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Entwicklungen am Strommarkt und Strompreise in Deutschland

Wer sich Gedanken über die Entwicklungen am Strommarkt macht, der blickt mit häufig mit gemischten Gefühlen auf die eingeleitete Energiewende. Auf der einen Seite ist Klimaschutz selbstverständlich eine wichtige Aufgabe auch für die nach uns folgenden Generationen, aber aktuell klagen auf der anderen Seite sehr viele Menschen über die stetig steigenden Stromkosten.

Strommarkt bedeutet in diesem Kontext, dass seit der Verabschiedung des Strommarktgesetzes im Jahr 2016 die bisherigen Mechanismen um einen zusätzlichen Kapazitätsmarkt erweitert wurden. Die Preise am Strommarkt können deshalb weitestgehend frei gebildet werden, während Stromlieferanten dann auch zur Erfüllung ihrer Lieferpflichten verpflichtet sind. Trotz des Ausbaus und der Integration von erneuerbaren Energien soll der Strommarkt nach Ansicht der Regierung flexibel bleiben.

Das definierte Ziel der Europäischen Union lautet die weitgehende Klimaneutralität bis zum Jahr 2050, wozu auch die Stromversorgung ihren Beitrag zu leisten hat. Schon heute basieren etwa 42,1 % der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien. Viele Energiequellen greifen auf Wind und Sonne zurück, was naturgemäß vom Wetter abhängt und in Teilen zu Schwankungen bei der Einspeisung führt. Über den modernen Strommarkt soll dieser Herausforderung so begegnet werden, dass Stromerzeugung und Stromverbrauch optimal aufeinander abgestimmt werden. Auch soll sichergestellt werden, dass in Zeiten von hoher Nachfrage – beispielsweise durch E-Autos und Hybridsysteme - auch ausreichend Strom erzeugt wird.   

Deutschland als Teil des europäischen Stromsystems

Die zentrale Lage macht Deutschland zu einem wichtigen Partner im europäischen Stromsystem. Als treibende Kraft für den Import und Export von Strom zählen die Großhandelspreise an den Strombörsen. Diese Preise setzen sich aus der jeweiligen Nachfrage, der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie den Kosten für fossile Brennstoffe bzw. den Betrieb entsprechender Kraftwerke zusammen. In den letzten Jahren galt Deutschland als wichtiger Netto-Stromexporteur. Im Jahr 2019 wurde mit 35,2 tWh (Terrawattstunden) mehr Strom in Nachbarländer exportiert als importiert. Dies u.a. aus dem Grund, dass in Deutschland sowohl am meisten Strom verbraucht wird als auch die leistungsfähigsten Kraftwerke angesiedelt sind. 

Im Jahr 2020 waren in Deutschland Erzeugungsanlagen mit einer Leistung von 221,3 GW (Gigawatt) installiert, wovon 121 GW auf erneuerbaren Energien (Solar, Wind, Photovoltaik) basieren. Zu berücksichtigen ist, dass sich der Strommix fortlaufend verändert. Durch den stetig steigenden Anteil von erneuerbaren Energien sinkt der Anteil von Kernenergie, Steinkohle und Braunkohle. Eine kontinuierlich aktualisierte Übersicht über die Entwicklungen auf dem Strommarkt bietet die Bundesnetzagentur auf der Informationsplattform SMARD an.

Strompreisentwicklungen in Deutschland

Seit der Jahrtausendwende ist der durchschnittliche Strompreis in deutschen Privathaushalten von 13,94 Ct./kWh auf 31,89 Ct/kWh (Jahr: 2021) gestiegen, was einer Steigerung von 6 % bzw. insgesamt 129 % entspricht. In dem Durchschnittspreis von 31,89 Ct./kWh sind die Kosten für Stromerzeugung, Stromtransport, Steuern und sonstige Abgaben enthalten.

Letztere, also Steuern, Abgaben und sonstige Umlagen haben sich seit dem Jahr 2000 mit 5,19 Ct. auf 16, 39 Ct. sogar mehr als verdreifacht und zählen im Jahr 2021 zum Kostenblock der „staatlichen Belastungen“. Sie machen mit 51,4 % mehr als die Hälfte des aktuellen Strompreises aus. Fast 24,5 % entfallen auf Netzentgelte, während die Stromanbieter nur 24,1 %  für die Stromerzeugung erhalten.

