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So lässt sich mit Fotovoltaik noch Geld verdienen

Nachdem zum Jahresende 2021 vom Bundesumweltamt darauf hingewiesen wurde, dass sich Fotovoltaikanlagen schon bald nicht mehr lohnen könnten, kam bei Interessenten große Unsicherheit auf. Richtig ist, dass es für in das Netz eingespeisten Strom aus Fotovoltaikanlagen nur noch 7 Cent pro Kilowattstunde gibt. Unstrittig ist auch, dass die Preise für die Solarstromanlagen steigen. Diese Betrachtung allein mag eine derartige Geldausgabe ad absurdum führen. Und dennoch gibt es gute Gründe für eine Investition in Anlagen zur Gewinnung und Nutzung von Solarstrom. Zum einen plant die Bundesregierung den Ausbau derartiger Anlagen und wird daher sehr wahrscheinlich auch die Vergütungssätze wieder attraktiv machen. Zum anderen rechnet sich eine Fotovoltaikanlage ohnehin am meisten, wenn man den gewonnenen Strom selbst nutzt.

Der Ertrag einer Solarstromanlage ergibt sich bei steigenden Strompreisen insbesondere durch den Eigenverbrauch. Selbst wer hier sehr zurückhaltend kalkuliert, kann zwischen 3 und 4 Prozent Rendite erzielen. Bei stetig steigenden Stromkosten und gleichlaufend wachsendem Stromverbrauch kann sich die Eigenstromanlage nur lohnen. Gleichzeitig macht diese Aufwendung unabhängig von Stromanbietern und die Investition in ein Elektroauto attraktiv.

Wann sich eine Eigenstromanlage lohnt

  • Dacheigenschaften
    Pauschal betrachtet lohnt sich bei einem geneigten Dach eine Installation in der Südwest-Südost-Ausrichtung. Zu bedenken ist insbesondere bei der Eigennutzung des Solarertrages die Verbrauchslast zu berücksichtigen. Wenn z. B. In der ersten Tageshälfte viel Strom benötigt wird, lohnt sich die Ausrichtung nach Osten. Liegt der Stromverbrauch eher in den Nachmittagsstunden, macht sich eine Westausrichtung bezahlt. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Beratung in Verbindung mit einer Analyse des Lastgangs und der Verschattung.

  • Eigenverbrauch
    Eine Eigenstromanlage lohnt sich am meisten, wenn der Stromverbrauch zu Zeiten anfällt, in denen Strom produziert wird. Je nach Ausrichtung sollten die Stromverbraucher auch entsprechend genutzt werden. Wer also die Haustechnik an den Vormittagen Nutzen oder in diesem Zeitraum auch seinen PKW laden möchte, wäre mit einer Ostausrichtung gut beraten.

  • Stromspeicher
    auch wenn die Batteriespeicher Geld kosten, können sie sich lohnen, weil sie den selbst gewonnen Strom speichern und somit den Eingenverbrauch erhöhen. Jedoch sollte die Speichertechnik auf den Stromverbrauch des Haushalts abgestimmt werden. Wichtig ist zudem, dass die Speicher über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren effizient arbeiten.

Anschaffungskosten

Davon ausgehend, dass es sich um eine für Einfamilienhäuser typische Solarkraftanlage handelt, kann von einer Spitzenleistung zwischen 5 und 10 kW ausgegangen werden.

  1. Anlage ohne Speicher
    Der Preis für die Solaranlage richtet sich nach der Leistung pro Kilowattstunde. Momentan betragen die Kosten im Durchschnitt 1.450 € ohne Mehrwertsteuer. Einfluss auf den Preis haben die Dachneigung und die Anlagengröße, wobei der Preis pro kW mit der Anlagengröße etwas sinkt. Im Durchschnitt beträgt die Investitionssumme 13.000 €. Hier entfallen auf die Solarmodule ca. 40 %, die verbleibenden 60 % teilen sich auf in Montagekosten und Kosten für den Wechselrichter.

  2. Anlage mit Speicher
    Soll die Fotovoltaikanlage mit einem Stromspeicher betrieben werden, müssen dafür pro zu speichernder kWh im Durchschnitt 950 € aufgebracht werden. Für einen Haushalt mit vier Personen sollte eine Speicherkapazität von 5 kWh genügen. Somit ist im Schnitt mit ca. 5.000 € Anschaffungskosten für den Solarstromspeicher zu rechnen.

Hinweis zur Steuer

Wer ein Solarkraftwerk betreibt, wird damit ein Gewerbetreibender. Während ein Kleinunternehmer mit einem unter 22.000 € liegenden Umsatz von der Umsatzsteuer befreit wird, holt sich ein „normaler“ Gewerbebetrieb die Umsatzsteuer zurück. Daher lohnt es sich gegebenenfalls, auf die Steuerbefreiung als Kleinunternehmer zu verzichten. In diesem Fall würde das Finanzamt bei einer Investition von 20.000 € inkl. Mehrwertsteuer 3.193,27 € erstatten, die Anlage also nur noch 16,806, 73 € kosten. Gleiche Vorgehensweise bezieht sich außerdem auf sämtliche Wartungskosten für die Anlage.
Allerdings ist der sogenannte Vorsteuerabzug auch mit Aufwand verbunden, sodass sich eine Steuerberatung dringend empfiehlt.

