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Kellerboden richtig versiegeln: Das muss man beachten!

Für viele Hausbauer ist der Keller ein wichtiger Bestandteil der Planung, denn er bietet nicht nur ein solides Fundament, sondern zusätzlichen Stauraum. Er ist ein Einfallstor für Schimmel, wenn nicht auf eine hochwertige Ausarbeitung des unterirdischen Bereichs geachtet wurde.

KellerEine enorme Arbeitserleichterung ist ein Fertigkeller von Südwest, der nur noch mit der richtigen Versiegelung abgesichert werden muss und schon zur Nutzung bereitsteht. Wenn der Boden versiegelt werden soll, müssen einige Faktoren berücksichtigt werden.

Beton ist poröser als häufig angenommen

Beim Kellerbau gibt es verschiedene Bauweisen, der Boden besteht allerdings in den meisten Fällen aus Beton. Dieser wirkt auf den ersten Blick undurchlässig und der Gedanke an mögliche Feuchtigkeit durch den Boden entfällt. Der Schein trügt allerdings, denn Beton ist in seiner Reinform porös.

Das liegt daran, dass rund 50 Prozent des Wassers verdunstet, wenn der Beton nach dem Ausgießen trocknet. Es steigt durch den hart werdenden Boden nach oben und hinterlässt winzige Kapillaren. Ein bisschen erinnert das System an die feinen und sichtbaren Poren der menschlichen Haut, die einen Weg von innen nach außen bahnen.

Herrscht nun außerhalb des Hauses ein hoher hydrostatischer Druck, wird die Feuchtigkeit des Erdreichs durch die feinen Kapillaren des Betons gezogen und gelangt in den Keller. Die Konsequenzen sind Feuchtigkeit und im schlimmsten Fall ein Befall mit Schimmel. Das wiederum kann gesundheitliche Folgen haben, aber auch zu Sachschäden im Keller und am Fundament des Hauses führen.

Mit einer Kellerboden Versiegelung können die winzigen und unsichtbaren Kapillaren aufgefüllt werden. Die Versiegelung verhindert, dass es zur Ausbreitung von Feuchtigkeit kommt, indem der Kellerboden wasserdicht gemacht wird. Dabei ist die Anwendung verhältnismäßig preisgünstig und nicht mit potenziellen Folgeschäden zu vergleichen, die bei Schimmel entstehen könnten.

Vorbereitung für die Kellerboden Versiegelung ist wichtig

Bevor der Kellerboden versiegelt werden kann, ist eine gründliche Reinigung notwendig. Feinster Baustaub setzt sich auf der porösen Oberfläche des Betons besonders leicht ab, was dann wiederum die Wirkung der Versiegelung beeinflussen kann.

Wir gehen von einem Fall aus, indem der Kellerboden noch nie versiegelt wurde, denn dann ist eine besondere Gründlichkeit bei der Reinigung geboten. Sollte sich bereits eine Versiegelung auf dem Boden befinden, muss diese noch einmal vollständig entfernt werden, bevor sie neu aufgetragen wird.

Bei der Reinigung müssen Staub, Schmutz und eventuelle Flecken restlos entfernt werden. So wird die optimale Saugfähigkeit des Bodens gewährleistet und die Versiegelung wirkt in jeder Ecke. Ein Industriestaubsauger entfernt den umliegenden Schmutz mühelos, ein Haushaltsstaubsauger ist hierfür zu schwach.

Sind Fett- und Ölflecken am Boden, müssen sie mit einem Entfettungsmittel sorgfältig beseitigt werden, da sie die Saugkraft des Bodens beeinflussen. Zum Schluss folgt die ganz normale Reinigung mit einem Wischsystem, der Boden muss anschließend mindestens 12 Stunden vollständig abtrocknen, bevor die nächsten Schritte unternommen werden.

Risse im Betonboden vor der Versiegelung reparieren

Beton neigt zu Rissen, die dann deutlich sichtbar werden. Problematisch ist das nicht, erst wenn der Kellerboden versiegelt werden soll, müssen diese sichtbaren Schäden beseitigt werden. Trockenheit ist schuld daran, dass Beton aufplatzt, wichtig sind nur große Risse, feinste Haarrisse können hingegen verbleiben. Als Maß gilt eine Breite von drei Millimetern. Alles, was darüber liegt, muss gesondert repariert werden. Schmalere Risse werden im Zuge der Versiegelung mit behandelt.

