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Clever & Smart: So sieht das Haus der Zukunft aus!

Regenerative Energien, intelligentes und vernetztes Wohnen: Die aktuellen Hausbau-Trends zeigen, dass sich das Leben und Wohnen in den nächsten Jahren maßgeblich verändern wird. So sollen sich die Häuser und Immobilien vielmehr auf die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Besitzer und Bewohner einstellen, anstelle diese einzuschränken. Das fängt beim Energieverbrauch und der Abhängigkeit öffentlicher Lieferanten an und endet bei der Vernetzung, die es möglich macht, alle Funktionen im Haus mit ein paar Fingertipps anzusteuern.

Hausbautrends der nächsten Jahre

Im Rahmen der diesjährigen Messe BAU in München gab es einen ersten Eindruck, wo es für die neuesten Bautrends hingeht. Wobei der Fokus auf dem Smartphone und der Nachhaltigkeit der Immobilien liegt. Die Zukunft sieht vielerlei Lösungen für Hausbauer auf dem Land und in der Stadt. Die Bundesregierung arbeitet aktuell an einer Erneuerung in punkto Energiespargesetz und zielt auf ein Energieeinsparungsgesetz und eine damit zusammenhängende Verordnung ab. Die vorhergehenden Komponenten sollen schlussendlich in einem Gebäudeenergiegesetz zusammenkommen und endlich einheitliche Regelungen finden.

Baustoffe, Nachhaltigkeit und Vernetzung im Fokus

Die Produktneuheiten helfen den Bauherren dabei, nachhaltig zu bauen. Nachhaltige Dämmstoffe, Ziegel ohne Dämmung oder moderne Wandbaustoffe gewährleisten vielerlei Möglichkeiten auf Nachhaltigkeit beim Hausbau zu setzen und dennoch seine eigenen Vorstellungen umzusetzen. Zudem orientieren sich die Immobilien immer mehr an den regionalen Vorgaben und halten hier unterschiedliche Möglichkeiten für die Bauherren bereit. Hier stehen vor allen Dingen die Baustoffe im Mittelpunkt, die ausgehend von einer 50-jährigen Lebensdauer eines Hauses ihre ökologische Vielfalt in allen Bereichen ausspielen. Ein Haus in der Zukunft weiß sich, an der Region auszurichten, ohne dabei den Bauherrn in punkto Vorstellungen und Anforderungen an die eigene Immobilie einzuschränken.

Hausbautrends am Beispiel der Küche 2.0

SmarthomeHäuser, die mitdenken, liegen voll im Trend. Dazu gehört die Fähigkeit, auf die äußeren Einflüsse zu reagieren. An der einen Stelle öffnet sich die Tür durch einen Fingerscanner. An der anderen Stelle steuern die Bewohner eine energieerzeugende Fassade in wenigen Klicks an. Das Smart Home weckt großes Interesse bei zukünftigen Bauherren, da es den Alltag unkomplizierter macht. Dieser praktische Nutzen wird allein in der Küche, beim Einkaufen, Speisen zubereiten und Kochen mithilfe von smarten Gadgets deutlich.

Die Haushaltshelfer unterstützen ihre Besitzer, den Überblick zu behalten und mit Komfort und Gelassenheit den Alltag zu meistern. So kochen Kaffeemaschinen endlich genau die Röstmischung, die dem eigenen Geschmack entspricht. Mit einer dazugehörigen App bestimmen User bereits im Schlafzimmer, auf dem Weg nach Hause oder im Bad die gewünschte Temperatur des Wassers im Wasserkocher oder die Zubereitung einer Tasse Kaffee. Weiterführend werden zum Beispiel sensitive Rauchmelder eingesetzt, die bereits über die Rauchentwicklung feststellen können, ob es sich um einen gefährlichen Brand handelt.

Ganze Küchenblöcke, Planungsküchen, die Küchenausstattung und Elektrogeräte, die sich maßgeblich an den Anforderungen und Wünschen ihrer Besitzer ausrichten, findet man in großer Auswahl unter xxxlshop.de. Komfortabel, bedarfsgerecht und unkompliziert soll die Bedienung der Elektroeinheiten sein und sich möglichst natürlich in den Alltag einbinden lassen.

Der Kühlschrank von Morgen setzt nicht nur auf Magnettüren, die sich fest verschließen lassen, sondern auch auf Einkaufslisten, die von der ganzen Familie per Touchpad gesteuert werden und den Alltag organisieren. Wie wäre es mit einer Kaffeemaschine, die immer dann für Nachschub sorgt, wenn sich das Kaffeepulver dem Ende neigt? Gleiches gilt für das Sparpotenzial in den Immobilien, so dass in einem Smart Home ebenso smarte Stecker den jeweiligen Stromverbrauch messen und analysieren, um das Stromsparen zu einer komfortableren Angelegenheit zu machen.

Coworking und Steuerung per App

Die Küche der Zukunft spricht sogar mit ihren Besitzern. Schon jetzt gab es auf der Fachmesse in Köln Beispiele von sprechenden Coworking Tafeln zu sehen. Mykie heißt der neue Bruder vom sprachgesteuerten Assistenten Siri. Die Abkürzung steht für „My kitchen elf“ und soll eine neue Generation der Hausgeräte und Küchengeräte auf den Markt bringen. Er steht stellvertretend für eine Schnittstelle im Zentrum der vernetzten Küche, die direkt auf Zuruf ihre Aufgaben erfüllt. Ob es nun um passende Rezepte geht, die zum Kühlschrankinhalt passen, oder um eine punktgenaue und zeitversetzte Bedienung von Geschirrspüler und Backofen, sei erst einmal freigestellt. Eines steht an dieser Stelle wohl fest: Die Küche ist eines der Kommunikationszentren, in der gleich mehrere Aufgaben per App zusammenlaufen.

Herausforderungen der Küche in der Zukunft

Dabei gilt es, die Räume nicht voneinander zu isolieren oder abzuschließen, sondern zu vernetzen, so dass aus der Küche dann die Befehle ins Bad oder in den Keller an die Waschmaschine weitergegeben werden. Die neusten Trends orientieren sich an der Smart Kitchen, die ihren Benutzern und Besitzern verschiedene Aufgaben abnimmt und das Leben leichter macht. Diese Automatisierung soll auch zu mehr Freiheit und Flexibilität sowie Kreativität führen: Aufgaben ab sofort abzugeben, die vorab nicht so leicht von der Hand gingen.

So gehen einige Markenhersteller wie Neff so weit, alles was an die praktische Küche erinnert zu eliminieren, um den Küchenraum so wohnlich und stilecht wie nie zuvor zu machen. Andere Marken und Architekturbüros setzen auf Transparenz und intelligente Möbelstücke, die zum Beispiel ein Kochfeld sprich ein Induktionskochfeld mit einer Arbeitsplatte aus Keramik zusammenführen. Auf diese Weise wird deutlich, dass die Küchen am gesamten Wohnraum ausgerichtet sind und so viele Aufgaben übernimmt, wie vielleicht nie zuvor.

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