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Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Neue BEG-Auflagen regeln seit Januar 2021 Förderansprüche von Hausbesitzern – gezielte Unterstützung gibt es bei der Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen. Bundesweit gültige Konzepte fassen bisherige Förderprogramme von BAFA und KfW zusammen. Beide Institute machen die Förderlandschaft übersichtlicher und ermöglichen Hauseigentümern auf unbürokratischem Weg Gebäude energieeffizienter zu gestalten und erneuerbare Wärme in moderne Wohnansprüche zu integrieren. 

In drei Teilbereiche werden die 10 bisher geltende Förderprogramme gebündelt:

Unbürokratisch und digital ist auch der Zugang für Immobilienbesitzer, nur ein einziger Antrag regelt alle Förderwünsche.

Rahmenbedingungen

Investitionszuschüsse für energetische Sanierungen können ab 01. Januar 2021 als entsprechende Einzelmaßnahme bei der BAFA beantragt werden. Förderfähige Module oder ganze Systeme einer energieeffizienten Anlagentechnik wie beispielsweise Beheizung (bis zu 50 Prozent), Lüftung oder Geothermieanlagen. Hauseigentümer profitieren zudem von der Erneuerung aller Fenster und Außentüren sowie der Dämmung (bis zu 25 Prozent) von Geschossdecken, Dächern und Außenwänden mit Glas- oder Steinwolle. Einzelmaßnahmen sind allerdings nur förderfähig, wenn deren technische Mindestanforderung eingehalten und nachgewiesen werden kann. Wer einzelne Sanierungsmaßnahmen aus einem individuellen iSFP (Sanierungsfahrplan) umsetzt, steigert seinen Zuschuss um weitere fünf Prozent.

Ab Mitte 2021 können Bauherren und bestehende Immobilienbesitzer nicht nur für Sanierungsmaßnahmen Förderungen beantragen, sondern auch finanzielle Unterstützung für Gesamtsanierungen einreichen. Kreditvarianten mit Tilgungszuschuss werden ab 01. Juli 2021 zur Verfügung stehen. In der Übergangszeit gelten alle Förderquoten und Regularien der KfW.

Förderung von Wohngebäuden

Jede Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle bringt Immobilienbesitzern einen Investitionszuschuss von 20 Prozent. Bei energetischen Wohnhaussanierungen ist die förderfähige Investitionssumme auf bis zu 60.000 Euro limitiert. Planen Hauseigentümer beispielsweise die Fassade oder das Dach mit Mineralwolle zu dämmen, können sie sich maximale Sanierungskosten von 12.000 Euro über einen Förderantrag erstatten lassen. In der BEG sind dafür 20 Prozent der Gesamtsumme vorgesehen, die vom BAFA erstattet werden. Bauherren können diesen Betrag noch weiter aufstocken, indem sie der Umsetzung eines individuellen iSFP (Sanierungsplan) folgen und strukturiert erstellte Modernisierungsschritte realisieren. Somit erhöht sich die Förderquote um den 5%igen iSFP-Bonus auf 25 Prozent und maximal 15.000 Euro.

Gut zu wissen:
Auch Erstellungskosten von Sanierungsplänen sind mit 80 Prozent förderfähig. Der beauftragte Energieeffizienz-Experte plant einzelne Sanierungsmaßnahmen strukturiert, sodass sämtliche zur Verfügung stehende Förderoptionen perfekt ausgelotet werden. Individuelle iSFP-Konzepte bringen Bauherren ab dem ersten Sanierungsvorhaben deutlich mehr Geld.
Einzige Voraussetzung:
Alle darin festgehaltenen Maßnahmen sind innerhalb von 15 Jahren ab iSFP-Erstellung umzusetzen.

Förderung von Nichtwohngebäuden

Bei der Gebäudesanierung von Nichtwohngebäuden nach energetischen Standards werden Einzelmaßnahmen mit einem Zuschuss von 20 Prozent gefördert. Gefördert werden bis zu 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, was aliquot eine Erstattung von bis zu 200 Euro je Quadratmeter ergibt. Dabei sind Förderungen auf eine maximale Investitionssumme von 15 Millionen Euro gedeckelt. Somit können für einzelne Sanierungsmaßnahmen an Nichtwohngebäuden wie zum Beispiel einer Dämmung der Außenwände mit Steinwolle bis zu drei Millionen Euro erstattet werden.

Förderhöhen

Sämtliche attraktive Förderkonditionen variieren je nach Sanierungsmaßnahme zwischen 15 und 45 Prozentpunkte. Neu sind in der BEG zwei unterschiedliche Boni, die Investitionen für einen geringeren CO2-Ausstoß noch attraktiver machen. Dazu zählt zum einen der iSFP-Bonus, der mit weiteren fünf Prozent lockt, sofern Maßnahmen innerhalb von 15 Jahren nach dem individuell erstellten Sanierungsfahrplan umgesetzt werden. Eine Bundesförderung für effiziente Gebäude bietet besonders lukrative Konditionen, wenn Gebäude nachhaltig saniert oder neu errichtet werden und zu einem hohen Prozentsatz auf regenerative Energien setzen. Neubauten werden mit einem zusätzlichen Bonus von 2,5 Prozent belohnt, während bestehende Altbauten für die Sanierung fünf Prozent mehr Fördergeld erhalten.

  • Neubau Wohngebäude Zuschuss 15 bis 25 Prozent (Sonderförderung EE und NH)
  • Neubau Nichtwohngebäude Zuschuss 15 bis 20 Prozent
  • Sanierung Wohngebäude Zuschuss 25 bis 45 Prozent
  • Sanierung Nichtwohngebäude Zuschuss 25 bis 45 Prozent
  • Maximaler Fördersatz inklusive Umsetzung des EE- oder NH-Paketes in Höhe von 50 Prozent

Beratungen durch Energieeffizienz-Experten verwandelt sich bei Sanierungen von Nichtwohngebäuden von einer optionalen, in eine verbindliche Vorgabe.