Zur Flickenreparatur gibt es spezielle Acryl-Beton-Mischungen, die direkt in die Fuge eingespritzt oder gepinselt wird und dann aushärten muss. Mindestens 24 Stunden Trocknungszeit ist erforderlich, da die Luftfeuchtigkeit im Keller oft hoch ist.

Vor dem nächsten Schritt sollte noch einmal grob mit dem Besen über den Boden gegangen werden, um eventuellen Staub durch die Reparaturarbeiten zu entfernen. Ist der gesamte Bereich gesäubert und repariert, kann die eigentliche Bodenversiegelung beginnen.

Die Bodenversiegelung von Betonböden durchführen

Ein vollständig sauberer und abgetrockneter Betonboden ist bereit für die Versiegelung. Je nach Mittel ist es nötig, die Gebrauchsanweisung genau zu lesen. Manche Produkte erwarten einen grundfeuchten Boden, in dem Fall muss mit einem Wassersprühgerät eine feine Nebelschicht aufgebraucht werden. Dadurch werden die Poren des Betonbodens erweitert und die Aufnahmefähigkeit für die Versiegelung steigt.

Es gibt aber auch Produkte, bei denen diese Vorbereitung übersprungen werden kann. Das Auftragen der Versiegelung erfolgt mit einer Rolle, ähnlich wie beim Streichen einer Wand. Die erste Schicht wird überlappend abschnittsweise aufgetragen, bis der gesamte Boden mit der Versiegelung bedeckt ist. Es gibt einzelne Produkte, die sich auch mit einem Sprühgerät auftragen lassen. Die Anwendung hängt vom Produkt ab, die Packungsbeilage gibt Hinweise darauf.

Kommt es zur Bildung von Pfützen, ist ein bereitgestellter Mopp erforderlich, um diese aufzusaugen. Bleiben sie bestehen, kann der Boden später Unebenheiten aufweisen, die bei der Verlegung weiterer Bodenarten zum Problem werden können. Auch eine Streichrolle kann für die Beseitigung von Pfützen genutzt werden, sie saugt das überschüssige Material auf, verteilt die restliche Versiegelung aber gleichmäßig über den Boden.

In vielen Fällen wird es nötig, eine zweite Schicht aufzutragen. Wichtig ist, dass der Boden zwischendrin vollkommen abtrocknen kann. Hierfür sollten 12 Stunden eingeplant werden, erst dann wird die zweite Schicht aufgetragen. Ist die Versiegelung noch feucht, sollte die Begehung des Bodens weitgehend vermieden werden. Kurze Fußspuren sind aber nicht problematisch, immerhin muss die Flüssigkeit in allen Bereichen sorgfältig aufgetragen werden.

Achtung Bodenfuge: Hier bitte nicht versiegeln

Wenn aufgrund der zusätzlichen Arbeit am Keller gespart wird, kann das langfristig schadhaft und teuer werden. Wenn der Keller allerdings aufgrund von fehlerhafter oder unterbliebener Pflege zum Schimmelproblem wird, muss auch hier mit hohen Kosten gerechnet werden. Eine sorgfältige Versiegelung ist ein wichtiger Schritt, um die Gefahr von Schimmel im Keller zu unterbinden.

Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass ausschließlich der Kellerboden selbst versiegelt wird. Wurde der Kellerboden aus Beton gegossen, entsteht zwischen der Wand und dem Boden ein Spalt. Die Abdichtung erscheint sinnvoll, insbesondere weil dieser Spalt das Haupteinfallstor für Feuchtigkeit ist. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, denn wird diese als Voutenfuge bezeichnete Spalte abgedichtet, sucht sich die Feuchtigkeit bei hydrostatischem Druck von außen eine andere Austrittsstelle.

Tritt Feuchtigkeit hingegen ausschließlich aus dieser Fuge aus, kann es einerseits mit einem Abflusssystem abgeleitet werden, bei geringer Menge aber auch regelmäßig manuell entfernt werden, ohne weitere Schäden anzurichten.

 

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