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Fördermittel für Energie-Check und Energieberatung

Der Bund unterstützt die Energieberatung auf Grundlage der  "Richtlinie über die Förderung der Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort", die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut wird.

Seit dem 1. Dezember 2017 ist eine modifizierte Fassung in Kraft, die einige Änderungen mit sich bringt. Die Förderung einer Energieberatung kommt eigentümern von Wohngebäuden, Wohnungseigentümergemeinschaften, Nießbrauchberechtigten sowie Mietern von Wohnraum zugute.

Förderung für Energieberatung beantragen

Der Antrag für die Förderung der Energieberatung wird von einem unabhängigen Ingenieur oder Architekten gestellt, der die Beratung durchführen wird. Er muss über die fachliche Qualifikation verfügen, also ausstellungsberechtigt gem. § 21 Energieeinsparverordnung (EnEV) sein und eine Aus- oder Weiterbildung im Sinne der Anforderungen des BAFA absolviert haben. Außerdem muss ein Energieberater über eine Haftpflichtversicherung verfügen, die eine Energieberatung einschließt. Er muss sich verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten.

Gefördert wird die Beratung für Wohngebäude in Deutschland, für die bis zum 31. Januar 2002 ein Bauantrag gestellt oder eine Bauanzeige erstattet worden ist. Das Gebäude muss überwiegend Wohnzwecken dienen. Seit der Errichtung darf der umbaute Raum zu nicht mehr als 50 % verändert worden sein.

Die Zuschusshöhe beträgt bei einer Beratung vor Ort 60 % der zuschussfähigen Beratungskosten, jedoch höchstens für ein 

  • Ein- und Zweifamilienhaus 800 Euro und
  • Wohngebäude mit mindestens drei Wohneinheiten 1.100 Euro.

Wenn der Energieberater seine Ergebnisse einer Wohnungseigentümergemeinschaft im Rahmen einer Eigentümer- oder Beiratssitzung vorträgt, wird diese Tätigkeit mit 500 Euro bezuschusst.

Sofern ein Beratungsempfänger nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist, ist das Brutto-Beraterhonorar förderfähig, in allen anderen Fällen das Netto-Beraterhonorar.

Die Voraussetzung für eine Förderung ist ein energetisches Sanierungskonzept das aufzeigt, wie das untersuchte Gebäude den Standard eines KfW-Effizienzhauses erreichen kann.

Die Namen und Anschriften der für eine Energieberatung zugelassenen Architekten und Ingenieure kann unter der Adresse www.energie-effizienz-experten.de abgerufen werden.

Energieberatung durch Verbraucherzentralen - Verbraucherverbände

Die Verbraucherzentralen der Bundesländer bieten in Kooperation mit dem DHB - Netzwerk Haushalt Berufsverband der Haushaltsführenden Landesverband Niedersachsen sowie dem Verbraucherservice Bayern in über 600 Orten eine unabhängige Energieberatung an, die alle Fragen rund um den privaten Energieverbrauch umfasst.

Da die Beratung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird, entstehen lediglich Beratungskosten in Höhe von 45,-- Euro. Einzelne Kommunen übernehmen auch diese Beträge.

Nähere Informationen: Verbraucherzentrale Energieberatung

Alle Angaben ohne Gewähr, letzte Aktualisierung erfolgte am 27. März 2018

 

 

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