Betriebskosten

Grundsätzlich sind Solaranlagen wartungsarm, jedoch kommen dennoch laufende Kosten auf die Betreiber hinzu. Auch die Speichertechnik ist nahezu wartungsfrei. Beim Speicher muss jedoch berücksichtigt werden, dass es im Laufe der Jahre zu einem Leistungsabfall kommt, sodass nach 10-15 Jahren weitere Investitionskosten zu berücksichtigen sind.

Versicherung
Die Stiftung Warentest empfiehlt einen Mindestschutz für Solarstromanlagen, der Bedienungsfehler, grobe Fahrlässigkeit, Tierbiss, Ertragsausfall, Brand, Blitz, Sturm,/ Hagel, Überspannung,/ Kurzschluss, Diebstahl und Schneedruck/ Lawinen beinhalten sollte. Diese Versicherung kostet zwischen 60 und 100 € pro Jahr.
Wer zudem gegen Haftpflichtschäden abgesichert werden möchte, sollte zunächst prüfen, ob die sogenannte Betreiberhaftpflichtversicherung für Fotovoltaikanlagen günstig in eine bestehende Privathaftpflichtversicherung mit eingeschlossen werden kann. Ist die nicht möglich, lässt sich dieses Risiko mit ca. 50 € Jahresbeitrag versichern. Ob sich eine Betreiberhaftpflichtversicherung lohnt, sollte in einer Beratung mit einem Versicherungsexperten erörtert werden.

Bevorstehende Solarstromförderungsreform

Unter der Anbetracht der zu erwartenden Solardachpflicht für Einfamilienhäuser könnte sich die Frage stellen, ob man lieber noch warten oder kurzfristig in ein Solarkraftwerk investieren sollte. In Baden-Württemberg müssen zum Beispiel Neubauten ab Mai 2022 eine Solaranlage installieren. Berlin und Hamburg machen das Solardach ab 2023 zur Pflicht. Denkbar ist zwar, dass mit der Verpflichtung auch staatliche Zuschüsse verbunden werden, jedoch wird dies wiederum zu Preiserhöhungen führen. Insofern halten wir es für ratsam, sich schon jetzt für eine Eigenstromanlage zu entscheiden, sofern ein attraktives Angebot vorliegt.

Kaufen oder Mieten?

Statt einer einmaligen Investition die Solaranlage in monatlichen Raten zu bezahlen, klingt zunächst nach einer guten Alternative. Dafür stellt der Hausbesitzer sein Dach zur Verfügung, auf dem der Anlagenbetreiber dann eine Anlage installiert. Er trägt auch sämtliche Wartungs- und Reparaturkosten sowie die Kosten für Versicherungen. Da der Hauseigentümer den Strom nutzen kann, sinken die Stromkosten. Geschmälert wird die Rendite des Stromnutzers allerdings durch die Mietkosten, was aus unserer Sicht dieses Konzept uninteressant erscheinen lässt.

Hinweise:

  1. Interessenten sollten die Wirtschaftlichkeitsberechnungen der Anbieter sehr genau hinterfragen und sich bei Bedarf von unabhängigen Experten beraten lassen.
  2. Die Sonne allein macht noch lange keinen Strom. Benötigt wird ein geeignetes Dach, möglichst ohne Verschattung.
  3. Nicht zu unterschätzen ist die benötigte Dachfläche: Etwa 7 m² sind nötig, um ein Kilowatt Leistung erwirtschaften zu können.
  4. Bevor ein Auftrag unterschrieben wird, sollten die Fördermittel des Bundeslandes und der Kommunen gecheckt werden.
  5. Interessenten sollten sich grundsätzlich mehrere Angebote einholen. Insbesondere ist auf den Preis pro Kilowatt Anlagenleistung zu achten. Zudem sollten im Angebot alle erforderlichen Komponenten der Anlage detailliert beschrieben sein. Übrigens gehören auch die Gerüstbaukosten zu den Herstellungskosten einer Solaranlage!
  6. Der Autarkiegrad ist faktisch die Maßeinheit für die Unabhängigkeit vom Netzstrom. Gern werben die Anbieter mit einem hohen Autarkiegrad, treffen aber keine Aussage über die Wirtschaftlichkeit der Solaranlage. Schauen Sie eher auf die Rendite, einen hohen Eigenstromverbrauch und die Anschaffungskosten.
  7. Haben Sie sich für ein Solarkraftwerk entschieden, muss dies nach dessen Inbetriebnahme im Marktstammregister der Bundesnetzagentur angemeldet werden.

 

 

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