Bauratgeber Sachsen Anhalt

Praktiker Baumarkt ist wieder da

Der Baumarkt gilt als bester Freund eines jeden Bauherren, Hausbesitzers und Garteninhabers - gerade in heutigen Zeiten, in denen Heimwerken und Do-it-yourself Projekte Hochkonjunktur und über die Jahre hinweg immer mehr an Bedeutung gewonnen  haben. Dass aber auch online viel in dieser Richtung getan wird, zeigt die „wiederauferstandene“ Marke Praktiker, die seit Anfang Oktober 2016 eine Baumarkt-Plattform mit zahlreichen Features bietet.

Aufstieg und Fall einer Kultmarke

Seit ihrer Gründung in den späten 1970er Jahren ging es mit der Kette Praktiker Schritt für Schritt aufwärts. Mit der Übernahme und Eröffnung zahlreicher Baumärkte, der Einführung des Discountprinzips sowie erfolgreichen Expansionen und pfiffig-einprägsamen Werbeslogans ("20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung"), schaffte es die Marke, sich jahrzehntelang als ein fester Bestandteil in der Branche zu etablieren. Die wachsende Finanzkrise beendete allerdings ab 2009 die lang aufgebaute Erfolgsstory und führte 2013 zur endgültigen Insolvenz, die die Schließung aller deutschen Praktiker-Märkte zur Folge hatte.
Zwar werden innerhalb Europas, unter anderen in Rumänien, Polen oder Griechenland, auch heute noch Fachmärkte unter dem Markennamen betrieben, auf dem deutschen Markt ist Praktiker allerdings seit 2014 nicht mehr aktiv.

„Wir sind wieder DA“

Nach dem sprichwörtlichen „Untergang“ der Marke mit dem blau-gelben Logo, folgte nun, Anfang Oktober 2016, ihre Auferstehung in Form von praktiker.de. Die neue Baumarkt-Plattform bietet den Usern einen groß angelegten Preisvergleich mit über 6.000 Filteroptionen zu einer riesigen Auswahl an Handwerks- und Heimwerkerprodukten. Zudem liefert praktiker.de einen strukturiert aufgebauten Ratgeberbereich mit einer Vielzahl an Themen rund um Bauen, Renovieren und Wohnen.
Die bisherigen Features sollen jedoch nur der Anfang sein. Die beiden neuen Köpfe hinter Praktiker, Dirk Oschmann und Christoph Kilz, zwei langjährig erfahrene Geschäftspartner im Onlinebereich, planen bereits die Einführung eines Marktplatzes auf der Seite. Dort sollen auch kleinere und mittelständische Händler die Chance bekommen, ihre Produkte zu verkaufen.
Des Weiteren soll das Hauptaugenmerk auf Beratung und Service für Heimwerker liegen. Der Magazinbereich, der bereits jetzt ausführliche und detailreiche Anleitungen sowie hilfeleistende Tipps und Tricks zu den Bereichen Haus und Garten liefert, soll zum Wohle der DIY-Community erweitert werden. Dafür konnten die Macher Ivo Kultermann, der bereits durch seinen eigenen YouTube-Channel eine Vielzahl an Fans sammeln konnte, als ausführenden „Praktiker“ gewinnen. Zukünftig soll er monatlich eine Idee, die in jeweiliger Abstimmung von den Usern ausgewählt wird, umsetzen. Dabei nimmt sich Ivo sowohl Großprojekten als auch kleineren Umsetzungsideen an.

DIY-Community wächst stetig

Selbst durchgeführte Arbeiten an Haus und Garten sind angesagter denn je. Laut einer Gemeinschaftsstudie der IFH Köln und Klaus Peter Teifel | Research & Consulting setzte der DIY-Gesamtmarkt im Jahr 2015 rund 229 Milliarden Euro um. Besonders die Kernbereiche, sprich Heimwerkermärkte, Blumenfachgeschäfte oder Geschäfte der Kategorie Raumausstattung, konnten dabei ein deutliches Plus einfahren. Der Trend zur Digitalisierung entwickelt sich dabei sowohl im Bereich der Informationssuche und Ideenfindung als auch im Konsumsektor in eine positive Richtung. Ein Wachstum, das auch die Neugründer von Praktiker erkannt haben.

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