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So kommt der Rasen dicht und gesund durch alle Jahreszeiten

Vertikutieren, mähen, düngen, wässern - das Rasenjahr ist in vollem Gange und Hobbygärtner investieren viele Stunden in die Pflege des grünen Gartenteppichs. Besonders saftig, gleichmäßig grün und dicht soll der Rasen sein. Dies bestätigt auch eine im Auftrag von toom durchgeführte forsa-Umfrage mit rund 1.000 Gartenbesitzern. Doch wie bleibt der Rasen das ganze Jahr über gesund und kräftig? Dass das gar nicht so einfach ist, bestätigt fast ein Viertel der Gartenbesitzer, die mit dem Zustand ihres Rasens nicht zufrieden sind. Zu den häufigsten Problemen gehören Moos (67 Prozent), Unkraut (52 Prozent) oder braune und kahle Stellen (49 Prozent). Fast die Hälfte der Befragten führt diese Probleme auf die falsche Pflege zurück.

RasenpflegeWellness für den Rasen - Rasenpflege in einem einzigen Arbeitsgang

Für die richtige Pflege reicht einfaches Mähen oft nicht aus. Der Rasen muss auch von Moosen und Unkraut befreit, belüftet und gedüngt werden, damit man sich den ganzen Sommer lang an einem satten Grün erfreuen kann. Vor dem Mähen sollten braune oder kahle Stellen von Wurzelresten und abgestorbenen Pflanzenteilen befreit werden. Ist der Rasen stellenweise verfilzt oder haben sich Moose verbreitet, kommt der Vertikutierer zum Einsatz, der abgestorbenes Gras, Moosflechten und Verfilzungen entfernt. Hat sich der Rasen vom Vertikutieren erholt, wird es Zeit, ihn mit Sand, Humus, Nährstoffen und natürlichen Bodenorganismen zu versorgen. Das lässt sich heute beispielsweise mit Rasen-Fit von Floragard (www.floragard.de) in einem einzigen Arbeitsgang erledigen. Der beste Zeitpunkt dafür sind regnerische Tage, denn mit dem Regenwasser sickern die Nährstoffe besonders gut in den Boden ein und können den Rasen so optimal versorgen. Erhältlich ist die Rasenpflege online oder in den Gartencentern der großen Baumärkte.

Das 4-in-1 Produkt lässt sich ganz einfach von Hand ausbringen. Während die enthaltenen Haupt- und Spurennährstoffe voll wasserlöslich und sofort pflanzenverfügbar sind, unterstützt der Rasensand die Belüftung des Bodens und verbessert die Wasserdurchlässigkeit. Gleichzeitig trägt der Rasenhumus dazu bei, die Wasserhaltefähigkeit in der oberen Bodenschicht zu verbessern, was zu einer optimalen Nährstoffspeicherung führt. Natürliche Mikroorganismen schließlich beleben die Erde, erhöhen die Nährstoffverfügbarkeit und stärken die Widerstandsfähigkeit der Rasenpflanzen gegen äußere Einflüsse. In der Folge kann zusätzlich mit dem Rasen-Humus-Dünger schonend gedüngt oder es können besonders schwere Böden durch die Zugabe von Rasensand belüftet werden. So erhält der Rasen alles, was er braucht, um gesund durch das Gartenjahr zu kommen.

Trittmulden, Kahl- und Schadstellen im Rasen lassen sich schnell wieder beheben:

  • den Rasen um die betroffene Stelle zwei Zentimeter tief mähen und anschließend gut ausharken
  • Vertiefungen gleichmäßig mit Rasen-Fit auffüllen und mit einem Rechen einebnen
  • Rasensamen untermischen und eine 0,5 Zentimeter hohe Schicht gleichmäßig auf die Fläche ausbringen
  • Rasensaat andrücken, anschließend wässern und bis zur Keimung gleichmäßig feucht halten.

RasenVorbereiten auf Herbst und Winter

Empfehlenswert ist, die Pflege des Grüns auf die jeweilige Jahreszeit anzupassen. Gründliches Wässern und regelmäßiges Rasenmähen sind im Sommer besonders wichtig. Idealerweise wird morgens gewässert, da mittags die Verdunstung zu hoch ist. Mit sinkenden Temperaturen wird es ab September Zeit, das Grün auf Herbst und Winter vorzubereiten. Ein nochmaliges Vertikutieren gehört dazu, auch sollte der Mäh-Rhythmus an das verlangsamte Wachstum der Graspflanzen angepasst werden. Und auch für die kalte Jahreszeit braucht der Rasen eine weitere, speziell angepasste Düngung. Kaliumreicher und stickstoffarmer Herbstdünger macht das Gras widerstandsfähiger und stärkt seine Abwehrkräfte für den Winter. Um Hobbygärtnern Unsicherheiten in der Pflegeroutine zu nehmen, hat etwa toom ein neues Rasen-Sortiment der Qualitätseigenmarke entwickelt. Dank des Systemcharakters sind die einzelnen Produkte aufeinander abgestimmt. Dadurch sparen Gartenbesitzer nicht nur Zeit, sondern versorgen ihren Rasen auch ganzjährig mit der passenden Nährstoffkombination.

Pflege mit System

Die Rasen-Produkte sind in drei Phasen unterteilt: Boden, Saat und Dünger. Durch Verpackungssymbole wie das Phasenrad erkennt der Hobbygärtner direkt, welche Produkte sich zum Beispiel am besten zur Bodenpflege eignen. Das Komplettsystem umfasst Produkte zur Bodenvorbereitung und verschiedene Rasensaaten - vom sattgrünen Premiumrasen über die farbenfrohe Bienen- und Schmetterlingsweide bis zur auffrischenden Power-Nachsaat. Ergänzt wird das Sortiment durch abgestimmte Rasendünger, wie zum Beispiel ein schonendes Produkt in Bio-Qualität.

Das Ende der Schnittsaison

Wenn nicht bereits im September geschehen, sollte der Rasen spätestens im Oktober mit einer angepassten Herbstdüngung auf die kalte Jahreszeit vorbereitet werden. Der letzte Rasenschnitt des Jahres sollte dann rechtzeitig vor dem ersten Frost erfolgen - je nach Region und Witterung also zwischen Ende Oktober und November. Ein Tipp: Die Schnitthöhe des Mähers dabei auf vier Millimeter einstellen. Das Schnittgut - ebenso wie herabfallendes Laub von Bäumen und Sträuchern - sollte von der Rasenfläche entfernt werden, da sich sonst darunter kahle Stellen bilden könnten. Unter www.toom.de/rasen gibt es mehr Pflegetipps für das gesamte Gartenjahr.

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