Förderung von Einzelmaßnahmen

Hausbesitzer, die sich für Einzelmaßnahmen und ihre Förderungsquoten interessieren, können nach der neuen BEG EM wie bisher zwischen einem Kredit mit Tilgungszuschuss und einem reinen Zuschuss wählen. Kreditvarianten stehen Antragstellern ab dem 01. Juli 2021 zur Verfügung. Alle Fördersätze von Einzelmaßnahmen des Klimapaketes vom 01. Januar 2020 bleiben identisch. Wer jedoch den individuellen Sanierungsfahrplan binnen 15 Jahren nach Erstellung umsetzt, erhält einen Förderbonus von zusätzlichen fünf Prozent. Binden Eigenheimbesitzer einen Energieeffizienz-Experten in diverse Planungsprozesse ein, steigern sich staatliche Förderungen nochmals um attraktive 80 Prozent der Beratungskosten, zuzüglich des iSFP-Bonus.

Wer seinen Ölkessel tauscht und dafür eine Biomasseanlage oder Wärmepumpe einbaut, erhält vom BAFA nicht mehr nur 45 Prozent, sondern lukrative 50 Prozent (inkl. iSFP-Bonus). Fallen für eine Wärmepumpe Kosten in Höhe von 18.000 Euro an, so erhält der Antragsteller 9.000 Euro Zuschuss. Solarthermie oder eine Erdgas-Hybridheizung steigern Investitionszuschüsse von 40 auf 45 Prozent, sofern Ölheizungen damit ersetzt werden.

Gebäudehülle und Anlagentechnik

Bei Dämmmaßnahmen an Dach, Fassade oder Kellerdecke, einer neuen Lüftungsanlage mit Kälte- und Wärmerückgewinnung oder dem Einsatz von modernen Fenstern erhalten Bauherren 20 Prozent Zuschuss. Alle Maßnahmen, die die Gebäudehülle energieeffizienter machen, erhalten inklusive iSFP-Bonus 25 Prozent Förderquote. Beträgt die Summe für eine Wärmedämmung 60.000 Euro, können im BAFA-Formular maximal 15.000 Euro beantragt werden. Soll sich der CO2-Ausstoß für vermietete oder selbst genutzte Immobilien erheblich reduzieren und eine neue Heizung als auch Dämmung verbaut werden, bestimmt eine Obergrenze von 60.000 Euro pro Wohneinheit das Förderlimit.

Förderung der Baubegleitung

Mehr Geld vom Staat gibt es in der neuen BEG für eine koordinierte Baubegleitung. Die Inanspruchnahme von Experten berechtigt zu deutlich mehr Fördergeld. Für qualifizierte Beratungen gewährt der Staat bis zu 4.000 Euro und 50 Prozent je Bauvorhaben. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern steigert sich diese Summe auf bis zu 5.000 Euro, im Falle von Mehrfamilienhäusern auf maximal 2.000 Euro pro Wohneinheit und insgesamt auf 20.000 Euro. Dieser Zuschuss wird im Zuge anderer Sanierungsmaßnahmen gewährt, allerdings in der Summe zusätzlich bemessen.

Zeitplan zur BEG-Einführung

Gebäudebesitzer haben seit 01. Januar 2021 die Möglichkeit, die BEG Förderungen als Zuschuss zu beantragen. Angebote der BAFA (Heizungsoptimierung und Heizungsaustausch) sowie der KfW (Einzelmaßnahmen) erhalten Schritt für Schritt einen einheitlichen Auftritt mit vereinfachten Zugangsoptionen für Antragsteller. Am 01. Juli 2021 erfolgt die zweite Umsetzungsphase, in der BEG WG, BEG NWG und BEG EM Förderungen entweder in der Zuschuss- oder Kreditvariante beantragt werden können. Ab dem 01.01.2023 stellt die Regierung die gesamte Antragstellung einheitlich um. Ab diesem Zeitpunkt reicht ein einziger Antrag für alle Sanierung- und Neubauvorhaben, Zuschüsse und Darlehen.

Antragsstellung

Sanierungswillige profitieren von der Bundesförderung für effiziente Gebäude. Schon jetzt genügt ein einziges digitales Antragsformular für sämtliche Förderungswünsche. Die Bearbeitungszeit variiert je nach Antragsaufkommen zwischen sechs und 12 Wochen.

Gut zu wissen:
Für die sogenannte Effizienzhaus-Förderung bleibt die KfW zuständig. Erst ab 2023 soll das BAFA alle Anträge auf Förderzuschüsse bearbeiten. Die KfW bleibt für sämtliche Kreditvarianten zuständig.

Grüner wird es erst mal nicht – neue BEG für eine bessere Klimabilanz

Klimaneutrale Gebäudebestände sind das Ziel. Wer den CO2-Ausstoß seiner Immobilien stark reduziert, wird noch stärker gefördert. Neben der neuen EE-Klasse für Neubauten und Altbausanierungen (erreichbar durch beispielsweise Holz, Erdwärme oder Solarthermie) führen auch Kombinationen aus BEG EM und BEG WG oder BEG NWG zu noch höheren Fördersätzen. Noch mehr Geld kann langfristig durch die minimierten Betriebs- und Energiekosten von sanierten Häusern gespart werden. Der finanzielle Aspekt des Werterhaltes spricht in jedem Fall für eine energetische Gebäudesanierung.

 

Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 01. Juli 2021

 

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