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Moderne Gaskachelöfen, Gaskamine und Gaskaminöfen werden immer beliebter

In Deutschland werden sie immer beliebter: Gaskachelöfen, Gaskamine und Gaskaminöfen. Die Lifestyle-Geräte mit Hightech-Komfort passen in moderne Architektur- und Lebenskonzepte, besonders im städtischen Raum. Für alle, die wenig Zeit haben, nicht mit Holz heizen wollen oder durch Vorschriften ihrer Kommune nicht mit Holz heizen dürfen, sind Gasfeuerstätten die Alternative. Sie bieten einen sauberen Betrieb, hohe Flexibilität und Wärmekomfort mit realistischem Flammendesign.

Per Fernbedienung, Smartphone oder Tablet steuerbar

Kaminfeueratmosphäre kann man heute mit hohem Bedienkomfort ohne Zeitverzögerung genießen: Moderne Gasgeräte lassen sich per Zeitschaltuhr, Fernbedienung, Smartphone oder Tablet vom Sofa aus steuern. Ihre Wärmeleistung, Flammstärke und Flammenoptik sind stufenlos regulierbar. Die Temperatur wird per Raumthermostat und moderner Steuer- und Regeltechnik automatisch gehalten. Auch die Einbindung in eine vernetzte Hausautomation ist möglich. Die Betriebszeiten sind flexibel programmierbar: So kann das Kaminfeuer bereits Wärme verbreiten, wenn man nach Hause kommt.

 

Schönes Flammenbild, hoher Wirkungsgrad

Die mit Erdgas oder Propangas betriebenen Geräte sind meist mit keramischen Holzscheit-Imitaten ausgestattet. Durch präzise abgestimmte Sauerstoffzufuhr nimmt das Flammenbild die charakteristische Farbe eines echten Holzfeuers an. Gaskamine erreichen mit 75 Prozent ähnlich effektive Wirkungsgrade wie Holzfeuerungsanlagen. Auch in der Heizleistung von drei und acht Kilowatt können sie mit holzbefeuerten Öfen mithalten. Gas verbrennt nahezu rückstandsfrei, schadstoffarm, umweltfreundlich und ohne Geruchsbildung. Bei der Verbrennung ist Feinstaub kein Thema. So ist man auch bei künftigen, steigenden Umweltauflagen durch den Gesetzgeber auf der sicheren Seite.

 

Nur der Fachmann gibt Sicherheit

Gasfeuerstätten sind in vielen Design-Varianten und Breiten erhältlich, von klassischen Formaten bis hin zu Eck-, Panorama- und Durchsichtversionen. Moderne Gerätetechnik ermöglicht auch die Anbindung über einen Pufferspeicher an das bestehende Heizsystem. Damit Design und Technik auf die Anforderungen zugeschnitten sind, empfiehlt es sich, die Beratung eines Meisterbetriebs zu nutzen. Denn Gasfeuerstätten benötigen einen regelmäßigen Sicherheitscheck und dürfen nur vom Ofen- und Luftheizungsbauer errichtet und vom Gasinstallateur angeschlossen werden. 

 

Erste Wahl bei Verbrennungsverboten

Die neuen Vorgaben der Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) treffen speziell auf gasbefeuerte Anlagen nicht zu. So sind Gasfeuerstätten die erste Wahl, wenn etwa Verbrennungsverbote für feste Brennstoffe gelten oder die bauliche Situation eine Holzfeuerung kaum zulässt, der Schornstein beispielsweise nicht geeignet ist. Die meisten Gaskamine werden als geschlossene Systeme mit Glasscheibe verkauft - als raumluftabhängige oder -unabhängige Geräte. Für moderne, luftdichte Niedrigenergiehäuser eignen sich von der Raumluft unabhängige Gasgeräte mit externer Verbrennungsluftzufuhr und Rauchgasableitung. Sie können auch mit einer geregelten Wohnraumbelüftung problemlos betrieben werden.

Adressen qualifizierter Ofenbauer-Fachbetriebe und weitere Informationen rund um den Kachelofen, Heizkamin und Kaminofen gibt es bei der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V., unter www.kachelofenwelt.de.

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