Gesamtkosten.

Weitere Informationen und aktuelle Förderbedingungen können auf der Homepage der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingesehen werden.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt erfolgt die Wohnungsbauförderung über die Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB). Sie vergibt IB-Förderdarlehen, mit denen sowohl der Bau und Ersterwerb von Immobilien unterstützt als auch der Kauf bestehender Objekte, die entweder modernisiert wurden oder werden müssen, finanziert werden können. Hierfür stehen derzeit drei Programme bereit, wobei zwei ihren Schwerpunkt auf Haushalte legen, die aus mindestens zwei Personen bestehen. Diese beiden Förderdarlehen sehen bei einer Darlehenssumme von höchstens 65.000 Euro außerdem einen Tilgungszuschuss für jedes Kind und eine Zinsfestschreibung über 10 oder 20 Jahre vor. 

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung in Schleswig-Holstein

Die Wohnraumförderung in Schleswig-Holstein bezieht sich ausschließlich auf selbst genutzte Eigentumshäuser oder –wohnungen sowie auf Haushalte, in denen mindestens ein Kind oder eine behinderte Person wohnt und gleichzeitig eine festgelegte Einkommensgrenze nicht überschritten wird. Für das erbaute oder erworbene Objekt muss wenigstens der KfW-Effizienzhausstandard 115 nachgewiesen werden. Für Schwerbehinderte oder Pflegebedürftige, junge Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner, Familien mit Kindern sowie Antragsteller mit Unterhaltsverpflichtungen können die Darlehen aufgestockt werden. Das Land erwartet eine Eigenleistung von mindestens 7,5 % der Gesamtkosten. Die Höhe des maximal möglichen Darlehens beträgt zwischen 36.000 und 70.000 Euro und hängt von der Lage der geförderten Wohnimmobilie ab: In den sog. Präferenzgemeinden wie z. B. Lübeck, Kiel oder Eutin fällt es höher aus als in den Gemeinden, die nicht zu diesem Kreis gehören. Darlehenszuschläge werden für kinderreiche Familien sowie Schwerbehinderte mit den Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“ (5.100 Euro) vergeben. Benötigen Schwerbehinderte eine Wohnraumanpassung, ist ein Zusatzkredit von bis zu 7.700 Euro möglich.

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) wickelt die Kreditvergabe für das Land ab.

Wohnungsbauförderung und Eigenheimförderung im Freistaat Thüringen

In Thüringen konzentriert sich die bauliche Förderung auf Familien, Modernisierungsmaßnahmen und eine Stabilisierung der Innenstädte. So werden besonders Familien mit günstigen Darlehen auf dem Weg ins eigene Zuhause begleitet. Außerdem werden attraktive Kredite vergeben, wenn Eigenheime und Eigentumswohnungen modernisiert werden und dabei der Schwerpunkt auf die Verbesserung der Energieeffizienz und Wohnqualität gelegt wird. In Sanierungs-, Erhaltungs- oder Kerngebieten werden dortige Baumaßnahmen zusätzlich gefördert, um mehr Wohneigentum in der Stadt zu schaffen und durch den Erhalt von bestehenden Gebäuden die Innenstädte zu stabilisieren. Die Liste der Programmgemeinden des Stadtumbauprogramms-Ost gibt über die begünstigten Kommunen Auskunft.

Ob Ihr Hausbau in Thüringen durch den Freistaat gefördert werden kann, erfahren Sie beim zuständigen Landratsamt oder der kreisfreien Stadt, auf dessen Gebiet sich Ihr Grundstück befindet. Der Internetauftritt der Thüringer Aufbaubank gibt unter dem Menüpunkt „Private Bauherren“ über den aktuellen Umfang der Landesförderungen umfassende Informationen.

 

Alle Angaben ohne Gewähr, letzte Aktualisierung erfolgte am 24. März 2018

 

 

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