Bereits bei Bekanntgabe der Netzentgelte und gesetzlichen Umlagen im Oktober 2020 wurde prognostiziert, dass die Strompreise im Jahr 2021 weiter steigen. Die ersten Preisanpassungen ließen nicht lange auf sich warten und wurden schon im November 2020 gemeldet. Bis zum Frühjahr wurden die Preisanpassungen mit großem Medieninteresse verfolgt, da trotz gedeckelte EEG-Umlage knapp 150 Stromversorger die Preise um durchschnittlich 2,7 % anzogen. Im Januar 2021 stieg der Preis auf 31,89 Ct./kWh.

Im zweiten Quartal des Jahres 2021 fiel auf, dass viele Energieversorger ihre Tarifanpassungen nicht mehr zum Jahreswechsel durchführten, wenn nämlich Umlagen und Netzentgelte gemeldet werden. Insbesondere die großen Anbieter führten Preiserhöhungen schon in der ersten Jahreshälfte durch und übertrafen sogar häufig die zu Beginn des Jahres bereits durchgeführten Preissteigerungen. Und das, obwohl die Versorger den Preisvorteil von gesunkenen Großhandelspreise an Privathaushalte weitergeben könnten. Hier wird jedoch eher zögerlich gehandelt. Die Kosten für Beschaffung sowie Vertrieb sind im Jahr 2020 durch niedrige Großhandelspreise gesunken. Am Terminmarkt für Strom lagen sie Mitte 2020 um knapp 1/5 niedriger als im Jahresdurchschnitt 2019.

Aktuelle Strompreisentwicklungen im Überblick

  • Steuern, Abgaben sowie Umlagen für Privathaushalte sinken im Jahr 2021 trotz des reduzierten und wieder angehobenen Mehrwertsteuersatzes um 1,05 %, wobei Preisvorteile nur zögerlich an Stromkunden weitergegeben werden.
  • Netzentgelte werden im Jahr 2021 für Haushaltskunden um durchschnittlich 4 % steigen.
  • Durch die im Konjunkturpaket beschlossene Deckelung von der EEG-Umlage im Jahr 2021 auf 6,5 Ct./kWh konnte eine Kostenbremse erzielt werden, die einen Anstieg auf Preise von bis zu 10 Ct./kWh verhindert.
  • Eine spürbare Entlastung bei den Strompreisen wird es trotz Finanzspritze der Regierung nicht geben. Das Restrisiko für Strompreiserhöhungen bleibt bestehen. Die Netzentgelte steigen weiter, was knapp 21 % der normalen Stromtarife belastet.

Prognosen für die Strompreisentwicklung

Es wird davon ausgegangen, dass durch steigende Kostenfaktoren wie CO2 oder Erdgas auch die Strompreise im Großhandel weiter steigen. Durch die Zertifikate für den CO2-Ausstoß werden auch fossile Brennstoffe teurer. Auch der Atomausstieg beeinflusst den Strommarkt nachhaltig. Experten gehen davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren die Strompreise an der Börse um rund 50 % ansteigen, was etwa einem Vergleich von 4 Ct./kWh auf 6 Ct./kWh entspricht. Zum besseren Verständnis: Der Einkaufspreis macht nur etwa ¼ des Strompreises aus. Der Endkundenpreis beinhaltet keine Steuern, Abgaben und Netzentgelte.

Positiv könnte sich auswirken, dass die großen Stromversorger noch keine Notwendigkeit für Strompreiserhöhungen im Jahr 2022 sehen, da Einkäufe langfristig erfolgen, um Schwankungen keinen Raum zu bieten. Es bleibt zusätzlich abzuwarten, ob die Bundesregierung einen Weg findet, die Verbraucher durch Konzepte wie die Rückgabe des CO2-Preises zu entlasten.

Es bleibt also weiterhin wichtig, den optimal passenden Stromanbieter mit den bestmöglichen Konditionen auszusuchen. Mit unserem Vergleichsrechner können Sie ohne großen Aufwand mehrere Anbieter und Tarife miteinander vergleichen:

 
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