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Nach dem Hausbau: Was ist beim Umzug zu beachten?

Die Baustelle lichtet sich und der Einzug kann geplant werden? In diesem Fall ist eine akkurate Planung notwendig, um auch diese letzte Hürde auf dem Weg ins neue Leben zu meistern. Denn nach dem Hausbau ist vor dem Umzug. Die gleiche sorgfältige Planung, die bei der Errichtung des Eigenheims vorgenommen wurde, muss auch bei der Einrichtung erfolgen. Hindernisse, die zu bedenken sind, betreffen die Arbeit, Freunde, die Organisation und natürlich auch den Transport. Eine umfassende Übersicht zur Kontrolle kann unter www.umzug-checkliste.org eingesehen werden.

12 Tipps für den Umzug ins Eigenheim

 

Die optimale Planung sieht vor, dass nur einmal im Leben ein Bauprojekt als Eigenheim in Angriff genommen wird. Die restlichen Tage des Lebens möchte der Bauherr sich dort heimisch fühlen. Dieses Gefühl kommt auch durch die Einrichtung auf, welche beim Umzug eingebracht wird. Umso wichtiger, dass der Tag gut durchorganisiert ist.

  1. Urlaub nehmen
    Schrittweise umziehen mag funktionieren, wenn das neu errichtete Domizil in wenigen Minuten vom ehemaligen Wohnort zu erreichen ist. Ansonsten ist zumindest ein freier Tag notwendig. Wer keinen Urlaub beantragen möchte, der kann sich auch ein Wochenende frei halten. Wichtig ist hierbei auch, dass der Aufwand nicht unterschätzt wird. Nicht immer reicht ein Tag aus.

  2. Helfer einplanen
    Schon mal alleine ein Sofa oder einen Fernseher getragen? Helfer sind unerlässlich. Schwere Kisten, Möbel und letzte handwerkliche Tätigkeiten müssen ausgeführt werden. Für den Zusammenbau des Mobiliars sollte zumindest ein geschickter Freund oder ein Familienmitglied dabei sein.

  3. Frühzeitig packen
    Die alte Wohnung muss geräumt werden. Dies sollte schon vorab in mehreren Schritten erfolgen. Das Küchengeschirr wird beispielsweise noch länger benötigt, als bereits ausgelesene Bücher. Diese können schon vorzeitig in Kartons verpackt werden. Der Arbeitsaufwand am Tag des Umzugs kann so verringert werden.

  4. Listen erstellen
    Jeder Karton gehört beschriftet. Eine Nummer muss einer Liste zugeordnet werden können. Anhand dieses Systems können die Kartons im neuen Haus gleich ins richtige Zimmer gestellt werden.

  5. Einrichtung planen
    Des Weiteren können Skizzen von der Einrichtung des Hauses erstellt werden. Diese sind an die Zimmertüren zu hängen. So weiß jeder Helfer direkt, wo welches Möbelstück hingestellt werden muss. Dies verringert die Organisation vor Ort und der Bauherr selber ist flexibel.

  6. Messungen vornehmen
    Möbel sind mitunter sperrig. Nicht alle Gegenstände können in ihre Einzelteile zerlegt und vor Ort neu aufgebaut werden. Dennoch muss vorab geklärt werden, ob die Möbel durch Türen und Fenster passen. Hier muss der Bauherr die Messungen vornehmen und gegebenenfalls die Helfer einweisen.

  7. Alte Wohnung entrümpeln
    Jeder hat so seine Nischen, wo er nicht genutzte Gegenstände hortet. Der Umzug ist eine gute Gelegenheit aufzuräumen und diverse Objekte auszusortieren. Vorab sollte daher der Dachboden entrümpelt, der Keller aufgeräumt und die Garage ausgeräumt werden. Nur zweckdienliche Gegenstände finden ihren Weg ins neue Haus.

  8. Ummeldungen beantragen
    Auch diversen Unternehmen ist der Umzugstermin bekannt zu geben. DSL, Telefon, Wasser, Strom und Co. sollen auch am neuen Wohnort direkt zur Verfügung stehen. Alte Tarife können gegebenenfalls mitgenommen werden. Falls die Leistungen nicht wie vertraglich fixiert geboten werden können, besteht ein Sonderkündigungsrecht.

  9. Adressänderung durchführen
    Nachbarn und Freunde, Verwandte und Vereine, das Finanzamt, die Kirche, Webshops, das Arbeitsamt, öffentliche Stellen und Einrichtungen, sowie Brieffreunde sind über den Umzug und die neue Adresse in Kenntnis zu setzen.

  10. Abtransport organisieren
    Wird ein Umzugs-LKW benötigt? Oder reichen die vorhandenen Pkws der Familie und Freunde aus? Zumindest zum Eigentransport der Möbel wird eine größere Ladefläche benötigt. Alternativ kann ein Umzugsunternehmen mit dem Transport beauftragt werden.

  11. Kinder unterbringen
    Dies ist in doppelter Hinsicht ratsam. Vorhandene Kinder müssen frühzeitig in Schulen und Kindergärten angemeldet werden. Aber auch am Tag des Umzugs ist der Nachwuchs bis zu einem bestimmten Alter keine Hilfe. Die Kinder sind oftmals bei den Großeltern besser aufgehoben und die Eltern können das neue Eigenheim startklar machen.

  12. Versicherungen abschließen
    Neben den bestehenden Versicherungen, die vielleicht anzupassen sind, müssen oftmals auch neue Verträge geschlossen werden. Nicht zuletzt muss auch das neu errichtete Gebäude versichert werden. Weiterhin ist eine Hausratsversicherung, Haftpflichtversicherung, Unfallversicherung, Krankenversicherung, KFZ-Versicherung und gegebenenfalls eine Lebensversicherung vorzunehmen. Falls vorhanden muss eine Adressänderung vorgenommen werden.

Diese Auflistung beschreibt die typischen Vorgänge eines Umzugs. Es ist jedoch zu bedenken, dass auch immer spezielle und situationsabhängige Ereignisse und Gegebenheiten entstehen können.

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